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Unkorrigiert. Deepl Pro aus ENG

Notiz 721. Die Segula der Tora und der Mizwot

In der Tora und den Mizwot [Geboten/guten Taten] liegt eine Segula [Kraft/Heilmittel], die besagt: Wenn man mit dieser Absicht lernt, auch wenn das Herz damit nicht einverstanden ist, und alles, was man mit dieser Absicht tut, gegen den eigenen Willen und das eigene Herz ist, wird man dennoch durch diese erzwungene Arbeit damit belohnt, dass sich das eigene Verlangen von der Eigenliebe zur Liebe zum Nächsten wendet.

Wir sollten verstehen, was geschrieben steht: Es ist schwieriger, das Konzept des Gebens an andere zu erlangen, da dies gegen die Natur ist. Dennoch können wir durch die Kraft der Tora und der Mizwot, um des Gebens willen, eine Belohnung erhalten, dass sich unsere Natur umkehrt und sich ausrichtet, um zu geben.

Da stellt sich die Frage: Wenn der Mensch ganz in der Natur der Eigenliebe versunken ist, wie kann er sich dann mit der Tora und den Mizwot befassen, um des Gebens willen zu geben, da er keinerlei Verlangen oder Fähigkeit hat, irgendetwas zu tun, es sei denn, es ist zu seinem eigenen Vorteil? Wie kann man also durch Erziehung dazu gebracht werden, sich mit der Tora und den Mizwot zu befassen, um des Gebens willen zu geben?

Man muss sagen: Obwohl die Natur des Menschen lediglich aus Selbstliebe besteht und ihm das, was dem entgegensteht, schwerfällt – bis zu dem Punkt, dass alle seine Organe gegen ihn arbeiten –, gibt es doch die Frage der Zwingung. Das bedeutet: Wenn er sich mit der Tora und den Mizwot beschäftigt, lernt er gegen seinen Willen, das heißt, er will, dass es nur um des Schöpfers willen geschieht, und dann lernt und denkt er nur über Dinge nach, die von der Sache des Gebens handeln.

Und obwohl der Körper dagegen ist, reformiert ihn das Korrigierende Licht in ihm durch die Anstrengung, mit der er sich abmüht und seinen Körper zwingt, mit dieser Absicht zu arbeiten, auch wenn das Verlangen seines Herzens dieser Absicht widerspricht.