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215. Die Aufnahme von Gästen – 1

Als Gast wird der Gute Trieb bezeichnet, der im Alter von dreizehn Jahren kommt. Und „groß ist die Aufnahme von Gästen“, denn der Körper lässt ihn nicht eintreten.

„Ein Fremder war ich in einem fremden Land.“1 Das ist ein Ausdruck für ein fremdes Verlangen – das Verlangen eines Fremden und nicht das Verlangen Israels.

Israel wird Yashar-El, „direkt zum Schöpfer“, genannt. Ein fremdes Verlangen dagegen richtet sich auf einen fremden Gott. So sagten unsere Weisen über den Vers „In dir soll kein fremder Gott sein“2 und erklärten: „Welcher fremde Gott befindet sich im Körper des Menschen? Das ist der Böse Trieb (Jezer haRa).“

Und bevor der Mensch spürt, dass er das Verlangen eines Fremden hat, hat er keinen Anlass, darum zu bitten, aus dem Exil herausgeführt zu werden.

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026


  1. 2. Mose 2:22. ↩

  2. Psalm 81:10. ↩