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Kabbala Bibliothek Startseite / Rabash / Artikel / 1990/22 Wie lautet die Reihenfolge beim Auslöschen von Amalek?

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Der Sohar sagt im Wochenabschnitt BeShalach (Blatt 129, im Sulam Punkt 471) Folgendes, und dies sind seine Worte: „Rabbi Jizchak sagte: Es steht geschrieben: ‚Denn auslöschen werde Ich auslöschen‘, was bedeutet, dass der Schöpfer auslöschen wird. Und es steht geschrieben: ‚Du sollst die Erinnerung an Amalek auslöschen‘, was bedeutet, dass wir ihn auslöschen müssen. Und er antwortet: Vielmehr sprach der Schöpfer: Ihr werdet die Erinnerung an Amalek unten auslöschen, und Ich werde die Erinnerung an Amalek oben auslöschen“, so weit seine Worte.

הזה"ק בפרשת בשלח (דף קכ"ט ובהסולם אות תע"א) אומר שם וזה לשונו, "אמר רבי יצחק, כתוב, כי מחה אמחה, שמשמע שהקב"ה ימחה. וכתוב, תמחה את זכר עמלק, שמשמע, שאנו צריכים למחות אותו. ומשיב, אלא אמר הקב"ה, אתם תמחו את זכר עמלק שלמטה, ואני אמחה את זכר עמלק שלמעלה", עד כאן לשונו.

Der Sohar sagt über den Tora-Wochenabschnitt BeShalach (Pos. 471): „Rabbi Yitzhak sagte: ‚Es steht geschrieben: ‚Denn ich werde gewiss auslöschen‘, was bedeutet, dass der Schöpfer auslöschen wird. Ebenso steht geschrieben: ‚du sollst die Erinnerung an Amalek auslöschen‘ – bedeutet das, dass wir sie selbst auslöschen müssen? Er antwortet: ‚Aber der Schöpfer hat gesagt: ‚Ihr werdet die Erinnerung an Amalek unten auslöschen, und Ich werde die Erinnerung an Amalek oben auslöschen.'“

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Man muss verstehen, was „der untere Amalek“ und was „der obere Amalek“ in der spirituellen Arbeit bedeutet. Es deutet darauf hin, dass es hier um die Auslöschung zweier Amaleks geht, des oberen und des unteren. Außerdem muss man verstehen, dass es hier so scheint, als müssten wir zuerst den unteren Amalek auslöschen, und danach werde der Schöpfer den oberen Amalek auslöschen. Man muss verstehen, warum uns nicht eine vollständige Sache gegeben wurde, also so, wie wir lernen: „Durch eine Erweckung von unten wird die Handlung oben erweckt.“ Das bedeutet, dass die Handlungen, die wir unten vollziehen, bewirken, dass auch oben Veränderungen eintreten, nämlich die Offenbarung der Fülle und die Annullierung der Sitra Achra (der anderen Seite). Warum können also beim Auslöschen Amaleks unsere Handlungen nicht den oberen Amalek auslöschen? Und warum wurde uns nur die halbe Arbeit gegeben, während die zweite Hälfte der Schöpfer vollbringt? Wozu brauche ich diese Partnerschaft?

ויש להבין, מהו "עמלק שלמטה", ומהו "עמלק שלמעלה", בעבודה. שמשמע, שיש כאן ענין של מחית שני עמלקים, של מעלה ושל מטה. ועוד יש להבין, שמכאן משמע, שמקודם צריכים למחות את העמלק של מטה, ואח"כ הקב"ה ימחה את עמלק שלמעלה. ויש להבין מדוע לא ניתן לנו דבר שלם, היינו כמו שלומדים "באתערותא דלתתא אתער עובדא דלעילא". זאת אומרת, שע"י המעשים שאנו עושים למטה, זה גורם שגם למעלה מקבל שינויים, היינו התגלות השפע וביטול הס"א. ומדוע במחית עמלק, אין המעשים שלנו יכולים למחות את העמלק שלמעלה. ומדוע ניתנה לנו רק חצי עבודה, וחציה השניה הקב"ה עושה. והשותפות הזאת למה לי.

Wir sollten verstehen, was „der untere Amalek“ und was „der obere Amalek“ in der spirituellen Arbeit bedeutet. Es bedeutet, dass es hier um die Angelegenheit geht, zwei Amaleks auszulöschen – oben und unten. Es scheint, dass es darauf hindeutet, dass wir zuerst Amalek unten auslöschen müssen, und dann wird der Schöpfer Amalek oben auslöschen. Wir sollten verstehen, warum uns nicht eine vollkommene Sache gegeben wurde, denn wir lernen: „Die Erweckung von unten erweckt die Handlung von oben.“ Das bedeutet, dass die Dinge, die wir unten tun, auch oben Veränderungen bewirken, also die Offenbarung der Fülle und die Annullierung der Sitra Achra [andere Seite]. Warum also kann unser Handeln mit der Auslöschung von Amalek nicht auch Amalek oben auslöschen? Warum wurde uns nur die eine Hälfte der Arbeit übertragen und der Schöpfer übernimmt die andere Hälfte? Warum diese Partnerschaft?

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Auch bei Amalek muss man verstehen, worauf sein Name uns hindeutet. Im Allgemeinen ist bekannt, dass Amalek der böse Trieb (Jezer haRa) genannt wird. Im Einzelnen jedoch hat der böse Trieb viele Namen. Und unsere Weisen sagten (im Traktat Sukka, Blatt 52): „Sieben Namen hat der böse Trieb: Böser, Unbeschnittener, Unreiner, Hasser, Stolperstein, Stein, Verborgener.“ Und er hat noch weitere Namen wie Pharao, König von Ägypten, und Amalek.

ובענין עמלק גם כן יש להבין, מהו מרמז לנו השם שלו. ובאופן כללי ידוע, שעמלק נקרא יצר הרע. אולם באופן פרטי יש ליצר הרע הרבה שמות. וחז"ל (במסכת סוכה דף נ"ב) אמרו, "שבעה שמות יש לו ליצר הרע, רע, ערל, טמא, שונא, מכשול, אבן, צפוני״. ויש לו עוד שמות כמו פרעה מלך מצרים, עמלק.

In Bezug auf Amalek, sollten wir auch verstehen, was sein Name andeutet. Im Allgemeinen wird Amalek der „Böse Trieb“ genannt. Der Böse Trieb hat jedoch viele Namen. Unsere Weisen sagten (Massechet Sukka, S. 52): „Der Böse Trieb hat sieben Namen: Böse, Unbeschnitten, Unrein, Hasser, Stolperstein, Verborgener Stein. Und es hat weitere Namen wie Pharao, König von Ägypten, Amalek.“

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Bekanntlich unterscheiden wir in jeder Sache zwei Aspekte, nämlich Licht und Kli (Gefäß). Und selbst bei materiellen Dingen unterscheiden wir an jeder Sache ein Inneres und ein Äußeres, wobei das Äußere Kli genannt wird und das Innere das Licht genannt wird. Nehmen wir als Beispiel: Wenn ein Mensch sich nach Brot oder nach Fleisch und Fisch und dergleichen sehnt, sehnt er sich nicht nach dem Kli, also nach dem Äußeren, das unseren Augen erscheint, sondern der Mensch sehnt sich nach dem Inneren, das dem Auge nicht erscheint, nämlich nach dem Geschmack, der in dem Brot oder in dem Fleisch und Fisch und dergleichen liegt.

ידוע, שבכל דבר אנו מבחינים ב' בחינות, שהם אור וכלי. ואפילו בדברים גשמיים אנו מבחינים בכל דבר פנימיות וחיצוניות, שהחיצוניות נקראת כלי ופנימיות נקראת האור. וניקח לדוגמא, כשאדם משתוקק ללחם או לבשר ודגים, וכדומה, אין האדם משתוקק להכלי, היינו החיצוניות, מה שנראה לעינינו, אלא שהאדם משתוקק להפנימיות, מה שאינו נראה לעין, היינו להטעם שיש בהלחם או בבשר ודגים, וכדומה.

Es ist bekannt, dass wir in jedem Ding zwei Unterscheidungen erkennen: Licht und Kli [Gefäß]. Selbst in körperlichen Dingen unterscheiden wir in allem zwischen Innerlichkeit und Äußerlichkeit. Die Äußerlichkeit wird Kli genannt, und die Innerlichkeit heißt „Licht“. Wenn der Mensch sich zum Beispiel nach Brot oder nach Fleisch und Fisch usw. sehnt, sehnt er sich nicht nach dem Kli, also dem Äußeren, das man sieht. Er sehnt sich vielmehr nach dem Inneren, das man nicht sieht, d.h. nach dem Geschmack des Brotes oder des Fleisches oder des Fisches.

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Und noch mehr als das: Wir sehen, dass der Mensch, um den Genuss zu genießen, der in das Kli eingekleidet ist, einer Vorbereitung bedarf. Das heißt, im Maße seiner Vorbereitung kann er das Licht des Genusses genießen, das in das Kli eingekleidet ist, das als das Äußere gilt. Mit anderen Worten: Ein Mensch, der durstig zum Wassertrinken geht, ist nicht dem gleich, der Wasser trinkt, ohne durstig zu sein. Und das liegt daran, dass das Kli zum Empfangen des Genusses nach dem Maß der Sehnsucht nach dem Genuss bemessen wird.

ועוד יותר מזה, אנו רואים, שבכדי להנות מהתענוג המלובש בהכלי, האדם צריך להכנה, היינו כפי ערך הכנתו, באותו שיעור הוא יכול להנות מהאור התענוג המלובש בהכלי, הנבחן לחיצוניות. כלומר, אינן דומה שהאדם הולך לשתות מים כשהוא צמא, לזמן, שהאדם שותה מים והוא לא צמא. וזהו מטעם, שהכלי של קבלת התענוג נמדד לפי שיעור ההשתוקקות להתענוג.

Außerdem sehen wir, dass der Genuss des Kli Vorbereitung erfordert. In dem Maße, in dem man sich vorbereitet, kann man das Licht des Genusses, das in das Kli eingekleidet ist, genießen, das als Äußerlichkeit gilt. Mit anderen Worten: Ein Mensch, der kommt, um Wasser zu trinken, wenn er durstig ist, ist nicht wie einer, der Wasser trinkt, wenn er nicht durstig ist, denn das Kli zum Empfangen des Genusses wird an der Stufe des Verlangens nach dem Genuss gemessen.

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Deshalb sehen wir: Wenn ein Mensch Getränke genießen will, isst er zuvor scharfe und salzige Speisen, damit sie in ihm die Sehnsucht nach dem Trinken wecken. Und so ist es bei allen Dingen, dass man ohne Sehnsucht nichts genießen kann. Und dies rührt vom Anfang der Schöpfung her, wie wir lernen, dass das Schöpfungsziel, nämlich Sein Verlangen, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun, ein Verlangen erschuf, Annehmlichkeit und Genuss zu empfangen. Und bevor der vierte Aspekt offenbart wurde, der die Sehnsucht ist, galt es noch nicht als ein Kli, das geeignet wäre, das Licht und den Genuss zu empfangen.

לכן אנו רואים, בזמן שאדם רוצה להנות ממשקאות, הוא אוכל מקודם דברים חריפים ומלוחים, בכדי שיעוררו בו השתוקקות לשתיה. וכן הוא בכל הדברים, שבלי השתוקקות לא יכולים להנות משום דבר. וזה נובע מתחילת הבריאה, כמו שלומדים, שמטרת הבריאה, שהיא רצונו להטיב לנבראיו, ברא רצון לקבל הנאה ותענוג. ומטרם שנגלית הבחינה ד', שהיא ההשתוקקות, עוד לא נבחן לבחינת כלי, שיהיה מוכשר לקבל את האור והתענוג.

Aus diesem Grund sehen wir, dass wenn der Mensch Getränke genießen will, er zuerst scharfe und salzige Speisen isst, um in ihm das Verlangen nach dem Trinken zu wecken. Genauso ist es bei allem: Ohne Sehnsucht ist es unmöglich, etwas zu genießen. Und dies stammt vom Anfang der Schöpfung, wie wir lernen, dass der Schöpfungszweck, der Sein Wunsch ist, Gutes seinen Geschöpfen zu tun, ein Verlangen nach Genuss und Gutem schuf. Und bevor die vierte Uterscheidung (Bchina Dalet), das die Sehnsucht ist, offenbart wurde, wurde es noch nicht als ein Gefäß betrachtet, das geeignet ist, das Licht und den Genuss zu empfangen.

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Kehren wir nun zum Aspekt von Licht und Kli im Spirituellen zurück. Das heißt, dieselbe Ordnung, die im Materiellen herrscht, gilt auch im Spirituellen. Und in Wahrheit ist es umgekehrt: Was im Materiellen herrscht, leitet sich aus dem Spirituellen ab. In einem Punkt jedoch gibt es einen Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen, nämlich darin, dass im Materiellen der Genuss – also das Licht, das das Innere ist – offenbart ist, wie geschrieben steht: „Das Auge sieht, und das Herz begehrt.“

ונחזור עתה לבחינת אור וכלי שברוחניות. היינו, שאותו הסדר שיש בגשמיות נוהג גם ברוחניות. ובאמת הוא להיפך, מה שנוהג בגשמיות נמשך זה מרוחניות. אולם בדבר אחד יש הבדל בין גשמיות לרוחניות, כלומר, שבגשמיות התענוג היינו, האור, שהוא הפנימיות, מגולה, כמו שכתוב "עין רואה והלב חומד".

Kehren wir nun zu den Aspekten von Licht und Gefäß in der Spiritualität zurück. Das heißt, dass dieselbe Ordnung, die im Materiellen gilt, auch in der Spiritualität gilt. In Wahrheit jedoch verhält sich diese Ordnung umgekehrt zueinander – was im Materiellen gilt, stammt aus der Spiritualität. Aber in einer der Aspekte gibt es einen Unterschied zwischen Materiellem und Spirituellem, nämlich dass im Materiellen der Genuss, d.h. das Licht, das die Innerlichkeit ist, offenbart ist, wie geschrieben steht „das Auge sieht und das Herz begehrt“.

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Wenn der Mensch also auf eine materielle Sache blickt, spürt er mehr oder weniger, dass dort ein innerer Geschmack ist. Und der Genuss, der in das Äußere des Kli eingekleidet ist, zieht ihn an und weckt in ihm Begehren. Anders verhält es sich mit spirituellen Genüssen, die in das Äußere der Kelim eingekleidet sind und „Tora und Mizwot“ genannt werden: Über ihnen ruht ein Aspekt von Zimzum (Einschränkung) und Verhüllung. Deshalb kann man nicht sagen, dass der Genuss und das Licht, die in die Mizwa der Zizit (Schaufäden) eingekleidet sind, ihn anziehen und er deshalb hingeht, um Zizit zu tragen. Und ebenso bei den übrigen Mizwot. Wie wir gelernt haben, war der Zimzum zur Korrektur der Schöpfung da. Es zeigt sich also, dass es in dieser Hinsicht einen großen Unterschied gibt zwischen materiellen Genüssen, die in äußere Dinge eingekleidet sind, und spirituellen Genüssen, die in äußere Dinge eingekleidet sind, nämlich Tora und Mizwot.

לכן כשמסתכל על דבר גשמי, פחות יותר הוא מרגיש, שיש שם טעם פנימי. והתענוג שמלובש בחיצוניות הכלי, זה מושך אותו ומעורר בו חמדה. מה שאין כן תענוגים רוחניים, המלובשים בחיצוניות הכלים, הנקראים "תורה ומצות", עליהם שורה בחינת צמצום והסתר. לכן לא יכולים לומר, שהתענוג והאור המלובש במצות ציצית, מושך אותו, לכן הוא הולך ללבוש ציצית. וכדומה בשאר מצות. כמו שלמדנו, שהצמצום היה לתיקון הבריאה. נמצא, שבדבר זה יש הבחן גדול בין תענוגים גשמיים, המלובשים בדברים חיצוניים, לתענוגים רוחניים, המלובשים בדברים חיצוניים, שהם תורה ומצות.

Deshalb können wir bei der Betrachtung von etwas Körperlichem mehr oder weniger spüren, dass es dort einen inneren Geschmack gibt. Der Genuss, der in die Äußerlichkeit des Kli eingekleidet ist, zieht uns an und ruft in uns das Verlangen hervor. Spirituelle Genüssen hingegen, die in die Äußerlichkeit der Kelim [Gefäße] gekleidet sind und Tora und Mizwot [Gebote/gute Taten] genannt werden, stehen unter Zimzum [Einschränkung] und Verhüllung (Hester). Deshalb können wir nicht sagen, dass der Genuss und das Licht, die in die Mizwa [Einzahl von Mizwot] der Zizit [Schaufäden] eingekleidet sind, einen Menschen anziehen und er deshalb Zizit trägt. Genauso verhält es sich mit den anderen Mizwot. Wie wir gelernt haben, diente der Zimzum [Einschränkung] der Korrektur der Schöpfung. Daraus folgt, dass es einen großen Unterschied zwischen körperlichen Genüssen, die in äußere Angelegenheiten eingekleidet sind, und spirituellen Genüssen, die in äußere Angelegenheiten eingekleidet sind, gibt – also Tora und Mizwot.

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Wegen des Zimzum gibt es hier also die Angelegenheit von „lo liShma“ (nicht um ihretwillen) und „liShma“ (um ihretwillen). Und dies kommt von der Verhüllung her, die über den spirituellen Genüssen vollzogen wurde. Das bedeutet: Man kann einem Menschen nicht sagen: „Versuch es und trag Zizit, und du wirst sehen, welch guten Geschmack du vom Tragen der Zizit empfängst.“ Deshalb muss man sagen: „Trag Zizit, und im Gegenzug dafür wirst du einen Genuss empfangen“ – nicht das, was in die Mizwa der Zizit eingekleidet ist, denn darin kannst du keinen Geschmack spüren.

לכן מסיבת הצמצום יש כאן ענין של "שלא לשמה" וענין "לשמה". וזהו מסיבת ההסתר שנעשה על תענוגים רוחניים. זאת אומרת, שלא יכולים לומר לאדם, תנסה ותלבש ציצית, ותראה איזה טעם טוב אתה תקבל מלבישת ציצית. לכן מוכרחים לומר, תלבש ציצית, ותמורת זה אתה תקבל תענוג, לא מה שמלובש במצות ציצית, כי בזה אין אתה יכול להרגיש שום טעם.

Wegen des Zimzum [Einschränkung] gibt es hier also die Angelegenheit von Lo liShma [nicht um Ihretwillen] und liShma [um Ihretwillen]. Das liegt an der Verhüllung (Hester), die bei spirituellen Genüssen vorgenommen wurde. Das heißt, man kann einem Menschen nicht sagen: „Versuche, Zizit zu tragen, und du wirst sehen, wie gut es sich anfühlt, Zizit zu tragen.“ Deshalb müssen wir sagen: „Trage Zizit und du wirst dafür einen Genuss empfangen, der nicht in das Gebot der Zizit eingekleidet ist, denn darin kannst du keinen Geschmack spüren.“

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Wenn dem so ist, fragt der Mensch: „Wozu soll ich Zizit tragen?“ Dann muss man diesem Menschen, der fragt, sagen: „Im Gegenzug dafür wirst du einen großen Genuss empfangen.“ „Und welchen Genuss werde ich empfangen?“ Dann sagt man ihm: „Du kannst dir im Gegenzug für die Arbeit an Tora und Mizwot Genüsse dieser Welt wählen, wie es im Sohar steht, nämlich Auskommen, Gesundheit und langes Leben, oder du wirst auch Lohn in der kommenden Welt empfangen, wie RAMBAM am Ende der Gesetze der Teshuwa (Umkehr) sagt.“

אם כן האדם שואל, בשביל מה אני צריך ללבוש ציצית. אז צריכים לומר להאדם הזה, ששואל, תקבל תענוג גדול תמורת זה. ואיזה תענוג אני אקבל. אז אומרים לו, אתה יכול לבחור לך תמורת עבודה בתו"מ תענוגים של עולם הזה, כמו שכתוב בזה"ק, היינו פרנסה ובריאות וחיים ארוכים, או שאתה תקבל שכר בעולם הבא גם כן, כמו שאומר הרמב"ם בסוף הלכות תשובה.

Wenn also ein Mensch fragt, warum er Zizit tragen soll, dann sollte man dem fragenden Menschen sagen: „Dafür wirst du großen Genuss empfangen.“ „Welchen Genuss werde ich empfangen?“ Dann wird ihm gesagt: „Du kannst als Gegenleistung für die Arbeit in der Tora und Mizwot weltliche Genüsse wählen, wie es im Heiligen Sohar geschrieben steht, wie z. B. Einkommen, Gesundheit und ein langes Leben, oder du wirst auch eine Gegenleistung in der nächsten Welt empfangen, wie Maimonides am Ende der Hilchot Teshuva (Gesetze der Buße/Umkehr) sagt.“

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Demnach zeigt sich, dass „lo liShma“ eine andere Bedeutung hat als im Materiellen. Denn im Inneren des materiellen Kli ist irgendein Genuss von Fleisch oder Fisch und dergleichen eingekleidet. Das heißt, das Licht, das in das Innere des Kli eingekleidet ist, zieht ihn dazu, Tora und Mizwot zu erfüllen. Im Spirituellen hingegen ist es ein anderer Genuss – einer, der nicht in diese Kelim eingekleidet ist und den er empfangen wird –, der ihn dazu zieht, Tora und Mizwot zu erfüllen. Und dies wird „lo liShma“ genannt. Das heißt, nicht die Mizwa zieht ihn an, also nicht das, was in die Mizwa eingekleidet ist, sondern „lo liShma“ zieht ihn an, das heißt, das, was nicht in die Mizwa eingekleidet ist, zieht ihn an, sondern der Genuss, der nicht in die Mizwa eingekleidet ist und sich außerhalb der Kelim befindet, die Tora und Mizwot genannt werden, zieht ihn an.

נמצא לפי זה, ש"שלא לשמה" יהיה הפירוש לא כמו בגשמיות. שבפנימיות הכלי יש שם מלובש איזה תענוג של בשר או של דגים וכדומה. כלומר, שהאור המלובש בפנימיות הכלי, זה מושך אותו לקיים תו"מ. אלא תענוג אחר, שמה, שאינו מלובש בהכלים האלו, שהוא יקבל, זה מושך אותו לקיים את התו"מ. וזה נקרא "שלא לשמה". היינו, שאין הכוונה שהמצוה מושכת אותו, היינו מה שמלובש בתוך המצוה, אלא "שלא לשמה" מושך אותו, כלומר מה שאינו מלובש בתוך המצוה, זה מושך אותו, אלא התענוג שאינו מלובש בהמצוה, והוא נמצא מחוץ להכלים, הנקראים תו"מ, זה מושך אותו.

Daraus folgt, dass Lo liShma [nicht um Ihretwillen] im Spirituellen etwas anderes bedeutet als im Materiellen. Denn in einem materiellen Gefäß kleidet sich der Genuss wie Fleisch oder Fisch im Inneren des Kli ein. Das Licht, das hingegen im Inneren eines spirituellen Kli eingekleidet ist, zieht den Menschen nicht dazu, Tora und Mizwot einzuhalten. Vielmehr gibt es im Spirituellen einen anderen Genuss, der nicht in diese Kelim eingekleidet ist, die er empfangen wird, und die ihn dazu bringt, Tora und Mizwot einzuhalten. Dies wird Lo liShma [nicht um Ihretwillen] genannt, was bedeutet, dass es nicht die Mizwa ist, die ihn anzieht, also das, was in das Gebot eingekleidet ist. Vielmehr zieht ihn Lo liShma [nicht um Ihretwillen] an, also das, was nicht in das Gebot eingekleidet ist. Der Genuss, der nicht in die Mizwa eingekleidet ist und außerhalb der Kelim liegt, die Tora und Mizwot genannt werden, ist es, der ihn anzieht.

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Und dies wird „lo liShma“ genannt. Das heißt, während er sich mit Tora und Mizwot befasst, empfängt er die Kraft zur Arbeit, weil er danach einen Gegenwert empfangen wird. Mit anderen Worten: Hätte er die Möglichkeit, von anderswoher größere Genüsse zu empfangen, könnte er auf Tora und Mizwot verzichten. Doch entsprechend dem Glauben, den er an Lohn und Strafe hat, ist er deshalb gezwungen, Tora und Mizwot zu erfüllen; der Mensch wäre jedoch zufriedener, wenn er nicht so viel Tora und Mizwot erfüllen müsste und denselben Lohn empfinge.

וזה נקרא "שלא לשמה". היינו, בשעה שעוסק בתו"מ, הוא מקבל כח עבודה, מטעם שיקבל אח"כ תמורה. זאת אומרת, אם היתה לו מציאות לקבל תענוגים ממקום אחר, יותר גדולים, הוא יכול לוותר על תו"מ. אלא לפי מה שיש לו אמונה בשכר ועונש, בגלל זה הוא מוכרח לקיים תו"מ, אבל האדם היה יותר שבע רצון, אם הוא לא היה צריך לקיים כל כך הרבה תו"מ, והיה מקבל את אותו השכר.

Dies wird Lo liShma [um Ihretwillen] genannt. Das heißt, wenn er sich mit Tora und Mizwot befasst, erhält er die Kraft zu arbeiten, weil er später eine Gegenleistung empfangen wird. Wenn er also anderswo größere Genüsse empfangen könnte, würde er auf Tora und Mizwot verzichten. Aber da er an Belohnung und Strafe glaubt, muss er deshalb Tora und Mizwot befolgen. Er wäre jedoch glücklicher, wenn er nicht so viel Tora und Mizwot befolgen müsste und die gleiche Belohnung empfangen würde.

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Das bedeutet, dass ihn nicht das Erfüllen der Mizwot interessiert, sondern das Empfangen des Lohns. Und wie im Materiellen jeder Mensch weniger Arbeitsstunden geben und mehr Lohn empfangen will, so sorgen sich auch jene, deren ganze Arbeit „lo liShma“ ist, nicht darum, mehr Tora und Mizwot zu erfüllen, sondern sie sorgen sich um das Gegenteil: warum man so viel Tora und Mizwot erfüllen muss, wo doch der Schöpfer uns weniger Tora und Mizwot und mehr Lohn hätte geben können. Und dies wird so verstanden, dass das „lo liShma“ ihn dazu verpflichtet, sich mit Tora und Mizwot zu befassen.

זאת אומרת, שאין מעניין אותו את ענין עשיית המצות, אלא ענין קבלת השכר. וכמו בגשמיות, כל אדם רוצה לתת פחות שעות עבודה ויותר שכר, כמו כן אלו שכל עבודתם היא בשלא לשמה, אינם דואגים יותר לקיים תו"מ, אלא דואגים להיפך, מדוע צריכים לקיים כל כך תורה ומצות, הלא היה יכול הבורא לתת לנו פחות תו"מ, ולתת לנו יותר שכר. וזה נקרא, שהשלא לשמה מחייב אותו לעסוק בתו"מ.

Das bedeutet, dass ihn nicht das Einhalten von Mizwot interessiert, sondern das Empfangen der Belohnung. Wie in der Körperlichkeit möchte jeder Mensch weniger Stunden arbeiten und einen höheren Lohn empfangen. Ebenso geht es all denen, deren Arbeit Lo liShma [um Ihretwillen] ist, nicht um das Einhalten von mehr Tora und Mizwot, sondern um das Gegenteil – warum sie so viele Tora und Mizwot befolgen müssen, wo der Schöpfer uns doch auch weniger Tora und Mizwot und mehr Belohnung hätte geben können. Dies wird als Lo liShma [nicht um Ihretwillen] angesehen, das ihn dazu zwingt, sich mit Tora und Mizwot zu befassen.

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Anders verhält es sich mit jenen, die „liShma“ arbeiten wollen, das heißt, sie wollen, dass Tora und Mizwot selbst die Ursachen sind, die sie dazu verpflichten, sich mit Tora und Mizwot zu befassen, wie oben bei den materiellen Genüssen, wo das Innere, das in das Äußere eingekleidet ist, dasjenige ist, das sie dazu erweckt, das Äußere zu gebrauchen. Das bedeutet: Was die Sehnsucht angeht, Fleisch oder Fisch zu essen, so ist nicht gemeint, dass sie für die Mühe, die sie sich beim Essen von Fleisch und Fisch und dergleichen geben, einen Lohn empfangen, sondern sie sehnen sich nach dem Genuss, der sich im Fleisch und Fisch befindet, und es gibt niemanden auf der Welt, der über den Schöpfer zürnen würde, warum Er so viel Äußeres erschaffen hat, also so viele Dinge, sodass in jeder Sache ein anderer Genuss ist.

מה שאין כן אלו שרוצים לעבוד לשמה, היינו שהם רוצים שהתו"מ הם בעצמם יהיו הגורמים המחייבים אותם לעסוק בתו"מ, כמו כנ"ל בתענוגים גשמיים, שהפנימיות המלובשת בהחיצוניות זה הוא המעורר אותם להשתמש בהחיצוניות. זאת אומרת, מה שמשתוקקים לאכול בשר או דגים, אין הכוונה שעבור היגיעה, שמשתדלים לאכול בשר ודגים, וכדומה, הם יקבלו שכר, אלא הם משתוקקים להתענוג הנמצא בתוך הבשר ודגים, ואין איש בעולם שיהיה ברוגז על הבורא, מדוע ברא כל כך הרבה חיצוניות, היינו הרבה דברים, שיהיה בכל דבר תענוג אחר.

Anders ist es bei denjenigen, die liShma [um Ihretwillen] arbeiten wollen, d.h. sie wollen, dass Tora und Mizwot selbst die Ursachen sind, die sie dazu zwingen, sich mit Tora und Mizwot zu befassen. Wie bei den körperlichen Genüssen ist es die Innerlichkeit, die in die Äußerlichkeit eingekleidet ist, die sie dazu veranlasst, die Äußerlichkeit zu nutzen. Das bedeutet, dass sie sich nicht danach sehnen, Fleisch oder Fisch zu essen, damit sie für die Anstrengung, die sie mit dem Verzehr von Fleisch und Fisch usw. verrichten, eine Belohnung empfangen. Vielmehr sehnen sie sich nach dem Genuss, der in dem Fleisch und dem Fisch steckt, und es gibt niemanden auf der Welt, der dem Schöpfer böse ist, weil er so viele Äußerlichkeiten erschaffen hat, d.h. viele Dinge, in denen jeweils ein anderer Genuss eingekleidet ist, und ein Mensch sagt: Ich bin mit Brot und Wasser zufrieden und will nicht noch mehr Genüsse, die in mehr Dinge gekleidet sind.

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Vielmehr sagt der Mensch: „Ich begnüge mich mit Brot und Wasser und will nicht, dass es noch weitere Genüsse gibt, die in noch weitere Dinge eingekleidet sind.“ Im Gegenteil, wir sehen, dass jeder Einzelne sich nach seinem Vermögen bemüht, die äußeren Dinge zu vermehren, nämlich in vielerlei Arten. Selbst wenn er Fleisch isst, bemüht er sich ebenfalls, dass es vom besten Fleisch sei. Das heißt, der Mensch bemüht sich um die Feinheiten beim Verzehr von Fleisch. Mit anderen Worten: Er bemüht sich um das Licht, also um den Genuss, der in das Äußere eingekleidet ist, damit er einen größeren Geschmack spürt.

אלא שהאדם אומר, אני מסתפק בלחם ומים, ואין אני רוצה, שיהיו עוד תענוגים מלובשים בעוד דברים. אלא אדרבה, אנו רואים, שכל אחד ואחד משתדל, לפי יכולתו, להרבות בדברים חיצוניים, היינו מכמה מינים. אפילו כשאוכל בשר, גם כן משתדל שיהיה מן בשר המשובח ביותר. היינו האדם משתדל בדקדוקים של אכילת בשר. כלומר, הוא משתדל בהאור, היינו בהתענוג המלובש בהחיצוניות, שירגיש טעם יותר גדול.

Im Gegenteil, wir sehen, dass jeder so viel wie möglich versucht, die äußeren Dinge zu vermehren, d.h. die verschiedenen Arten von Dingen. Selbst wenn er Fleisch isst, versucht er, das beste Fleisch zu bekommen, d.h. er achtet penibel genau darauf, welches Fleisch er isst. Mit anderen Worten, er bemüht sich um das Licht, um den Genuss, der in die Äußerlichkeit eingekleidet ist, um einen besseren Geschmack zu haben.

16

Auf dieselbe Weise verhält sich der Mensch, wenn er „liShma“ tätig ist. Das heißt, er zürnt nicht darüber, warum es so viele Arten von Mizwot gibt, das heißt, er hat keinen Einwand, warum es 613 Mizwot gibt und er sich mit weniger begnügen würde, denn bei jeder einzelnen Mizwa glaubt der Mensch, dass darin ein anderer Geschmack ist, wie oben im Materiellen. Und wenn er den Weg des „liShma“ gehen will, so glaubt er, obwohl er das Innere des Genusses, der in jede Mizwa eingekleidet ist, nicht spürt, im Glauben an die Weisen (Emunat Chachamim), dass es so ist, wie es im Sohar steht, dass es „613 Pikudin (Hinterlegungen) gibt, dass in jeder einzelnen Mizwa ein besonderes Licht hinterlegt ist, das zu jener Mizwa gehört“.

באותו אופן האדם נוהג בזמן שהוא עוסק לשמה. היינו, אין הוא ברוגז, מדוע יש כל כך מיני מצות, כלומר שאין לו שום טענה, מדוע יש תרי"ג מצות, והוא היה מסתפק בפחות, משום שבכל מצוה ומצוה, האדם מאמין שיש טעם אחר, כנ"ל, בגשמיות, וכשהוא רוצה ללכת בדרך של לשמה, שהגם שאינו מרגיש את הפנימיות התענוג, המלובש בכל מצוה, אבל הוא מאמין באמונת חכמים, שהוא כך, כמו שכתוב בזה"ק, ש"יש תרי"ג פקודין, שבכל מצוה ומצוה, נפקד שם אור מיוחד, השייך לאותו מצוה".

Genauso verhält sich ein Mensch, wenn er liShma [um Ihretwillen] arbeitet. Das heißt, er ärgert sich nicht darüber, dass er so viele Mizwot hat, d.h. er beklagt sich nicht darüber, dass es 613 Mizwot gibt, und er würde sich mit weniger zufrieden geben, denn der Mensch glaubt, dass in jeder Mizwa ein anderer Geschmack steckt, wie in der Körperlichkeit. Er will auf dem Weg von liShma wandeln, und obwohl er das Innere des Genusses, der in jeder Mizwa eingekleidet ist, nicht spürt, glaubt er an die Weisen, dass dies so ist, wie es im Sohar steht, dass es 613 Gebote gibt, in denen in jeder Mizwa ein besonderes Licht deponiert ist, das zu dieser Mizwa gehört.

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Und dass er es nicht spürt, glaubt er, rührt daher, dass es eine Verhüllung und einen Zimzum gab, damit sie den Genuss nicht spüren, der als das Innere gilt, das in Tora und Mizwot eingekleidet ist, was zum Wohl der Unteren geschieht. Das heißt, solange sie noch nicht des Aspekts „mit der Absicht zu geben“ gewürdigt wurden, was „Anhaftung (Dwekut) an den Schöpfer“ genannt wird – wäre der Genuss offenbart, würden sie ihn gewiss mit der Absicht zu empfangen aufnehmen, und das würde ihnen einen Aspekt der Trennung vom Leben der Lebenden verursachen, was als ein Aspekt des Todes im Spirituellen gilt.

ומה שהוא לא מרגיש, הוא מאמין, שזהו מטעם, שהיה הסתר וצמצום, שלא ירגישו את התענוג, הנבחן לפנימיות המלובשת בתו"מ, שזהו לטובת התחתונים. כלומר, שכל עוד שלא זכו לבחינת בעל מנת להשפיע, שזה נקרא "דביקות בה'", ואם התענוג יהיה מגולה, בטח יקבלו זה בעל מנת לקבל, וזה יגרום להם בחינת פירוד מחיי החיים, הנבחן לבחינת מיתה ברוחניות.

Und obwohl er dies nicht fühlt, glaubt er, dass dies so ist, weil es Verhüllung und Zimzum [Einschränkung] gab, damit sie den Genuss nicht fühlen, der als die Innerlichkeit betrachtet wird, die in Tora und Gebote gekleidet ist, was zum Wohl der Unteren ist. Und was er nicht fühlt, glaubt er, dass dies aufgrund der Verhüllung und Einschränkung ist, sodass sie das Gute, das als das Innere der Tora und Gebote betrachtet wird, nicht fühlen, Solange sie also noch nicht mit der Ausrichtung belohnt wurden, etwas zu geben, was „Dwekut [Anhaftung] mit dem Schöpfer“ genannt wird, werden sie, wenn der Genuss offenbart wird, ihn sicherlich zum eigenen Nutzen empfangen, was sie vom Leben der Lebenden trennen würde, und das wird als Tod in der Spiritualität angesehen.

18

Deshalb wollen sie nur um des Gebens willen arbeiten, das heißt, sie wollen dem König dienen, wie es im Sohar heißt: „Das Wesen der Ehrfurcht ist, dass der Mensch dem Schöpfer dient, ‚weil Er groß ist und herrscht‘“, was aus der Größe des Königs kommt. Und dies findet sich auch in der Natur, dass es dem Menschen Freude bereitet, wenn er dem Großen dient.

לכן הם רוצים לעבוד רק מטעם להשפיע, היינו שהם רוצים לשמש את המלך, כמו שאומר בזה"ק "דעיקר יראה הוא, שהאדם עובד את ה' "בגין דאיהו רב ושליט", שהוא מטעם גדלות המלך. וזה נמצא גם כן בהטבע, שיש הנאה לאדם בזמן שהוא משמש להגדול.

Aus diesem Grund wollen sie nur arbeiten, um zu geben. Das heißt, sie wollen dem König dienen, wie es im Sohar heißt: „Das Wesen der Ehrfurcht ist es, dass ein Mensch dem Schöpfer dient, weil Er groß ist und herrscht“, also aufgrund der Größe des Königs. Und dies findet sich auch in der Natur, dass es dem Menschen Freude bereitet, dem Größeren zu dienen.

19

Deshalb braucht der Mensch, der mit der Absicht zu geben arbeiten will, einen großen König, dem er dienen kann. Und dann will der Mensch keinen Gegenwert, also nicht den Genuss empfangen, der in das Äußere von Tora und Mizwot eingekleidet ist, sondern er will es auf sich nehmen, nur zu arbeiten, um das Äußere von Tora und Mizwot zu erfüllen, und das Innere will er nicht, weil er im Glauben an die Weisen glaubt, dass es ihm, wenn er sich danach sehnte, das Innere zu empfangen, eine Trennung verursachen würde, wie oben.

לכן האדם שרוצה לעבוד בעמ"נ להשפיע, הוא זקוק, שיהיה לו מלך גדול, לשמש אותו. ואז אין האדם רוצה תמורה, היינו לקבל את התענוג המלובש בחיצוניות של תו"מ, אלא הוא רוצה לקבל על עצמו לעבוד רק לקיים החיצוניות של תו"מ, ועל הפנימיות הוא לא רוצה, משום שהוא מאמין באמונת חכמים, שאם הוא ישתוקק לקבל את הפנימיות, זה יגרום לו פירוד, כנ"ל.

Aus diesem Grund braucht ein Mensch, der um des Gebens willen arbeiten will, einen großen König um ihm dienen zu können. Dann will der Mensch keine Gegenleistung, d.h. den Genuss empfangen, der in die Äußerlichkeit von Tora und Mizwot eingekleidet ist, sondern er will es auf sich nehmen, nur zu arbeiten, um die Äußerlichkeit von Tora und Mizwot zu erfüllen, und will die Innerlichkeit nicht, weil er nach dem Glauben der Weisen glaubt, dass es ihn trennen würde, wenn er sich danach sehnt, die Innerlichkeit zu empfangen.

20

Deshalb will er nur arbeiten, um das Äußere von Tora und Mizwot zu erfüllen. Und worin liegt sein Genuss? Nach der Regel „Ohne Genuss kann der Mensch nicht arbeiten“ muss der Mensch – aufgrund Seines Verlangens, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun – auf irgendeine Weise an der Arbeit Genuss haben. Der Unterschied liegt nur in Folgendem: Manchmal arbeitet ein Mensch, um nach einem Tagewerk Lohn zu empfangen, wie geschrieben steht: „Am Abend sollst du ihm seinen Lohn geben“, oder er empfängt jede Woche seinen Lohn. Und es gibt Menschen, die sich mit Kauf und Verkauf befassen und ihren Lohn bei jeder einzelnen Handlung empfangen. Aber ohne Lohn kann man nicht arbeiten.

לכן הוא רוצה לעבוד רק לקיים את החיצוניות של תו"מ. ומה הנאה שלו. לפי הכלל "בלי הנאה אין האדם יכול לעבוד", מטעם רצונו להטיב לנבראיו, איך שיהיה מוכרח האדם להנות מעבודה. רק ההבדל הוא בזה: לפעמים אדם עובד על מנת שיקבל שכר אחר עבודה של יום, כמו שכתוב "בערב תיתן שכרו", או בכל שבוע הוא יקבל את שכרו. ויש אנשים שעוסקים במקח וממכר, שהם מקבלים את שכרם בכל פעולה ופעולה. אבל בלי שכר אי אפשר לעבוד.

Aus diesem Grund will er nur arbeiten, um die Äußerlichkeit von Tora und Mizwot zu befolgen. Aber was ist sein Genuss? Nach der Regel: „Ohne den Genuss kann der Mensch nicht arbeiten“, muss der Mensch aufgrund des Verlangens des Schöpfers, seinen Geschöpfen Gutes zu tun, Freude an der Arbeit haben. Der Unterschied ist jedoch, dass ein Mensch manchmal arbeitet, um die Belohnung für einen Tag Arbeit zu empfangen, wie es geschrieben steht: „Am Abend sollst du ihm seine Belohnung geben“, oder er empfängt seine Belohnung jede Woche. Es gibt auch Menschen, die Kaufleute sind und ihre Belohnung bei jedem Geschäft erhalten. Ohne Belohnung ist es jedenfalls unmöglich zu arbeiten.

21

Deshalb genießen jene Menschen, die mit der Absicht zu geben arbeiten wollen – also in der Absicht, dass sie dem großen König dienen –, sofort an Ort und Stelle. Das heißt, bei jeder Handlung, mit der sie sich befassen, genießen sie bereits und haben es nicht nötig, danach einen Lohn zu empfangen, denn sie empfangen den Lohn an Ort und Stelle, gleich den oben erwähnten Kaufleuten.

לכן אלו אנשים, שרוצים לעבוד בעל מנת להשפיע, היינו על הכוונה שהם משמשים את המלך הגדול, נמצא, שהם נהנים תיכף על המקום. היינו, בכל פעולה שהם עוסקים, כבר נהנים, ואין להם צורך לקבל שכר אח"כ, כי הם מקבלים את השכר על המקום, כדוגמת הסוחרים כנ"ל.

Aus diesem Grund genießen diejenigen, die um des Gebens willen arbeiten wollen – also mit der Absicht arbeiten, dem großen König zu dienen –, sofort. Das heißt, bei allem, was sie tun, genießen sie bereits und haben keinen Bedarf, später eine Belohnung zu empfangen, denn sie empfangen die Belohnung sofort, wie die Kaufleute.

22

Jedoch gibt es hier eine große Arbeit, das heißt, die eigentliche Arbeit im Befassen mit Tora und Mizwot beginnt hier. Denn wenn die ganze Grundlage des Menschen darin besteht, dass sein ganzer Genuss darin liegt, einem großen König zu dienen – wäre Seine Größe in der Welt offenbart, dann wäre es nicht schwer, dem König zu dienen. Aber wie oben, wo wir gelernt haben, dass ein Zimzum und eine Verhüllung über das Gute und den Genuss vollzogen wurden, in dem, was in Tora und Mizwot eingekleidet ist. Und ebenso wurde eine Verhüllung über den Schöpfer selbst vollzogen, sodass wir an Seine Vorsehung glauben müssen, dass sie im Aspekt des Guten, der Gutes tut, ist, und dass „die Shechina (göttliche Gegenwart) im Staube“ und „die Shechina im Exil“ ist, das heißt, dass Seine Herrlichkeit den Unteren nicht offenbart ist.

אולם יש כאן עבודה גדולה, כלומר שעיקר העבודה בעסק תו"מ מתחלת כאן, מטעם, אם כל היסוד של האדם הוא מטעם, שכל הנאה שלו היא בזה, שהוא משמש את מלך גדול, ואם תהיה מגולה את גדלותו יתברך בעולם, אז לא היה קשה לשמש את המלך. אבל כנ"ל, שלמדנו, שנעשה צמצום והסתר על הטוב ועונג, במה שמלובש בתו"מ. וכמו כן נעשה הסתר על הבורא בעצמו, שאנו צריכים להאמין על השגחתו יתברך, שהוא בבחינת טוב ומטיב, ושכינתא בעפרא ושכינתא בגלותא, היינו שאין כבודו יתברך מגולה לתחתונים.

Doch hier gibt es eine große Arbeit, das heißt, die Hauptarbeit in dem Vorhaben, sich mit Tora und Mizwot zu befassen, beginnt hier. Wenn die ganze Grundlage des Menschen darin besteht, dass sein Genuss darin besteht, einem großen König zu dienen, wäre dies nicht schwer, sobald die Größe des Königs in der Welt offenbart werden würde. Aber wir haben gelernt, dass es Zimzum [Einschränkung] und Verhüllung der Freude und des Genusses gibt, die in Tora und Mizwot eingekleidet sind, und dass es auch eine Verhüllung des Schöpfers selbst gibt, so dass wir an Seine Führung glauben müssen, dass Er gut ist und Gutes tut und dass die Shechina [Göttlichkeit] im Staub liegt und im Exil ist, was bedeutet, dass Seine Herrlichkeit den Unteren nicht offenbart wird.

23

Vielmehr haben wir eine große Arbeit, unseren Körper zu überwinden, da der Körper einwendet: „Wir sehen doch, dass der Schöpfer in uns eine Verstandeskraft erschaffen hat, dass wir nach dem Verstand gehen, das heißt, dass wir entsprechend dem, was der Verstand uns sagt, auf seine Stimme hören. Wenn man nun zum Körper kommt und ihm sagt, dass man nicht auf den Verstand blicken soll, auf das, was er uns sagt, sondern über den Verstand hinausgehen und über dem Verstand an den Schöpfer glauben soll“ – dagegen sträubt sich der Körper.

אלא שיש לנו עבודה גדולה להתגבר על הגוף שלנו, היות שהגוף טוען, הלא אנו רואים שהבורא ברא בנו כח שכלי, שעם השכל אנו הולכים, היינו לפי מה שהשכל אומר לנו, כך אנו שומעים בקולו, אם כן, בזמן שבאים להגוף, ואומרים לו, שלא צריכים להסתכל על השכל, מה שהוא אומר לנו, אלא ללכת למעלה מהשכל, ולהאמין בה' למעלה מהדעת, על זה הגוף מתנגד.

Wir haben jedoch viel Arbeit, unseren Körper zu überwinden, denn der Körper argumentiert, dass wir sehen, dass der Schöpfer in uns eine intellektuelle Kraft erschaffen hat, und wir folgen unserem Verstand. Das heißt, wir hören auf das, was unser Verstand uns sagt. Deshalb wehrt sich der Körper, wenn wir zum Körper kommen und ihm sagen, dass wir nicht brauchen, was der Verstand uns sagt, sondern über den Verstand hinausgehen und über den Verstand an den Schöpfer glauben.

24

Deshalb: Wenn die Größe und Bedeutung des Königs nicht offenbart ist, wie kann man dann wegen der Größe des Königs arbeiten und Tora und Mizwot erfüllen, wo doch die Sitra Achra Seine Größe verdeckt? Wenn dem so ist, wie kann man dann aus der Größe und Bedeutung des Königs heraus arbeiten?

לכן כשאין גדלות וחשיבות המלך מגולה, איך יכולים לעבוד ולקיים תו"מ בגלל גדלות המלך, הלא הסטרא אחרא מכסה על גדלותו יתברך, אם כן איך אפשר לעבוד מטעם גדלות וחשיבות המלך.

Deshalb: Wie können wir wegen der Größe des Königs arbeiten und Tora und Mizwot befolgen, wenn sich die Größe und Bedeutung des Königs nicht offenbart, weil die Sitra Achra [andere Seite] seine Größe verdeckt? Wie können wir dann also aufgrund der Größe und Bedeutung des Königs arbeiten?

25

Und dies ist die Angelegenheit der Klipa (Schale) Amaleks, wie geschrieben steht (im Wochenabschnitt Ki Teze): „Gedenke dessen, was Amalek dir angetan hat, als er dir auf dem Weg begegnete, und du warst müde und erschöpft, und er fürchtete Gott nicht.“ Die Wendung „als er dir auf dem Weg begegnete (kircha)“ hat RASHI folgendermaßen erklärt, und dies sind seine Worte: ein Ausdruck von Kälte und Hitze – er kühlte dich ab und machte dich lau in deinem Sieden, denn alle Völker fürchteten sich, gegen euch zu kämpfen, doch er begann und zeigte anderen den Weg. Und dort erklärt der „Siftei Chachamim“ Folgendes, und dies sind seine Worte: „Er will sagen: gleich einer heißen Sache, vor der sich alle fürchten. So fürchteten sich die Völker der Welt vor euch, aber Amalek kühlte dich ab und machte dich lau – ein Ausdruck von lauem Wasser.“

וזהו ענין קליפת עמלק, כמו שכתוב (בפרשת כי תצא) "זכור את אשר עשה לך עמלק, אשר קרך בדרך, ואתה עייף ויגע ולא ירא אלקים". שענין "אשר קרך בדרך" פירש רש"י וזה לשונו, לשון קור וחום, ציננך והפשירך מרתיחתך, שהיו כל האומות יראים להילחם בכם, והתחיל, והראה מקום לאחרים. ומפרש שם ב"שפתי חכמים" וזה לשונו, "רצה לומר בדבר חם, שהכל יראים ממנו. כך אומות העולם היו יראים מכם, אבל עמלק ציננך והפשירך, לשון מים פושרין".

Das ist die Bedeutung der Klipa [Hülle/Schale] von Amalek, wie geschrieben steht (Tora-Wochenabschnitt Ki Teze): „Gedenke was Amalek dir angetan hat, als er dich überfallen hat (kircha); und du warst müde und erschöpft und hast Gott nicht gefürchtet.“ RASHI interpretiert die Bedeutung von „als er dich auf dem Weg überfallen hat“ als Hitze und Kälte: „Er kühlte euch und erhitzte euch, denn alle Völker fürchteten euch, aber er begann und zeigte einen Weg für andere.“ Er interpretiert dort in “Siftey Chachamim“: „Er wollte mit einer heißen Angelegenheit ausdrücken, dass alle sie fürchteten. So fürchteten sich die Völker der Welt vor euch, aber Amalek kühlte dich ab und machte dich lauwarm, wie laues Wasser.“

26

Es zeigt sich, dass Amalek eine Klipa ist. In der Zeit, in der der Mensch sich überwindet und beginnt, auf dem Weg der Wahrheit zu gehen, kommt er und schwächt den Menschen und sagt: „Fürchtet euch nicht, vom Weg des Gebens abzulassen.“ Und in dem Maße, in dem der Mensch sich in der Größe des Schöpfers überwindet und sagt, dass es sich lohnt, für den Schöpfer allein und nicht zum eigenen Nutzen zu arbeiten, kommt Amalek und gibt dem Menschen zu verstehen: „Du siehst doch, dass du müde und erschöpft bist von dieser Arbeit.“ Und „er fürchtete Gott nicht“ – das heißt, die Angelegenheit der „Ehrfurcht vor dem Himmel“, die Israel hatte, als sie sagten, dass es sich lohnt, zu arbeiten und einem großen König zu dienen – darin flößte er seine Sicht ein, nämlich dass der König keinerlei Bedeutung hat. Wenn dem so ist, warum wollt ihr ohne Lohn arbeiten, sondern nur zum Nutzen des Schöpfers, wegen Seiner Größe? Diese Ehrfurcht verdarb er, das heißt, sein ganzes Ziel war einzig und allein, die Bedeutung der Ehrfurcht vor dem Himmel zu annullieren, die „das Wesen der Ehrfurcht ist, weil Er groß ist und herrscht“ genannt wird.

נמצא, שענין עמלק הוא קליפה. בזמן שהאדם מתגבר ומתחיל ללכת בדרך של אמת, בא הוא ומחליש את האדם, ואומר, אל תפחדו מלהסתלק מדרך של השפעה. ועד כמה שהאדם מתגבר בגדלות ה', שאומר, שכדאי לעבוד בלתי ה' לבדו ולא לתועלת עצמו, (בא עמלק) ונותן להבין להאדם, הלא אתה רואה, שאתה עייף ויגע מהעבודה הזו. ולא ירא אלקים, היינו שענין "יראת שמים", שהיה לישראל, שאמרו, שכדאי לעבוד ולשמש מלך גדול, בזה הוא הכניס דעתו, היינו שאין שום חשיבות של מלך. אם כן, מדוע אתם רוצים לעבוד בלי שכר, אלא רק לתועלת ה', מחמת גדלותו יתברך. את היראה הזו הוא קלקל, היינו שכל מטרתו היתה אך ורק לבטל את חשיבות של יראת שמים, הנקראת "עקרא דיראה הוא בגין דאיהו רב ושליט".

Daraus folgt, dass Amalek eine Klipa [Hülle/Schale] ist. Wenn der Mensch sich überwindet und beginnt, auf dem Weg der Wahrheit zu wandeln, kommt Amalek und schwächt den Menschen und sagt: „Fürchtet euch nicht, vom Weg des Gebens abzuweichen.“ Und wenn der Mensch in der Größe des Schöpfers wächst und sagt, dass es sich lohnt, nur für den Schöpfer zu arbeiten und nicht für sich selbst, dann kommt Amalek und gibt dem Menschen zu verstehen: „Du siehst, dass du müde und erschöpft bist von dieser Arbeit und dass du Gott nicht fürchtest“, was bedeutet, bei der Ehrfurcht vor dem Himmel, die Israel hatte, als sie sagten, dass es sich lohnt, zu arbeiten und einem großen König zu dienen, flößte Amalek seine Sichtweise ein, dass der König keine Bedeutung hat. Also: „Warum wollt ihr ohne Belohnung arbeiten, sondern nur um des Schöpfers willen – wegen seiner Größe?“ Er verdarb diese Ehrfurcht, was bedeutet, dass sein ganzer Zweck nur darin bestand, die Bedeutung der Ehrfurcht vor dem Himmel aufzuheben, die da heißt: „Das Wesen der Ehrfurcht ist, dass sie besteht, weil Er groß ist und herrscht.“

27

Somit flößte er dem Volk Israel einen Aspekt der Entwertung der Bedeutung der Gottesfurcht ein; denn sein ganzer Krieg bestand darin, sie von der Arbeit zu schwächen, einem großen König zu dienen, für die – also für die Bedeutung der Größe des Schöpfers – es sich lohnt, zu arbeiten und Ihm zu dienen.

נמצא, שהוא הכניס לעם ישראל בחינת ביטול על החשיבות של ירא אלקים, שכל המלחמה שלו היתה להחליש אותם מהעבודה, לשמש מלך גדול, שבשביל זה, היינו שבשביל חשיבותו של גדלות הבורא, כדאי לעבוד ולשמש אותו.

Es stellt sich heraus, dass er dem Volk Israel eine Entwertung der Wichtigkeit der Ehrfurcht vor Gott einflößte, denn sein ganzer Krieg bestand darin, sie von der Arbeit, einem großen König zu dienen, abzubringen, also davon, dass es sich lohnt, für die Wichtigkeit der Größe des Schöpfers, zu arbeiten und Ihm zu dienen.

28

Und dies ist die Erklärung von „als er dir auf dem Weg begegnete“, das heißt, auf diesem Weg, auf dem man keinen Gegenwert will, nur dies allein, nämlich nur dem König zu dienen. Diese Bedeutung verdarb er. Das bedeutet: Wenn Amalek sieht, dass der Mensch sich für die Arbeit begeistert und an ihr erwärmt und der Mensch sich darüber freut, dass er gewürdigt wurde, ein wenig von jener Bedeutung zu empfangen, dass es sich lohnt, einem großen König zu dienen, dann kommt er und spricht üble Nachrede und nimmt dem Menschen diese Bedeutung weg. Und damit geht dem Menschen von selbst die Wärme verloren, die er darin hatte, dass er ein wenig das Gefühl hatte, eine Verbindung mit einem großen König zu haben.

וזה פירוש "אשר קרך בדרך", היינו בדרך זו, שלא רוצים שום תמורה, רק זה לבד, כלומר רק לשמש את המלך. החשיבות הזאת הוא קלקל. זאת אומרת, בזמן שעמלק רואה, שהאדם מתלהב ומתחמם בעבודה, והאדם שמח בזה שזכה לקבל קצת חשיבות, שכדאי לשמש מלך גדול, אז בא ואומר לשון הרע ולוקח מהאדם את החשיבות הזאת. וממילא נאבדת מהאדם את החמימות שהיתה לו בזה, שהיתה לו קצת הרגשה, שיש לו חיבור עם מלך גדול.

Das ist die Bedeutung von „der dich unterwegs überfallen hat“, also auf diesem Weg, wenn wir keine andere Belohnung wollen als diese, nämlich dem König zu dienen. Diese Bedeutung hat er verdorben. Das bedeutet, wenn Amalek sieht, dass ein Mensch in der Arbeit begeistert ist und sich daran erwärmt, und ein Mensch sich darüber freut, dass er mit einer gewissen Wichtigkeit belohnt wurde, bei der es sich lohnt, einem großen König zu dienen, kommt er und verleumdet und nimmt dem Menschen diese Wichtigkeit weg. Natürlich verliert der Mensch die Wärme, die er in dem kleinen bisschen Gefühl hatte, dass er mit einem großen König verbunden war.

29

Und dies ist es, was er sagt: „und du warst müde und erschöpft“, das heißt, in der Zeit der Arbeit, als er noch glaubte, dass er einem großen König dient, war der Mensch lebendig und spürte keinerlei Müdigkeit. Doch in der Zeit, in der Amalek dem Menschen einen Aspekt der Entwertung der Größe des Schöpfers einflößte, wurde der Mensch sofort müde von der Arbeit, wie es im Sohar heißt: „An dem Ort, wo Mühe ist, dort ist die Sitra Achra“, was bedeutet, dass der Mensch wissen muss: Wenn der Mensch die heilige Arbeit verrichtet und diese Arbeit als Mühsal und Last empfindet, ist das ein Zeichen, dass dort die Sitra Achra ist, und sie schwächt den Menschen, damit er nicht spürt, dass er einem großen König dient.

וזה שאומר "ואתה עייף ויגע", היינו שבזמן עבודה, שהיה מאמין, שהוא משמש מלך גדול, האדם היה חי ולא היה מרגיש שום עייפות. ובזמן שעמלק הכניס בהאדם בחינת ביטול בגדלות ה', תיכף האדם נעשה עייף מהעבודה, כמו שאומר בזה"ק, "באתר דאית טרחא, תמן אית ס"א", שפירושו, שהאדם צריך לדעת, שאם האדם עובד עבודת הקודש, ומרגיש את העבודה הזו לטורח ולמשא, סימן הוא, שיש שם סטרא אחרא והיא מחלישה את האדם, שלא ירגיש, שהאדם משמש למלך גדול.

Das ist die Bedeutung der Worte: „Und du bist müde und erschöpft“. Das heißt, in der Arbeit, wenn der Mensch glaubt, dass er einem großen König dient, lebt der Mensch, ohne Müdigkeit zu empfinden. Aber wenn Amalek ihm die Entwertung der Größe des Schöpfers einflößt, wird ein Mensch sofort müde von der Arbeit. Der Sohar sagt: „Wo es Anstrengung gibt, gibt es die Sitra Achra”. Das bedeutet, dass ein Mensch wissen sollte, wenn er die heilige Arbeit verrichtet und diese Arbeit als Last und Bürde empfindet, ist das ein Zeichen dafür, dass die Sitra Achra da ist und einen Menschen schwächt, damit er nicht das Gefühl hat, einem großen König zu dienen.

30

Es zeigt sich, dass die Klipa Amaleks hauptsächlich gegen die Größe des Schöpfers gerichtet ist, das heißt, dass die eigentliche Grundlage des Judentums auf der Ehrfurcht „weil Er groß ist und herrscht“ aufgebaut ist; genau darauf zielte der Krieg Amaleks, nämlich dass der Mensch nicht im Aspekt der „Gottesfurcht“ arbeite. Und dies ist es, was er sagt: „und er fürchtete Gott nicht“.

נמצא, שעיקר קליפת עמלק היא מכוונת נגד גדלות ה', היינו שעיקר יסוד היהדות נבנה על היראה "בגין דאיהו רב ושליט", דוקא על זה היתה מלחמת עמלק, היינו שהאדם לא יעבוד על בחינת "יראת אלקים". וזה שאומר "ולא ירא אלקים".

Daraus folgt, dass die Klipa von Amalek in erster Linie gegen die Größe des Schöpfers gerichtet ist, was bedeutet, dass das Fundament des Judentums in erster Linie auf Ehrfurcht aufgebaut ist, „weil Er groß ist und herrscht“. Genau darauf beruhte der Krieg der Amalekiter, was bedeutet, dass ein Mensch nicht an der Eigenschaft „Ehrfurcht vor Gott“ arbeiten wird. Das ist die Bedeutung der Worte „und Gott nicht fürchten“.

31

Mit dem Gesagten verstehen wir, was wir gefragt haben, was die Erklärung dessen ist, was der Sohar sagt, dass es „einen Amalek unten und einen Amalek oben gibt“. Denn die Angelegenheit des „Amalek unten“ bedeutet, dass sie sich auf das Kli bezieht, und „Amalek oben“ bedeutet, dass es sich auf das Licht bezieht. Das heißt, dass Amalek nicht zulässt, zum Nutzen des Schöpfers zu arbeiten, das wird „Kli“ genannt, nämlich das Verlangen, um des Himmels willen zu arbeiten, obwohl Amalek mit seinen Einwänden stört.

ובהאמור נבין מה ששאלנו, מהו הפירוש שאומר הזה"ק, ש"יש עמלק למטה ויש עמלק למעלה". כי ענין "עמלק למטה", פירושו, היינו על הכלי. ו"עמלק של מעלה", היינו האור. כלומר, זה שעמלק לא נתן לעבוד לתועלת ה', זה נקרא "כלי", היינו הרצון לעבוד לשם שמים, אף על פי שעמלק מפריע עם הטענות שלו.

Nach dem oben Gesagten können wir verstehen, was wir über die Bedeutung dessen, was der Sohar sagt, gefragt haben: „Es gibt Amalek unten und Amalek oben.“ „Amalek unten“ bezieht sich auf das Kli, und „Amalek oben“ auf das Licht. Das heißt, Amalek, der einen Menschen nicht um des Schöpfers willen arbeiten lässt, wird als Kli bezeichnet, d.h. das Verlangen, um des Schöpfers willen zu arbeiten, obwohl Amalek sich mit seinen Argumenten einmischt.

32

Mit anderen Worten: „Amalek unten“ bedeutet, dass der Mensch um des Himmels willen arbeiten will und Amalek ihn nicht arbeiten lässt, und er erkennt und spürt, dass dies die Klipa ist, die ihm diese Gedanken bringt, welche die Herrlichkeit des Himmels annullieren, und es schmerzt ihn deswegen – dies wird „Arbeit des Menschen“ genannt, das heißt, dass der Mensch alle Einwände Amaleks annullieren will, und der Mensch kommt zu der Empfindung, dass er von sich aus keinerlei Möglichkeit sieht, die üble Nachrede zu annullieren, die Amalek zu ihm spricht, jedes Mal, wenn der Mensch nur aus der Größe und Bedeutung des Königs heraus arbeiten will, und der Mensch sieht, dass mehr als ein Gebet – zum Schöpfer zu beten, dass er sich von dessen übler Nachrede nicht beeindrucken lässt – nicht in seiner Macht steht zu tun. Und dies wird so genannt, dass der Mensch den Amalek in seinem Herzen und seinem Verstand auslöschen will.

כלומר, "עמלק שלמטה" פירוש, שהאדם רוצה לעבוד לשם שמים, ועמלק לא נתן לו לעבוד, והוא מכיר ומרגיש שזוהי הקליפה, שמביאה לו את המחשבות האלו, שמבטלות את כבוד שמים, וכואב לו על זה, זה נקרא "עבודת האדם", היינו שהאדם רוצה לבטל את כל הטענות של עמלק, והאדם בא לידי הרגשה, שהוא, מצד עצמו, אין הוא רואה שום אפשרות, שיוכל לבטל את הלשון הרע, מה שעמלק מדבר אליו, בכל זמן שהאדם רוצה לעבוד, רק מטעם גדלות וחשיבות המלך, והאדם רואה, שיותר מתפלה, להתפלל לה', שלא יתפעל מהלשון הרע שלו, אין בידו לעשות. וזה נקרא, שהאדם רוצה למחות את העמלק שבלבו ומוחו.

Mit anderen Worten: „Amalek unten“ bedeutet, dass ein Mensch um des Schöpfers willen arbeiten will, aber Amalek ihn nicht arbeiten lässt. Der Mensch erkennt und spürt, dass es die Klipa ist, die ihm diese Gedanken bringt, die die Herrlichkeit des Himmels aufheben, und es schmerzt ihn. Dies wird „Arbeit des Menschen“ genannt, was bedeutet, dass der Mensch alle Argumente von Amalek aufheben will. Der Mensch kommt zu dem Gefühl, dass er allein nicht sieht, wie er die Verleumdung, die Amalek jedes Mal zu ihm spricht, sobald er nur aufgrund der Größe und Bedeutung des Königs arbeiten will, aufheben kann. Der Mensch sieht, dass er nichts weiter tun kann als ein Gebet, um den Schöpfer zu bitten, sich von seiner Verleumdung nicht beeindrucken zu lassen. Dies wird als ein Mensch angesehen, der den Amalek in seinem Herzen und Verstand auslöschen will.

33

Und damit ist der Aspekt des Kli zum Auslöschen Amaleks vollendet: dass aufgrund dieses Verlangens und dieses Mangels, den der Mensch hat, dadurch dass er gewisse Verluste in seinem Leben spürt, die dieser Amalek ihm zufügt, und dennoch der Mensch von sich aus nicht überwinden kann, der Mensch dann spürt, dass ihm nichts fehlt außer der Hilfe des Schöpfers, das heißt, dass der Schöpfer ihm hilft. Und er glaubt an unsere Weisen, die sagten: „Wer kommt, sich zu reinigen, dem hilft man.“ Und dann annulliert der Schöpfer seinen Amalek.

ובזה נגמר בחינת כלי של מחית עמלק, שעל הרצון והחסרון הזה שיש להאדם, בזה שהוא מרגיש איזה הפסדים בחיים שלו עושה לו העמלק הזה, ומכל מקום אין האדם מצד עצמו יכול להתגבר, אז האדם מרגיש, שאינו חסר לו, רק עזרת ה', היינו שה' יעזור לו. והוא מאמין בחז"ל, שאמרו "הבא לטהר מסייעין אותו". ואז הקב"ה מבטל את העמלק שלו.

Dies vervollständigt das Kli zur Auslöschung des Amalek, wovon ein Mensch mit seinem Verlangen und seinem Mangel die Verluste spürt, die dieser Amalek ihm im Leben zufügt, und dennoch kann er dies nicht aus eigener Kraft überwinden. Zu diesem Zeitpunkt spürt der Mensch, dass ihm nicht anderes fehlt außer die Hilfe des Schöpfers, dass der Schöpfer ihm also helfen wird, und er glaubt an unsere Weisen, die sagten: „Wer kommt, um rein zu werden, dem wird geholfen“, und dann hebt der Schöpfer seinen Amalek auf.

34

Mit dem Gesagten lässt sich erklären, was wir gefragt haben zu dem, was der Sohar auflöst, dass es einen Amalek oben und einen Amalek unten gibt. Und über den oberen Amalek sagt der Schöpfer: „Denn auslöschen werde Ich auslöschen“, das heißt, dass der Schöpfer ihn oben auslöschen wird. Und über den unteren Amalek sagte der Schöpfer: „Du sollst die Erinnerung an Amalek auslöschen“, das heißt, dass der Mensch auslöschen muss. Und wir fragten, was es mit der Angelegenheit der zwei Amaleks auf sich hat, und warum der Schöpfer nicht beide auslöscht, oder warum es nicht in der Kraft des Menschen liegt, beide auszulöschen – wozu brauche ich diese Partnerschaft?

ובהאמור יש לפרש מה ששאלנו, על מה שהזה"ק מתרץ, שיש עמלק למעלה ויש עמלק למטה. ועל עמלק שלמעלה, אומר הקב"ה "כי מחה אמחה", היינו שהקב"ה ימחה אותה למעלה. ועל עמלק שלמטה, אמר הקב"ה "תמחה את זכר עמלק", היינו שהאדם צריך למחות. ושאלנו, מהו ענין של ב' עמלקים. ומדוע אין הקב"ה מוחה את שניהם, או שיהיה בכוחו של אדם למחות את שניהם, השותפות הזו למה לי.

Der Sohar sagt, dass es einen Amalek oben und einen Amalek unten gibt, und über den oberen Amalek sagte der Schöpfer: „Ich werde ihn gewiss auslöschen“, was bedeutet, dass der Schöpfer ihn oben auslöschen wird, und über den Amalek unten sagte der Schöpfer: „Lösche die Erinnerung an Amalek aus“, was bedeutet, dass es der Mensch ist, der die Erinnerung auslöschen muss. Wir haben gefragt, warum es die beiden Amaleks gibt, und warum der Schöpfer nicht beide auslöscht, oder dass der Mensch die Macht hat, beide auszulöschen? Warum diese Partnerschaft?

35

Und die Erklärung ist wie oben, dass es die Angelegenheit von Licht und Kli gibt, und ohne Kli gibt es kein Licht, wie bekannt ist, dass es keine Füllung ohne einen Mangel gibt. Und wir fragten auch, was der Aspekt Amaleks ist, dass man ihn mehr als die übrigen Namen, die der böse Trieb hat, auslöschen muss. Und die Antwort ist wie oben, dass die Angelegenheit des bösen Triebes darin besteht, dass er üble Nachrede über den Schöpfer spricht, dass es sich nicht lohnt, sich mit Tora und Mizwot zu befassen. Und da nach der Regel kein Mensch irgendeine Regung vollziehen kann, ohne dass es eine Ursache gibt, die dazu verpflichtet, die Sache zu tun –

והפירוש הוא כנ"ל, שיש ענין אור וכלי, ובלי כלי אין אור, כידוע, שאין מילוי בלי חסרון. וגם שאלנו, מהי בחינת עמלק, שצריכים למחות אותו יותר משאר שמות שיש ליצר הרע. והתשובה היא כנ"ל, שענין יצר הרע הוא שמדבר לשון הרע על ה', שלא כדאי לעסוק בתורה ומצות. והיות שלפי הכלל, שאין אדם יכול לעשות שום תנועה, אם לא שתהיה סיבה, המחייבת לעשות את הדבר.

Die Bedeutung ist, dass es das Licht und das Kli gibt, und es gibt kein Licht ohne ein Kli, so wie es bekanntlich keine Füllung ohne einen Mangel gibt. Wir haben auch gefragt: Was ist die Eigenschaft von Amalek, dass wir ihn mehr als andere Namen des Bösen Triebs auslöschen müssen? Die Antwort ist, dass der Böse Trieb den Schöpfer verleumdet, dass es sich nicht lohnt, sich mit Tora und Mizwot zu befassen. Da nach der Regel, dass der Mensch keine einzige Bewegung ohne einen Grund tun kann, der ihn dazu zwingt die Bewegung auszuführen, sagt der Sohar, dass es drei Gründe gibt, aufgrund dessen der Mensch Tora und Mizwot befolgt („Einführung in das Buch Sohar“, Punkt 190):

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deshalb sagte der Sohar, dass es drei Ursachen gibt, deretwegen der Mensch Tora und Mizwot erfüllt (Einführung in das Buch Sohar, im Sulam Punkt 190), und dies sind seine Worte: „Die Ehrfurcht wird in drei Aspekte gegliedert. Zwei von ihnen haben keine richtige Wurzel, und einer ist die Wurzel der Ehrfurcht. Es gibt einen Menschen, der den Schöpfer fürchtet, damit seine Kinder leben, oder der eine Strafe an seinem Leib oder eine Strafe an seinem Geld fürchtet, und deshalb fürchtet er Ihn beständig. Es zeigt sich, dass er die Ehrfurcht, die er vor dem Schöpfer hat, nicht zur Wurzel gemacht hat, denn der eigene Nutzen ist die Wurzel, und die Ehrfurcht ist ein Abkömmling von ihr. Und es gibt einen Menschen, der den Schöpfer fürchtet, weil er die Strafe jener Welt und die Strafe der Hölle fürchtet. Diese beiden Arten von Ehrfurcht sind nicht das Wesen der Ehrfurcht und ihre Wurzel. Die Ehrfurcht, die das Wesentliche ist, ist, dass der Mensch sich vor seinem Herrn fürchtet, weil Er groß ist und herrscht, das Wesentliche und die Wurzel aller Welten, und alles wird als nichts vor Ihm betrachtet. Und er wird sein Verlangen an jenen Ort setzen, der Ehrfurcht genannt wird.“

לכן אמר הזה"ק, שיש ג' סיבות, שבשבילן האדם מקיים תו"מ (הקדמת ספר הזהר, ובהסולם אות ק"צ) וזה לשונו, "היראה מפורשת לשלוש בחינות. שתים מהן, אין בהם שורש כראוי. ואחת היא שורש היראה. יש אדם, שירא מהקב"ה בשביל שיחיו בניו, או ירא מעונש גופו, או מעונש כספו, ועל כן הוא ירא אותו תמיד. נמצא, שהיראה, שהוא ירא מהקב"ה, לא שם אותה לשורש, כי תועלת עצמו היא השורש, והיראה היא תולדה ממנה. ויש אדם, הירא מפני הקב"ה, משום שירא מעונש העולם ההוא, ומעונש של הגיהנום. שתי מיני יראות האלו, אינן עיקר היראה ושורשה. היראה שהיא עיקר, הוא שאדם ירא מפני אדונו, משום שהוא רב ושליט, העיקר והשורש של כל העולמות, והכל נחשב כאין לפניו. וישום חפצו באותו המקום שנקרא יראה".

„Furcht wird in drei Unterscheidungen gedeutet, von denen zwei keine richtige Wurzel haben und eine die Wurzel der Ehrfurcht ist. Es gibt einen Menschen, der den Schöpfer fürchtet, damit seine Söhne leben und nicht sterben, oder er fürchtet eine körperliche Strafe oder eine Strafe für sein Geld. Daher fürchtet er Ihn immer. Daraus folgt, dass die Furcht, die er vor dem Schöpfer hat, nicht als Wurzel gesetzt wird, denn sein eigener Nutzen ist die Wurzel, und die Angst ist ihr Ableger. Dann gibt es einen Menschen, der den Schöpfer fürchtet, weil er die Bestrafung dieser Welt und die Bestrafung der Hölle fürchtet. Diese beiden Arten von Furcht sind nicht das Wesen der Ehrfurcht oder ihre Wurzel. Die wichtigste Form der Furcht ist die Furcht vor seinem Herrn, weil Er groß und herrschend ist. Das ist das Wesen und die Wurzel aller Welten, und alles wird als nichts im Vergleich zu Ihm angesehen. Und er wird seinen Willen an die Stelle setzen, die ‚Ehrfurcht‘ genannt wird.“

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Mit dem Gesagten sehen wir, dass es zwar den bösen Trieb gibt, der nicht zulässt, Tora und Mizwot zu erfüllen, dass diese aber nicht das Gegenstück zum Wesen der Ehrfurcht sind, die „weil Er groß ist und herrscht“ genannt wird. Denn dies ist das Wesen der Ehrfurcht, deretwegen der Mensch dem König dienen will, wegen der Größe und Bedeutung des Königs. Und genau dies will Amalek schwächen. Das heißt, er wendet ein: „Der Mensch sieht doch selbst, dass der Schöpfer keinerlei Bedeutung hat, dass man Ihm wegen Seiner Größe dienen sollte, denn du siehst, welch große Verhüllung über Seiner Vorsehung liegt, sodass wir sagen könnten, dass Er die Welt im Aspekt des Guten, der Gutes tut, führt.“

ובהאמור אנו רואים, שהגם שיש יצר הרע, שלא נותן לקיים תו"מ, אבל אין הם הלעומת העיקר של היראה, הנקראת "משום שהוא רב ושליט". שזוהי עיקר היראה, שבגלל זה האדם רוצה לשמש את המלך, מפני גדלות וחשיבות המלך. ועמלק רוצה דוקא זה להחליש. היינו, שטוען, הלא האדם בעצמו רואה, שאין שום חשיבות להקב"ה, שיעבדו אותו מפני גדלותו, כי אתה רואה, איך שיש הסתרה גדולה על השגחתו יתברך, שנוכל לומר, שהוא מנהיג את העולם בבחינת טוב ומטיב.

Demnach sehen wir, dass es zwar den Bösen Trieb gibt, der den Menschen das Einhalten von Tora und Mizwot nicht befolgen lässt, aber sie sind nicht das Gegenteil des Wesens der Ehrfurcht, die „weil Er groß und herrschend ist“ heißt. Das ist das Wesen der Ehrfurcht, aus der heraus ein Mensch dem König dienen will, weil Er groß und wichtig ist. Amalek will genau das abschwächen, d.h. er argumentiert, dass der Mensch selbst sieht, dass es dem Schöpfer nicht wichtig ist, dass man Ihm wegen Seiner Größe dient, denn du siehst, welch große Verhüllung es über Seine Führung gibt, dass wir sagen können, dass Er die Welt als der Gute führt, der Gutes tut.

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Und er wendet ein, dass dies keine Verhüllung ist, sondern dass es in Wahrheit so ist, wie wir es mit eigenen Augen sehen, und nicht so, wie das Volk Israel sagt, dass der Schöpfer die Welt in Wahrheit im Aspekt des Guten, der Gutes tut, führt – wir aber dessen nur noch nicht gewürdigt wurden, zu sehen, wie Seine Vorsehung im Aspekt des Guten, der Gutes tut, ist, sondern wir über dem Verstand glauben und sagen müssen: „Augen haben sie, und sehen nicht.“

והוא טוען, שאין זו הסתרה. אלא, כמו שאנו רואים בעינינו, כך הוא באמת, ולא כמו שעם ישראל אומרים, שבאמת הקב"ה מנהיג את העולם בבחינת טוב ומטיב, אלא אנחנו עוד לא זכינו לזה, לראות איך שהשגחתו היא בבחינת טוב ומטיב, אלא אנחנו צריכים להאמין למעלה מהדעת, ולומר "עינים להם ולא יראו".

Er argumentiert, dass dies keine Verhüllung ist, sondern dass dies wirklich so ist, wie wir mit unseren Augen sehen können, und nicht, wie das Volk Israel sagt, dass in Wahrheit der Schöpfer die Welt als der Gute führt, der Gutes tut, wir aber noch nicht damit belohnt wurden, dass wir sehen, wie Seine Vorsehung in der Art des Guten und des Guten tuend besteht. Deshalb müssen wir stattdessen über den Verstand hinweg glauben und sagen: „Sie haben Augen und sehen nicht.“

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Demnach sehen wir, dass sie die Klipa ist, die geradewegs gegen das Wesen der Ehrfurcht steht. Anders verhält es sich mit den übrigen Klipot: Sie sind nicht so eigens gegen den Glauben gerichtet, dass Er im Aspekt des Guten, der Gutes tut, ist. Es zeigt sich, dass die Klipa Amaleks geradewegs das Gegenstück zur wahren Ehrfurcht ist.

לפי זה אנו רואים, שהיא הקליפה ממש נגד העיקר היראה. מה שאין כן שאר הקליפות, אינן כל כך מיוחדות נגד האמונה, שהוא יתברך בבחינת טוב ומטיב. נמצא, שקליפת עמלק היא ממש הלעומת היראה אמיתית.

Wir sehen also, dass diese Klipa wirklich gegen das Wesen der Ehrfurcht ist. Aber die anderen Klipot sind nicht spezifisch gegen den Glauben, dass Er gut ist und Gutes tut. Daraus folgt, dass die Klipa von Amalek wirklich genau der wahren Ehrfurcht entgegensteht.

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Und dies ist es, was bei Amalek geschrieben steht: „und er fürchtete Gott nicht“. Das heißt, dass er üble Nachrede über die Ehrfurcht vor der Herrlichkeit des Himmels sprach, das heißt über die Angelegenheit der Ehrfurcht wegen der Herrlichkeit des Himmels, auf welcher Linie wir gehen sollen. Und darauf zielte Amaleks ganzer Widerstand, weil dies geradewegs gegen die wahre Arbeit gerichtet ist, deren der Mensch gewürdigt werden und die er erlangen muss.

וזה שכתוב אצל עמלק "ולא ירא אלקים". היינו, שהוא דיבר לשון הרע על היראה של כבוד שמים, כלומר על ענין יראה מטעם כבוד שמים, שיש לנו ללכת על הקו הזה. ועל זה היתה לעמלק כל התנגדות שלו, משום שזהו ממש נגד עבודות אמיתיות, שהאדם צריך לזכות ולהשיג.

Das ist die Bedeutung dessen, was über Amalek geschrieben steht: „und er fürchtete Gott nicht“. Das heißt, er sprach schlecht über die Ehrfurcht vor der Herrlichkeit des Himmels, also über die Ehrfurcht aufgrund der Herrlichkeit des Himmels, dass wir auf dieser Linie wandeln sollten. Das war der ganze Widerstand von Amalek, denn das ist wirklich gegen die wirkliche Arbeit, mit der ein Mensch belohnt werden sollte.

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Und damit lässt sich verstehen, warum man diese Klipa auslöschen muss. Und der Grund ist, weil wir sagen müssen, dass keine Wahrheit in ihren Worten ist, in dem, was sie sagt, dass es hier keinerlei Verhüllung gibt, sondern dass es geradewegs so ist, wie wir es sehen. Und diesen Aspekt muss man auslöschen, das heißt sagen, dass keine Wahrheit in ihren Worten ist. Doch wie kann der Mensch auslöschen, solange es eine Verhüllung über Seiner Vorsehung gibt, solange Amalek mit Macht gegen den Menschen steht? Dazu sagt der Schöpfer: Ihr müsst das Kli geben, das heißt den Mangel, also das, was euch fehlt – ihr müsst Acht darauf geben, was euch fehlt.

ובזה יכולים להבין, מדוע צריכים למחות את הקליפה הזו. והטעם הוא, משום שאנחנו צריכים לומר, שאין אמת בדבריה, במה שהיא אומרת, שאין כאן שום הסתרה, אלא ממש כמו שאנו רואים כך הוא. ובחינה זו צריכים למחוק, היינו לומר, שאין אמת בדבריה. אלא איך האדם יכול למחות, בזמן שיש הסתרה על השגחתו יתברך, בזמן שעמלק עומד בתוקף נגד האדם. על זה אומר הקב"ה, אתם צריכים לתת את הכלי, היינו החסרון, כלומר מה שחסר לכם, שאתם צריכים לתת תשומת לב מה שחסר לכם.

So können wir verstehen, warum wir diese Klipa auslöschen müssen. Der Grund ist, dass wir sagen sollten, dass in diesen Worten keine Wahrheit liegt – dass es hier keine Verhüllung gibt und es vielmehr so ist, wie wir sehen. Diese Klipa muss ausgelöscht werden, was bedeutet, dass wir sagen sollen, dass in ihren Worten keine Wahrheit steckt. Aber wie kann ein Mensch auslöschen, wenn es eine Verhüllung auf Seiner Führung gibt, während Amalek sich stark gegen den Menschen richtet? Der Schöpfer sagt dazu: „Ihr müsst das Kli geben“, was den Mangel bedeutet, nämlich das, was euch fehlt – darauf müsst ihr achten.

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Deshalb sagt der Schöpfer: „Du sollst die Erinnerung an Amalek auslöschen“, das heißt, was Er sagt, ist: Ihr müsst nichts tun, also keine Ratschläge ersinnen, damit ihr für Mich arbeiten könnt, sondern ihr sollt auslöschen, was Amalek euch sagt, und über dem Verstand glauben, das heißt über dem Verstand Amaleks – über dem, was er an übler Nachrede über Mich spricht, nämlich dass es sich nicht lohnt, für Mich zu arbeiten.

לכן אומר הקב"ה "תמחה את זכר עמלק", היינו מה שאומר, שאין אתם צריכים לעשות שום דבר, היינו איזו עצות, בכדי שתוכלו לעבוד בשבילי, אלא שתמחו מה שעמלק אומר לכם, ושתאמינו למעלה מהדעת, היינו למעלה מדעתו של עמלק, מה שהוא מדבר לשון הרע עלי, היינו שלא כדאי לעבוד בשבילי.

Deshalb sagt der Schöpfer: „Lösche die Erinnerung an Amalek aus“, d.h. Er sagt, dass ihr nichts tun müsst, also keine Tricks anwenden müsst, um für Mich zu arbeiten, sondern dass ihr auslöschen sollt, was Amalek euch sagt, und über dem Verstand glauben sollt – also über das Verständnis von Amalek hinaus gehen sollt, wenn er schlecht über Mich spricht, also dass es nicht wert sei, für Mich zu arbeiten.

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Und wenn ihr über dem Verstand arbeiten wollt, aus dem Grund, wie geschrieben steht: „Was fordert der Ewige, dein Gott, von dir, als dass du Mich fürchtest“, denn genau gegen diesen Aspekt sträubt er sich, und ihr wollt ihn auslöschen, und wenn euer Verlangen wahrhaftig ist, ihr ihn aber nicht auslöschen könnt, so wird dies so genannt, dass ihr ihn von unten auslöscht. Und womit löscht ihr ihn aus? Antwort: mit dem Verlangen, dass ihr über dem Verstand gehen wollt. Und dann werde Ich ihn von oben auslöschen, das heißt, dass Ich euch die Kraft geben werde auszulöschen.

ואם אתם רוצים לעבוד למעלה מהדעת, מטעם, כמו שכתוב "מה ה' אלקיך שואל ממך, כי אם ליראה אותי", שדוקא על בחינה זו הוא מתנגד, ואתם רוצים למחות אותו, ואם רצונכם יהיה באמת, רק אתם לא יכולים למחותו, זה נקרא שאתם תמחו אותו מלמטה. ועם מה תמחו אותו. תשובה, עם הרצון, שאתם רוצים ללכת למעלה מהדעת. ואז אני אמחה אותו מלמעלה, היינו שאני אתן לכם את הכוח למחות.

Wenn ihr über dem Verstand arbeiten wollt, weil geschrieben steht: „Was verlangt der Ewige, dein Gott, anderes von dir, als mich zu fürchten?“, dann ist es genau diese Eigenschaft, der er widersteht, und ihr wollst ihn auslöschen. Wenn euer Verlangen wahr ist, ihr ihn aber nicht auslöschen könnt, gilt das als Auslöschung von unten. Womit werdet ihr ihn auslöschen? Antwort: mit dem Verlangen, über den Verstand hinauszugehen. Und dann werde Ich ihn oben auslöschen, das heißt, Ich werde euch die Kraft geben, ihn auszulöschen.

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Und dies verstehen wir in zwei Aspekten. Das heißt, dass ihr der Enthüllung des Angesichts gewürdigt werdet. Es zeigt sich, dass alles, was Amalek gesprochen hat, ausgelöscht ist, das heißt, dass keine Wahrheit in seinen Worten ist. Und zweitens, dass ihr die Kraft haben werdet, zu gehen und die Verhüllung des Angesichts anzunehmen. Doch dieser Aspekt der Enthüllung des Angesichts wird danach kommen, wie es bei Moses geschrieben steht, von dem unsere Weisen sagten: „Zum Lohn dafür, dass ‚Moses sein Angesicht verbarg, denn er fürchtete sich hinzublicken‘, wurde er gewürdigt, dass ‚er das Bild des Ewigen schaut‘.“ Es zeigt sich, dass Er ihn von oben auslöschte, das heißt, dass es bereits eine Enthüllung des Angesichts gibt.

וזה מובן לנו בב' הבחנות. היינו, שתזכו לגילוי פנים. נמצא, שכל מה שדיבר עמלק, נמחה. היינו, שאין אמת בדברו. וב', שיהיה לכם הכח ללכת ולקבל את ההסתרת פנים. אולם זה ענין גילוי פנים יהיה אח"כ, כמו שכתוב אצל משה, שאמרו חז"ל "בשכר, ויסתר משה פניו כי ירא מהביט, זכה לתמונת ה' יביט". נמצא, שמחה אותו מלמעלה, היינו שכבר יש גילוי פנים.

Wir verstehen das in zweierlei Hinsicht: Es bedeutet, dass ihr mit der Enthüllung des Angesichtes belohnt werdet. Daraus folgt, dass alles, was Amalek so sagte, ausgelöscht wurde. Das heißt, seine Worte waren nicht wahr. Und 2) ihr werdet die Kraft haben, zu gehen und die Verhüllung des Angesichtes anzunehmen. Die Offenbarung des Angesichtes wird jedoch später kommen, so wie über Moses geschrieben steht, dass unsere Weisen sagten: „Für ‚Und Moses verbarg sein Angesicht, denn er fürchtete sich zu schauen‘ wurde er belohnt mit ‚dem Bild des Ewigen, das er sah‘.“ Daraus folgt, dass er ihn oben auslöschte, was bedeutet, dass es bereits eine Offenbarung des Angesichtes gibt.

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Und die Frage, die wir gefragt haben, warum der Schöpfer dem Menschen nicht gibt, dass er alles tue, ist einfach: Die Angelegenheit der Enthüllung des Angesichts – nur der Schöpfer kann Sein Angesicht enthüllen. Und es geht nicht an zu sagen, dass wir es dem Menschen zuschreiben. Und ebenso, was den Menschen betrifft, der in der Zeit der Verhüllung arbeiten muss, und nicht der Schöpfer sofort die Kraft gibt – und warum muss der Mensch beginnen? Andernfalls hätte der Mensch nicht das Kli, denn der Mensch muss zuvor einen Mangel erwerben, und danach kann man sagen, dass der Schöpfer den Mangel füllt.

והשאלה ששאלנו, מדוע אין הקב"ה נותן להאדם שיעשה הכל. הוא פשוט, שענין גילוי פנים, רק ה' יכול להתגלות פניו. וזה לא שייך לומר, שנייחס אותו לאדם, וכמו כן מה שהאדם צריך לעבוד בזמן ההסתרה, ולא ה' יתן תיכף הכח. ולמה צריך האדם להתחיל, אחרת לא היה להאדם את הכלי, כי האדם צריך מקודם לרכוש חסרון, ואח"כ אפשר לומר, שהקב"ה ממלא את החסרון.

Die Frage, die wir gestellt haben, warum der Schöpfer einen Menschen nicht alles tun lässt, ist einfach: Was die Offenbarung des Angesichtes angeht, so kann einzig und alleine der Schöpfer sein Angesicht offenbaren. Man kann nicht sagen, dass wir dies dem Menschen zuschreiben. Wenn ein Mensch während der Verhüllung arbeiten muss und der Schöpfer nicht sofort die Kraft dazu gibt, warum muss der Mensch dann mit der Arbeit beginnen, da er sonst nicht das Kli hat? Das liegt daran, dass ein Mensch zuerst einen Mangel erwerben muss, und dann kann man sagen, dass der Schöpfer den Mangel erfüllt.

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Und aus dem Gesagten ergibt sich: „Amalek unten“ bedeutet das, was der Mensch spürt, dass dies Amalek ist, und er ihn auslöschen will, dass er keine üble Nachrede von ihm hören will. Diese Arbeit gehört dem Menschen. „Amalek oben“, dessen ganzer Halt in der Verhüllung liegt – danach gibt der Schöpfer die Enthüllung des Angesichts. Dies wird so genannt, dass Amalek oben ausgelöscht wird. Und diese Arbeit gehört dem Schöpfer.

ובהאמור יוצא, עמלק למטה, פירוש מה שהאדם מרגיש, שזהו עמלק, ורוצה למחותו, שלא רוצה לשמוע לשון הרע ממנו. עבודה זו שייכת להאדם. עמלק שלמעלה, שכל אחיזתו הוא בההסתרה. אח"כ ה' נותן את הגילוי פנים. זה נקרא, שעמלק נמחה למעלה. ועבודה זו שייכת להבורא.

Daraus folgt, dass „Amalek unten“ bedeutet, dass ein Mensch spürt, dass es sich um Amalek handelt und ihn auslöschen will, weil er seine Verleumdung nicht hören will. Diese Arbeit gehört dem Menschen. Amalek oben bedeutet, dass sein ganzer Einfluss in der Verhüllung liegt, und danach gibt der Schöpfer die Offenbarung des Angesichtes. Das heißt, dass Amalek oben ausgelöscht wurde, und diese Arbeit gehört dem Schöpfer.

Rabash 1990-22 – Wie lautet die Reihenfolge beim Auslöschen von Amalek?

Hinweis: Tabellenblatt-Nr. 1990-22 = Maamar 1990-22 „mechiyat amalek“ (HE-Datei 1063), inhaltlich zugeordnet. Ver4 (Stilüberarbeitung nach Richtlinie): Ver3→Ver4; Deutsch NEU und Fließtext identisch geglättet; Inhalt, Absatzstruktur und Terminologie unverändert; kein Upload.

Wie lautet die Reihenfolge beim Auslöschen von Amalek?

Der Sohar sagt im Wochenabschnitt BeShalach (Blatt 129, im Sulam Punkt 471) Folgendes, und dies sind seine Worte: „Rabbi Jizchak sagte: Es steht geschrieben: ‚Denn auslöschen werde Ich auslöschen‘, was bedeutet, dass der Schöpfer auslöschen wird. Und es steht geschrieben: ‚Du sollst die Erinnerung an Amalek auslöschen‘, was bedeutet, dass wir ihn auslöschen müssen. Und er antwortet: Vielmehr sprach der Schöpfer: Ihr werdet die Erinnerung an Amalek unten auslöschen, und Ich werde die Erinnerung an Amalek oben auslöschen“, so weit seine Worte.

Man muss verstehen, was „der untere Amalek“ und was „der obere Amalek“ in der spirituellen Arbeit bedeutet. Es deutet darauf hin, dass es hier um die Auslöschung zweier Amaleks geht, des oberen und des unteren. Außerdem muss man verstehen, dass es hier so scheint, als müssten wir zuerst den unteren Amalek auslöschen, und danach werde der Schöpfer den oberen Amalek auslöschen. Man muss verstehen, warum uns nicht eine vollständige Sache gegeben wurde, also so, wie wir lernen: „Durch eine Erweckung von unten wird die Handlung oben erweckt.“ Das bedeutet, dass die Handlungen, die wir unten vollziehen, bewirken, dass auch oben Veränderungen eintreten, nämlich die Offenbarung der Fülle und die Annullierung der Sitra Achra (der anderen Seite). Warum können also beim Auslöschen Amaleks unsere Handlungen nicht den oberen Amalek auslöschen? Und warum wurde uns nur die halbe Arbeit gegeben, während die zweite Hälfte der Schöpfer vollbringt? Wozu brauche ich diese Partnerschaft?

Auch bei Amalek muss man verstehen, worauf sein Name uns hindeutet. Im Allgemeinen ist bekannt, dass Amalek der böse Trieb (Jezer haRa) genannt wird. Im Einzelnen jedoch hat der böse Trieb viele Namen. Und unsere Weisen sagten (im Traktat Sukka, Blatt 52): „Sieben Namen hat der böse Trieb: Böser, Unbeschnittener, Unreiner, Hasser, Stolperstein, Stein, Verborgener.“ Und er hat noch weitere Namen wie Pharao, König von Ägypten, und Amalek.

Bekanntlich unterscheiden wir in jeder Sache zwei Aspekte, nämlich Licht und Kli (Gefäß). Und selbst bei materiellen Dingen unterscheiden wir an jeder Sache ein Inneres und ein Äußeres, wobei das Äußere Kli genannt wird und das Innere das Licht genannt wird. Nehmen wir als Beispiel: Wenn ein Mensch sich nach Brot oder nach Fleisch und Fisch und dergleichen sehnt, sehnt er sich nicht nach dem Kli, also nach dem Äußeren, das unseren Augen erscheint, sondern der Mensch sehnt sich nach dem Inneren, das dem Auge nicht erscheint, nämlich nach dem Geschmack, der in dem Brot oder in dem Fleisch und Fisch und dergleichen liegt.

Und noch mehr als das: Wir sehen, dass der Mensch, um den Genuss zu genießen, der in das Kli eingekleidet ist, einer Vorbereitung bedarf. Das heißt, im Maße seiner Vorbereitung kann er das Licht des Genusses genießen, das in das Kli eingekleidet ist, das als das Äußere gilt. Mit anderen Worten: Ein Mensch, der durstig zum Wassertrinken geht, ist nicht dem gleich, der Wasser trinkt, ohne durstig zu sein. Und das liegt daran, dass das Kli zum Empfangen des Genusses nach dem Maß der Sehnsucht nach dem Genuss bemessen wird.

Deshalb sehen wir: Wenn ein Mensch Getränke genießen will, isst er zuvor scharfe und salzige Speisen, damit sie in ihm die Sehnsucht nach dem Trinken wecken. Und so ist es bei allen Dingen, dass man ohne Sehnsucht nichts genießen kann. Und dies rührt vom Anfang der Schöpfung her, wie wir lernen, dass das Schöpfungsziel, nämlich Sein Verlangen, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun, ein Verlangen erschuf, Annehmlichkeit und Genuss zu empfangen. Und bevor der vierte Aspekt offenbart wurde, der die Sehnsucht ist, galt es noch nicht als ein Kli, das geeignet wäre, das Licht und den Genuss zu empfangen.

Kehren wir nun zum Aspekt von Licht und Kli im Spirituellen zurück. Das heißt, dieselbe Ordnung, die im Materiellen herrscht, gilt auch im Spirituellen. Und in Wahrheit ist es umgekehrt: Was im Materiellen herrscht, leitet sich aus dem Spirituellen ab. In einem Punkt jedoch gibt es einen Unterschied zwischen dem Materiellen und dem Spirituellen, nämlich darin, dass im Materiellen der Genuss – also das Licht, das das Innere ist – offenbart ist, wie geschrieben steht: „Das Auge sieht, und das Herz begehrt.“

Wenn der Mensch also auf eine materielle Sache blickt, spürt er mehr oder weniger, dass dort ein innerer Geschmack ist. Und der Genuss, der in das Äußere des Kli eingekleidet ist, zieht ihn an und weckt in ihm Begehren. Anders verhält es sich mit spirituellen Genüssen, die in das Äußere der Kelim eingekleidet sind und „Tora und Mizwot“ genannt werden: Über ihnen ruht ein Aspekt von Zimzum (Einschränkung) und Verhüllung. Deshalb kann man nicht sagen, dass der Genuss und das Licht, die in die Mizwa der Zizit (Schaufäden) eingekleidet sind, ihn anziehen und er deshalb hingeht, um Zizit zu tragen. Und ebenso bei den übrigen Mizwot. Wie wir gelernt haben, war der Zimzum zur Korrektur der Schöpfung da. Es zeigt sich also, dass es in dieser Hinsicht einen großen Unterschied gibt zwischen materiellen Genüssen, die in äußere Dinge eingekleidet sind, und spirituellen Genüssen, die in äußere Dinge eingekleidet sind, nämlich Tora und Mizwot.

Wegen des Zimzum gibt es hier also die Angelegenheit von „lo liShma“ (nicht um ihretwillen) und „liShma“ (um ihretwillen). Und dies kommt von der Verhüllung her, die über den spirituellen Genüssen vollzogen wurde. Das bedeutet: Man kann einem Menschen nicht sagen: „Versuch es und trag Zizit, und du wirst sehen, welch guten Geschmack du vom Tragen der Zizit empfängst.“ Deshalb muss man sagen: „Trag Zizit, und im Gegenzug dafür wirst du einen Genuss empfangen“ – nicht das, was in die Mizwa der Zizit eingekleidet ist, denn darin kannst du keinen Geschmack spüren.

Wenn dem so ist, fragt der Mensch: „Wozu soll ich Zizit tragen?“ Dann muss man diesem Menschen, der fragt, sagen: „Im Gegenzug dafür wirst du einen großen Genuss empfangen.“ „Und welchen Genuss werde ich empfangen?“ Dann sagt man ihm: „Du kannst dir im Gegenzug für die Arbeit an Tora und Mizwot Genüsse dieser Welt wählen, wie es im Sohar steht, nämlich Auskommen, Gesundheit und langes Leben, oder du wirst auch Lohn in der kommenden Welt empfangen, wie RAMBAM am Ende der Gesetze der Teshuwa (Umkehr) sagt.“

Demnach zeigt sich, dass „lo liShma“ eine andere Bedeutung hat als im Materiellen. Denn im Inneren des materiellen Kli ist irgendein Genuss von Fleisch oder Fisch und dergleichen eingekleidet. Das heißt, das Licht, das in das Innere des Kli eingekleidet ist, zieht ihn dazu, Tora und Mizwot zu erfüllen. Im Spirituellen hingegen ist es ein anderer Genuss – einer, der nicht in diese Kelim eingekleidet ist und den er empfangen wird –, der ihn dazu zieht, Tora und Mizwot zu erfüllen. Und dies wird „lo liShma“ genannt. Das heißt, nicht die Mizwa zieht ihn an, also nicht das, was in die Mizwa eingekleidet ist, sondern „lo liShma“ zieht ihn an, das heißt, das, was nicht in die Mizwa eingekleidet ist, zieht ihn an, sondern der Genuss, der nicht in die Mizwa eingekleidet ist und sich außerhalb der Kelim befindet, die Tora und Mizwot genannt werden, zieht ihn an.

Und dies wird „lo liShma“ genannt. Das heißt, während er sich mit Tora und Mizwot befasst, empfängt er die Kraft zur Arbeit, weil er danach einen Gegenwert empfangen wird. Mit anderen Worten: Hätte er die Möglichkeit, von anderswoher größere Genüsse zu empfangen, könnte er auf Tora und Mizwot verzichten. Doch entsprechend dem Glauben, den er an Lohn und Strafe hat, ist er deshalb gezwungen, Tora und Mizwot zu erfüllen; der Mensch wäre jedoch zufriedener, wenn er nicht so viel Tora und Mizwot erfüllen müsste und denselben Lohn empfinge.

Das bedeutet, dass ihn nicht das Erfüllen der Mizwot interessiert, sondern das Empfangen des Lohns. Und wie im Materiellen jeder Mensch weniger Arbeitsstunden geben und mehr Lohn empfangen will, so sorgen sich auch jene, deren ganze Arbeit „lo liShma“ ist, nicht darum, mehr Tora und Mizwot zu erfüllen, sondern sie sorgen sich um das Gegenteil: warum man so viel Tora und Mizwot erfüllen muss, wo doch der Schöpfer uns weniger Tora und Mizwot und mehr Lohn hätte geben können. Und dies wird so verstanden, dass das „lo liShma“ ihn dazu verpflichtet, sich mit Tora und Mizwot zu befassen.

Anders verhält es sich mit jenen, die „liShma“ arbeiten wollen, das heißt, sie wollen, dass Tora und Mizwot selbst die Ursachen sind, die sie dazu verpflichten, sich mit Tora und Mizwot zu befassen, wie oben bei den materiellen Genüssen, wo das Innere, das in das Äußere eingekleidet ist, dasjenige ist, das sie dazu erweckt, das Äußere zu gebrauchen. Das bedeutet: Was die Sehnsucht angeht, Fleisch oder Fisch zu essen, so ist nicht gemeint, dass sie für die Mühe, die sie sich beim Essen von Fleisch und Fisch und dergleichen geben, einen Lohn empfangen, sondern sie sehnen sich nach dem Genuss, der sich im Fleisch und Fisch befindet, und es gibt niemanden auf der Welt, der über den Schöpfer zürnen würde, warum Er so viel Äußeres erschaffen hat, also so viele Dinge, sodass in jeder Sache ein anderer Genuss ist.

Vielmehr sagt der Mensch: „Ich begnüge mich mit Brot und Wasser und will nicht, dass es noch weitere Genüsse gibt, die in noch weitere Dinge eingekleidet sind.“ Im Gegenteil, wir sehen, dass jeder Einzelne sich nach seinem Vermögen bemüht, die äußeren Dinge zu vermehren, nämlich in vielerlei Arten. Selbst wenn er Fleisch isst, bemüht er sich ebenfalls, dass es vom besten Fleisch sei. Das heißt, der Mensch bemüht sich um die Feinheiten beim Verzehr von Fleisch. Mit anderen Worten: Er bemüht sich um das Licht, also um den Genuss, der in das Äußere eingekleidet ist, damit er einen größeren Geschmack spürt.

Auf dieselbe Weise verhält sich der Mensch, wenn er „liShma“ tätig ist. Das heißt, er zürnt nicht darüber, warum es so viele Arten von Mizwot gibt, das heißt, er hat keinen Einwand, warum es 613 Mizwot gibt und er sich mit weniger begnügen würde, denn bei jeder einzelnen Mizwa glaubt der Mensch, dass darin ein anderer Geschmack ist, wie oben im Materiellen. Und wenn er den Weg des „liShma“ gehen will, so glaubt er, obwohl er das Innere des Genusses, der in jede Mizwa eingekleidet ist, nicht spürt, im Glauben an die Weisen (Emunat Chachamim), dass es so ist, wie es im Sohar steht, dass es „613 Pikudin (Hinterlegungen) gibt, dass in jeder einzelnen Mizwa ein besonderes Licht hinterlegt ist, das zu jener Mizwa gehört“.

Und dass er es nicht spürt, glaubt er, rührt daher, dass es eine Verhüllung und einen Zimzum gab, damit sie den Genuss nicht spüren, der als das Innere gilt, das in Tora und Mizwot eingekleidet ist, was zum Wohl der Unteren geschieht. Das heißt, solange sie noch nicht des Aspekts „mit der Absicht zu geben“ gewürdigt wurden, was „Anhaftung (Dwekut) an den Schöpfer“ genannt wird – wäre der Genuss offenbart, würden sie ihn gewiss mit der Absicht zu empfangen aufnehmen, und das würde ihnen einen Aspekt der Trennung vom Leben der Lebenden verursachen, was als ein Aspekt des Todes im Spirituellen gilt.

Deshalb wollen sie nur um des Gebens willen arbeiten, das heißt, sie wollen dem König dienen, wie es im Sohar heißt: „Das Wesen der Ehrfurcht ist, dass der Mensch dem Schöpfer dient, ‚weil Er groß ist und herrscht‘“, was aus der Größe des Königs kommt. Und dies findet sich auch in der Natur, dass es dem Menschen Freude bereitet, wenn er dem Großen dient.

Deshalb braucht der Mensch, der mit der Absicht zu geben arbeiten will, einen großen König, dem er dienen kann. Und dann will der Mensch keinen Gegenwert, also nicht den Genuss empfangen, der in das Äußere von Tora und Mizwot eingekleidet ist, sondern er will es auf sich nehmen, nur zu arbeiten, um das Äußere von Tora und Mizwot zu erfüllen, und das Innere will er nicht, weil er im Glauben an die Weisen glaubt, dass es ihm, wenn er sich danach sehnte, das Innere zu empfangen, eine Trennung verursachen würde, wie oben.

Deshalb will er nur arbeiten, um das Äußere von Tora und Mizwot zu erfüllen. Und worin liegt sein Genuss? Nach der Regel „Ohne Genuss kann der Mensch nicht arbeiten“ muss der Mensch – aufgrund Seines Verlangens, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun – auf irgendeine Weise an der Arbeit Genuss haben. Der Unterschied liegt nur in Folgendem: Manchmal arbeitet ein Mensch, um nach einem Tagewerk Lohn zu empfangen, wie geschrieben steht: „Am Abend sollst du ihm seinen Lohn geben“, oder er empfängt jede Woche seinen Lohn. Und es gibt Menschen, die sich mit Kauf und Verkauf befassen und ihren Lohn bei jeder einzelnen Handlung empfangen. Aber ohne Lohn kann man nicht arbeiten.

Deshalb genießen jene Menschen, die mit der Absicht zu geben arbeiten wollen – also in der Absicht, dass sie dem großen König dienen –, sofort an Ort und Stelle. Das heißt, bei jeder Handlung, mit der sie sich befassen, genießen sie bereits und haben es nicht nötig, danach einen Lohn zu empfangen, denn sie empfangen den Lohn an Ort und Stelle, gleich den oben erwähnten Kaufleuten.

Jedoch gibt es hier eine große Arbeit, das heißt, die eigentliche Arbeit im Befassen mit Tora und Mizwot beginnt hier. Denn wenn die ganze Grundlage des Menschen darin besteht, dass sein ganzer Genuss darin liegt, einem großen König zu dienen – wäre Seine Größe in der Welt offenbart, dann wäre es nicht schwer, dem König zu dienen. Aber wie oben, wo wir gelernt haben, dass ein Zimzum und eine Verhüllung über das Gute und den Genuss vollzogen wurden, in dem, was in Tora und Mizwot eingekleidet ist. Und ebenso wurde eine Verhüllung über den Schöpfer selbst vollzogen, sodass wir an Seine Vorsehung glauben müssen, dass sie im Aspekt des Guten, der Gutes tut, ist, und dass „die Shechina (göttliche Gegenwart) im Staube“ und „die Shechina im Exil“ ist, das heißt, dass Seine Herrlichkeit den Unteren nicht offenbart ist.

Vielmehr haben wir eine große Arbeit, unseren Körper zu überwinden, da der Körper einwendet: „Wir sehen doch, dass der Schöpfer in uns eine Verstandeskraft erschaffen hat, dass wir nach dem Verstand gehen, das heißt, dass wir entsprechend dem, was der Verstand uns sagt, auf seine Stimme hören. Wenn man nun zum Körper kommt und ihm sagt, dass man nicht auf den Verstand blicken soll, auf das, was er uns sagt, sondern über den Verstand hinausgehen und über dem Verstand an den Schöpfer glauben soll“ – dagegen sträubt sich der Körper.

Deshalb: Wenn die Größe und Bedeutung des Königs nicht offenbart ist, wie kann man dann wegen der Größe des Königs arbeiten und Tora und Mizwot erfüllen, wo doch die Sitra Achra Seine Größe verdeckt? Wenn dem so ist, wie kann man dann aus der Größe und Bedeutung des Königs heraus arbeiten?

Und dies ist die Angelegenheit der Klipa (Schale) Amaleks, wie geschrieben steht (im Wochenabschnitt Ki Teze): „Gedenke dessen, was Amalek dir angetan hat, als er dir auf dem Weg begegnete, und du warst müde und erschöpft, und er fürchtete Gott nicht.“ Die Wendung „als er dir auf dem Weg begegnete (kircha)“ hat RASHI folgendermaßen erklärt, und dies sind seine Worte: ein Ausdruck von Kälte und Hitze – er kühlte dich ab und machte dich lau in deinem Sieden, denn alle Völker fürchteten sich, gegen euch zu kämpfen, doch er begann und zeigte anderen den Weg. Und dort erklärt der „Siftei Chachamim“ Folgendes, und dies sind seine Worte: „Er will sagen: gleich einer heißen Sache, vor der sich alle fürchten. So fürchteten sich die Völker der Welt vor euch, aber Amalek kühlte dich ab und machte dich lau – ein Ausdruck von lauem Wasser.“

Es zeigt sich, dass Amalek eine Klipa ist. In der Zeit, in der der Mensch sich überwindet und beginnt, auf dem Weg der Wahrheit zu gehen, kommt er und schwächt den Menschen und sagt: „Fürchtet euch nicht, vom Weg des Gebens abzulassen.“ Und in dem Maße, in dem der Mensch sich in der Größe des Schöpfers überwindet und sagt, dass es sich lohnt, für den Schöpfer allein und nicht zum eigenen Nutzen zu arbeiten, kommt Amalek und gibt dem Menschen zu verstehen: „Du siehst doch, dass du müde und erschöpft bist von dieser Arbeit.“ Und „er fürchtete Gott nicht“ – das heißt, die Angelegenheit der „Ehrfurcht vor dem Himmel“, die Israel hatte, als sie sagten, dass es sich lohnt, zu arbeiten und einem großen König zu dienen – darin flößte er seine Sicht ein, nämlich dass der König keinerlei Bedeutung hat. Wenn dem so ist, warum wollt ihr ohne Lohn arbeiten, sondern nur zum Nutzen des Schöpfers, wegen Seiner Größe? Diese Ehrfurcht verdarb er, das heißt, sein ganzes Ziel war einzig und allein, die Bedeutung der Ehrfurcht vor dem Himmel zu annullieren, die „das Wesen der Ehrfurcht ist, weil Er groß ist und herrscht“ genannt wird.

Somit flößte er dem Volk Israel einen Aspekt der Entwertung der Bedeutung der Gottesfurcht ein; denn sein ganzer Krieg bestand darin, sie von der Arbeit zu schwächen, einem großen König zu dienen, für die – also für die Bedeutung der Größe des Schöpfers – es sich lohnt, zu arbeiten und Ihm zu dienen.

Und dies ist die Erklärung von „als er dir auf dem Weg begegnete“, das heißt, auf diesem Weg, auf dem man keinen Gegenwert will, nur dies allein, nämlich nur dem König zu dienen. Diese Bedeutung verdarb er. Das bedeutet: Wenn Amalek sieht, dass der Mensch sich für die Arbeit begeistert und an ihr erwärmt und der Mensch sich darüber freut, dass er gewürdigt wurde, ein wenig von jener Bedeutung zu empfangen, dass es sich lohnt, einem großen König zu dienen, dann kommt er und spricht üble Nachrede und nimmt dem Menschen diese Bedeutung weg. Und damit geht dem Menschen von selbst die Wärme verloren, die er darin hatte, dass er ein wenig das Gefühl hatte, eine Verbindung mit einem großen König zu haben.

Und dies ist es, was er sagt: „und du warst müde und erschöpft“, das heißt, in der Zeit der Arbeit, als er noch glaubte, dass er einem großen König dient, war der Mensch lebendig und spürte keinerlei Müdigkeit. Doch in der Zeit, in der Amalek dem Menschen einen Aspekt der Entwertung der Größe des Schöpfers einflößte, wurde der Mensch sofort müde von der Arbeit, wie es im Sohar heißt: „An dem Ort, wo Mühe ist, dort ist die Sitra Achra“, was bedeutet, dass der Mensch wissen muss: Wenn der Mensch die heilige Arbeit verrichtet und diese Arbeit als Mühsal und Last empfindet, ist das ein Zeichen, dass dort die Sitra Achra ist, und sie schwächt den Menschen, damit er nicht spürt, dass er einem großen König dient.

Es zeigt sich, dass die Klipa Amaleks hauptsächlich gegen die Größe des Schöpfers gerichtet ist, das heißt, dass die eigentliche Grundlage des Judentums auf der Ehrfurcht „weil Er groß ist und herrscht“ aufgebaut ist; genau darauf zielte der Krieg Amaleks, nämlich dass der Mensch nicht im Aspekt der „Gottesfurcht“ arbeite. Und dies ist es, was er sagt: „und er fürchtete Gott nicht“.

Mit dem Gesagten verstehen wir, was wir gefragt haben, was die Erklärung dessen ist, was der Sohar sagt, dass es „einen Amalek unten und einen Amalek oben gibt“. Denn die Angelegenheit des „Amalek unten“ bedeutet, dass sie sich auf das Kli bezieht, und „Amalek oben“ bedeutet, dass es sich auf das Licht bezieht. Das heißt, dass Amalek nicht zulässt, zum Nutzen des Schöpfers zu arbeiten, das wird „Kli“ genannt, nämlich das Verlangen, um des Himmels willen zu arbeiten, obwohl Amalek mit seinen Einwänden stört.

Mit anderen Worten: „Amalek unten“ bedeutet, dass der Mensch um des Himmels willen arbeiten will und Amalek ihn nicht arbeiten lässt, und er erkennt und spürt, dass dies die Klipa ist, die ihm diese Gedanken bringt, welche die Herrlichkeit des Himmels annullieren, und es schmerzt ihn deswegen – dies wird „Arbeit des Menschen“ genannt, das heißt, dass der Mensch alle Einwände Amaleks annullieren will, und der Mensch kommt zu der Empfindung, dass er von sich aus keinerlei Möglichkeit sieht, die üble Nachrede zu annullieren, die Amalek zu ihm spricht, jedes Mal, wenn der Mensch nur aus der Größe und Bedeutung des Königs heraus arbeiten will, und der Mensch sieht, dass mehr als ein Gebet – zum Schöpfer zu beten, dass er sich von dessen übler Nachrede nicht beeindrucken lässt – nicht in seiner Macht steht zu tun. Und dies wird so genannt, dass der Mensch den Amalek in seinem Herzen und seinem Verstand auslöschen will.

Und damit ist der Aspekt des Kli zum Auslöschen Amaleks vollendet: dass aufgrund dieses Verlangens und dieses Mangels, den der Mensch hat, dadurch dass er gewisse Verluste in seinem Leben spürt, die dieser Amalek ihm zufügt, und dennoch der Mensch von sich aus nicht überwinden kann, der Mensch dann spürt, dass ihm nichts fehlt außer der Hilfe des Schöpfers, das heißt, dass der Schöpfer ihm hilft. Und er glaubt an unsere Weisen, die sagten: „Wer kommt, sich zu reinigen, dem hilft man.“ Und dann annulliert der Schöpfer seinen Amalek.

Mit dem Gesagten lässt sich erklären, was wir gefragt haben zu dem, was der Sohar auflöst, dass es einen Amalek oben und einen Amalek unten gibt. Und über den oberen Amalek sagt der Schöpfer: „Denn auslöschen werde Ich auslöschen“, das heißt, dass der Schöpfer ihn oben auslöschen wird. Und über den unteren Amalek sagte der Schöpfer: „Du sollst die Erinnerung an Amalek auslöschen“, das heißt, dass der Mensch auslöschen muss. Und wir fragten, was es mit der Angelegenheit der zwei Amaleks auf sich hat, und warum der Schöpfer nicht beide auslöscht, oder warum es nicht in der Kraft des Menschen liegt, beide auszulöschen – wozu brauche ich diese Partnerschaft?

Und die Erklärung ist wie oben, dass es die Angelegenheit von Licht und Kli gibt, und ohne Kli gibt es kein Licht, wie bekannt ist, dass es keine Füllung ohne einen Mangel gibt. Und wir fragten auch, was der Aspekt Amaleks ist, dass man ihn mehr als die übrigen Namen, die der böse Trieb hat, auslöschen muss. Und die Antwort ist wie oben, dass die Angelegenheit des bösen Triebes darin besteht, dass er üble Nachrede über den Schöpfer spricht, dass es sich nicht lohnt, sich mit Tora und Mizwot zu befassen. Und da nach der Regel kein Mensch irgendeine Regung vollziehen kann, ohne dass es eine Ursache gibt, die dazu verpflichtet, die Sache zu tun –

deshalb sagte der Sohar, dass es drei Ursachen gibt, deretwegen der Mensch Tora und Mizwot erfüllt (Einführung in das Buch Sohar, im Sulam Punkt 190), und dies sind seine Worte: „Die Ehrfurcht wird in drei Aspekte gegliedert. Zwei von ihnen haben keine richtige Wurzel, und einer ist die Wurzel der Ehrfurcht. Es gibt einen Menschen, der den Schöpfer fürchtet, damit seine Kinder leben, oder der eine Strafe an seinem Leib oder eine Strafe an seinem Geld fürchtet, und deshalb fürchtet er Ihn beständig. Es zeigt sich, dass er die Ehrfurcht, die er vor dem Schöpfer hat, nicht zur Wurzel gemacht hat, denn der eigene Nutzen ist die Wurzel, und die Ehrfurcht ist ein Abkömmling von ihr. Und es gibt einen Menschen, der den Schöpfer fürchtet, weil er die Strafe jener Welt und die Strafe der Hölle fürchtet. Diese beiden Arten von Ehrfurcht sind nicht das Wesen der Ehrfurcht und ihre Wurzel. Die Ehrfurcht, die das Wesentliche ist, ist, dass der Mensch sich vor seinem Herrn fürchtet, weil Er groß ist und herrscht, das Wesentliche und die Wurzel aller Welten, und alles wird als nichts vor Ihm betrachtet. Und er wird sein Verlangen an jenen Ort setzen, der Ehrfurcht genannt wird.“

Mit dem Gesagten sehen wir, dass es zwar den bösen Trieb gibt, der nicht zulässt, Tora und Mizwot zu erfüllen, dass diese aber nicht das Gegenstück zum Wesen der Ehrfurcht sind, die „weil Er groß ist und herrscht“ genannt wird. Denn dies ist das Wesen der Ehrfurcht, deretwegen der Mensch dem König dienen will, wegen der Größe und Bedeutung des Königs. Und genau dies will Amalek schwächen. Das heißt, er wendet ein: „Der Mensch sieht doch selbst, dass der Schöpfer keinerlei Bedeutung hat, dass man Ihm wegen Seiner Größe dienen sollte, denn du siehst, welch große Verhüllung über Seiner Vorsehung liegt, sodass wir sagen könnten, dass Er die Welt im Aspekt des Guten, der Gutes tut, führt.“

Und er wendet ein, dass dies keine Verhüllung ist, sondern dass es in Wahrheit so ist, wie wir es mit eigenen Augen sehen, und nicht so, wie das Volk Israel sagt, dass der Schöpfer die Welt in Wahrheit im Aspekt des Guten, der Gutes tut, führt – wir aber dessen nur noch nicht gewürdigt wurden, zu sehen, wie Seine Vorsehung im Aspekt des Guten, der Gutes tut, ist, sondern wir über dem Verstand glauben und sagen müssen: „Augen haben sie, und sehen nicht.“

Demnach sehen wir, dass sie die Klipa ist, die geradewegs gegen das Wesen der Ehrfurcht steht. Anders verhält es sich mit den übrigen Klipot: Sie sind nicht so eigens gegen den Glauben gerichtet, dass Er im Aspekt des Guten, der Gutes tut, ist. Es zeigt sich, dass die Klipa Amaleks geradewegs das Gegenstück zur wahren Ehrfurcht ist.

Und dies ist es, was bei Amalek geschrieben steht: „und er fürchtete Gott nicht“. Das heißt, dass er üble Nachrede über die Ehrfurcht vor der Herrlichkeit des Himmels sprach, das heißt über die Angelegenheit der Ehrfurcht wegen der Herrlichkeit des Himmels, auf welcher Linie wir gehen sollen. Und darauf zielte Amaleks ganzer Widerstand, weil dies geradewegs gegen die wahre Arbeit gerichtet ist, deren der Mensch gewürdigt werden und die er erlangen muss.

Und damit lässt sich verstehen, warum man diese Klipa auslöschen muss. Und der Grund ist, weil wir sagen müssen, dass keine Wahrheit in ihren Worten ist, in dem, was sie sagt, dass es hier keinerlei Verhüllung gibt, sondern dass es geradewegs so ist, wie wir es sehen. Und diesen Aspekt muss man auslöschen, das heißt sagen, dass keine Wahrheit in ihren Worten ist. Doch wie kann der Mensch auslöschen, solange es eine Verhüllung über Seiner Vorsehung gibt, solange Amalek mit Macht gegen den Menschen steht? Dazu sagt der Schöpfer: Ihr müsst das Kli geben, das heißt den Mangel, also das, was euch fehlt – ihr müsst Acht darauf geben, was euch fehlt.

Deshalb sagt der Schöpfer: „Du sollst die Erinnerung an Amalek auslöschen“, das heißt, was Er sagt, ist: Ihr müsst nichts tun, also keine Ratschläge ersinnen, damit ihr für Mich arbeiten könnt, sondern ihr sollt auslöschen, was Amalek euch sagt, und über dem Verstand glauben, das heißt über dem Verstand Amaleks – über dem, was er an übler Nachrede über Mich spricht, nämlich dass es sich nicht lohnt, für Mich zu arbeiten.

Und wenn ihr über dem Verstand arbeiten wollt, aus dem Grund, wie geschrieben steht: „Was fordert der Ewige, dein Gott, von dir, als dass du Mich fürchtest“, denn genau gegen diesen Aspekt sträubt er sich, und ihr wollt ihn auslöschen, und wenn euer Verlangen wahrhaftig ist, ihr ihn aber nicht auslöschen könnt, so wird dies so genannt, dass ihr ihn von unten auslöscht. Und womit löscht ihr ihn aus? Antwort: mit dem Verlangen, dass ihr über dem Verstand gehen wollt. Und dann werde Ich ihn von oben auslöschen, das heißt, dass Ich euch die Kraft geben werde auszulöschen.

Und dies verstehen wir in zwei Aspekten. Das heißt, dass ihr der Enthüllung des Angesichts gewürdigt werdet. Es zeigt sich, dass alles, was Amalek gesprochen hat, ausgelöscht ist, das heißt, dass keine Wahrheit in seinen Worten ist. Und zweitens, dass ihr die Kraft haben werdet, zu gehen und die Verhüllung des Angesichts anzunehmen. Doch dieser Aspekt der Enthüllung des Angesichts wird danach kommen, wie es bei Moses geschrieben steht, von dem unsere Weisen sagten: „Zum Lohn dafür, dass ‚Moses sein Angesicht verbarg, denn er fürchtete sich hinzublicken‘, wurde er gewürdigt, dass ‚er das Bild des Ewigen schaut‘.“ Es zeigt sich, dass Er ihn von oben auslöschte, das heißt, dass es bereits eine Enthüllung des Angesichts gibt.

Und die Frage, die wir gefragt haben, warum der Schöpfer dem Menschen nicht gibt, dass er alles tue, ist einfach: Die Angelegenheit der Enthüllung des Angesichts – nur der Schöpfer kann Sein Angesicht enthüllen. Und es geht nicht an zu sagen, dass wir es dem Menschen zuschreiben. Und ebenso, was den Menschen betrifft, der in der Zeit der Verhüllung arbeiten muss, und nicht der Schöpfer sofort die Kraft gibt – und warum muss der Mensch beginnen? Andernfalls hätte der Mensch nicht das Kli, denn der Mensch muss zuvor einen Mangel erwerben, und danach kann man sagen, dass der Schöpfer den Mangel füllt.

Und aus dem Gesagten ergibt sich: „Amalek unten“ bedeutet das, was der Mensch spürt, dass dies Amalek ist, und er ihn auslöschen will, dass er keine üble Nachrede von ihm hören will. Diese Arbeit gehört dem Menschen. „Amalek oben“, dessen ganzer Halt in der Verhüllung liegt – danach gibt der Schöpfer die Enthüllung des Angesichts. Dies wird so genannt, dass Amalek oben ausgelöscht wird. Und diese Arbeit gehört dem Schöpfer.

korrigiert (Stilüberarbeitung nach Richtlinie), EY, Claude/Opus 4.8, 24.07.2026, 23:04 Uhr, Ver4