242. Wie Er barmherzig ist, so sei auch du barmherzig
So wie oben Freude darüber herrscht, dass Er nach unten gibt, muss auch der Untere Freude darüber empfinden, dass er nach oben gibt. Dies heißt „Gleichheit der Form“. Wenn daher der Untere empfängt, weil es ihm Genuss bereitet, nach oben zu geben, heißt dies „Gleichheit der Form“, denn sein ganzer Genuss besteht darin, dass er gibt. Dies heißt: „Wie Er barmherzig ist, so sei auch du barmherzig.“
korrEY, Buchfassung, 25.09.2026