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134. In GaR hilft Umkehr (Teshuwa) nicht

Wenn das Licht in den Gefäßen leuchtet, besteht kein Unterschied zwischen Licht und Gefäß. Erst wenn sich das Licht zurückzieht, wird der Unterschied erkennbar.

Wenn man der Umkehr aus Liebe würdig wird, werden daher die vorsätzlichen Verfehlungen zu Verdiensten, weil das Höhere Licht in allen Gefäßen leuchtet, nämlich in allen vergangenen Handlungen. So werden alle Handlungen zu Gefäßen für das Licht. Folglich werden sogar die vorsätzlichen Verfehlungen zu Verdiensten, also zu Gefäßen für den Empfang des Höheren Lichts.

Denn die vorsätzlichen Verfehlungen entstehen hauptsächlich nur aus Empfangsgefäßen mit der Absicht zu empfangen. Wenn man Umkehr vollzieht, das heißt, sie mit der Absicht zu geben korrigiert, werden sie zu Gefäßen, in denen die Fülle weilen kann.

Demnach ist schwer zu verstehen, was unsere Weisen an mehreren Stellen sagten: „Umkehr hilft nicht.“ Schließlich gilt die Regel: „Nichts steht vor der Umkehr.“

Überall, wo unsere Weisen sagten: „Umkehr hilft nicht“, ist damit ein Zustand gemeint, in dem der Mensch keine Umkehr vollziehen kann. Denn nur in WaK de Chochma kann er mit der Absicht zu geben empfangen. In GaR hingegen hilft die Umkehr nicht, das heißt, er kann dort nicht mit der Absicht zu geben empfangen, weil GaR vor dem Ende der Korrektur nicht leuchten können.

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026