120. Freude, die vom Tanzen kommt
Im Materiellen sieht man: Wenn man die Füße vom Boden hebt, deutet das auf Lebenskraft (Chajut) hin. Denn Füße (Raglaim) weisen auf Kundschafter (Meraglim) hin, so wie die Kundschafter, die auszogen, um das Land zu erkunden. Sie wollten sehen, ob es sich lohnt, sich anzustrengen und das Land der Heiligkeit (Kedusha) zu erlangen. Innerhalb des Verstandes gibt es immer Ansichten, die der Heiligkeit entgegengesetzt sind. Man muss jedoch nur über dem Verstand glauben, dass dies ein Land ist, in dem Milch und Honig fließen.1
Wenn man daher die Füße vom Boden hebt und über dem Verstand vorangeht, kann Freude entstehen, auch wenn es dabei Aufstiege und Abstiege gibt.
Allerdings überwiegt das Durchbrochene nicht das Stehende; vielmehr folgen Aufstiege und Abstiege in schnellem Rhythmus aufeinander. Deshalb bleibt keine Zeit, in der die Freude verschwinden könnte.
korrEY, Buchfassung, 25.09.2026
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Vgl. 2. Mose 3:8. ↩