196. Über die Selbstaufopferung
Selbstaufopferung bedeutet, dass der Mensch den Namen des Himmels vor den Vielen heiligen muss. Das gilt, wenn die Vielen ihn zwingen, eine Übertretung zu begehen, für die der Grundsatz gilt: „Lass dich töten, aber übertritt sie nicht.“ Wenn also die Vielen beabsichtigen, ihn zum Götzendienst zu zwingen, gilt der Grundsatz „Lass dich töten, aber übertritt sie nicht“ sogar bei einem Schuhriemen.
Im Sinne der spirituellen Arbeit werden die Verlangen des Menschen als die Vielen bezeichnet. Wenn es die Verlangen von Götzendienern sind, bedeutet dies: Die vielen Götzendiener wollen, dass er Götzendienst verrichtet. Dann darf er zugunsten des Verlangens zu empfangen nicht einmal bei einem Schuhriemen nachgeben, wenn sie damit beabsichtigen, ihn von der Religion Israels abzubringen.
korrEY, Buchfassung, 25.09.2026