Unkorrigiert. Deepl Pro aus ENG
Notiz 716. Über den Stolz
„Wer stolz ist“, sagt der Schöpfer, „der und ich können nicht in derselben Behausung wohnen.“
Ein Platz, an dem es mangelt, ist genau dann gegeben, wenn dieser Platz von Wänden umgeben ist; dann wird dieser Mangel als Kli [Gefäß] betrachtet. Ein Mangel ohne Wände gilt nicht als Kli, da der Raum der Welt dadurch nicht voll wird. Vielmehr dringt der Teil des Mangels der Welt entsprechend der Größe der Wände dort ein.
Durch die Wände, in denen der Mangel besteht, wird er voll. Obwohl ein Mensch also keinen Geschmack an der Tora und den Mizwot [Geboten/guten Taten] findet, wird er durch sein Engagement in der Tora und den Mizwot angezogen. In dem Maße, wie der Mangel vorhanden ist, wird er also voll.
Aber wenn sich der Mensch mit der Tora und den Mizwot befasst und die Tora und die Mizwot ihn zur Ganzheit führen, verdeckt er das Fehlen, das die Tora und die Mizwot ihm eigentlich bringen sollten. Außerdem betrachtet er sich selbst als vollkommenen Menschen. Daraus folgt, dass er keinen Platz hat, der gefüllt werden kann. So ist gesagt worden: „Jeder, der stolz ist, hat der Schöpfer gesagt: ‚Er und ich können nicht in derselben Behausung wohnen‘“, da er keinen Platz schafft.
Das ist die Bedeutung von „Von lo liShma [nicht um Ihretwillen] kommen wir zu liShma (um Ihretwillen)“. Doch solange man sich in lo liShma befindet und sich selbst als ganzen Menschen betrachtet, gibt es keinen Platz, an dem liShma einem helfen kann, weil man keinen Mangel hat.