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Kabbala Bibliothek Startseite / Rabash / Aufzeichnungen / 399. Die Stiftshütte des Zeugnisses

399. Die Stiftshütte des Zeugnisses

„Dies ist die Abrechnung der Stiftshütte, der Stiftshütte des Zeugnisses.“1 Rashi erklärte2: „Die Stiftshütte des Zeugnisses“ ist ein Zeugnis für Israel, dass der Schöpfer ihnen wegen des Vorfalls mit dem Kalb vergeben hatte, denn Er ließ Seine Shechina (göttliche Gegenwart) unter ihnen wohnen. Dort wird in Daat Sekenim3 eine andere Erklärung angeführt: Es war ein Zeugnis für Moses. Denn als sie ihn verdächtigten, Schekel aus den Mitteln für den Bau der Stiftshütte gestohlen zu haben, sagte Moses zu ihnen: „Ich möchte, dass die Stiftshütte als Zeugnis dient.“ Daraufhin zählten sie erneut und stellten fest, dass die Schekel für die Haken der Säulen verwendet worden waren.

Maimonides sagt4: „Wie weit reicht Umkehr (Teshuwa)? Bis der Kenner der Geheimnisse ihm bezeugt, dass er nicht mehr zu seiner Unvernunft zurückkehren wird.“ Die übliche Frage lautet: Kann ein Mensch denn den Schöpfer bitten, über ihn Zeugnis abzulegen, sodass er dadurch weiß, dass seine Umkehr bereits als vollgültig gelten kann? Mein Vater und Lehrer erklärte: Wenn ein Mensch Umkehr erreicht hat und seine ganze Absicht auf das Geben gerichtet ist, ruht sofort der Geist des Schöpfers auf ihm.

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026


  1. 2. Mose 38:21. ↩

  2. Rashi zu 2. Mose 38:21. ↩

  3. Daat Sekenim zu 2. Mose 38:21. ↩

  4. Maimonides, Hilchot Teshuwa 2:2. ↩