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782. Wie mächtig ist Dein Name

18. Tammus 5725 [18. Juli 1965], Antwerpen

„Wie mächtig ist Dein Name … über den Himmeln“, denn all diese Heerscharen der Engel danken für diese Handlung und preisen sie: Auf Erden wurde offenbart, was ihnen nicht offenbart wurde.1

Das heißt: Zunächst muss der Mensch die Stufe eines Engels erreichen. Mit anderen Worten: Er muss die Stufe eines Engels erreichen, auf der er Lieder und Lobpreisungen darüber anstimmen kann, dass anderen Menschen die heiligen Namen offenbart werden. Solange er jedoch noch nicht dafür danken kann, dass sie anderen offenbart wurden, beklagt er sich lediglich darüber, warum die heiligen Namen nicht offenbart wurden. Dann hat er die Stufe eines Engels noch nicht erlangt usw.

Als „Engel“ wird die Eigenschaft Chessed (Gnade) bezeichnet. Nachdem der Mensch die Stufe eines Engels erlangt hat, kann er die Eigenschaft des unteren „Menschen“ erlangen, die als „Erde“ bezeichnet wird. Die Eigenschaft „Himmel“ bezeichnet die Engel. Darauf beziehen sich die Worte: „Du hast Deine Herrlichkeit über die Himmel gesetzt.“ Das wird so erklärt: Es sind die Engel, die dafür Lob spenden, dass die heiligen Namen denen offenbart wurden, die sich in der Eigenschaft „Erde“ befinden.

Danach erlangt der Mensch selbst die Eigenschaft „Erde“, die als Empfangen mit der Absicht zu geben bezeichnet wird. „Himmel“ bedeutet dagegen Geben mit der Absicht zu geben; dies ist die Eigenschaft eines Engels.

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026


  1. Sohar, Blatt 15, Punkt 62 im Sulam, dem Leiter-Kommentar. ↩