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422. Von fern erschien mir der Ewige

Korach 5739 [Juni 1979]

Mit „fern“1 ist gemeint, dass zwischen dem einen und dem anderen ein Unterschied in der Wichtigkeit besteht.

Wenn ein Mensch daher keinen Unterschied im Abstand zwischen einem Gespräch mit einem Minister oder Richter und einem Gespräch mit dem Schöpfer empfindet, wenn ihm also die Wertschätzung fehlt, um zu unterscheiden, mit wem er spricht oder wessen Tora er ausspricht, dann kann er den Schöpfer nicht sehen – das heißt, er kann nicht zu einer wahren Erkenntnis des Schöpfers gelangen. Wenn er dagegen den Abstand und die Bedeutung des Spirituellen empfindet, dann kann er zu einer Empfindung gelangen.2

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026


  1. Jeremia 31:3. ↩

  2. Die Vorlage bricht die Parallelkonstruktion hier ebenso ab: Wie im Deutschen fehlt auch im Original das Objekt zu „gelangen zu einer Empfindung“ (hebr. לבוא לידי הרגשה, ohne Gegenstück zum vorangehenden „wahre Erkenntnis DES SCHÖPFERS“). ↩