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Kabbala Bibliothek Startseite / Rabash / Aufzeichnungen / 214. Wer seinen Vater und seine Mutter beraubt

214. Wer seinen Vater und seine Mutter beraubt

„Wer diese Welt ohne Segensspruch genießt, über den heißt es: ‚Wer seinen Vater und seine Mutter beraubt und sagt: Es ist kein Vergehen, ist der Verbündete eines Verderbers‘.“1 Im Sohar heißt es: „Wer ist der Verderber? Das ist jener Mann, der den Mond beschädigt usw.“ Denn er verbindet sich mit der Sitra Achra (der anderen Seite), die der Welt Segnungen vorenthält.2

Denn ein Segen bedeutet im Verborgenen das Geben, das als Licht der Gnaden (Or Chassadim) gilt. Wenn sich der Untere nicht mit der Eigenschaft des Gebens beschäftigt, schafft er nicht die Möglichkeit, dass von oben alles Gute gegeben wird. So enthält er der Welt Segnungen vor.

Man kann erklären, dass „Welt“ Malchut genannt wird. Das heißt, er enthält der heiligen Shechina (göttlichen Gegenwart) die Fülle vor; denn durch den Glauben wird die Fülle herabgezogen.

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026


  1. Talmud, Traktat Berachot, Blatt 35b. ↩

  2. Sohar, Pekudei, Punkt 182. ↩