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1984/01 Das Ziel der Gemeinschaft – 2 Da der Mensch mit einem Gefäß erschaffen wurde, das „Eigenliebe“ genannt wird, hat er dort, wo er nicht sieht, dass eine Handlung ihm selbst Nutzen bringt, keinen Brennstoff für die Anstrengung, auch nur eine leichte Bewegung zu machen. Und ohne die Annullierung der …
2. 1984 - 1984/02 Bezüglich der Liebe zu Freunden
1984/02 Bezüglich der Liebe zu Freunden 1) Die Notwendigkeit der Liebe zu Freunden … 2) Was ist der Grund, dass ich gerade diese Freunde gewählt habe; … und warum haben die Freunde mich gewählt … 3) Ob jeder Einzelne der Freunde die Liebe, die er zur Gemeinschaft hat, offenlegen muss …
1984/03 Liebe zu Freunden – 1
1984/03 Liebe zu Freunden – 1 „Da fand ihn ein Mann, und siehe, er irrte auf dem Feld umher. Und der Mann fragte ihn und sprach: ‚Was suchst du?‘ Und er sagte: ‚Meine Brüder suche ich; sage mir doch, wo sie weiden‘“1. Siehe, der Mensch irrt auf dem Feld umher …
1984/04 Der Mensch helfe seinem Freund
1984/04 Der Mensch helfe seinem Freund Es gilt zu verstehen, inwiefern ein Mensch seinem Freund helfen kann. Gilt das nur dort, wo es Arme und Reiche, Kluge und Dumme, Starke und Schwache und dergleichen gibt? Aber wenn alle reich sind oder alle klug oder alle stark und so weiter – …
1984/05 Was gibt uns der Grundsatz (Klal) „Liebe deinen Nächsten“?
1984/05 Was gibt uns der Grundsatz (Klal) „Liebe deinen Nächsten“? Was gibt uns der Grundsatz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“? – Durch diesen Grundsatz kann man zur Liebe zum Schöpfer gelangen. Wenn dem so ist – was gibt uns dann die Erfüllung der 612 Mizwot? Zuallererst muss man wissen, …
1984/06 Liebe zu Freunden – 2
1984/06 Liebe zu Freunden – 2 „‚Liebe deinen Nächsten wie dich selbst‘ – Rabbi Akiwa sagt: Dies ist ein großer Grundsatz (Klal) der 1Tora“2. Daraus ergibt sich: Wenn man den Grundsatz erfüllt, sind darin bereits alle Einzelheiten eingeschlossen, das heißt, wir gelangen bereits von selbst zu den Einzelheiten, ohne jede …
1984/07 Nach dem, was über „Liebe deinen Nächsten“ erklärt wurde
1984/07 Nach dem, was über „Liebe deinen Nächsten“ erklärt wurde Nach dem, was über „Liebe deinen Nächsten“ erklärt wurde, sind in diesem Grundsatz (Klal) die Einzelheiten der 612 Mizwot eingeschlossen, wie unsere Weisen sagten, „Und das Übrige ist Auslegung dazu; geh und lerne.“ Das bedeutet, dass wir durch die Erfüllung …
1984/08 Welche Erfüllung von Tora und Mizwot läutert das Herz?
1984/08 Welche Erfüllung von Tora und Mizwot läutert das Herz? Frage: Wenn man Tora und Mizwot erfüllt, um eine Belohnung zu empfangen – läutert auch dies das Herz? Denn unsere Weisen sagten: „Ich habe den Bösen Trieb (Jezer haRa) erschaffen, Ich habe die Tora als Gewürz [Gegenmittel] erschaffen1.“ Das heißt: …
1984/09 Immer verkaufe ein Mensch die Balken seines Hauses
1984/09 Immer verkaufe ein Mensch die Balken seines Hauses „Rabbi Yehuda sagte: Rav sagte: Immer verkaufe ein Mensch die Balken seines Hauses und erwerbe Schuhe für seine Füße“1. Und man muss verstehen: Was besagt die genaue Wortwahl „Balken seines Hauses“, und worin liegt die Wichtigkeit der Schuhe – so sehr, …
1984/10 Welche Stufe muss der Mensch erreichen, um sich nicht erneut inkarnieren zu müssen?
1984/10 Welche Stufe muss der Mensch erreichen, um sich nicht erneut inkarnieren zu müssen? Frage: Welche Stufe muss der Mensch erreichen, damit er nicht ein zweites Mal den Lebenskreislauf durchlaufen muss? Im „Tor der Lebenskreisläufe“1 steht geschrieben: „dass alle Söhne Israels den Lebenskreislauf durchlaufen müssen, bis sie in allen NaRaNChaY …
1984/11 Den Verdienst der Urväter betreffend
1984/11 Den Verdienst der Urväter betreffend Über den Verdienst der Urväter wird eine Meinungsverschiedenheit angeführt: „Shmuel sagte: Der Verdienst der Urväter ist zu Ende. Rabbi Yochanan aber sagte: Der Verdienst der Urväter wird Gnade erwirken.“1 Im Midrash sagte Rav Acha: „Der Verdienst der Urväter besteht für immer, und immerfort erinnert …
1984/12 Die Wichtigkeit der Gemeinschaft betreffend
1984/12 Die Wichtigkeit der Gemeinschaft betreffend Bekanntlich lebt der Mensch immer unter Menschen, die mit der Arbeit auf dem Weg der Wahrheit nichts zu tun haben – im Gegenteil, sie leisten denen, die diesen Weg gehen, ständig Widerstand. Und da sich die Gedanken der Menschen gegenseitig vermischen, dringen die Ansichten …
1984/13 Manchmal bezeichnet man die Spiritualität mit dem Namen „Neshama“
1984/13 Manchmal bezeichnet man die Spiritualität mit dem Namen „Neshama“ Es gilt zu verstehen, warum man die Spiritualität manchmal mit dem Namen „Seele“ (Neshama) bezeichnet, wie geschrieben steht: „Körper und Seele“. Und manchmal nennt man die Spiritualität „Seele“ (Nefesh), wie geschrieben steht: „Und du sollst den Ewigen, deinen Gott, lieben …
1984/14 Ein Mensch soll immer alles verkaufen, was er hat, und die Tochter eines Tora-Gelehrten heiraten
1984/14 Ein Mensch soll immer alles verkaufen, was er hat, und die Tochter eines Tora-Gelehrten heiraten „Ein Mensch soll immer alles verkaufen, was er hat, und die Tochter eines Tora-Gelehrten (Talmid Chacham) heiraten“1. Das bedeutet: Den ganzen Besitz, den er durch seine Anstrengung erworben hat, verkaufe er – er gebe …
1984/15 Kann es sein, dass vom Himmel etwas Negatives herabkommt?
1984/15 Kann es sein, dass vom Himmel etwas Negatives herabkommt? Eine Erklärung zu dem, was in Artikel Nr. 14 [1984] über die Stelle im Sohar, Pinchas, gesagt wurde: „Wenn Israel würdig war, kam [das höhere Feuer] wie ein Löwe aus Feuer herab, um die Opfer zu verzehren. Und wenn sie …
1984/16 Das Geben betreffend
1984/16 Das Geben betreffend Das Thema des Gebens soll erklärt werden. Wenn ein Mensch jemandem dient, der in den Augen der Welt wichtig ist, muss der wichtige Mensch ihm keine Gegenleistung für seinen Dienst geben; vielmehr gilt ihm der Dienst an einem wichtigen Menschen selbst als Gegenleistung. Das heißt: Wenn …
1984/17 Die Wichtigkeit der Freunde betreffend
1984/17 Die Wichtigkeit der Freunde betreffend Über die Wichtigkeit der Freunde, die zur Gruppe gehören – wie soll man sie wertschätzen? Das heißt: In welcher Weise soll jeder seinen Freund als wichtig betrachten? Der Verstand gebietet: Wenn jemand seinen Freund auf einer niedrigeren Stufe sieht als sich selbst, dann will …
1984/17 Die Ordnung der Gruppenversammlung
1984/17 Die Ordnung der Gruppenversammlung Zu Beginn, wenn man sich versammelt, sollte es eine Tagesordnung geben. Das heißt: Jeder Einzelne soll, so gut er kann, über die Wichtigkeit der Gruppe sprechen – also darüber, welchen Nutzen ihm die Gruppe bringt. Und je mehr er darauf hofft, dass die Gruppe ihm …
1984/18 Und es soll geschehen, wenn du in das Land kommst
Artikel 18 (1984)
1984/19 Ihr steht heute allesamt
1984/19 Ihr steht heute allesamt Die Kommentatoren fragen zu dem, was geschrieben steht: „Ihr steht heute allesamt: eure Häupter, eure Stämme, eure Ältesten und eure Aufseher, jeder Mann Israels“1 – der Vers beginnt in der Mehrzahl, „ihr“, und endet in der Einzahl, „jeder Mann Israels“. Der Verfasser des Buches Maor …
1985/01 Mach dir einen Rav und erwirb dir einen Freund – 1
1985/01 Mach dir einen Rav und erwirb dir einen Freund – 1 In der Mishna, Sprüche der Väter (Awot), Kapitel 1, sagt Yehoshua ben Perachja: „Mach dir einen Rav, und erwirb dir einen Freund, und beurteile jeden Menschen wohlwollend.“ Wir sehen hier drei Dinge: 1) Mach dir einen Rav, 2) …
1985/02 Die Bedeutung von Zweig und Wurzel
1985/02 Die Bedeutung von Zweig und Wurzel Die Bedeutung von Zweig und Wurzel. „Das Land Israel“ ist ein Zweig der Sefira Malchut. „Malchut“ wird das Gefäß genannt, das vom Ausströmenden ausgeströmt wurde, um ein Kli [Gefäß] für den Empfang der Fülle zu sein, mit der der Ausströmende Seine Geschöpfe erfreuen …
1985/03 Die Bedeutung von Wahrheit und Glaube
1985/03 Die Bedeutung von Wahrheit und Glaube Es geht um Wahrheit und Glaube – zwei Dinge, die einander entgegengesetzt sind. Denn wir sehen: Auch in unserem Gebet, das die Männer der Großen Versammlung eingerichtet haben, gibt es zwei einander entgegengesetzte Dinge. Einerseits haben sie uns eine Ordnung des Gebets eingerichtet. …
1985/04 Dies sind die Nachkommen Noahs
1985/04 Dies sind die Nachkommen Noahs „Dies sind die Nachkommen Noahs. Noah war ein gerechter Mann, untadelig in seinen Generationen; mit dem Schöpfer wandelte Noah.“1 Und Rashi erklärt: „Dies lehrt dich, dass die wesentlichen Nachkommen der Gerechten gute Taten sind.“ Rashi beantwortet die Frage, warum es heißt: „Dies sind die …
1985/05 Geh hinaus aus deinem Land
1985/05 Geh hinaus aus deinem Land „Geh hinaus aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das Ich dir zeigen werde.“ Hierzu wird eine Frage aufgeworfen: Das entspricht nicht der Ordnung der Wirklichkeit, denn zuerst verlässt der Mensch das Haus seines Vaters, …
1985/06 Und der Ewige erschien ihm bei den Eichen Mamres
1985/06 Und der Ewige erschien ihm bei den Eichen Mamres „Und der Ewige erschien ihm bei den Eichen Mamres.“ Rashi erklärt: „Er [Mamre] hatte ihm einen Rat zur Beschneidung gegeben, deshalb offenbarte Er Sich ihm in dessen Anteil.“ Und im Sohar heißt es: „‚Und der Ewige erschien ihm bei den …
1985/07 Das Leben von Sara
1985/07 Das Leben von Sara Im Sohar, Wochenabschnitt Chaje Sara heißt es: „Eine andere Deutung: ‚Der König‘ – das ist eine Frau, die den Ewigen fürchtet, wie es heißt: ‚Eine Frau, die den Ewigen fürchtet, sie sei gepriesen.‘ Das ist die Shechina. ‚Einem Feld dienstbar‘ – das ist eine fremde …
1985/08 Mach dir einen Rav und erwirb dir einen Freund – 2
1985/08 Mach dir einen Rav und erwirb dir einen Freund – 2 Zu dem, worüber wir im ersten Artikel [1985] gesprochen haben, sind einige Einzelheiten zu ergänzen. Man muss unterscheiden: a) zwischen dem Menschen und dem Schöpfer; b) zwischen dem Menschen und seinem Freund; c) zwischen dem Menschen und den …
1985/09 Und die Kinder stießen sich in ihr
1985/09 Und die Kinder stießen sich in ihr „Und die Kinder stießen sich in ihr.“ Nach der Interpretation von Rashi: „Unsere Weisen erklärten es mit ‚laufen‘, also dass Jakob lief und sich wand, um herauszukommen, wenn Rebekka an den Toren der Tora von Shem und Eber vorbeikam. Wenn sie an …
1985/10 Jakob zog aus (Wajeze)
1985/10 Jakob zog aus (Wajeze) „Jakob zog aus.“ Rashi erklärt dazu – und das sind seine Worte: „Es hätte doch nur heißen müssen: ‚Jakob ging nach Haran.‘ Warum wird sein Auszug erwähnt? Vielmehr lehrt es, dass der Auszug eines Gerechten (Zaddik) aus einem Ort einen Eindruck hinterlässt. Denn solange der …
1985/11 Bezüglich des Streits zwischen Jakob und Laban
1985/11 Bezüglich des Streits zwischen Jakob und Laban Wir sehen, dass sich der Streit zwischen Jakob und Laban von dem Streit zwischen Jakob und Esau unterscheidet: Bei Jakob und Laban steht geschrieben: „Und Laban antwortete und sprach zu Jakob: Die Töchter sind meine Töchter, und die Söhne sind meine Söhne, …
1985/12 Und Jakob wohnte im Land (Wajeshev)
1985/12 Und Jakob wohnte im Land (Wajeshev) „Und Jakob wohnte im Land, in dem sein Vater als Fremder geweilt hatte, im Land Kanaan.“ Im Sohar heißt es: „Rabbi Chija eröffnete und sprach: ‚Viele sind die Übel des Gerechten (Zaddik), doch aus ihnen allen rettet ihn der Schöpfer.‘ Doch jener Gerechte, …
1985/13 Zuflucht, Fels meiner Rettung (Maoz Zur)
1985/13 Zuflucht, Fels meiner Rettung (Maoz Zur) Im Lied von Chanukka sagen wir: „Zuflucht, Fels meiner Rettung, Dir gebührt das Lob; fest gegründet werde das Haus meines Gebets, und dort wollen wir ein Dankopfer darbringen.“ Das Lied beginnt mit Worten des Lobes, wie es heißt: „Dir gebührt das Lob.“ Danach …
1985/14 Ich bin der Erste und Ich bin der Letzte
1985/14 Ich bin der Erste und Ich bin der Letzte Der Vers sagt: „Ich bin der Erste und Ich bin der Letzte, und außer Mir gibt es keinen Gott.“ Bekanntlich ist die Ordnung der Arbeit auf dem Weg zum Ziel – das die Anhaftung (Dwekut) an den Schöpfer ist – …
1985/15 Und Hiskia wandte sein Gesicht zur Wand
1985/15 Und Hiskia wandte sein Gesicht zur Wand Im Sohar, dem Buch des Glanzes, heißt es: „Rabbi Yehuda eröffnete und sprach: ‚Und Hiskia wandte sein Gesicht zur Wand und betete zum Ewigen.‘“1 Der Sulam (Leiter-Kommentar von Baal HaSulam) erklärt dazu: „Man soll nur nahe bei einer Wand beten, und nichts …
1985/16 Aber je mehr sie es peinigten
1985/16 Aber je mehr sie es peinigten Es steht geschrieben: „Aber je mehr sie es [das Volk Israel] peinigten, desto mehr mehrte es sich und breitete sich aus, und es graute ihnen vor den Kindern Israels.“ Der Vers bedeutet: In dem Maße, in dem „sie es peinigten“, in eben dem …
1985/17 Erkenne heute und nimm es dir zu Herzen
1985/17 Erkenne heute und nimm es dir zu Herzen Im Sohar heißt es: „Rabbi Elasar eröffnete und sprach: ‚Erkenne heute und nimm es dir zu Herzen, dass der Ewige Gott ist.‘ Er fragt: Der Vers hätte doch sagen müssen ‚Erkenne heute, dass der Ewige Gott ist‘ und erst zuletzt ‚und …
1985/18 Die Verleumder betreffend
1985/18 Die Verleumder betreffend Im Sohar heißt es: „Rabbi Yehuda eröffnete und sprach: ‚Wohl dem Volk, das den Jubelschall kennt.‘ Wie sehr müssen die Menschen auf den Wegen des Schöpfers wandeln und die Mizwot der Tora halten, damit sie dadurch der Kommenden Welt würdig werden und vor allen Verleumdern oben …
1985/19 Komm zum Pharao – 1
1985/19 Komm zum Pharao – 1 „Komm zum Pharao.“ Eigentlich müsste es doch „Geh zum Pharao“ heißen. Der Sohar löst es auf: „Vielmehr führte Er ihn – Moses – in Gemächer innerhalb von Gemächern, zu einem mächtigen, höheren Ungeheuer. Als der Schöpfer sah, dass Moses sich fürchtete, sprach Er: ‚Siehe, …
1985/20 Wer sein Herz verhärtet
1985/20 Wer sein Herz verhärtet Im Sohar heißt es: „Rabbi Yizchak sagte: Wir haben niemanden gefunden, der sein Herz dem Schöpfer gegenüber so verhärtete wie Pharao. Rabbi Yossi sagte: Aber auch Sichon und Og verhärteten ihr Herz. Er antwortete ihm: So ist es nicht. Sie verhärteten ihr Herz gegen Israel, …
1985/21 Man sollte immer zwischen Tora und Arbeit unterscheiden
1985/21 Man sollte immer zwischen Tora und Arbeit unterscheiden Man sollte immer zwischen Tora und Arbeit unterscheiden. „Tora“ meint einen Aspekt für sich. Dann ist nicht vom Menschen die Rede – es ist, als gäbe es den Menschen gar nicht. Man spricht vielmehr von der Tora selbst, die der Aspekt …
1985/22 Die gesamte Tora ist ein heiliger Name
Die gesamte Tora ist ein heiliger Name
Artikel Nr. 22, Taw-Shin-Mem-Hej, 1985
1985/23 Nachts auf meinem Bett Der Sohar, das Buch des Glanzes, fragt zum Vers „Auf meinem Bett“: „Rabbi Elasar eröffnete: ‚Auf meinem Bett in den Nächten suchte ich den, den meine Seele liebt.‘ Er fragt: Es heißt ‚auf meinem Bett‘, doch es hätte ‚in meinem Bett‘ heißen müssen. Was bedeutet …
1985/24 Drei Zeiten in der Arbeit
1985/24 Drei Zeiten in der Arbeit Der Mensch soll in seiner Arbeit drei Zeiten unterscheiden: erstens die Vergangenheit, zweitens die Gegenwart, drittens die Zukunft. „Vergangenheit“ bedeutet: wenn er beginnt, in die Arbeit für den Schöpfer einzutreten. Dann muss er auf die Vergangenheit schauen – auf den Grund, warum er jetzt …
1985/25 In jeder Sache muss man zwischen Licht und Gefäß unterscheiden
1985/25 In jeder Sache muss man zwischen Licht und Gefäß unterscheiden In jeder Sache muss man zwischen Licht und Gefäß unterscheiden: zwischen dem Gebenden, der der Schöpfer ist, und dem Empfangenden, der das Geschöpf ist. Da es kein Licht ohne Kli [Gefäß] gibt – denn wenn niemand es erlangt, wer …
1985/26 Zeige mir Deine Herrlichkeit
1985/26 Zeige mir Deine Herrlichkeit Und er [Moses] sprach: „Zeige mir Deine Herrlichkeit“, und [der Schöpfer antwortete:] „Ich nehme Meine Hand weg, und du wirst Meinen Rücken (Achoraim) sehen, doch Mein Antlitz (Panim) wird nicht zu sehen sein“1. Man muss verstehen, worauf uns die Frage von Moses, unserem Lehrer, Friede …
1985/27 Die Umkehr
1985/27 Die Umkehr Im Sohar (dem Buch des Glanzes) steht geschrieben: „Dieses Gebot ist die Mizwa der Umkehr, und das ist Bina (Einsicht – die dritte der oberen Sefirot). Und was ist Bina? Sie besteht aus den Buchstaben von Ben Yud-Hej (Sohn von Yud-Hej). Und dieser Sohn ist Waw, der …
1985/28 Die Kundschafter
1985/28 Die Kundschafter Der Heilige Sohar (Buch des Glanzes) deutet die Sache der Kundschafter, die Moses aussandte, um das Land zu erkunden, auf das spirituelle Land. Dort heißt es: „Was steht geschrieben? Dass der Schöpfer zu ihnen sagt: ‚Zieht hier hinauf in den Negev (Südland)‘ – müht euch in der …
1985/29 Der Schöpfer ist allen nahe, die Ihn rufen
1985/29 Der Schöpfer ist allen nahe, die Ihn rufen Im Sohar, Chukat, heißt es: „Von hier lernen wir: Wer immer Dinge erwecken will, die oben sind – sei es durch eine Tat, sei es durch ein Wort –, bei dem wird, wenn jene Tat oder jenes Wort nicht in gebührender …
1985/30 Drei Gebete
1985/30 Drei Gebete Im Sohar1 steht geschrieben: „Drei sind es, die ‚Gebet‘ genannt werden: ‚ein Gebet des Moses‘, ‚ein Gebet Davids‘ und ‚ein Gebet des Armen‘. Welches von diesen dreien ist das wichtigste? Das ‚Gebet des Armen‘. Dieses Gebet geht dem Gebet des Moses und dem Gebet Davids voraus. Man …
1985/31 Man betrachtet sich selbst nicht als Frevler
1985/31 Man betrachtet sich selbst nicht als Frevler Zum Thema „Man betrachtet sich selbst nicht als Frevler“ heißt es im Sohar, und dies sind seine Worte: „König David ordnete sich vier Wegen zu. Er zählte sich zu den Armen, er zählte sich zu den Knechten (Awadim), er zählte sich zu …
1985/32 Über die Belohnung der Empfangenden
1985/32 Über die Belohnung der Empfangenden Bekanntlich kann der Mensch ohne Belohnung nicht arbeiten. Würde man ihm keine Belohnung geben, so würde er keine einzige Bewegung machen. Das rührt von der Wurzel der Geschöpfe her, die nicht bewegt ist. So steht es in Talmud Esser haSefirot: „Wir lieben die Ruhe …
1985/33 Die Verbrecher von Israel
1985/33 Die Verbrecher von Israel „Resh Lakish sagte: Über die Verbrecher Israels hat das Feuer der Hölle (Gehinnom) keine Macht. Das folgt im Schluss vom Leichteren aufs Schwerere aus dem goldenen Altar usw.: Erst recht die Verbrecher Israels, die voll von Mizwot sind wie ein Granatapfel – denn es steht …
1985/34 Und ich flehte zum Ewigen
1985/34 Und ich flehte zum Ewigen „Und ich flehte zum Ewigen.“ Rashi erklärt: Das Wort chanun (gnädig) bedeutet an allen Stellen nichts anderes als ein Matnat Chinam (unverdientes Geschenk). Auch wenn die Gerechten sich auf ihre guten Taten berufen könnten, erbitten sie vom Schöpfer nichts als ein unverdientes Geschenk. Und …
1985/35 Wenn ein Mensch weiß, was Gottesfurcht ist
1985/35 Wenn ein Mensch weiß, was Gottesfurcht ist Im Sohar, Wochenabschnitt WaEtchanan, heißt es: „Und danach im Einzelnen – das heißt, wenn ein Mensch weiß, was Gottesfurcht ist, nämlich wenn er die Eigenschaft Malchut selbst erlangt, die eine Ehrfurcht aus Liebe ist, die das Wesentliche und die Grundlage dafür ist, …
1985/36 Und es war Abend und es war Morgen
1985/36 Und es war Abend und es war Morgen Zum Vers „Und es war Abend, und es war Morgen“ sagt der Sohar: „‚Und es war Abend‘, wie der Vers sagt, geht von der Seite der Finsternis aus, nämlich von Malchut. ‚Und es war Morgen‘ geht von der Seite des Lichts …
1985/37 Wer bezeugt für einen Menschen
1985/37 Wer bezeugt für einen Menschen Im Sohar, Wochenabschnitt Shoftim (Richter), und im Sulam, dem Leiter-Kommentar zum Sohar, heißt es wörtlich: „Diese Mizwa besteht darin, vor Gericht auszusagen, damit der Nächste kein Geld verliert, weil man nicht für ihn aussagt. Deshalb legten die Meister der Mishna fest: Wer sagt über …
1985/38 „Ein Gerechter, dem es gut geht – ein Gerechter, dem es schlecht geht“
1985/38 „Ein Gerechter, dem es gut geht – ein Gerechter, dem es schlecht geht“ Der Sohar erklärt die Frage des „Gerechten, dem es gut geht, und des Gerechten, dem es schlecht geht“1. Dort heißt es: „Und wer ist ‚ein Gerechter, dem es schlecht geht‘? Das ist derjenige, der vom Baum …
1985/39 „Höre unsere Stimme“
1985/39 „Höre unsere Stimme“ Wir sagen in den Slichot (Vergebungsgebeten): „Höre unsere Stimme, Schöpfer, unser Gott, schone und erbarme Dich unser, und nimm in Erbarmen und Wohlwollen unser Gebet an.“ Und im Tachanun (Flehgebet) am Montag und Donnerstag sagen wir: „Erbarme Dich unser, Schöpfer, in Deiner Barmherzigkeit, und gib uns …
1986/01 Und Moses ging
1986/01 Und Moses ging „‚Und Moses ging.‘ Rabbi Chiskija eröffnete: ‚Er führt zur Rechten Moses den Arm Seiner Herrlichkeit einher und spaltet die Wasser vor ihnen.‘ Drei heilige Geschwister gingen zwischen ihnen. Und wer sind sie? Moses, Aaron und Mirjam. Wir haben bereits festgestellt, dass Aaron der rechte Arm Israels …
1986/02 Vernehmt, ihr Himmel
1986/02 Vernehmt, ihr Himmel „‚Vernehmt, ihr Himmel.‘ Rabbi Yehuda eröffnete: ‚Ich öffnete meinem Geliebten … die Stimme meines Geliebten klopft an.‘ Und er sagt: ‚Die Stimme meines Geliebten klopft an‘ – das ist Moses, der Israel in mancherlei Wortwechseln und mancherlei Streitgesprächen zurechtwies, wie geschrieben steht: ‚Dies sind die Worte‘, …
1986/03 Was bedeutet es, dass der Mensch durch die Tora mit Gerechtigkeit (Zedaka) und Frieden belohnt wird
1986/03 Was bedeutet es, dass der Mensch durch die Tora mit Gerechtigkeit (Zedaka) und Frieden belohnt wird Im Sohar erklärt Rabbi Aba, wodurch Abraham es verdiente, dass der Schöpfer zu ihm „Geh hinaus“ sagte – mehr als alle anderen seiner Generation. Und er sagt, dies sind seine Worte: „Rabbi Aba …
1986/04 Über Chessed
1986/04 Über Chessed Über Chessed wird im Sohar Folgendes gesagt: „Und wir haben gelernt: Was bewog die Schrift, ihn bis dahin nicht Abraham zu nennen? Vielmehr haben wir so erklärt: Bis dahin war er nicht beschnitten, nun aber wurde er beschnitten. Und als er beschnitten war, verband er sich mit …
1986/05 Die Achtung vor dem Vater betreffend
1986/05 Die Achtung vor dem Vater betreffend Im Heiligen Sohar heißt es wörtlich: „Rabbi Shimon eröffnete und sprach: ‚Ein Sohn ehrt den Vater und ein Knecht seinen Herrn‘. ‚Ein Sohn ehrt den Vater‘ – das ist Isaak gegenüber Abraham. Und er fragt: Wann hat er ihn geehrt? Als Abraham ihn …
1986/06 Über das Vertrauen
1986/06 Über das Vertrauen Im Heiligen Sohar heißt es: „Rabbi Elasar eröffnete und sagte: ‚Glücklich der Mensch, dessen Stärke in Dir ist‘ – glücklich der Mensch, der sich am Schöpfer stärkt und sein Vertrauen (Bitachon) auf Ihn setzt. Man könnte meinen: gleich Chananja, Mishael und Asarja. Man kann das Vertrauen …
1986/07 Die Wichtigkeit des Gebets der Vielen
1986/07 Die Wichtigkeit des Gebets der Vielen Im Sohar, WaJishlach, heißt es: „Komm und sieh, denn Rabbi Shimon sagte: Das Gebet der Vielen steigt vor den Schöpfer auf, und der Schöpfer krönt Sich mit diesem Gebet, weil es in mehreren Weisen aufsteigt. Denn der eine bittet um Wohltaten (Chassadim), der …
1986/08 Über die Hilfe, die von oben kommt
1986/08 Über die Hilfe, die von oben kommt Unsere Weisen sagten: „Rabbi Shimon ben Lakish sagte: Der Böse Trieb des Menschen gewinnt Tag für Tag die Oberhand über ihn und trachtet ihm nach dem Leben, wie es heißt: ‚Der Frevler lauert dem Gerechten auf und trachtet ihm nach dem Leben.‘ …
1986/09 Über die Chanukka-Kerze
1986/09 Über die Chanukka-Kerze Im Traktat Schabbat steht geschrieben: „Rava sagte: ‚Mir ist klar [die Sache ist eindeutig] – bei der Wahl zwischen der Kerze für sein Haus und der Chanukka-Kerze hat die Kerze für sein Haus den Vorrang, um des Friedens seines Hauses willen.‘ “1 Und Rashi erklärt: Die …
1986/10 Über das Gebet
1986/10 Über das Gebet Unsere Weisen sagen im Traktat Taanit folgendermaßen: „‚Den Schöpfer, euren Gott, zu lieben und Ihm zu dienen‘ – das ist Gebet. Du sagst: ‚Das ist Gebet‘? Oder ist es nicht vielmehr Arbeit? Die Schrift lehrt: ‚von ganzem Herzen‘. Welches ist die Arbeit im Herzen? Wir müssen …
1986/11 Das wahre Gebet gilt einem wahren Mangel
1986/11 Das wahre Gebet gilt einem wahren Mangel Die Schrift sagt: „Und dies sind die Namen der Söhne Israels, die nach Ägypten kamen. … Und es erhob sich ein neuer König über Ägypten, der Josef nicht kannte. … Und die Ägypter ließen die Söhne Israels mit Härte arbeiten. Und es …
1986/12 Was ist der wichtigste Mangel, um den man beten sollte
1986/12 Was ist der wichtigste Mangel, um den man beten sollte Es ist bekannt, dass die „Schöpfung“ Mangel genannt wird; deshalb heißt sie „Existenz aus dem Nichts“ (Jesh mi Ajn). Der erschaffene Mensch ist voller Mängel. Damit er bei der Arbeit Erfolg hat, mit der er seine Mängel auffüllen will, …
1986/13 Komm zum Pharao – 2
1986/13 Komm zum Pharao – 2 Der Sohar fragt: „Es heißt ‚Komm zum Pharao‘ – doch es hätte ‚Geh zum Pharao‘ heißen müssen usw. Da der Schöpfer sah, dass Moses sich fürchtete und auch andere bestellte Abgesandte droben sich ihm nicht nähern konnten, sprach der Schöpfer: ‚Siehe, Ich bin gegen …
1986/14 Warum es nötig ist, sich Gefäße von den Ägyptern zu leihen
1986/14 Warum es nötig ist, sich Gefäße von den Ägyptern zu leihen Es steht geschrieben: „Sprich doch in die Ohren des Volkes, dass jeder Mann sich von seinem Nächsten und jede Frau sich von ihrer Nächsten silberne Gefäße und goldene Gefäße leihe. Und der Schöpfer ließ das Volk Gnade finden …
1986/15 Das Gebet der Vielen
1986/15 Das Gebet der Vielen Im Heiligen Sohar heißt es: „Und sie sprach: ‚Inmitten meines Volkes wohne ich.‘ Es wird gefragt: Was sagt sie damit? Und es wird geantwortet: Wenn das Urteil (Din) über der Welt schwebt, soll der Mensch sich nicht von der Gemeinschaft trennen und für sich allein …
1986/16 Denn der Schöpfer erwählte Sich Jakob
1986/16 Denn der Schöpfer erwählte Sich Jakob Im Sohar, Abschnitt Truma, erklärt Rabbi Chija den Vers „Denn der Schöpfer erwählte Sich Jakob.“ Dort heißt es: Rabbi Chija eröffnete: „‚Denn der Schöpfer erwählte Sich Jakob, Israel zu Seinem Eigentum.‘ Wie geliebt sind die Söhne Israels vor dem Schöpfer, der sie begehrte …
1986/17 Die Ordnung der Versammlung
1986/17 Die Ordnung der Versammlung Unsere Weisen sagten im Traktat Brachot: „Rabbi Simlai lehrte: Stets ordne der Mensch zuerst das Lob des Schöpfers und bete danach. Woher wissen wir das? Von Moses, denn es steht geschrieben: ‚Und ich flehte.‘“ Mein Vater und Lehrer erklärte dies so: Wer einen anderen um …
1986/18 Wer verursacht das Gebet
1986/18 Wer verursacht das Gebet Unsere Weisen sagten: „Stets ordne der Mensch zuerst das Lob des Schöpfers und bete danach.“1 Das lehrt uns, dass der Mensch glauben muss. Denn dass er in einen Zustand gerät, in dem er seinen Mangel in der Arbeit für den Schöpfer empfindet – das Gefühl, …
1986/19 Die Freude betreffend
1986/19 Die Freude betreffend Die Mishna sagt: „Mit Beginn des [Monats] Aw vermindert man die Freude; mit Beginn des [Monats] Adar mehrt man die Freude. Und wer einen Rechtsstreit mit einem Götzendiener hat, führe ihn im Adar.“1 Nun gilt es zu verstehen, was es bedeutet, die Freude zu mehren oder …
1986/20 Und es wird sein, wenn er sündigt und schuldig wird
1986/20 Und es wird sein, wenn er sündigt und schuldig wird Im Sohar, WaJikra, heißt es wörtlich: Wir haben gelernt, dass geschrieben steht: „Und es wird sein, wenn er sündigt und schuldig wird.“ Warum heißt es zuerst „wenn er sündigt“ und am Ende „und schuldig wird“? Und der Sohar antwortet: …
1986/21 Über dem Verstand
1986/21 Über dem Verstand Was das „über dem Verstand“ betrifft: Man soll dieses Gefäß sowohl zwischen einem Menschen und seinem Freund als auch zwischen dem Menschen und dem Schöpfer gebrauchen. Doch besteht zwischen beiden ein Unterschied. Im Verhältnis zwischen Mensch und Schöpfer muss dieses Gefäß für immer bestehen bleiben; niemals …
1986/22 Wenn eine Frau befruchtet
1986/22 Wenn eine Frau befruchtet Der Sohar fragt: Wir haben gelernt: „Eine Frau, die zuerst Samen gibt, gebiert einen Knaben.“ Rabbi Acha sagte: Wir haben doch gelernt, dass der Schöpfer über den Tropfen bestimmt, ob er männlich oder weiblich wird – und du sagst: „Eine Frau, die zuerst Samen gibt, …
1986/23 Bezüglich Furcht und Freude
1986/23 Bezüglich Furcht und Freude Der Heilige Sohar fragt, und dies sind seine Worte: „Rabbi Yizchak begann: ‚Dienet dem Ewigen mit Furcht und frohlocket mit Zittern.‘ Und es steht geschrieben: ‚Dienet dem Ewigen mit Freude, kommt vor Ihn mit Jubel.‘ Diese Verse widersprechen einander. Doch so haben wir gelernt: Dienet …
1986/24 Der Unterschied zwischen Wohltätigkeit und Geschenk
1986/24 Der Unterschied zwischen Wohltätigkeit und Geschenk Es steht geschrieben: „Wer Geschenke hasst, wird leben.“1 Daraus lässt sich folgern, dass man keine Geschenke annehmen darf, weil dies sonst das Gegenteil von Leben bewirkt. Wie aber kann es dann sein, dass die Menschen überall Geschenke voneinander annehmen? Eine weitere Frage stellt …
1986/25 Das Maß des Praktizierens der Mizwot
1986/25 Das Maß des Praktizierens der Mizwot Es ist uns gegeben, die 613 Mizwot schon durch die bloße Handlung zu erfüllen. Selbst ohne Absicht genügt das – sofern der Mensch sich nur bewusst ist, dass er gerade eine der Mizwot ausführt, die der Schöpfer uns geboten hat –, um die …
1986/26 Ein naher Weg und ein ferner Weg
1986/26 Ein naher Weg und ein ferner Weg Im Wochenabschnitt BeShalach finden wir die Worte: „Und Gott führte sie nicht den Weg durch das Land der Philister, denn er war nah, damit das Volk nicht bereue, wenn es Krieg sieht, und nach Ägypten zurückkehre.“ Daraus geht hervor, dass der nahe …
1986/27 Der Schöpfer und Israel gingen ins Exil
1986/27 Der Schöpfer und Israel gingen ins Exil Im Sohar, Wochenabschnitt Bechukotai, heißt es zum Vers „Und auch Ich werde euch siebenfach für eure Sünden züchtigen“ wörtlich: „Komm und sieh: Die erhabene Liebe des Schöpfers zu Israel gleicht einem König, der einen einzigen Sohn hatte, und der Sohn pflegte vor …
1986/28 Eine Versammlung besteht aus nicht weniger als zehn
1986/28 Eine Versammlung besteht aus nicht weniger als zehn Im Sohar, Wochenabschnitt Nasso, heißt es: „Rabbi Elasar eröffnete: ‚Warum bin Ich gekommen, und es ist kein Mensch da?‘ Wie sehr sind die Kinder Israels vom Schöpfer geliebt – denn an jedem Ort, wo sie weilen, ist der Schöpfer unter ihnen. …
1986/29 LiShma und lo liShma
1986/29 LiShma und lo liShma Wir finden vier Arten von Menschen, die Tora und Mizwot einhalten: Die erste Art. Manchmal hält ein Mensch den Schabbat (Sabbat) ein, weil sein Arbeitgeber ihn dazu zwingt. Das Gesetz ist nämlich so: Hat jemand einen Arbeiter, der den Schabbat entweiht, und sagt er ihm: …
1986/30 Die Klipa [Schale], die der Frucht vorausgeht
1986/30 Die Klipa [Schale], die der Frucht vorausgeht Im Tora-Abschnitt Balak sagt der Sohar Folgendes: „Und wolltest du sagen, der Schöpfer habe es so gewollt – Israel das Erstgeburtsrecht zu geben –, so entspricht das nicht dem Recht. Komm und sieh: Esau war eine Klipa und gehörte zur Sitra Achra. …
1986/31 Über Yenika (Säugen) und Ibur (Schwangerschaft)
1986/31 Über Yenika (Säugen) und Ibur (Schwangerschaft) Ibur (Empfängnis), Yenika (Säugen) und Mochin (Lichter der Reife) sind drei Stufen. Sobald ein Mensch den Eintritt in die Heiligkeit erlangt hat, beginnt er, sie zu erlangen. Man nennt sie Nefesh im Ibur, Ruach in der Yenika und Neshama in den Mochin. Doch …
1986/32 Worum es im Gebet geht – das gerade Richten der Beine und das Bedecken des Kopfes
1986/32 Worum es im Gebet geht – das gerade Richten der Beine und das Bedecken des Kopfes Im Sohar steht geschrieben, und dies sind seine Worte: „Komm und sieh: Wer im Gebet steht, muss seine Beine gerade richten und seinen Kopf bedecken, wie einer, der vor dem König steht; und …
1986/33 Was sind die Mizwot, die der Mensch mit den Fersen tritt
1986/33 Was sind die Mizwot, die der Mensch mit den Fersen tritt Im Wochenabschnitt Ekew steht geschrieben: „Und es wird geschehen, wenn ihr [diese Gebote] hört und sie bewahrt und befolgt, so wird der Ewige, dein Gott, dir den Bund und die Gnade bewahren, die Er deinen Vätern geschworen hat.“ …
1986/34 Richter und Polizisten
1986/34 Richter und Polizisten Es steht geschrieben: „Richter und Polizisten sollst du dir in allen deinen Toren setzen, die der Ewige, dein Gott, dir gibt.“ Um dies zu verstehen, gehen wir vom Grundsatz aus, dass die Tora ewig ist und in allen Generationen gilt. Also muss sich dieser Vers auch …
1986/35 Der Fünfzehnte Aw
1986/35 Der Fünfzehnte Aw In der Mishna heißt es: „Rabbi Shimon ben Gamliel sagte: Es gab für Israel keine besseren Tage als den Fünfzehnten Aw und den Versöhnungstag (Jom Kippur), an denen die Töchter Jerusalems in geliehenen weißen Kleidern hinausgingen, um den nicht zu beschämen, der keine besitzt. Und die …
1986/36 Was ist die Vorbereitung auf die Slichot (Vergebungsgebete)
1986/36 Was ist die Vorbereitung auf die Slichot (Vergebungsgebete) Bekanntlich muss man für alles, was man will, die Mittel bereiten, um die Sache zu erreichen. Was also muss der Mensch bereiten, um Slichot zu empfangen? In der Körperlichkeit sehen wir, dass ein Mensch zum anderen nicht „Verzeihung“ sagt, es sei …
1987/01 Der Gute, der Gutes tut, den Bösen und den Guten
1987/01 Der Gute, der Gutes tut, den Bösen und den Guten „Und alle glauben“, so sagen wir, „… an den Guten, der Gutes tut, den Bösen und den Guten.“ Das gilt es im Hinblick auf die Arbeit zu verstehen, also bei denen, die sich dem Schöpfer nähern wollen. Für sie …
1987/02 Die Wichtigkeit der Erkenntnis des Bösen
1987/02 Die Wichtigkeit der Erkenntnis des Bösen Im Sohar, BeReshit, steht geschrieben, und dies sind seine Worte: „‚Das Wasser unter dem Himmel sammle sich an einem Ort, und das trockene Land werde sichtbar.‘ ‚Das Wasser sammle sich‘ – das ist die Tora, die ‚Wasser‘ genannt wird. ‚An einem Ort‘ – …
1987/03 Ganz Israel hat einen Anteil an der Kommenden Welt
1987/03 Ganz Israel hat einen Anteil an der Kommenden Welt Im Sohar, Abschnitt Noach, heißt es wörtlich: „Komm und sieh: Ganz Israel hat einen Anteil an der Kommenden Welt.“ Er fragt: „Was ist der Grund?“ Und er antwortet: „Weil sie den Bund hüten, auf dem die Welt besteht, wie geschrieben …
1987/04 Von einem bösen Menschen darf man nichts Gutes hören
1987/04 Von einem bösen Menschen darf man nichts Gutes hören Es steht geschrieben: „Und Abram sprach zu Lot: ‚Es soll kein Streit sein zwischen mir und dir und zwischen meinen Hirten und deinen Hirten, denn wir sind Brüder. Liegt nicht das ganze Land vor dir? Trenne dich doch von mir. …
1987/05 Was ist der Vorzug der Arbeit, gegenüber der Belohnung
1987/05 Was ist der Vorzug der Arbeit, gegenüber der Belohnung Rashi deutet den Vers „Und der Schöpfer erschien ihm“1 so: „Er saß am Eingang des Zeltes, um zu sehen, ob ein Wanderer vorbeikäme, den er in sein Haus einladen könnte. In der Mittagshitze holte der Schöpfer die Sonne aus ihrer …
1987/06 Die Wichtigkeit des Glaubens, der immer gilt
1987/06 Die Wichtigkeit des Glaubens, der immer gilt Der Heilige Sohar fragt, und dies sind seine Worte: „Rabbi Yehuda sagte: Da der Schöpfer ihm all dies versprochen hatte – Er hatte ja zu ihm gesprochen: ‚Und siehe, Ich bin mit dir und werde dich behüten, wohin du auch gehst‘ –, …
1987/07 Das Wunder von Chanukka
1987/07 Das Wunder von Chanukka Im Festgesang (Piyut) von Chanukka sprechen wir: „Griechen … und aus dem Rest der Krüge geschah ein Wunder für die Rosen; die Söhne der Bina (Verständnis) setzten acht Tage für Lied und Lobgesang fest.“ Die Ausleger fragen: Warum machte man acht Tage Chanukka? Sie hatten …
1987/08 Der Unterschied zwischen wahrer und unwahrer Barmherzigkeit
1987/08 Der Unterschied zwischen wahrer und unwahrer Barmherzigkeit Es steht geschrieben: „Und er rief seinen Sohn Josef … und erweise mir Barmherzigkeit und Wahrheit.“1 Die Ausleger fragen, warum er gerade Josef rief und zu ihm sagte: „Erweise mir Barmherzigkeit und Wahrheit.“ Zu „Barmherzigkeit und Wahrheit“ erklärt Rashi: „Die Barmherzigkeit, die …
1987/09 Jemandes Größe hängt vom Maß des Glaubens an die Zukunft ab
1987/09 Jemandes Größe hängt vom Maß des Glaubens an die Zukunft ab Im Sohar heißt es: „‚Dann wird Moses singen.‘ Es müsste eigentlich ‚sang‘ heißen. Und er antwortet: Vielmehr hängt dies mit der Zukunft zusammen, denn er vollendete es für jene Zeit und vollendete es zugleich für die Zukunft, in …
1987/10 Was ist die Substanz der üblen Nachrede und gegen wen richtet sie sich
1987/10 Was ist die Substanz der üblen Nachrede und gegen wen richtet sie sich Im Sohar heißt es dort wörtlich: „Komm und sieh: Durch die üble Nachrede, die die Schlange an die Frau richtete, brachte sie über die Frau und über Adam, dass ihnen und der ganzen Welt der Tod …
1987/11 Purim und das Gebot ‚Bis man es nicht mehr erkennt‘
1987/11 Purim und das Gebot ‚Bis man es nicht mehr erkennt‘ Unsere Weisen sagten: „Ein Mensch ist verpflichtet, sich an Purim so zu betrinken, bis er nicht mehr unterscheidet (ad delo yada) zwischen ‚Verflucht sei Haman‘ und ‚Gesegnet sei Mordechai‘.“1 Doch die Stufe des Nicht-Unterscheidens kann man nicht erreichen, bevor …
1987/12 Was ist ein halber Schekel in der Arbeit – 1
1987/12 Was ist ein halber Schekel in der Arbeit – 1 Die Schrift sagt: „Wenn du das Haupt der Kinder Israels erhebst, um sie zu zählen, so soll jeder von ihnen dem Schöpfer ein Sühnegeld für seine Seele geben, wenn man sie zählt, damit keine Plage unter ihnen sei, wenn …
1987/13 Warum das Fest der Mazot Pessach genannt wird
1987/13 Warum das Fest der Mazot Pessach genannt wird Allgemein fragt man, warum wir den Feiertag, den die Tora „Fest der Mazot“ nennt, „Pessach“ nennen (Kedushat Levi, Bo). Die Antwort: Weil geschrieben steht „Ich bin meines Geliebten, und mein Geliebter ist mein“1 – das heißt, wir preisen den Schöpfer, und …
1987/14 Die Verbindung zwischen Pessach, Mazza und Maror
1987/14 Die Verbindung zwischen Pessach, Mazza und Maror In der Haggada (Pessach-Erzählung) steht geschrieben: „Zur Erinnerung an den Tempel, nach dem Brauch Hillels. So tat Hillel, als der Tempel noch bestand: Er legte Pessach-Opfer, Mazza (ungesäuertes Brot) und Maror (bitteres Kraut) zusammen und aß sie gemeinsam, um zu erfüllen, was …
1987/15 Zwei Unterscheidungen in der Heiligkeit
1987/15 Zwei Unterscheidungen in der Heiligkeit Es gibt eine Heiligkeit oben und eine Heiligkeit unten, wie geschrieben steht: „Ihr sollt heilig sein.“ Es gibt also eine Heiligkeit unten – das heißt, die Geschöpfe sollen heilig sein. Danach steht geschrieben: „Denn heilig bin Ich, der Schöpfer, euer Gott.“ Das ist die …
1987/16 Der Unterschied zwischen der Arbeit der Allgemeinheit und der Arbeit des Einzelnen
1987/16 Der Unterschied zwischen der Arbeit der Allgemeinheit und der Arbeit des Einzelnen Im Sohar heißt es: „Komm und sieh: Wenn ein Mensch geboren wird, wird über ihn keine Kraft von oben eingesetzt, bis er beschnitten ist. Sobald er beschnitten ist, erwacht in ihm der Geist (Ruach) – das heißt …
1987/17 Die Bedeutung der Strenge des Verbots, einem Götzendiener Tora zu lehren
1987/17 Die Bedeutung der Strenge des Verbots, einem Götzendiener Tora zu lehren Unsere Weisen sagten: „Rav Ami sagte: Man übergibt einem Götzendiener keine Worte der Tora, denn es heißt: ‚So hat Er an keinem Volk gehandelt, und Rechtssätze kennen sie nicht.‘“1 Und im Traktat Sanhedrin heißt es: „Rabbi Yochanan sagte: …
1987/18 Was ist die Vorbereitung auf das Empfangen der Tora – 1
1987/18 Was ist die Vorbereitung auf das Empfangen der Tora – 1 Die Schrift sagt: „Und der Schöpfer stieg herab auf den Berg Sinai, auf den Gipfel des Berges.“ Über das Volk aber sagt die Schrift: „Und sie stellten sich auf am Fuße des Berges.“ Das will verstanden werden: Warum …
1987/19 Was ist das Verborgene und das Offenbarte in der Arbeit für den Schöpfer
1987/19 Was ist das Verborgene und das Offenbarte in der Arbeit für den Schöpfer Die Schrift sagt: „Er hat dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Schöpfer von dir fordert: nämlich Recht zu üben, Barmherzigkeit zu lieben und demütig zu wandeln mit deinem Gott.“1 In diesem Vers sehen …
1987/20 Was ist der persönliche Besitz eines Menschen
1987/20 Was ist der persönliche Besitz eines Menschen Der Heilige Sohar1 legt den Vers „Und Korach nahm“ aus. Er fragt: Was bedeutet „und er nahm“? Und er antwortet: Er nahm sich einen schlechten Rat. Denn wer dem nachjagt, was ihm nicht gehört, vor dem flieht es. Mehr noch: Auch das, …
1987/21 Was sind „schmutzige Hände“ in der Arbeit für den Schöpfer
1987/21 Was sind „schmutzige Hände“ in der Arbeit für den Schöpfer Der Heilige Sohar sagt im Wochenabschnitt Balak zum Vers „Wenn sie zum Zelt der Begegnung kommen, sollen sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht sterben“1. Dort heißt es: „Aus diesem Vers lernen wir: Wer darauf nicht achtet und …
1987/22 Welches Geschenk erbittet der Mensch vom Schöpfer
1987/22 Welches Geschenk erbittet der Mensch vom Schöpfer Im Sohar, Wochenabschnitt Pinchas, heißt es: „Es steht geschrieben: ‚Rette Deinen Diener, Du, mein Gott‘, ‚Erfreue die Seele Deines Dieners‘, ‚Gib Deinem Diener Deine Kraft.‘ Dreimal wird David in diesem Lobgesang zum Diener, entsprechend den drei Malen, die die Verfasser der Mishna …
1987/23 Frieden nach einem Streit ist wichtiger, als wenn es gar keinen Streit gibt
1987/23 Frieden nach einem Streit ist wichtiger, als wenn es gar keinen Streit gibt Im Traktat Ukzin sagte Rabbi Shimon ben Chalafta über den Frieden: „Der Schöpfer hat kein Gefäß gefunden, das den Segen für Israel fassen kann, außer dem Frieden. Denn es heißt: ‚Der Schöpfer gibt Seinem Volk Kraft, …
1987/24 Grundloser Hass
1987/24 Grundloser Hass Unsere Weisen sagten: „Der Zweite Tempel, in dem man sich mit Tora und Mizwot und mit Wohltätigkeit (Gemilut Chassadim) beschäftigte – warum wurde er zerstört? Weil es in ihm grundlosen Hass gab.“1 Man muss verstehen, worin die Schwere des grundlosen Hasses liegt – so sehr, dass unsere …
1987/25 Ernsthaftigkeit beim Gebet
1987/25 Ernsthaftigkeit beim Gebet Unsere Weisen sagten: „Man tritt nur aus Ernsthaftigkeit zum Gebet an.“1 Rashi erklärt: „Ernsthaftigkeit bedeutet Unterwerfung.“ Ebendort heißt es weiter (die Weisen lehrten): „Man tritt weder aus Traurigkeit noch aus Leichtsinn zum Gebet an.“ Und Rashi erklärt: „Leichtsinn ist das Gegenteil von Ernsthaftigkeit.“ Das ist zu …
1987/26 Was ist eine leichte Mizwa
1987/26 Was ist eine leichte Mizwa Die Schrift sagt: „Und es wird sein: Weil ihr hört … wird der Schöpfer, dein Gott, dir den Bund halten, den Er deinen Vätern geschworen hat, und Er wird dich lieben und segnen.“1 Rashi erklärt zu „Und es wird sein: Weil (Ekew) ihr hört“: …
1987/27 Was sind ‚Segen und Fluch‘ in der Arbeit
1987/27 Was sind ‚Segen und Fluch‘ in der Arbeit „Siehe, Ich lege euch heute Segen und Fluch vor: den Segen, wenn ihr auf die Mizwot des Ewigen, eures Gottes, hört, die Ich euch heute gebiete; und den Fluch, wenn ihr nicht auf die Mizwot hört.“1 Hier ist Folgendes zu verstehen: …
1987/28 Was bedeutet ‚nicht hinzufügen‘ und ‚nicht wegnehmen‘ in der Arbeit
1987/28 Was bedeutet ‚nicht hinzufügen‘ und ‚nicht wegnehmen‘ in der Arbeit Es steht geschrieben: „Ihr sollt dem Wort, das ich euch gebiete, nichts hinzufügen und nichts davon wegnehmen, um die Mizwot des Schöpfers, eures Gottes, zu wahren, die ich euch gebiete.“1 Die Kommentatoren fragen: Dass die Tora „Ihr sollt nichts …
1987/29 Was bedeutet „Dem Kummer entsprechend ist der Lohn“
1987/29 Was bedeutet „Dem Kummer entsprechend ist der Lohn“ In den Worten unserer Weisen finden wir: „Ben He He sagt: ‚Dem Kummer entsprechend ist der Lohn.‘“1 Diese Aussage gilt es zu verstehen. Man könnte ja erwarten, dass es heißt: „Dem Maß der Arbeit entspricht der Lohn.“ So heißt es im …
1987/30 Was ist ein Krieg um die Herrschaft in der Arbeit – 1
1987/30 Was ist ein Krieg um die Herrschaft in der Arbeit – 1 Rashi erklärt den Vers „Wenn du gegen deine Feinde in den Krieg ziehst“: Die Schrift spricht hier von einem freiwilligen Krieg (milchemet reshut, wörtlich „Krieg der Herrschaft“). Danach heißt es: „Und der Schöpfer, dein Gott, wird sie …
1987/31 Was ist das Schließen eines Bundes in der Arbeit
1987/31 Was ist das Schließen eines Bundes in der Arbeit Die Schrift sagt: „damit du in den Bund mit dem Ewigen, deinem Gott, eintrittst, den der Ewige, dein Gott, heute mit dir schließt“. Und Rashi erklärt: „damit du in den Bund eintrittst“ – im Hinüberschreiten. „So machten es die, die …
1988/01 Warum das Leben in zwei Arten aufgeteilt ist
1988/01 Warum das Leben in zwei Arten aufgeteilt ist Unsere Weisen sagten: „Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden.“1 Das sind die Gerechten, die in ihrem Tod „lebendig“ genannt werden. Rashi erklärt: „Das sind die Gerechten.“ Und was heißt „sie wissen, dass sie sterben werden“? Sie nehmen sich den …
1988/02 Bis zu welchem Maß die Teshuwa reicht
1988/02 Bis zu welchem Maß die Teshuwa reicht Die Schrift sagt: „Kehre um, Israel, bis zum Ewigen, deinem Gott“ (Hosea 14,2). Daraus geht hervor, dass das Maß der Teshuwa „bis zum Ewigen, deinem Gott“ reicht. Doch was bedeutet „bis zum Ewigen, deinem Gott“? Es klingt so, als müsse man bis …
1988/03 Was bedeutet es, dass der Name des Schöpfers „Wahrheit“ genannt wird
1988/03 Was bedeutet es, dass der Name des Schöpfers „Wahrheit“ genannt wird Im Sohar, Wochenabschnitt Haasinu, heißt es: „Glücklich ist, wer den König anruft und weiß, wie man Ihn richtig anruft. Ruft er aber, ohne zu wissen, wen er anruft, so entfernt Sich der Schöpfer von ihm, denn es steht …
1988/04 Was ist das Gebet um Hilfe und Vergebung in der Arbeit
1988/04 Was ist das Gebet um Hilfe und Vergebung in der Arbeit Unsere Weisen sagten: „Der Trieb des Menschen überwältigt ihn jeden Tag und sucht ihn zu töten; und würde der Schöpfer ihm nicht helfen, könnte er ihn nicht überwinden.“1 Daraus geht hervor: Hilft der Schöpfer ihm, so bezwingt er …
1988/05 Was bedeutet „Ist Israel im Exil, ist die Shechina bei ihnen“ in der Arbeit
1988/05 Was bedeutet „Ist Israel im Exil, ist die Shechina bei ihnen“ in der Arbeit Im Traktat Megilla heißt es wörtlich: „Es wurde gelehrt: Rabbi Shimon ben Yochai sagt: Komm und sieh, wie lieb Israel dem Schöpfer ist; denn an jedem Ort, wohin sie verbannt wurden, ist die Shechina bei …
1988/06 Worin besteht in der Arbeit der Unterschied zwischen einem Feld und einem „Mann des Feldes“
1988/06 Worin besteht in der Arbeit der Unterschied zwischen einem Feld und einem „Mann des Feldes“ Im Sohar steht geschrieben: „Und Isaak liebte Esau, weil er Wild in seinem Mund hatte. Hier steht geschrieben: ‚ein kundiger Jäger, ein Mann des Feldes‘, und dort steht: ‚Er war ein gewaltiger Jäger.‘ Was …
1988/07 Was ist die Bedeutung des Bräutigams, dem seine Sünden vergeben werden
1988/07 Was ist die Bedeutung des Bräutigams, dem seine Sünden vergeben werden Unsere Weisen sagten: „Dreien werden ihre Sünden vergeben: einem Fremden, der zum Judentum übertritt, einem, der zu hohem Amt aufsteigt, und einem, der eine Frau heiratet. Und den Grund leitete man von hier ab: Darum wird sie ‚Mahalat‘ …
1988/08 Was bedeutet es, dass der Betende seine Worte angemessen darlegen muss
1988/08 Was bedeutet es, dass der Betende seine Worte angemessen darlegen muss Der Heilige Sohar1 führt den Beweis, dass der Betende seine Worte angemessen darlegen muss, aus dem, was über Jakob geschrieben steht, der sagte: „Errette mich doch.“ Dort heißt es: „So steht geschrieben: ‚Errette mich doch aus der Hand …
1988/09 Was bedeutet es, dass der Gerechte Leiden erträgt
1988/09 Was bedeutet es, dass der Gerechte Leiden erträgt Der Sohar legt den Vers „Viele sind die Leiden des Gerechten“ aus. Dort heißt es: „‚Viele sind die Leiden des Gerechten, und von ihnen allen errettet ihn der Ewige.‘ Es steht nicht ‚Viele Leiden treffen den Gerechten‘, sondern ‚Viele Leiden – …
1988/10 Was sind die vier Eigenschaften derer, die ins Lehrhaus gehen
1988/10 Was sind die vier Eigenschaften derer, die ins Lehrhaus gehen Unsere Weisen sagten: „Vier Eigenschaften gibt es unter denen, die ins Lehrhaus gehen: Wer geht, aber nicht handelt, dem ist der Lohn des Gehens in der Hand. Wer handelt, aber nicht geht, dem ist der Lohn des Handelns in …
1988/11 Was sind die zwei Stufen vor liShma
1988/11 Was sind die zwei Stufen vor liShma Im Sohar zum Wochenabschnitt Shmot wird zu dem Vers gefragt: „Und dies sind die Namen der Söhne Israels, die nach Ägypten kamen; mit Jakob kam jeder mit seinem Haus.“ Warum beginnt der Vers mit Israel und schließt mit Jakob? Dort wird die …
1988/12 Was sind Tora und Arbeit auf dem Weg des Schöpfers
1988/12 Was sind Tora und Arbeit auf dem Weg des Schöpfers Unsere Weisen sagten (Sprüche der Väter (Awot), Kapitel 2, Mishna 2), und das sind seine Worte: „Rabban Gamliel, der Sohn von Rabbi Yehuda HaNasi, sagt: ‚Gut ist das Tora-Studium zusammen mit Derech Erez1, denn die Anstrengung in beidem lässt …
1988/13 Was bedeutet „der Hirte des Volkes ist wirklich das ganze Volk“ in der Arbeit
1988/13 Was bedeutet „der Hirte des Volkes ist wirklich das ganze Volk“ in der Arbeit Im Sohar steht geschrieben: „Und Moses sprach zum Volk: ‚Fürchtet euch nicht, tretet hin und seht die Rettung des Schöpfers.‘ Rabbi Shimon sagte: Glücklich ist der Anteil Israels, dass ein Hirte wie Moses in ihrer …
1988/14 Die Notwendigkeit der Liebe zu den Freunden
1988/14 Die Notwendigkeit der Liebe zu den Freunden Darin liegen viele Vorzüge: 1) Ein Vorzug, um aus der Eigenliebe herauszutreten und den Nächsten zu lieben. Davon sagte Rabbi Akiwa: „‚Liebe deinen Nächsten wie dich selbst‘ – das ist ein großer Grundsatz (Klal) der Tora.“ Denn dadurch kann man zur Liebe …
1988/15 Was bedeutet „Es gibt keinen Segen an einem leeren Ort“, in der Arbeit
1988/15 Was bedeutet „Es gibt keinen Segen an einem leeren Ort“, in der Arbeit Der Heilige Sohar sagt Folgendes: „Dieser Tisch, der im Tempel steht, ist dazu da, dass sich auf ihm Speise befindet und dass man von ihm Speise nimmt. Darum darf er nicht einen einzigen Augenblick leer sein. …
1988/16 Was ist das Fundament, auf dem die Heiligkeit aufgebaut wird
1988/16 Was ist das Fundament, auf dem die Heiligkeit aufgebaut wird Beim materiellen Bauen sehen wir: Wer ein Gebäude errichten will, muss zuerst ein Fundament ausheben, und auf dieses Fundament baut er dann das Gebäude. Schon beim Ausheben des Fundaments muss man unterscheiden, ob man ein einstöckiges Gebäude bauen will …
1988/17 Der Hauptunterschied zwischen einer tierischen Seele und einer göttlichen Seele
1988/17 Der Hauptunterschied zwischen einer tierischen Seele und einer göttlichen Seele Im Heiligen Sohar heißt es: „Rabbi Elasar begann: ‚Auf meinem Lager habe ich nachts den gesucht, den meine Seele liebt.‘ Er fragt: Es heißt ‚auf meinem Lager‘ – doch es hätte ‚in meinem Lager‘ heißen müssen. Vielmehr sprach die …
1988/18 Wann gilt ein Mensch in der Arbeit als „Arbeiter des Schöpfers“
1988/18 Wann gilt ein Mensch in der Arbeit als „Arbeiter des Schöpfers“ Der Sohar fragt zu dem Vers „Wenn eine Frau Samen gibt und ein männliches Kind gebiert“. Und dort heißt es: „Rabbi Acha sagte: ‚und gebiert ein männliches Kind‘ – wenn sie doch Samen gibt, gebiert sie dann schon? …
1988/19 Was sind Silber, Gold, Israel und die übrigen Völker in der Arbeit
1988/19 Was sind Silber, Gold, Israel und die übrigen Völker in der Arbeit Im Sohar heißt es: „‚Und Jitro hörte.‘ Er begann und sprach: ‚Darum will ich Dich, Schöpfer, unter den Völkern preisen und Deinem Namen singen.‘ König David sagte dies, als er sah, dass die Herrlichkeit des Schöpfers sich …
1988/20 Was ist der Lohn in der Arbeit des Gebens
1988/20 Was ist der Lohn in der Arbeit des Gebens Unsere Weisen sagten: „Wenn du viel Tora gelernt hast, gibt man dir viel Lohn; und treu ist der Herr deines Werkes, dass Er dir den Lohn deines Wirkens zahlt.“ Wir sehen also, dass wir um eines Lohnes willen arbeiten müssen. …
1988/21 Was bedeutet es in der Arbeit, dass die Tora aus der Finsternis heraus gegeben wurde
1988/21 Was bedeutet es in der Arbeit, dass die Tora aus der Finsternis heraus gegeben wurde Im Midrash heißt es wörtlich: „Und unsere Weisen sagen: Die Völker der Welt, die die Tora nicht empfangen haben, die aus der Finsternis heraus gegeben wurde – über sie heißt es: ‚Denn siehe, Finsternis …
1988/22 Was sind Verdienste und Sünden bei einem Gerechten in der Arbeit
1988/22 Was sind Verdienste und Sünden bei einem Gerechten in der Arbeit Der Heilige Sohar schreibt dort folgendes: „Ein vollkommener Gerechter – all seine Verdienste sind oben und seine Sünden unten. Ein vollkommener Frevler – seine Sünden sind oben und seine Verdienste unten. Erklärung: Ein vollkommener Gerechter – all seine …
1988/23 Was es bedeutet, in lo liShma zu beginnen – in der Arbeit
1988/23 Was es bedeutet, in lo liShma zu beginnen – in der Arbeit Im Traktat Pessachim steht geschrieben: „Rabbi Yehuda sagte, Rav sagte: Der Mensch soll sich immer mit Tora und Mizwot befassen, auch wenn es lo liShma (nicht um des Gebens willen) geschieht; denn aus lo liShma gelangt er …
1988/24 Was bedeutet „Das Verborgene gehört dem Ewigen, und das Offenbare gehört uns“ in der Arbeit
1988/24 Was bedeutet „Das Verborgene gehört dem Ewigen, und das Offenbare gehört uns“ in der Arbeit Es steht geschrieben: „Das Verborgene gehört dem Ewigen, unserem Gott, und das Offenbare gehört uns und unseren Kindern für immer, damit wir alle Worte dieser Tora erfüllen.“ Wir müssen verstehen, was uns dieses Wissen …
1988/25 Was ist die Vorbereitung am Vorabend des Schabbat, in der Arbeit
1988/25 Was ist die Vorbereitung am Vorabend des Schabbat, in der Arbeit Unsere Weisen bringen folgende Worte: „In der Kommenden Welt bringt der Schöpfer eine Tora-Rolle herbei, legt sie in Seinen Schoß und spricht: ‚Wer sich mit ihr beschäftigt hat, der komme und empfange seinen Lohn.‘ Sofort versammeln sich die …
1988/26 Was ist der Unterschied zwischen Gesetz und Gericht in der Arbeit
1988/26 Was ist der Unterschied zwischen Gesetz und Gericht in der Arbeit Bekanntlich bezeichnet „Gesetz“ das, was ohne Vernunft ist, also über dem Verstand. Das heißt, vom Verstand her gibt es nichts zu erwidern, warum diese Sache so getan wurde oder warum sie so getan werden muss – nämlich in …
1988/27 Was bedeutet, dass der Schöpfer die Stolzen nicht duldet, in der Arbeit
1988/27 Was bedeutet, dass der Schöpfer die Stolzen nicht duldet, in der Arbeit Unsere Weisen sagten: „Über jeden Menschen, in dem Hochmut ist, sagte der Schöpfer: ‚Ich und er können nicht in der Welt wohnen‘, wie geschrieben steht: ‚Wer seinen Nächsten heimlich verleumdet, den werde Ich vernichten; wer hochmütige Augen …
1988/28 Was bedeutet es, dass Seine Vorsehung verhüllt und enthüllt ist
1988/28 Was bedeutet es, dass Seine Vorsehung verhüllt und enthüllt ist Im Midrash Rabba zu Ruth wird gefragt; dort heißt es: „Ein Vers sagt: ‚Denn der Ewige verstößt Sein Volk nicht und verlässt Sein Erbe nicht.‘ Und ein anderer Vers sagt: ‚Denn der Ewige verstößt Sein Volk nicht um Seines …
1988/29 Was ist das Erkennungsmerkmal zwischen dem, der dem Schöpfer dient, und dem, der Ihm nicht dient
1988/29 Was ist das Erkennungsmerkmal zwischen dem, der dem Schöpfer dient, und dem, der Ihm nicht dient Unsere Weisen schließen im Traktat Ketuwot mit folgenden Worten: „Rabbi Chija bar Aschi sagte: Rav sagte: In Zukunft werden alle unfruchtbaren Bäume im Land Israel Früchte tragen, denn es heißt: ‚Denn der Baum …
1988/30 Was wir in der Versammlung der Freunde suchen sollen
1988/30 Was wir in der Versammlung der Freunde suchen sollen Unsere Weisen sagten: „Mach dir einen Rav (Lehrer) und erwirb dir einen Freund, und beurteile jeden Menschen wohlwollend.“ Man muss verstehen, was „beurteile jeden Menschen wohlwollend“ mit „erwirb dir einen Freund“ zu tun hat. Im Buch Matan Tora steht, dass …
1988/31 Was ist die Handlung im Menschen, die dem Schöpfer zugeschrieben wird
1988/31 Was ist die Handlung im Menschen, die dem Schöpfer zugeschrieben wird Der Sohar sagt dort, und dies sind seine Worte: „‚Und du sollst essen und satt werden und den Ewigen, deinen Gott, preisen.‘ Diese Mizwa besteht darin, den Schöpfer für alles zu preisen, was man in dieser Welt gegessen …
1988/32 Was sind die beiden Handlungen während eines Abstiegs
1988/32 Was sind die beiden Handlungen während eines Abstiegs Unsere Weisen sagten im Traktat Chulin Folgendes: „Und Rabbi Chanina sagte: Ein Mensch stößt sich unten nicht den Finger, ohne dass es über ihn von oben verkündet wird, denn es heißt: ‚Vom Ewigen her sind die Schritte des Mannes gefestigt, und …
1988/33 Was ist der Unterschied zwischen Allgemeinem und Individuellem in der Arbeit für den Schöpfer
1988/33 Was ist der Unterschied zwischen Allgemeinem und Individuellem in der Arbeit für den Schöpfer Unsere Weisen sagten wörtlich: „Habakuk kam und brachte sie alle auf ein Einziges zurück, denn es heißt: ‚Und der Gerechte wird durch seinen Glauben leben.‘“ Das bedeutet, dass man die ganze Tora und die Mizwot …
1988/34 Was sind Tag und Nacht in der Arbeit
1988/34 Was sind Tag und Nacht in der Arbeit Es steht geschrieben: „Und Gott nannte das Licht ‚Tag‘, und die Finsternis nannte Er ‚Nacht‘.“ Das gilt es im Sinne der Arbeit zu verstehen: Was soll uns das lehren, dass Er das Licht „Tag“ und die Finsternis „Nacht“ nannte? Was bringt …
1988/35 Was ist die Hilfe in der Arbeit, die man vom Schöpfer erbitten sollte
1988/35 Was ist die Hilfe in der Arbeit, die man vom Schöpfer erbitten sollte Unsere Weisen sagten (Kidushin) Folgendes: „Rabbi Yizchak sagte: ‚Der Trieb des Menschen erneuert sich in ihm an jedem Tag.‘ Und Rabbi Shimon ben Levi sagte: ‚Der Trieb des Menschen überwältigt ihn an jedem Tag und trachtet …
1989/01 Was ist das Maß der Umkehr
1989/01 Was ist das Maß der Umkehr Es heißt in der Schrift1: „Kehre um, Israel, bis zum Ewigen, deinem Gott, denn du bist an deiner Sünde gestrauchelt.“ Dazu ist zu verstehen: 1. Was bedeutet „bis zum Ewigen, deinem Gott“? Das besagt, dass die Umkehr, solange sie nicht „bis zum Ewigen, …
1989/02 Was ist eine große und eine kleine Mizwa in der Arbeit?
1989/02 Was ist eine große und eine kleine Mizwa in der Arbeit? Zuerst müssen wir wissen, was „Arbeit“ genannt wird. Das heißt, welche Bedeutung das Wort „Arbeit“ hat, das wir verwenden. Man muss wissen: Uns wurde aufgetragen, die 613 Mizwot der Tora und die sieben Mizwot der Weisen einzuhalten. Ebenso …
1989/03 Was ist der Unterschied zwischen dem Tor der Tränen und den anderen Toren?
1989/03 Was ist der Unterschied zwischen dem Tor der Tränen und den anderen Toren? Unsere Weisen sagten1, und dies sind ihre Worte: „Rabbi Elasar sagte: ‚Seit dem Tag, an dem der Tempel zerstört wurde, sind die Tore des Gebets verschlossen. Und obwohl die Tore des Gebets verschlossen sind, sind die …
1989/04 Was ist eine Wasserflut in der Arbeit?
1989/04 Was ist eine Wasserflut in der Arbeit? Im Sohar, Noah1, wird der Vers ausgelegt: „Und siehe, Ich bringe die Wasserflut über die Erde.“ Und dies sind seine Worte: „Rabbi Yehuda eröffnete: ‚Das sind die Wasser von Meriwa (Streit), worüber die Kinder Israels stritten.‘ Und er fragt: Stritten die Kinder …
1989/05 Was bedeutet es, dass die Welt aus Großzügigkeit erschaffen wurde?
1989/05 Was bedeutet es, dass die Welt aus Großzügigkeit erschaffen wurde? Die ersten Gelehrten lösten die Frage nach der Erschaffung der Welt so auf, dass sie nicht aufgrund eines Mangels geschah, Gott behüte – denn man kann vom Schöpfer nicht sagen, dass Er einen Mangel hätte, Gott behüte –, sondern …
1989/06 Was bedeutet „über dem Verstand“ in der Arbeit
1989/06 Was bedeutet „über dem Verstand“ in der Arbeit Im Zusatzgebet (Mussaf) des Neujahrsfests (Rosh HaShana) steht geschrieben: „So spricht der Schöpfer, der König Israels, und sein Erlöser, der Schöpfer der Heerscharen (Zewaot): Ich bin der Erste und Ich bin der Letzte, und außer Mir gibt es keinen Gott.“ Und …
1989/07 Was bedeutet „Wer sich am Vorabend des Schabbat nicht bemüht hat, was wird er am Schabbat essen?“ in der Arbeit
1989/07 Was bedeutet „Wer sich am Vorabend des Schabbat nicht bemüht hat, was wird er am Schabbat essen?“ in der Arbeit Unsere Weisen sagten1, und dies sind ihre Worte: „Sie sagten vor Ihm: ‚Herr der Welt, gib uns im Voraus, und wir werden es tun (gib uns jetzt die Tora, …
1989/08 Was bedeutet es, dass auch das Böse zunimmt, wenn das Gute zunimmt – in der Arbeit?
1989/08 Was bedeutet es, dass auch das Böse zunimmt, wenn das Gute zunimmt – in der Arbeit? Die Schrift sagt1: „Und die Söhne stießen sich in ihrem Mutterleib, und sie sprach: ‚Wenn das so ist, warum bin ich dann hier?‘ Und sie ging hin, den Ewigen zu befragen.“ Rashi bringt …
1989/09 Was bedeutet „Das Unheil, das über die Frevler kommt, beginnt mit den Gerechten“ in der Arbeit?
1989/09 Was bedeutet „Das Unheil, das über die Frevler kommt, beginnt mit den Gerechten“ in der Arbeit? Unsere Weisen sagten1, und dies sind ihre Worte: „Kein Unheil kommt über die Welt, es sei denn zu einer Zeit, da Frevler in der Welt sind, doch es beginnt mit den Gerechten zuerst“, …
1989/10 Was bedeutet es, dass die Leiter in der Arbeit schräg steht?
1989/10 Was bedeutet es, dass die Leiter in der Arbeit schräg steht? Die Schrift sagt1: „Und er träumte, und siehe, eine Leiter war auf die Erde gestellt, und ihre Spitze reichte bis zum Himmel. Und siehe, Engel Gottes stiegen auf ihr auf und nieder.“ Wir müssen verstehen, worauf es uns …
1989/11 Welche Kräfte sind in der Arbeit erforderlich?
1989/11 Welche Kräfte sind in der Arbeit erforderlich? Unsere Weisen sagten1, und dies sind ihre Worte: „Und Rabbi Yizchak sagte: Wenn jemand zu dir sagt: ‚Ich habe mich angestrengt und nicht gefunden‘, glaube nicht. ‚Ich habe mich nicht angestrengt und gefunden‘, glaube nicht. ‚Ich habe mich angestrengt und gefunden‘, glaube.“ …
1989/12 Was ist das Mahl des Bräutigams?
1989/12 Was ist das Mahl des Bräutigams? Unsere Weisen sagten (Brachot 6): „Wer das Mahl des Bräutigams genießt und ihn nicht erfreut, übertritt fünf Stimmen.“ Es ist zu verstehen, warum dieses Mahl „Mahl des Bräutigams“ und nicht „Mahl der Braut“ genannt wird. In der Tora finden wir bei Jakob, dass …
1989/13 Was ist das „Brot eines Menschen mit bösem Auge“ in der Arbeit?
1989/13 Was ist das „Brot eines Menschen mit bösem Auge“ in der Arbeit? Im Sohar, Shemot1, steht geschrieben, und dies sind seine Worte: „Rabbi Chija eröffnete: ‚Iss nicht das Brot eines Menschen mit bösem Auge‘, denn das Brot oder der Genuss von jenem Menschen, der ein böses Auge hat, ist …
1989/14 Was bedeutet „Und du sollst es in dein Herz zurückkehren lassen“?
1989/14 Was bedeutet „Und du sollst es in dein Herz zurückkehren lassen“? Im Heiligen Sohar1 steht geschrieben, und dort heißt es wörtlich: „Rabbi Elasar begann und sagte: ‚Und du sollst heute wissen und es in dein Herz zurückkehren lassen, dass HaWaYaH (der Gottesname, Barmherzigkeit) Elokim (der Gottesname, Urteil) ist.‘ Er …
1989/15 Was bedeutet „Die Gerechten werden durch die Bösen erkannt“ in der Arbeit?
1989/15 Was bedeutet „Die Gerechten werden durch die Bösen erkannt“ in der Arbeit? Im Sohar1 steht geschrieben, und dies sind seine Worte: „‚Mein Geliebter ist mein, und ich bin Sein, der unter den Rosen weidet.‘ Was sind die Rosen? Dornen finden sich zwischen ihnen. So führt auch der Schöpfer Seine …
1989/16 Was bedeutet das Verbot, einen leeren Tisch zu segnen, in der Arbeit?
1989/16 Was bedeutet das Verbot, einen leeren Tisch zu segnen, in der Arbeit? Im Sohar, Jitro1, steht geschrieben, und dies sind seine Worte: „‚Du sollst den Namen deines Gottes nicht zu Nichtigem erheben.‘ Rabbi Shimon begann: Und Elischa sagte zu ihr: ‚Was soll ich für dich tun? Sage mir, was …
1989/17 Was bedeutet das Verbot, erst den Freund zu grüßen und dann den Schöpfer zu preisen, in der Arbeit?
1989/17 Was bedeutet das Verbot, erst den Freund zu grüßen und dann den Schöpfer zu preisen, in der Arbeit? Im Heiligen Sohar, Tezawe, Blatt 20, und im Sulam [Leiterkommentar zum Sohar], Punkt 51, heißt es: „Rabbi Yehuda eröffnete: ‚Lasset ab vom Menschen, in dessen Nase nur ein Hauch ist, denn …
1989/18 Was bedeutet, dass der Segen nicht auf Gezähltem ruht – in der Arbeit?
1989/18 Was bedeutet, dass der Segen nicht auf Gezähltem ruht – in der Arbeit? Im Heiligen Sohar1 steht geschrieben, und das sind seine Worte: „Komm und sieh: Man hat festgestellt, dass kein höherer Segen auf etwas ruht, das gezählt wird. Und wenn du sagst: Wie wurden dann die Israeliten gezählt? …
1989/19 Was es bedeutet, dass der Schabbat in der Arbeit „Shin-Bat“ heißt
1989/19 Was es bedeutet, dass der Schabbat in der Arbeit „Shin-Bat“ heißt Im Sohar1 steht geschrieben, und dies sind seine Worte: „Was ist der Schabbat (Sabbat), das heißt, warum wird er mit dem Namen Schabbat bezeichnet? Vielmehr ist das Geheimnis der Sache dies: Sobald dieser Punkt aufgestiegen ist und sein …
1989/20 Was bedeutet es, dass der Böse Trieb aufsteigt und verleumdet, in der Arbeit?
1989/20 Was bedeutet es, dass der Böse Trieb aufsteigt und verleumdet, in der Arbeit? Im Sohar, Abschnitt Zaw1, heißt es, und dies sind seine Worte: „‚Dies ist das Gesetz‘ – das ist die Versammlung Israels (Knesset Israel), Malchut. ‚Das Brandopfer (haOla, das Aufsteigende)‘ – das ist der böse Gedanke, der …
1989/21 Was bedeutet „Ein Betrunkener darf nicht beten“ in der Arbeit
1989/21 Was bedeutet „Ein Betrunkener darf nicht beten“ in der Arbeit Unsere Weisen1 sagten: „Ein Betrunkener darf nicht beten. Und wenn er betet, ist sein Gebet ein Gräuel.“ Besser also, er betet nicht – denn sein Gebet ist ein Gräuel. Doch was bedeutet „Gräuel“? Den Ausdruck „Gräuel“ finden wir auch …
1989/22 Was bedeutet es, dass gerade in der Pessachnacht die vier Fragen gestellt werden?
Artikel 22, 1989
1989/23 „Was bedeutet ‚Wenn er das bittere Kraut verschluckt, wird er nicht herauskommen‘ in der Arbeit?“
1989/23 „Was bedeutet ‚Wenn er das bittere Kraut verschluckt, wird er nicht herauskommen‘ in der Arbeit?“ In Shaar HaKawanot1 steht geschrieben, und dies sind seine Worte: „Und dies ist das Geheimnis des Maror (bitteres Kraut) [מרור], das in der Gematria (Zahlenwert) ‚Tod‘ (Mawet) [מות] ergibt; es sind die Geheimnisse der …
1989/24 Was bedeutet „Du sollst den Segen eines Laien nicht gering schätzen“ in der Arbeit?
1989/24 Was bedeutet „Du sollst den Segen eines Laien nicht gering schätzen“ in der Arbeit? Der Sohar1 sagt: „Schätze den Segen eines Laien nicht gering.“ Und das ist gemeint mit: „Am Tag gebietet der Schöpfer Seine Gnade.“ Und in der Megilla (Blatt 15) heißt es dort: „Schätze niemals den Segen …
1989/25 Was bedeutet in der Arbeit: „Ein Mann, der einen Makel an sich hat, soll nicht herantreten“
1989/25 Was bedeutet in der Arbeit: „Ein Mann, der einen Makel an sich hat, soll nicht herantreten“ Im Heiligen Sohar1 heißt es, wörtlich: „‚Wer von deinen Nachkommen in ihren Generationen einen Makel an sich hat.‘ Rabbi Yizchak sagte: Der Grund ist, dass er mit einem Makel behaftet ist. Und wer …
1989/26 Was bedeutet „Wer sich selbst verunreinigt, wird von oben verunreinigt“ in der Arbeit? – 1989 – Artikel 26
1989/26 Was bedeutet „Wer sich selbst verunreinigt, wird von oben verunreinigt“ in der Arbeit? – 1989 – Artikel 26 Im Sohar1 heißt es, wörtlich: „Was bedeutet ‚auf einem weiten Weg‘? Es liegt daran, dass ein Mensch, der sich selbst verunreinigt, von oben verunreinigt wird. So befindet er sich auf einem …
1989/27 – Welche Rolle spielt das Leiden in der Arbeit?
1989/27 – Welche Rolle spielt das Leiden in der Arbeit? An Jom Kippur, dem Versöhnungstag, sagen wir im Gebet Shmone Esre (Achtzehngebet), im Abschnitt „Mein Gott, noch ehe ich erschaffen wurde“: „Und was ich vor Dir gesündigt habe, das tilge in Deiner großen Barmherzigkeit aus, aber nicht durch Leiden.“ Hier …
1989/28 Wer muss wissen, dass ein Mensch die Prüfung bestanden hat?
1989/28 Wer muss wissen, dass ein Mensch die Prüfung bestanden hat? Der Heilige „Sohar“1 sagt, und dies sind seine Worte: „Als die Tora und die Stiftshütte errichtet worden waren, wollte der Schöpfer die Heere der Tora zählen – wie viele Heerscharen in der Tora, in Seir Anpin, und wie viele …
1989/29 Was ist die Vorbereitung auf den Empfang der Tora in der Arbeit – 2
1989/29 Was ist die Vorbereitung auf den Empfang der Tora in der Arbeit – 2 Unsere Weisen sprachen über die Vorbereitung auf die Gabe der Tora: das Königreich der Priester, die Mizwa der Begrenzung und die Absonderung. Das galt für die ganze Allgemeinheit. Denn es gibt Menschen, die Tora und …
1989/30 Was bedeutet das Anzünden der Menora in der Arbeit?
1989/30 Was bedeutet das Anzünden der Menora in der Arbeit? Zu dem Vers „Wenn du die Lichter aufsteigen lässt“ erklärt Rashi: Es heißt „aufsteigen lassen“, weil das Herz aufsteigt. Beim Anzünden steht ein Ausdruck des Aufsteigens, denn man muss so lange anzünden, bis die Flamme von selbst aufsteigt. „Vorne, der …
1989/31 Was bedeutet das Verbot, Götzendienern die Tora zu lehren, in der Arbeit?
1989/31 Was bedeutet das Verbot, Götzendienern die Tora zu lehren, in der Arbeit? Im Sohar1 heißt es wörtlich: „Aber ‚sot‘ [dies, זאת] – ohne die Hinzufügung des Waw [ו] – ist gewiss die Satzung der Tora. Diese ist Malchut, die ‚Satzung‘ genannt wird und von Seir Anpin [aramäisch: Kleines Gesicht, …
1989/32 Was bedeutet es, dass Öl in der Arbeit als „gute Taten“ bezeichnet wird?
1989/32 Was bedeutet es, dass Öl in der Arbeit als „gute Taten“ bezeichnet wird? Im Heiligen Sohar1 steht geschrieben, wörtlich: „‚Der Weise hat seine Augen in seinem Kopf.‘ Er fragt: Wo sonst sind denn die Augen des Menschen? Vielleicht in seinem Körper oder in seinem Arm, dass uns der Weise …
1989/33 Was sind Kundschafter in der Arbeit?
1989/33 Was sind Kundschafter in der Arbeit? Im Heiligen Sohar1 steht geschrieben, wörtlich: „Diesen Vers habe ich betrachtet: Da Salomo sagte, dass das Schicksal der Menschenkinder und das Schicksal des Viehs ein und dasselbe sind, ‚wie das eine stirbt, so stirbt auch das andere, und ein Geist ist für alle‘ …
1989/34 Was ist Frieden in der Arbeit
1989/34 Was ist Frieden in der Arbeit Die Schrift sagt: „Darum sprich: Siehe, Ich gebe ihm Meinen Friedensbund usw., dafür, dass er für seinen Gott eiferte und für die Kinder Israels sühnte.“ Dies gilt es im Sinne der Arbeit zu verstehen: a. Was bedeutet „dafür, dass er für seinen Gott …
1989/35 Was bedeutet „Wer keine Söhne hat“ in der Arbeit?
1989/35 Was bedeutet „Wer keine Söhne hat“ in der Arbeit? Unsere Weisen sagten (im Traktat Nedarim 64): „Jeder Mensch, der keine Söhne hat, gilt als tot.“ Der Sohar1 sagt wörtlich: „So wie ein Mann ohne Söhne unfruchtbar genannt wird und seine Frau ‚unfruchtbar‘ heißt, so wird auch die Tora ohne …
1989/36 Was ist „Denn darin besteht eure Weisheit und euer Verstand vor den Augen der Völker“ in der Arbeit?
1989/36 Was ist „Denn darin besteht eure Weisheit und euer Verstand vor den Augen der Völker“ in der Arbeit? So steht geschrieben1: „So achtet sie nun und haltet sie ein; denn darin besteht eure Weisheit und euer Verstand vor den Augen der Völker, welche alle diese Gesetze hören und sagen …
1989/37 Was ist ‚Ein Weg, der in Dornen beginnt und in der Ebene endet‘ in der Arbeit?
1989/37 Was ist ‚Ein Weg, der in Dornen beginnt und in der Ebene endet‘ in der Arbeit? Im Midrash Tanchuma (Blatt 318b) heißt es wörtlich: „‚Seht, ich lege vor euch.‘ Darüber steht geschrieben: ‚Kommen nicht das Unheil und das Gute aus dem Mund des Allerhöchsten?‘ Auch Moses legte ihnen zwei …
1989/38 Was sind „Richter und Polizisten“ in der Arbeit?
1989/38 Was sind „Richter und Polizisten“ in der Arbeit? Es steht geschrieben: „Richter und Polizisten sollst du dir setzen in allen deinen Toren.“ Es gilt zu verstehen, was in der Arbeit „Richter“ und was „Polizisten“ sind. Ebenso gilt es zu verstehen, was in der Arbeit „in allen deinen Toren“ bedeutet. …
1989/39 Was bedeutet „Die Tora spricht einzig gegen den Bösen Trieb“ in der Arbeit?
1989/39 Was bedeutet „Die Tora spricht einzig gegen den Bösen Trieb“ in der Arbeit? Zu dem Vers „Wenn du gegen deine Feinde in den Krieg ziehst und der Schöpfer, dein Gott, sie in deine Hände gibt und du unter den Gefangenen eine schöne Frau siehst und sie dir zur Frau …
1989/40 Was bedeutet „An jedem Tag werden sie wie neu in deinen Augen sein“ in der Arbeit?
1989/40 Was bedeutet „An jedem Tag werden sie wie neu in deinen Augen sein“ in der Arbeit? Über den Vers „An diesem Tag gebietet dir der Schöpfer, dein Gott, diese Gesetze und Rechtsbestimmungen zu tun; und du sollst darauf achten, sie zu erfüllen, von ganzem Herzen und von ganzer Seele“ …
1989/41 Der tägliche Ablauf
1989/41 Der tägliche Ablauf 1) Tikun Chazot (Mitternachtskorrektur), um über das Exil der Shechina (Göttliche Gegenwart) zu wehklagen. 2) Den Glauben festigen, in Quantität und Qualität. 3) Was das Böse betrifft: sich das Leid und den Schmerz vor Augen zu führen, die das Böse oben in den Welten anrichtet, und …
1990/01 Was bedeutet es, dass wir in der Arbeit der Kopf und nicht der Schweif sein sollen?
1990/01 Was bedeutet es, dass wir in der Arbeit der Kopf und nicht der Schweif sein sollen? Unsere Weisen sagten: „Sei der Schweif der Löwen und nicht der Kopf der Füchse.“ Wenn das so ist – was bedeutet dann unsere Bitte: „Möge es Sein Wille sein, dass wir der Kopf …
1990/02 Was bedeutet Scheitern in der Arbeit?
1990/02 Was bedeutet Scheitern in der Arbeit? Es steht geschrieben1: „Kehre um, Israel, bis zum Schöpfer, deinem Gott, denn du bist in deiner Sünde gescheitert.“ Der Radak legt „denn du bist in deiner Sünde gescheitert“ so aus: Weil du siehst, dass du in deiner Sünde gescheitert bist, denn nichts richtet …
1990/03 Was bedeutet es, dass die Welt um der Tora willen erschaffen wurde?
1990/03 Was bedeutet es, dass die Welt um der Tora willen erschaffen wurde? Rashi führt die Auslegungen der Weisen zu „Im Anfang schuf“ (BeReshit bara) an: „um der Tora willen, die ‚Anfang Seines Weges‘ genannt wird“; und um Israels willen, das „heiliges Israel, der Erstling Seiner Ernte“ genannt wird. Nun …
1990/04 Was bedeutet es in der Arbeit, dass die Nachkommen der Gerechten gute Taten sind?
1990/04 Was bedeutet es in der Arbeit, dass die Nachkommen der Gerechten gute Taten sind? Über den Vers „Das sind die Nachkommen Noahs; Noah war ein gerechter Mann“1 sagten unsere Weisen: „Dies lehrt dich, dass das Wesentliche an den Nachkommen der Gerechten ihre guten Taten sind.“ Das gilt es zu …
1990/05 Was bedeutet es in der Arbeit, dass die Erde keine Früchte hervorbrachte, bevor der Mensch erschaffen wurde?
1990/05 Was bedeutet es in der Arbeit, dass die Erde keine Früchte hervorbrachte, bevor der Mensch erschaffen wurde? Im Heiligen Sohar1 steht geschrieben, und dies sind seine Worte: „Rabbi Chija begann: ‚Die Knospen erschienen auf der Erde, die Zeit des Gesangs ist gekommen.‘ Das bedeutet: Als der Schöpfer die Welt …
1990/06 Wann sollte der Mensch Stolz in der Arbeit einsetzen
1990/06 Wann sollte der Mensch Stolz in der Arbeit einsetzen Es heißt in der Schrift (2. Chronik 17): „Und sein Herz erhob sich auf den Wegen des Ewigen.“ In der Mishna aber1 heißt es: „Sei sehr, sehr demütigen Geistes.“ Das widerspricht dem, was geschrieben steht: „Und sein Herz erhob sich.“ …
1990/07 Wann sind die Zeiten des Gebets und der Dankbarkeit in der Arbeit?
1990/07 Wann sind die Zeiten des Gebets und der Dankbarkeit in der Arbeit? Unsere Weisen sagten (Brachot 32): „Stets ordne der Mensch zuerst das Lob des Schöpfers und bete danach.“ Ebenso sagten sie1: „Rabbi Elasar sagte: ‚Stets ordne der Mensch zuerst sein Gebet und bete danach.‘“ Man muss den Grund …
1990/08 Was bedeutet in der Arbeit, dass Esau ein „Mann des Feldes“ genannt wurde?
1990/08 Was bedeutet in der Arbeit, dass Esau ein „Mann des Feldes“ genannt wurde? Der Heilige Sohar sagt dort1, und dies sind seine Worte: „Hier steht geschrieben: ‚ein kundiger Jäger, ein Mann des Feldes‘. Und dort (bei Nimrod) steht geschrieben: ‚Er war ein gewaltiger Jäger vor dem Ewigen‘. Wie es …
1990/09 Was ist „Eine Leiter steht auf der Erde und ihre Spitze reicht bis zum Himmel“ in der Arbeit?
1990/09 Was ist „Eine Leiter steht auf der Erde und ihre Spitze reicht bis zum Himmel“ in der Arbeit? Der Heilige „Sohar“1 sagt, und dies sind seine Worte: „Und siehe, eine Leiter steht auf der Erde.“ Was ist eine Leiter? Es ist eine Stufe, von der alle übrigen Stufen abhängen, …
1990/10 Was bedeutet es in der Arbeit, dass unsere Weisen sagten: „König David hatte kein Leben“?
1990/10 Was bedeutet es in der Arbeit, dass unsere Weisen sagten: „König David hatte kein Leben“? Der Sohar1 sagt dort folgendermaßen: „Rabbi Shimon sagte: ‚Wir haben gelernt, dass König David, bevor er auf die Welt kam, überhaupt kein Leben hatte, außer den siebzig Jahren, die Adam haRishon ihm von dem …
1990/11 1990/11 Was es in der Arbeit bedeutet, dass die Chanukka-Kerze auf der linken Seite steht
1990/11 1990/11 Was es in der Arbeit bedeutet, dass die Chanukka-Kerze auf der linken Seite steht Unsere Weisen sagten1: „Die Chanukka-Kerze steht links, damit die Chanukka-Kerze links und die Mesusa rechts ist.“ Und Rashi erläutert: „Mesusa – es ist uns bekannt, dass sie rechts steht, denn es heißt ‚dein Haus‘ …
1990/12 Warum die Tora in der Arbeit „Mittlere Linie“ genannt wird – 1
1990/12 Warum die Tora in der Arbeit „Mittlere Linie“ genannt wird – 1 Der Heilige Sohar schreibt im Wochenabschnitt Mikez1 wörtlich: „Komm und sieh: An jedem einzelnen Tag, wenn das Licht aufgeht, erwacht ein Vogel auf dem Baum im Garten Eden und ruft dreimal. Und der Verkünder ruft mit Macht: …
1990/13 Was es bedeutet, dass durch die Vereinigung des Schöpfers und Seiner Shechina alle Sünden gesühnt werden
1990/13 Was es bedeutet, dass durch die Vereinigung des Schöpfers und Seiner Shechina alle Sünden gesühnt werden Im Sohar1 steht geschrieben, und dies sind seine Worte: „Rabbi Yehuda begann und sagte: ‚Denn siehe, die Könige versammelten sich‘ – das sind Juda und Josef, denn beide waren Könige.“2 Und Rabbi Yehuda …
1990/14 Was ist ‚wahrhaftige Gnade‘ in der Arbeit?
1990/14 Was ist ‚wahrhaftige Gnade‘ in der Arbeit? Zu dem Vers, in dem Jakob zu Josef sagt: „Erweise mir Gnade und Wahrheit“, erklärt Rashi: Gnade, die man an den Toten erweist, ist wahrhaftige Gnade, denn sie erwartet keine Gegenleistung. Das bedeutet, dass Jakob ihn um die Wohltat bat: „Begrabe mich …
1990/15 Was bedeutet es in der Arbeit, dass ihr Aufschrei nicht erhört wurde, bevor der ägyptische Minister fiel?
1990/15 Was bedeutet es in der Arbeit, dass ihr Aufschrei nicht erhört wurde, bevor der ägyptische Minister fiel? Der Sohar1 sagt: „Solange dem Minister jener Völker die Herrschaft über Israel gegeben war, wurde der Aufschrei Israels nicht gehört. Als ihr Minister fiel, steht geschrieben: ‚Und der König von Ägypten starb.‘ …
1990/16 Was ist „Aus Mangel an Geist und wegen harter Arbeit“ in der Arbeit?
1990/16 Was ist „Aus Mangel an Geist und wegen harter Arbeit“ in der Arbeit? Im Heiligen Sohar, VaEra1, steht geschrieben, und dies sind seine Worte: „Rabbi Shimon sagte: ‚Aus Mangel an Geist‘ bedeutet, dass das Jubeljahr, das Bina ist, noch nicht hervorgetreten war, um ihnen Ruhe und Freiheit zu geben, …
1990/17 Welche Hilfe erhält derjenige, der sich reinigen möchte, in der Arbeit?
1990/17 Welche Hilfe erhält derjenige, der sich reinigen möchte, in der Arbeit? Der Sohar1 fragt, warum geschrieben steht „Geh hinein zu Pharao“. Es hätte doch „Geh zu Pharao“ heißen müssen. Was bedeutet „hinein“? Und Moses fürchtete sich vor ihm. Als der Schöpfer sah, dass Moses sich vor ihm fürchtete, sprach …
1990/18 Was es bedeutet, dass die Rede am Schabbat nicht wie die Rede am Werktag sein soll, in der Arbeit
1990/18 Was es bedeutet, dass die Rede am Schabbat nicht wie die Rede am Werktag sein soll, in der Arbeit Im Sohar, BeShalach1, heißt es dort wörtlich: „‚Der Schöpfer wird für euch kämpfen, und ihr sollt stille sein.‘ Rabbi Abba begann: ‚Wenn du um des Schabbat (Sabbat) willen deinen Fuß …
1990/19 Warum wird die Tora in der Arbeit als „Mittlere Linie“ bezeichnet? – 2
1990/19 Warum wird die Tora in der Arbeit als „Mittlere Linie“ bezeichnet? – 2 Im Sohar heißt es wörtlich: „Es wird gelehrt: Rabbi Yehuda sagt: ‚Auf der Seite von Gwura (Strenge) wurde die Tora gegeben.‘ Rabbi Yossi sagte: ‚Wenn das so ist, dann steht die Tora auf der linken Seite.‘ …
1990/20 Was ist ein halber Schekel in der Arbeit – 2
1990/20 Was ist ein halber Schekel in der Arbeit – 2 Der Vers sagt: „Wenn du das Haupt der Kinder Israel erhebst, soll jeder dem Schöpfer ein Lösegeld für seine Seele geben, damit keine Plage unter ihnen sei, wenn man sie zählt. Das sollen sie geben, jeder, der zu den …
1990/21 Was bedeutet „So wie Ich kostenlos bin, so seid auch ihr kostenlos“ in der Arbeit?
1990/21 Was bedeutet „So wie Ich kostenlos bin, so seid auch ihr kostenlos“ in der Arbeit? Im Sohar, Abschnitt Truma1, steht geschrieben, und dies sind seine Worte: „‚Und sie sollen für Mich eine Spende nehmen.‘ ‚Sie sollen für Mich nehmen‘ lehrt, dass jemand, der sich in einer Mizwa anstrengen will …
1990/22 Wie lautet die Reihenfolge beim Auslöschen von Amalek?
1990/22 Wie lautet die Reihenfolge beim Auslöschen von Amalek? Der Sohar sagt im Wochenabschnitt BeShalach1 Folgendes, und dies sind seine Worte: „Rabbi Yizchak sagte: Es steht geschrieben: ‚Denn auslöschen werde Ich auslöschen‘, was bedeutet, dass der Schöpfer auslöschen wird. Und es steht geschrieben: ‚Du sollst die Erinnerung an Amalek auslöschen‘, …
1990/23 Was bedeutet es, dass sich Moses mit der Geburt des Mondes schwer tat, in der Arbeit?
1990/23 Was bedeutet es, dass sich Moses mit der Geburt des Mondes schwer tat, in der Arbeit? Rashi bringt eine Auslegung unserer Weisen, die sie zu dem Geschriebenen „Dieser Monat“ sagten. Und dies sind ihre Worte: „Moses tat sich schwer mit der Geburt des Mondes, in welchem Maß er gesehen …
1990/24 Was bedeutet „Alles, was zum Brandopfer wird, ist männlich“ in der Arbeit?
1990/24 Was bedeutet „Alles, was zum Brandopfer wird, ist männlich“ in der Arbeit? Der Sohar1 sagt, und dies sind seine Worte: „‚Wenn sein Opfer ein Brandopfer ist.‘ Rabbi Chija begann: ‚Denn Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken.‘ Der Gedanke des Schöpfers ist erhaben und der Anfang von allem. Und aus …
1990/25 Was bedeutet „Lobt den Schöpfer, alle Völker“ in der Arbeit?
1990/25 Was bedeutet „Lobt den Schöpfer, alle Völker“ in der Arbeit? In der Heiligen Schrift heißt es1: „Lobt den Schöpfer, alle Völker, preist Ihn, alle Nationen! Denn mächtig ist Seine Gnade über uns, und die Wahrheit des Schöpfers währt ewig. Lobt den Schöpfer!“ Man muss verstehen, warum alle Völker den …
1990/26 Was bedeutet „Keiner ist so heilig wie der Ewige, denn es gibt niemanden außer Dir“ in der Arbeit
1990/26 Was bedeutet „Keiner ist so heilig wie der Ewige, denn es gibt niemanden außer Dir“ in der Arbeit Der Heilige Sohar sagt1: „‚Wenn eine Frau befruchtet, bringt sie ein männliches Kind zur Welt.‘ Rabbi Yehuda begann: ‚Keiner ist so heilig wie der Ewige, denn es gibt niemanden außer Dir, …
1990/27 Was bedeutet „Jeder Grashalm hat einen Aufseher oben, der ihn schlägt und ihm sagt: Wachse!“ in der Arbeit?
1990/27 Was bedeutet „Jeder Grashalm hat einen Aufseher oben, der ihn schlägt und ihm sagt: Wachse!“ in der Arbeit? Unsere Weisen sagten: „Es gibt keinen Grashalm hier unten, über dem nicht oben ein Aufseher steht, der ihn behütet, ihn schlägt und zu ihm sagt: Wachse!“ Es heißt (Sohar und BeReshit …
1990/28 Was bedeutet „die Großen vor den Kleinen warnen“ in der Arbeit
1990/28 Was bedeutet „die Großen vor den Kleinen warnen“ in der Arbeit Unsere Weisen sagten1: „‚Sprich, und sage‘ – um die Großen wegen der Kleinen zu ermahnen.“ Und Rashi erklärte mit seinen Worten: „‚Sprich zu den Priestern, den Söhnen Aarons‘ und ‚sage‘ – diese beiden Aussprüche; wozu? Um die Großen …
1990/29 Was bedeutet „Die Tora schwächt die Kraft des Menschen“ in der Arbeit?
1990/29 Was bedeutet „Die Tora schwächt die Kraft des Menschen“ in der Arbeit? Die Weisen sagten (Sanhedrin 26b): „Rabbi Chanin sagte: ‚Warum wird die Tora Tushia genannt? Weil sie die Kraft des Menschen schwächt.‘“ Das gilt es zu verstehen. Denn die Weisen sagten ja1: „Groß ist die Tora, denn sie …
1990/30 Was bedeutet es, dass „Gesetz und Recht“ der Name des Schöpfers ist, in der Arbeit?
1990/30 Was bedeutet es, dass „Gesetz und Recht“ der Name des Schöpfers ist, in der Arbeit? Der Heilige Sohar1 sagt Folgendes: „‚Gesetz‘ (Chok) heißt, dass Malchut so genannt wird, und die Verfügungen der Tora sind in ihr enthalten. ‚Und Meine Rechte sollt ihr bewahren.‘ ‚Recht‘ (Mishpat) ist Seir Anpin, an …
1990/31 Was bedeutet „Es gibt keinen Segen in dem, was gezählt wird“ in der Arbeit?
1990/31 Was bedeutet „Es gibt keinen Segen in dem, was gezählt wird“ in der Arbeit? Der Sohar1 sagt, und dies sind seine Worte: „Komm und sieh: Sie haben es bereits dargelegt, dass der Segen von oben nicht auf einer Sache ruht, die gezählt wird. Und solltest du sagen: ‚Wie wurde …
1990/32 Was bedeutet „Israel erfüllt den Willen des Schöpfers“ in der spirituellen Arbeit?
1990/32 Was bedeutet „Israel erfüllt den Willen des Schöpfers“ in der spirituellen Arbeit? Unsere Weisen sagten im Midrash Rabba: „Ein Vers sagt: ‚Der Ewige wende dir Sein Gesicht zu.‘ Ein anderer Vers sagt: ‚der das Gesicht nicht zuwendet.‘ Wie können beide Verse zugleich bestehen? Wenn Israel den Willen des Schöpfers …
1990/33 Was ist ‚Die Erde war in Ehrfurcht und stand still‘ in der Arbeit?
1990/33 Was ist ‚Die Erde war in Ehrfurcht und stand still‘ in der Arbeit? Unsere Weisen sagten im Traktat Schabbat1: „Rabbi Chiskija sagte: Was bedeutet das, was geschrieben steht: ‚Vom Himmel her ließest Du das Urteil hören; die Erde war in Ehrfurcht und stand still‘? Wenn sie in Ehrfurcht war, …
1990/34 Was sind die „Gefäße eines Laien“ in der Arbeit?
1990/34 Was sind die „Gefäße eines Laien“ in der Arbeit? Der Midrash1 sagt, und dies sind seine Worte: „‚Auch Finsternis ist nicht finster vor Dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, die Finsternis ist wie das Licht.‘ Und zu uns sagt Er in BeHaalotcha: ‚Wenn du die Kerzen aufsteckst.‘ …
1990/35 Was bedeutet „Wer die Mahlzeit eines Bräutigams genießt“ in der Arbeit?
1990/35 Was bedeutet „Wer die Mahlzeit eines Bräutigams genießt“ in der Arbeit? Unsere Weisen sagten (Brachot 6b): „Wer die Mahlzeit eines Bräutigams genießt und ihm keine Freude bereitet, übertritt fünf Stimmen. Und wenn er ihm Freude bereitet, was ist seine Belohnung? Rabbi Yehoshua ben Levi sagte: Er wird der Tora …
1990/36 Was bedeutet ‚Die Kinder Esaus und Ishmaels wollten die Tora nicht empfangen‘ in der Arbeit?
1990/36 Was bedeutet ‚Die Kinder Esaus und Ishmaels wollten die Tora nicht empfangen‘ in der Arbeit? Im Sohar1 heißt es: „Als der Schöpfer Israel die Tora geben wollte, ging Er und lud die Kinder Esaus ein, doch sie nahmen sie nicht an. Darum sagt die Schrift: ‚Der Schöpfer kam vom …
1990/37 Was bedeutet „Die Shechina ist ein Zeugnis für Israel“ in der Arbeit?
1990/37 Was bedeutet „Die Shechina ist ein Zeugnis für Israel“ in der Arbeit? Im Sohar heißt es1: „‚Dem Anführer, auf Shoshan Edut [Rosen-Zeugnis].‘ Der treue Hirte [Moses] sagte: ‚Shoshan Edut‘ – das ist das Zeugnis der Shechina (Göttliche Gegenwart). Sie heißt so, weil sie ein Zeugnis ist, das über uns …
1990/38 Was bedeutet „Ein Kelch des Segens muss voll sein“ in der Arbeit?
1990/38 Was bedeutet „Ein Kelch des Segens muss voll sein“ in der Arbeit? Im Heiligen Sohar1 heißt es, und dies sind seine Worte: „‚Voll‘, was über den Kelch des Segens gesagt wird, ist das, was geschrieben steht: ‚ein Kelch voll des Segens des Schöpfers‘. Und so muss auch der Mensch …
1990/39 Was bedeutet „Wer um Jerusalem trauert, wird mit dem Anblick ihrer Freude belohnt“ in der Arbeit
1990/39 Was bedeutet „Wer um Jerusalem trauert, wird mit dem Anblick ihrer Freude belohnt“ in der Arbeit Unsere Weisen sagten (Taanit, Blatt 30b): „Wer um Jerusalem trauert, wird mit dem Anblick ihrer Freude belohnt.“ Im einfachen Sinn ist das schwer zu verstehen. Gewiss gab es viele Gerechte, die um Jerusalem …
1990/40 Was bedeutet „Denn ihr seid die Geringsten unter allen Völkern“ in der Arbeit?
1990/40 Was bedeutet „Denn ihr seid die Geringsten unter allen Völkern“ in der Arbeit? Es steht geschrieben1: „Nicht weil ihr zahlreicher wäret als alle Völker, hat der Schöpfer euch begehrt, denn ihr seid die Geringsten unter allen Völkern; sondern aus Liebe des Schöpfers zu euch und weil Er den Eid …
1990/41 Was sind leichte Mizwot, die ein Mensch mit seinen Fersen tritt, in der Arbeit?
1990/41 Was sind leichte Mizwot, die ein Mensch mit seinen Fersen tritt, in der Arbeit? Zu dem Vers1 „Und es wird geschehen, weil ihr auf diese hört und sie bewahrt und tut, da wird der Ewige, dein Gott, dir den Bund und die Gnade bewahren, die Er deinen Vätern geschworen …
1990/42 Was bedeutet Segen und Fluch in der Arbeit?
1990/42 Was bedeutet Segen und Fluch in der Arbeit? Die Ausleger der Tora stellen eine Frage zu dem Vers: „Siehe, Ich lege euch heute Segen und Fluch vor. Den Segen, wenn ihr auf die Mizwot des Schöpfers, eures Gottes, hört, die Ich euch heute gebiete; und den Fluch, wenn ihr …
1990/43 Was bedeutet „Du sollst keine Ashera neben dem Altar pflanzen“ in der Arbeit?
1990/43 Was bedeutet „Du sollst keine Ashera neben dem Altar pflanzen“ in der Arbeit? Die Schrift sagt: „Richter und Polizisten sollst du dir bei allen deinen Toren einsetzen, die der Schöpfer, dein Gott, dir gibt. Du sollst dir keine Ashera [Kultbaum der Götzenverehrung] pflanzen, keinerlei Baum, neben dem Altar des …
1990/44 Was ist ein freiwilliger Krieg in der Arbeit – 2?
1990/44 Was ist ein freiwilliger Krieg in der Arbeit – 2? Rashi erklärt zum Vers „Wenn du in den Krieg gegen deine Feinde ziehst“, dass der Vers von einem freiwilligen Krieg spricht. Zu verstehen ist nun, was „Wenn du in den Krieg gegen deine Feinde ziehst“ als freiwilliger Krieg bedeutet: …
1990/45 Was bedeutet „Die verhüllten Dinge gehören dem Ewigen, unserem Gott“ in der Arbeit?
1990/45 Was bedeutet „Die verhüllten Dinge gehören dem Ewigen, unserem Gott“ in der Arbeit? Es ist bekannt, dass es beim Einhalten von Tora und Mizwot [Gebote] eine Handlung und eine Absicht gibt. „Handlung“ bedeutet, dass der Mensch Tora und Mizwot mit all ihren Einzelheiten und Feinheiten einhalten muss, und im …
1990/46 Die Reihenfolge der Arbeit nach Baal HaSulam
1990/46 Die Reihenfolge der Arbeit nach Baal HaSulam 1) Man muss glauben, dass es einen Aufseher über die Welt gibt. 2) Man muss wissen, dass der Glaube von untergeordneter Bedeutung ist, und dennoch wählt der Mensch diesen Weg. 3) Man muss darauf achten, dass sein Glaube im Weg des Gebens …
1991/01 Was bedeutet „Wir haben keinen König außer Dir“ in der Arbeit?
1991/01 Was bedeutet „Wir haben keinen König außer Dir“ in der Arbeit? Wir sollten verstehen, was es bedeutet, wenn wir sagen: „Wir haben keinen König außer Dir.“ Damit preisen wir den Schöpfer: „Wir haben keinen König außer Dir“, das heißt, wir sind nicht wie die Völker der Welt, die viele …
1991/02 Was bedeutet ‚Kehre, Israel, zum Ewigen, deinem Gott, zurück‘ in der Arbeit?
1991/02 Was bedeutet ‚Kehre, Israel, zum Ewigen, deinem Gott, zurück‘ in der Arbeit? Die Schrift sagt: „Kehre um, Israel, zum Ewigen, deinem Gott, denn du bist wegen deiner Verfehlung zu Fall gekommen. Nehmt Worte mit euch und kehrt zum Ewigen zurück. Sprecht zu Ihm: Vergib alle Verfehlung und nimm das …
1991/03 Was bedeutet „Der Böse bereitet vor, und der Gerechte wird anziehen“, in der Arbeit?
1991/03 Was bedeutet „Der Böse bereitet vor, und der Gerechte wird anziehen“, in der Arbeit? Der Heilige Sohar1 sagt, und dies sind seine Worte: „Aus den guten Taten, die ein Mensch in dieser Welt verrichtet, wird ihm in jener Welt ein kostbares, hohes Gewand geschaffen, in das er sich kleiden …
1991/04 Was bedeutet „Der Zerstörer war in der Flut und tötete“ in der Arbeit?
1991/04 Was bedeutet „Der Zerstörer war in der Flut und tötete“ in der Arbeit? Im Sohar, Abschnitt Noah, heißt es: „Es war eine Flut, und der Zerstörer saß darin.“ Mein Vater und Lehrer fragte, worin der Unterschied liege, ob der Zerstörer tötete oder ob die Flut tötete. Und er sagte, …
1991/05 Was bedeutet „Die guten Taten der Gerechten sind die Nachkommen“ in der Arbeit?
1991/05 Was bedeutet „Die guten Taten der Gerechten sind die Nachkommen“ in der Arbeit? Rashi bringt die Auslegung unserer Weisen zu dem Vers „Dies sind die Nachkommen Noahs; Noah war ein gerechter Mann.“ Warum werden dort nicht die Namen der Söhne genannt – Shem, Cham und Jafet –, sondern es …
1991/06 Was bedeuten „Die Hirten von Abrams Rindern und die Hirten von Lots Rindern“ in der Arbeit?
Artikel 6 (1991)
1991/07 Was ist „Mensch“ und was ist „Tier“ in der Arbeit?
1991/07 Was ist „Mensch“ und was ist „Tier“ in der Arbeit? Im Heiligen Sohar (WaJera, Punkt 1) steht geschrieben: „‚Die Knospen zeigen sich auf der Erde.‘ Das bedeutet, dass der Schöpfer, als Er die Welt erschuf, der Erde alle Macht gab, die ihr zusteht. Alles war in der Erde, aber …
1991/08 Was bedeutet „Und Abraham war alt, in die Tage gekommen“ in der Arbeit?
1991/08 Was bedeutet „Und Abraham war alt, in die Tage gekommen“ in der Arbeit? Im Heiligen Sohar, Abschnitt WaJeshew1, heißt es wörtlich: „‚Besser ein armes und weises Kind als ein alter und törichter König.‘ ‚Besser ein Kind‘ – das ist der Gute Trieb, der ein Kind ist, das erst seit …
1991/09 Was ist „Der Geruch seiner Kleider“ in der Arbeit?
1991/09 Was ist „Der Geruch seiner Kleider“ in der Arbeit? 1 sagte Rabbi Zira über den Vers: „Und er roch den Geruch seiner Kleider und segnete ihn. Und er sprach: Sieh, der Geruch meines Sohnes ist wie der Geruch eines Feldes, das der Schöpfer gesegnet hat.“ „Der Geruch seiner Kleider“ …
1991/10 Was bedeutet „Und der Schöpfer stand über ihm“ in der Arbeit?
1991/10 Was bedeutet „Und der Schöpfer stand über ihm“ in der Arbeit? Unsere Weisen sagten über den Vers „Und der Schöpfer stand über ihm“ (angeführt im Kommentar ‚Daat Skenim‘ der Tossafisten, Wochenabschnitt WaJeze), und das sind ihre Worte: „Bei den übrigen Vätern haben wir das nicht gefunden. Rabbi Simon sagte: …
1991/11 Was bedeutet es, dass der Gute Trieb und der Böse Trieb einen Menschen in der Arbeit beschützen?
1991/11 Was bedeutet es, dass der Gute Trieb und der Böse Trieb einen Menschen in der Arbeit beschützen? Im Sohar heißt es1, und das sind seine Worte: „Rabbi Yehuda begann: ‚Denn Er wird Seinen Engeln deinetwegen befehlen, dich auf all deinen Wegen zu behüten.‘ Denn sobald der Mensch auf die …
1991/12 Diese Kerzen sind heilig
1991/12 Diese Kerzen sind heilig Baal HaSulam sagte über die Worte „Diese Kerzen sind heilig, und wir haben nicht das Recht, sie zu benutzen, sondern dürfen sie nur betrachten“, dass man den Unterschied zwischen dem Wunder von Chanukka und dem Wunder von Purim kennen muss. Denn an Chanukka richtete sich …
1991/13 Was bedeutet „Du hast die Starken in die Hände der Schwachen gegeben“ in der Arbeit?
1991/13 Was bedeutet „Du hast die Starken in die Hände der Schwachen gegeben“ in der Arbeit? Dies ist die Ordnung der Arbeit. Wenn der Mensch alles um des Himmels willen tun will, also dass seine Taten dazu dienen, zu geben, und nicht, um Lohn zu empfangen – das ist gegen …
1991/14 Was bedeutet es in der Arbeit, dass der Segen des Menschen der Segen der Kinder ist?
1991/14 Was bedeutet es in der Arbeit, dass der Segen des Menschen der Segen der Kinder ist? Der Sohar1 fragt zu dem, was geschrieben steht: „Und er segnete Josef und sprach: ‚Er segne die Knaben.‘“ Und dies sind seine Worte: „In diesem Vers gilt es genau hinzusehen, denn es steht …
1991/15 Was bedeutet der Segen „der mir an diesem Ort ein Wunder vollbracht hat“ in der Arbeit?
1991/15 Was bedeutet der Segen „der mir an diesem Ort ein Wunder vollbracht hat“ in der Arbeit? Unsere Weisen sprechen1 von einem Menschen, dem ein Wunder geschah: Er wurde vor einem Löwen gerettet. Rava sagte zu ihm: „Jedes Mal, wenn du an diesen Ort kommst, sprich den Segen: ‚Gepriesen sei …
1991/16 Was es bedeutet, dass man es sich „zu Herzen nehmen“ muss, um zu erkennen, dass der Ewige der Gott ist – im Sinne der spirituellen Arbeit
1991/16 Was es bedeutet, dass man es sich „zu Herzen nehmen“ muss, um zu erkennen, dass der Ewige der Gott ist – im Sinne der spirituellen Arbeit Der Heilige Sohar1 fragt, und dies sind seine Worte: „Und du sollst heute erkennen und es dir zu Herzen nehmen, dass der Ewige …
1991/17 Was bedeutet „Denn ich habe sein Herz verhärtet“ in der Arbeit?
1991/17 Was bedeutet „Denn ich habe sein Herz verhärtet“ in der Arbeit? Zu dem Vers „Denn ich habe sein Herz verhärtet“ ist zu fragen: Warum steht nicht geschrieben, dass der Schöpfer das Herz des Pharaos gleich zu Beginn verhärtet hat, sondern wir sehen: Erst nachdem der Pharao es zugegeben und …
1991/18 Was bedeutet es, dass wir in der Arbeit die rechte Hand über die linke Hand erheben sollten?
1991/18 Was bedeutet es, dass wir in der Arbeit die rechte Hand über die linke Hand erheben sollten? Der Heilige Sohar1 fragt, und so lautet sein Wortlaut: „‚Und Aaron erhob seine Hand‘ – ‚seine Hand‘ ist ohne Yud geschrieben, was eine einzige Hand bedeutet, und zwar deshalb, weil man die …
1991/19 Was bedeutet „Erhebe Dich, Ewiger, und Deine Feinde sollen sich zerstreuen“, in der Arbeit?
1991/19 Was bedeutet „Erhebe Dich, Ewiger, und Deine Feinde sollen sich zerstreuen“, in der Arbeit? Der Jeruschalmi sagt, und dies sind seine Worte: „Es lehrt Rabbi Shimon bar Yochai und spricht: ‚Wenn du die Geschöpfe siehst, deren Hände die Tora aufgegeben haben, dann steh auf und stärke dich sehr in …
1991/20 Was bedeutet ‚Es gibt nichts, was keinen Platz hat‘ in der Arbeit?
1991/20 Was bedeutet ‚Es gibt nichts, was keinen Platz hat‘ in der Arbeit? Unsere Weisen sagten1, und dies sind ihre Worte: „Warum gibt man dem Schöpfer einen Beinamen und nennt Ihn ‚Ort‘? Weil Er der Ort der Welt ist, die Welt aber nicht Sein Ort ist. Woraus folgt das? Aus …
1991/21 Was bedeutet es in der Arbeit, dass wir vor Purim den Tora-Abschnitt Sachor lesen?
1991/21 Was bedeutet es in der Arbeit, dass wir vor Purim den Tora-Abschnitt Sachor lesen? Der Vers sagt: „Gedenke dessen, was Amalek dir auf dem Weg angetan hat, als ihr aus Ägypten gezogen seid, wie er dich auf dem Weg überfiel. Du sollst das Andenken an Amalek unter dem Himmel …
1991/22 Was ist „Eine Rose unter Dornen“ in der Arbeit
1991/22 Was ist „Eine Rose unter Dornen“ in der Arbeit Im Sohar1 steht geschrieben, und dies sind seine Worte: „Wie eine Rose unter Dornen, so ist meine Geliebte unter den Töchtern. Der Schöpfer wollte Israel dem Oberen ähnlich machen und dass sie eine Rose auf der Erde seien, gleich der …
1991/23 Was bedeutet die Reinigung der Asche der Kuh in der Arbeit?
1991/23 Was bedeutet die Reinigung der Asche der Kuh in der Arbeit? Rashi erläutert den Vers „Das ist die Satzung der Tora“ mit folgenden Worten: „Weil der Satan und die Völker der Welt Israel verhöhnen und sagen: ‚Was soll diese Mizwa, und welchen Sinn hat sie?‘, steht darüber geschrieben: ‚Eine …
1991/24 Was bedeutet es, dass man in der Arbeit einen Sohn und eine Tochter in die Welt bringen soll?
1991/24 Was bedeutet es, dass man in der Arbeit einen Sohn und eine Tochter in die Welt bringen soll? Der Heilige Sohar sagt1, und dies sind seine Worte: „Darum hat Er ihn männlich und weiblich erschaffen, damit er vollkommen sei, wie das Höhere. Und von ihm und seiner Frau gehen …
1991/25 Was bedeutet es, dass ein Mensch, der umkehrt, in Freude sein soll
1991/25 Was bedeutet es, dass ein Mensch, der umkehrt, in Freude sein soll Im Sohar1 steht geschrieben, und dies sind seine Worte: Rabbi Yehuda begann und sagte: „Dienet dem Ewigen mit Freude.“ So haben wir gelernt: Jede Arbeit, die ein Mensch für den Schöpfer verrichten will, soll in Freude geschehen, …
1991/26 Was bedeutet „Enthüllung eines Teils und Verhüllung zweier Teile“ in der Arbeit?
1991/26 Was bedeutet „Enthüllung eines Teils und Verhüllung zweier Teile“ in der Arbeit? Diese Angelegenheit der „Enthüllung eines Teils“ gilt es zu verstehen. Vorher war hier nämlich ein Teil verhüllt. Dann kam jemand und enthüllte einen Teil, verhüllte aber zwei Teile. Wenn dem so ist, ist jetzt mehr verhüllt als …
1991/27 Was bedeutet „Wenn eine Frau als Erste befruchtet, bringt sie ein männliches Kind zur Welt“ in der Arbeit?
1991/27 Was bedeutet „Wenn eine Frau als Erste befruchtet, bringt sie ein männliches Kind zur Welt“ in der Arbeit? Unsere Weisen sagten1: „Gibt die Frau zuerst den Samen, so bringt sie ein männliches Kind (Sachar) zur Welt; gibt der Mann zuerst den Samen, so bringt sie ein weibliches Kind (Nekewa) …
1991/28 Was sind Heiligkeit und Reinheit in der Arbeit?
1991/28 Was sind Heiligkeit und Reinheit in der Arbeit? Der Heilige Sohar1 sagt: „Und die Tora wird ‚heilig‘ genannt, denn es steht geschrieben: ‚Denn heilig bin Ich, der Ewige.‘ Diese Tora ist der heilige obere Name. Darum wird der, der sich mit ihr beschäftigt, gereinigt und danach geheiligt, denn es …
1991/29 Was bedeutet es, dass ein Hoherpriester eine Jungfrau zur Frau nehmen soll, in der Arbeit
1991/29 Was bedeutet es, dass ein Hoherpriester eine Jungfrau zur Frau nehmen soll, in der Arbeit Der Heilige Sohar sagt1, und dies sind seine Worte: „Dieses Gebot besagt, dass der Hohepriester eine Jungfrau heiraten soll. Das ist es, was geschrieben steht: ‚Eine Witwe, eine Geschiedene, eine Entweihte oder eine Hure, …
1991/30 Was bedeutet es, dass einer, der auf einem weit entfernten Weg ging, auf ein zweites Pessach verschoben wird? – in der Arbeit
1991/30 Was bedeutet es, dass einer, der auf einem weit entfernten Weg ging, auf ein zweites Pessach verschoben wird? – in der Arbeit Der Sohar sagt1 Folgendes: „Rabbi Yossi sagte: ‚Mann, Mann‘ – zweimal. Warum? Und er antwortet: Ein Mann, der ein Mann ist, das heißt, einer, der würdig ist, …
1991/31 Was bedeutet es in der Arbeit, dass die Wohltätigkeit für die Armen den Heiligen Namen bewirkt?
1991/31 Was bedeutet es in der Arbeit, dass die Wohltätigkeit für die Armen den Heiligen Namen bewirkt? Es heißt1, und dies sind seine Worte: „‚Und Ich werde euch Regen geben zur rechten Zeit‘ – das bedeutet, dass jeder Einzelne seine Kraft über euch gibt. Wer sind sie? Es ist eben …
1991/32 Was sind Banner (dgalim) in der Arbeit?
1991/32 Was sind Banner (dgalim) in der Arbeit? Im Midrash Rabba1 heißt es über den Vers „Jeder unter seinem Banner“, und ebenso steht geschrieben: „Wir wollen jubeln über Deine Hilfe und im Namen unseres Gottes das Banner erheben.“ Israel sprach zum Schöpfer: „Siehe, wir jubeln über Deine Hilfe, die Du …
1991/34 Was bedeutet „Jemand, der die Früchte in dieser Welt isst, während das Kapital für die Kommende Welt erhalten bleibt“ in der Arbeit?
1991/34 Was bedeutet „Jemand, der die Früchte in dieser Welt isst, während das Kapital für die Kommende Welt erhalten bleibt“ in der Arbeit? Der Sohar1 sagt mit diesen Worten: „Rabbi Aba sagte: Das Böse im Herzen, das an allen Gliedern des Körpers haftet, tut ihnen dies an. Es gibt ein …
1991/35 Was bedeutet der Begriff ‚Kundschafter‘ in der Arbeit?
1991/35 Was bedeutet der Begriff ‚Kundschafter‘ in der Arbeit? Der Heilige Sohar1 sagt mit folgenden Worten: „Rabbi Yossi sagte: ‚Sie fassten den Entschluss, über alles schlechten Ruf zu verbreiten. Was bedeutet ‚über alles‘? Das heißt: über das Land und über den Schöpfer.‘ Rabbi Yizchak sagte: ‚Über das Land – das …
1991/36 Was bedeutet „Frieden, Frieden, für fern und nah“ in der Arbeit?
1991/36 Was bedeutet „Frieden, Frieden, für fern und nah“ in der Arbeit? Der Sohar1 sagt, und dies sind seine Worte: „Korach ging den Weg des Streits. Was ist Streit? Es ist Entfernung und Abstoßung von oben und unten. Und wer die Korrektur der Welt abstoßen will, geht aus allen Welten …
1991/37 Was ist die Tora und was ist das Gesetz der Tora in der Arbeit?
1991/37 Was ist die Tora und was ist das Gesetz der Tora in der Arbeit? Der Sohar1 sagt, und dies ist sein Wortlaut: „Hier steht ‚Dies ist das Gesetz der Tora‘, und es steht ‚Und dies ist die Tora‘, und es steht nicht ‚Gesetz‘. ‚Und dies ist die Tora‘ – …
1991/38 Was ist die „Rechte Linie“ in der Arbeit?
1991/38 Was ist die „Rechte Linie“ in der Arbeit? Unsere Weisen sagten1: „Wer sich über die Worte der Tora erhebt, wird am Ende erniedrigt. Und wer sich vor den Worten der Tora erniedrigt, wird am Ende erhöht.“ Das gilt es zu verstehen: Warum ist es gerade bei den Worten der …
1991/39 Was bedeutet es, dass die Rechte in der Arbeit stärker sein muss als die Linke?
1991/39 Was bedeutet es, dass die Rechte in der Arbeit stärker sein muss als die Linke? Im Sohar steht geschrieben1: „Diese Mizwa, dass der Priester das Volk jeden Tag mit erhobenen Fingern segnet – denn die Finger stehen im höchsten Geheimnis: Die fünf Finger der rechten Hand wiegen schwerer als …
1991/40 Was sind Wahrheit und Falschheit in der Arbeit?
1991/40 Was sind Wahrheit und Falschheit in der Arbeit? Es ist zu verstehen, wie es Wahrheit und Falschheit in der Arbeit für den Schöpfer überhaupt geben kann. Das würde ja bedeuten, dass jemand ein Diener des Schöpfers sein kann, obwohl er falsch ist. Wie lässt sich so etwas sagen? Im …
1991/41 Was sollte man tun, wenn man mit schlechten Eigenschaften geboren wurde?
1991/41 Was sollte man tun, wenn man mit schlechten Eigenschaften geboren wurde? Im Sohar1 heißt es: „An den Handlungen des Menschen erkennt man den Parzuf (die geistige Gestalt), der auf ihm ruht. Das ist es, was gesagt wird: dass ihr Antlitz Zeugnis über sie ablegte – über die Gestalt, die …
1991/42 Was bedeutet „Ein Ochse kennt seinen Besitzer …“ in der Arbeit?
1991/42 Was bedeutet „Ein Ochse kennt seinen Besitzer …“ in der Arbeit? Es steht geschrieben: „Ein Ochse kennt seinen Besitzer und ein Esel die Krippe seines Herrn; Israel erkennt nicht, Mein Volk hat keine Einsicht.“ Worin liegt die Frage? Der Ochse weiß es also sehr wohl, und auch der Esel …
1991/43 Was ist „Du wirst Meinen Rücken sehen, nicht aber Mein Angesicht“ in der Arbeit?
1991/43 Was ist „Du wirst Meinen Rücken sehen, nicht aber Mein Angesicht“ in der Arbeit? Bekanntlich hat die Ordnung der Arbeit, um zum Schöpfungsziel zu gelangen – das darin besteht, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun –, zwei Aspekte: 1) Der Aspekt des Mocha (Verstand), nämlich der Glaube über dem Verstand, …
1991/44 Was ist der Grund, warum Israel das Erbe des Landes verdient hat?
1991/44 Was ist der Grund, warum Israel das Erbe des Landes verdient hat? Der Vers sagt (Ekew, dritter Abschnitt): „Nicht um deiner Gerechtigkeit und der Aufrichtigkeit deines Herzens willen kommst du, um ihr Land zu erben, sondern wegen der Bosheit dieser Völker vertreibt der Ewige, dein Gott, sie vor dir, …
1991/45 Was bedeutet es, dass ein Richter ein absolut wahrhaftiges Urteil fällen muss, in der Arbeit?
1991/45 Was bedeutet es, dass ein Richter ein absolut wahrhaftiges Urteil fällen muss, in der Arbeit? Die Weisen sagten1: „Jeder Richter, der ein absolut wahrhaftiges Urteil fällt – es ist, als würde er zum Partner des Schöpfers beim Schöpfungswerk werden.“ Dazu ist Folgendes zu verstehen: 1) Was ist ein „wahrhaftiges …
1991/46 Was ist der Sohn der Geliebten und der Sohn der Gehassten in der Arbeit?
1991/46 Was ist der Sohn der Geliebten und der Sohn der Gehassten in der Arbeit? Der Midrash sagt (angeführt im Baal HaTurim [Tur-Kommentar zur Tora]) zu dem, was geschrieben steht: „Wenn ein Mann zwei Frauen hat, die eine geliebt und die andere gehasst.“ Und dies sind seine Worte: „‚Wenn ein …
1991/47 Was bedeutet es in der Arbeit, dass die Rechte und die Linke im Gegensatz zueinander stehen?
1991/47 Was bedeutet es in der Arbeit, dass die Rechte und die Linke im Gegensatz zueinander stehen? Der Vers sagt1: „Und ihr sollt die Worte dieses Bundes halten und danach handeln, damit ihr weise seid in allem, was ihr tut.“ Wir müssen verstehen, was er meint mit „Und ihr sollt …