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Kabbala Bibliothek Startseite / Rabash / Aufzeichnungen / 164. Was man vom Schöpfer erbitten soll – Sein Diener zu sein

164. Was man vom Schöpfer erbitten soll – Sein Diener zu sein

Wenn der Mensch sieht, dass er bei der Arbeit für den Schöpfer auf Hindernisse stößt, und zum Schöpfer beten möchte, ihm Kraft für diese Arbeit zu geben, worum soll er dann bitten? Mit anderen Worten: Es gibt zwei Möglichkeiten:

1) Der Schöpfer soll die Hindernisse von ihm nehmen. Dann muss er keine großen Kräfte aufbringen, um auf den Wegen des Schöpfers zu gehen.

2) Der Schöpfer soll ihm mehr Geschmack an der Tora, am Gebet und an guten Taten geben. Dadurch können ihn die Hindernisse nicht aufhalten, denn wenn Tora und Mizwot wichtig sind, haben Hindernisse weder Raum noch Macht.

Ein Mensch kann zum Beispiel nicht sagen, er habe so viele Hindernisse, dass er sein Leben nicht retten könne. Es stimmt also nicht, wenn er behauptet, er könne sein Leben nicht retten, weil seine Angehörigen oder sein Umfeld ihn behindern. Vielmehr wird der Mensch gewiss alles, was er hat, für sein Leben geben, und alle Hindernisse sind in seinen Augen unbedeutend.

Deshalb bittet er den Schöpfer, ihm in Tora und Mizwot Geschmack am Leben zu geben. Angesichts des Lebens kann der Mensch nicht sagen, er habe Hindernisse, denn die Bedeutung des Lebens lässt ihn den Hindernissen keine Beachtung schenken.

korrEY, Buchfassung, 25.09.2026