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343. Gopher-Holz

Oktober 1981

„Mach dir eine Arche aus Gopherholz; mit Kammern sollst du die Arche bauen und sie innen und außen mit Pech bestreichen.“

Die Flut bezeichnet die bösen Wasser. Wenn dem Menschen die Frage „Wer?“ kommt – die Frage des Pharaos: „Wer ist der Ewige, dass ich auf Seine Stimme hören sollte?“ – und ebenso die Frage des Frevlers: „Was ist dieser Dienst für euch?“, bilden diese beiden Fragen, also Mi („Wer?“) und Ma („Was?“), zusammen Majim („Wasser“), die Flut. Dadurch wird alles ausgelöscht, was beim Menschen in der Heiligkeit (Kedusha) Bestand hat.

Der Rat dagegen lautet, in die Teiwa (Arche) hineinzugehen. Teiwa besteht aus denselben Buchstaben wie Bajit (Haus), wie im Sulam (Leiter-Kommentar) geschrieben steht. Denn „Haus“ bezeichnet Chochma (Weisheit), wie geschrieben steht: „Durch Weisheit wird ein Haus gebaut.“ Das Gegenteil von Bajit ist Teiwa: Sie bezeichnet Chassadim (Gnaden), also den Glauben über dem Verstand, gemäß den Worten: „Denn Er hat Gefallen an Gnade.“

Das ist die Bedeutung von „und bestreiche sie innen und außen mit Pech“: Dort muss das Licht des Glaubens ruhen. Deshalb muss sie innen und außen mit Pech bedeckt sein. Dann ist sie ein Ort, an dem das Licht des Glaubens ruhen kann, denn nun braucht der Mensch dieses Licht. Wenn er auf dem Weg des Glaubens ist, bleibt kein Raum für die Fragen „Wer?“ und „Was?“. Deshalb wird man gerade durch die Arche vor den Wassern der Flut gerettet.

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026