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584. Das Angesicht des Ewigen ist gegen die, die Böses tun

Ausgang des Schabbat (Sabbat), Wochenabschnitt Noach, 5736 [11. Oktober 1975]

„Das Angesicht des Ewigen ist gegen die, die Böses tun, um die Erinnerung an sie von der Erde zu tilgen.“ „Sie schrien, und der Ewige hört; aus all ihren Nöten rettete Er sie.“

Doch es ist zu fragen: Ist das Angesicht des Schöpfers nicht den Gerechten zugewandt und nicht denen, die Böses tun, wie geschrieben steht: „Denn im Licht Deines Angesichts hast Du uns … Barmherzigkeit, Leben und Frieden gegeben“? Dagegen wird nur Achoraim (Rückseite) als Eigenschaft des Gerichts bezeichnet, weil dort an den Frevlern (Rashaim) Gericht vollzogen wird.

Es lässt sich sagen: Gemeint sind jene Menschen, die auf den Wegen des Schöpfers den Weg der Wahrheit einschlagen wollen. Gerade sie sehen, dass sie ständig Böses tun, und sie schreien zum Schöpfer, damit Er sie rettet und aus dem Zustand des Bösen herausführt. Obwohl sie alles getan haben, was in ihrer Macht stand, können sie sich nicht vom Bösen befreien. So wurde über den Auszug aus Ägypten erklärt: „Die Kinder Israels seufzten wegen der Arbeit, und ihr Hilferuf stieg zum Ewigen empor“, und Er führte sie aus Ägypten heraus.

So ist es auch hier zu erklären: Der Schöpfer ließ ihnen Sein Angesicht leuchten, und damit wich von selbst die Verhüllung, die auf ihnen lag. Denn durch „das Angesicht des Ewigen ist gegen die, die Böses tun“ annulliert das Angesicht des Schöpfers sogar die Erinnerung an das Böse. Das bedeutet „um die Erinnerung an sie von der Erde zu tilgen“: Erez (Erde) ist bekanntlich mit Razon (Verlangen) verwandt. Nicht einmal die Erinnerung an ein böses Verlangen erwachte in ihnen, denn „sie schrien, und der Ewige hört; aus all ihren Nöten rettete Er sie“.

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026