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565. Heute sind sie auszuführen

„Sie heute auszuführen und morgen ihren Lohn zu empfangen.“ Das heißt, man muss liShma arbeiten. Warum also muss man sich dann daran erinnern: „und morgen ihren Lohn zu empfangen“?

Doch hier gibt es zwei Aspekte:1

1) Man muss glauben, dass in der Tora und den Mizwot ein wunderbarer, grenzenloser Genuss liegt und dass alle Genüsse dieser Welt nur wie ein winziges Leuchten sind im Vergleich zu dem, was auf der kleinsten Stufe der Heiligkeit (Kedusha) vorhanden ist, wie im Sohar und in den Schriften des ARI (R. Jizchak Luria) steht. Andernfalls setzt man die Würde der Tora und der Mizwot herab. Damit die eigene Absicht auf das Geben gerichtet ist, muss man daher sagen: „und morgen ihren Lohn zu empfangen.“ Das bedeutet, man sagt: „Jetzt will ich eine Wahl treffen und das Joch der Tora und der Mizwot nur um des Himmels willen auf mich nehmen.“

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026


  1. Der angekündigte zweite Punkt fehlt in der Vorlage. ↩