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209. Bräutigam und Braut

Mit der Freude des Bräutigams und der Braut sind der Schöpfer und die Shechina (göttliche Gegenwart) gemeint.

Im Traktat Ketubot heißt es: „Freude an der Torheit.“1 Das bedeutet: Jeder muss sich so geben, als wäre er ein Narr. Denn sein Verstand sagt ihm, es gehört sich weder zu tanzen noch sich an der Freude des Bräutigams und der Braut zu freuen: Was hat er schließlich davon, dass der Bräutigam die Braut heiratet?

Doch Israel bürgt füreinander, das heißt, ganz Israel bildet eine Einheit. Daher muss sich jeder darüber freuen, dass ein Teil von ihm jetzt Gewinn und Freude erfährt, denn dieser Teil empfängt die vollständige Korrektur.

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026


  1. Talmud, Traktat Ketubot 17a. ↩