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360. Ich fand meine Hände und Füße im Lehrhaus nicht

Hände und Füße sind zwei Gegensätze. „Hände“ bezeichnet das, was man erlangt, wie es heißt: „wenn die Hand es erlangt.“ Füße (Raglaim) stehen dagegen für Kundschafter (Meraglim). Das bedeutet: Man weiß noch nicht, was dort ist, und macht sich nun auf, das Land zu erkunden.

Der Mensch kommt vor allem durch die Füße voran, die von diesem Ort fortgehen. Damit wird angedeutet, dass man seine Handlungen ständig prüft, um zu sehen, ob das Land gut ist oder nicht. Durch Überwindung gelangt man dann zum anderen Ende, das als „Hände“ gilt. Die „Hände der Heiligkeit (Kedusha)“ heißen so, weil sie über dem Verstand stehen. Die Hände der Sitra Achra (die andere Seite) hingegen sind „Hände des Wissens“. Deshalb braucht man beides: Hände und Füße.

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026