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603. In der Wand weilt die Shechina (göttliche Gegenwart)

Bnei Re’em, Schabbat Nachamu (Sabbat des Trostes), 5723 [3. August 1963]

„Rabbi Jossi eröffnete: ‚Und Hiskija wandte sein Gesicht zur Wand und betete zum Schöpfer‘ … Das ist es, was geschrieben steht: ‚Denn die Mich ehren, werde Ich ehren, und die Mich verachten, werden geringgeachtet.‘ Wer die Shechina betrachtet, während er betet – wie kann er die Shechina betrachten? Vielmehr muss er wissen, dass die Shechina gewiss vor ihm steht. Das ist es, was geschrieben steht: ‚Und Hiskija wandte sein Gesicht‘, denn dort weilt die Shechina. Deshalb darf sich zwischen ihm und der Wand nichts Trennendes befinden.“1

Hier ist zu fragen:

1) Welcher Zusammenhang besteht zwischen „Und Hiskija wandte sich“ und WaEtchanan?

2) Wie beantwortet die Aussage „Vielmehr muss er wissen, dass die Shechina gewiss vor ihm steht“ die Frage, wie man die Shechina betrachten kann?

3) Was bedeutet „denn dort weilt die Shechina“, also in der Wand? Weilt die Shechina denn gerade in der Wand? Es heißt doch: „Die ganze Erde ist erfüllt von Seiner Herrlichkeit.“ Ebenso: Was bedeutet, dass sich nichts Trennendes dazwischen befinden darf? Wenn es irgendeine Trennung gibt, trennt sie den Menschen dann schon von der Shechina?

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026


  1. Sohar, WaEtchanan. ↩