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733. Zu ihrer Zeit – Ich werde sie beschleunigen

Rabbi Alexandri sagte: Rabbi Yehoshua ben Levi wies auf einen Widerspruch hin. Es steht geschrieben „Zu ihrer Zeit“, und es steht geschrieben „Ich werde sie beschleunigen“: „Ich, der Ewige, werde sie zu ihrer Zeit beschleunigen.“ Sind sie würdig, werde Ich sie beschleunigen; sind sie nicht würdig, geschieht es zu ihrer Zeit.1

Das bedeutet: Die ganze Welt muss zur Vollkommenheit des Guten gelangen und das Schöpfungsziel (Mattarat haBeria) empfangen, nämlich Seinen Geschöpfen Gutes zu tun. Die ganze Welt muss das Gute entsprechend den Worten „Glücklich bist du in dieser Welt“ empfinden.

Rabbi Elieser sagt: „Wenn das Volk Israel Umkehr (Teshuwa) vollzieht, wird es erlöst; wenn nicht, wird es nicht erlöst.“ Rabbi Yehoshua erwiderte ihm: „Wenn es keine Umkehr vollzieht, wird es dann nicht erlöst? Vielmehr setzt der Schöpfer einen König über das Volk ein, dessen Verordnungen so hart sind wie Hamans. Dann vollzieht Israel Umkehr und findet zum Guten zurück.“2

Der Sinn eines Königs, dessen Verordnungen so hart sind wie Hamans, lässt sich so erklären: Alles, was der Böse Trieb (Jezer haRa) ihnen zu tun vorschreibt, werden sie bei diesen Handlungen als herb und bitter wie Haman empfinden. Da der Mensch nicht ohne Genuss leben kann, werden alle zur Tora und zu den Mizwot eilen und dort den wahren Genuss empfinden.

Dies erklärt die Worte „Und Israel vollzieht Umkehr“: Das Volk wird an materiellen Dingen keinerlei Genuss mehr empfinden. Der harte Geschmack wie Haman, den es in materiellen Dingen empfinden wird, zwingt es folglich, zum Guten zurückzukehren.

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026


  1. Sanhedrin 98a. ↩

  2. Sanhedrin 97b. ↩