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829. Grundlage für das Studium des offenbarten Teils der Tora

In unserer Generation ist bereits allgemein anerkannt, dass das Studium des offenbarten Teils der Tora verpflichtend ist und man den Talmud sowie die frühen und späteren Gesetzesentscheider gründlich beherrschen und scharfsinnig verstehen muss.

Dafür lohnt es sich, alle Tage seines Lebens hinzugeben, sein Leben und sein gesamtes Vermögen einzusetzen und seine Familie hungern zu lassen – bis zu jenem Maß, von dem unsere Weisen sagten: „schwarz wie ein Rabe.“ Denn die Worte der Tora haben nur bei dem Bestand, der seinen Söhnen und Töchtern gegenüber grausam wie ein Rabe wird; und die Worte der Tora haben nur bei dem Bestand, der sich für sie zu Tode müht.

Man muss verstehen: Wozu dieser ganze Aufruhr? Wenn man sagt, es gehe darum, die Gesetze zu verstehen und darin nicht zu straucheln, dann würde es genügen, nur die Gesetzesentscheidungen zu lernen. Für alles Weitere wäre es ausreichend, wenn nur einer in der Stadt es lernte, um Rabbiner zu werden. Warum aber ist jeder Einzelne dazu verpflichtet – bis hin zu dem Ausspruch: „Denn Er ist dein Leben und die Länge deiner Tage“? Bedeutet das, dass jemand, der nicht alle sechs Ordnungen der Mishna lernt, keinen Geschmack an den Worten „Denn Er ist dein Leben“ findet? Wir sehen doch, dass jeder sagt: „Denn sie sind unser Leben und die Länge unserer Tage.“

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026