779. Und Er wird die Frucht deines Leibes segnen
„Und Er wird die Frucht deines Leibes segnen.“ Wir haben gelernt: Rabbi Natan sagt: „Woher wissen wir, dass die Leibesfrucht einer Frau nur durch die Leibesfrucht eines Mannes gesegnet wird? Denn es heißt: ‚Und Er wird die Frucht deines Leibes segnen.‘ Es heißt nicht ‚die Frucht ihres Leibes‘, sondern ‚die Frucht deines Leibes‘.“1
Hier wird die Frau als das Verlangen zu empfangen (Razon lekabel) bezeichnet. Das Verlangen zu empfangen wird nur durch die Leibesfrucht des Mannes gesegnet. Der Mann wird als das Verlangen zu geben (Razon lehashpia) bezeichnet. Das heißt: In dem Maß, in dem er handelt, um zu geben, kann er Genuss empfangen. Dies nennt man Empfangen mit der Absicht zu geben.
korrEY, Buchfassung, 25.09.2026
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Brachot 51b. ↩