594. Die Mizwa der Umkehr
Im Sohar1 heißt es: „Die Mizwa der Umkehr: Jeder, der umkehrt, ist, als hätte er den Buchstaben Hej, also Malchut, zum Buchstaben Waw zurückgeführt usw. Umkehr (Teshuwa) besteht aus den Buchstaben ‚tashuv Hej‘ – ‚das Hej soll zum Waw zurückkehren‘. Denn wenn ein Mensch sündigt, bewirkt er, dass sich das Hej vom Waw entfernt. Deshalb wurde der Tempel zerstört.“
Ein König, dessen Erlasse härter sind als die des Pharaos, wird über Israel eingesetzt, sodass es gegen seinen Willen umkehrt, „bis zum Ewigen, deinem Gott“, um das Hej zu vervollständigen.
Umkehr, also Malchut, heißt Leben ohne Mühe und Anstrengung.
Erklärung: Arbeit und Anstrengung bestehen darin, gegen die Natur vorzugehen, also um des Himmels willen. Dadurch gelangt der Mensch zur Angleichung der Form. Dann wird die Fülle ohne Mühe gegeben, denn die Anstrengung bestand darin, keinen Lohn zu empfangen. So empfängt er später kraft der Angleichung der Form Leben; dies heißt „ohne Mühe“. „Und er schaut die Gestalt des Ewigen.“ Dies ist der Lohn für „Und Moses verbarg sein Gesicht, um nicht hinzuschauen.“
korrEY, Buchfassung, 25.09.2026
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Nasso, S. 8, Punkt 28. ↩