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624. Zum Thema Ushpizin

Zum Thema Ushpizin (Festgäste) erklärte mein Vater und Lehrer: Dies entspricht dem im heiligen Sohar erwähnten Prinzip „ein Weg, auf dem man vorübergeht“; denn das Licht von Chochma kann nicht beständig leuchten.

Dies ist die Bedeutung von Masal (Glück), denn „Kinder, Leben und Versorgung hängen von Masal ab“, wie im Talmud Esser haSefirot1 angeführt wird. Das Wort ist von „Wasser fließt aus seinen Eimern“ abgeleitet. Fließen bedeutet, dass es nur Tropfen für Tropfen kommt, das Licht also ausschließlich mit Unterbrechungen leuchtet. Bei einem Wasserstrahl hingegen leuchtet es ohne Unterbrechung.

Daher wünschen die Gäste, dass ihnen ein weiter Raum zur Verfügung steht. Wenn sie hingegen kommen und der Raum eng ist, können sie nicht eintreten.

Gemeint ist, dass das Licht von Chochma nur leuchten kann, wenn es sich in Chassadim einkleidet. Gnaden werden „weit“ genannt, wie im Talmud Esser haSefirot erklärt wird. Das Licht von Chochma wiederum wird, wie oben gesagt, als Ushpizin bezeichnet. Wenn ihm also Gnaden fehlen, kann es sich nicht einkleiden.

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026


  1. Talmud Esser haSefirot, Teil 13. ↩