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103. Vereinigung von SoN

„Und Juda trat zu ihm.“1 Rabbi Elasar eröffnete: „Denn Du bist unser Vater; Abraham kennt uns nicht, und Israel erkennt uns nicht. Du, der Ewige, bist unser Vater; ‚unser Erlöser von alters her‘ ist Dein Name.“2 Im Leiter-Kommentar (Sulam) heißt es zu „Du bist unser Vater“: „Du“ bezeichnet Malchut. Das bedeutet: Du bist unsere Wurzel, denn Malchut wird „Du bist unsere Wurzel“ genannt.3

„Abraham kennt uns nicht.“ Denn obwohl durch ihn die Welt besteht – im verborgenen Sinn von Chessed –, wie geschrieben steht: „Eine Welt wird auf Güte erbaut“4, setzte er sich für uns nicht so ein, wie er sich für Ishmael einsetzte, als er sagte: „Möge Ishmael vor Dir leben.“5 „Und Israel erkennt uns nicht … ‚unser Erlöser von alters her‘ ist Dein Name.“6 Denn Malchut wird „Erlöser“ genannt, und ebenso heißt sie „der erlösende Engel“. Das ist die Bedeutung von „‚unser Erlöser von alters her‘ ist Dein Name“.7

Wir haben gelernt, dass man zwischen Erlösung und Gebet nicht unterbricht8, ebenso wenig zwischen den Tefillin am Arm und den Tefillin am Kopf.9

Juda wird Malchut, das Gebet, genannt; Josef wird Jessod genannt, der Gebende. Daher wird er „Erlöser“ genannt, und deshalb unterbricht man nicht zwischen Erlösung und Gebet, sondern muss beide vereinigen. Die Tefillin am Arm werden Malchut genannt, und die Tefillin am Kopf werden der Gebende genannt. Zwischen ihnen unterbricht man nicht, sondern muss die Vereinigung vollziehen.

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026


  1. 1. Mose 44:18. ↩

  2. Jesaja 63:16; Sohar, WaJigash, Punkt 1. ↩

  3. Sohar, WaJigash, Punkt 7. ↩

  4. Psalmen 89:3. ↩

  5. 1. Mose 17:18. ↩

  6. Sohar, WaJigash, Punkt 8. ↩

  7. Sohar, WaJigash, Punkt 9. ↩

  8. Das Religionsgesetz schreibt vor, zwischen dem letzten Segensspruch des Shma (dem Segen über die Erlösung) und dem Amida-Gebet nicht zu unterbrechen. ↩

  9. Beim Anlegen der Tefillin am Arm und am Kopf darf keine Unterbrechung erfolgen. ↩