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Unkorrigiert. Deepl Pro aus ENG

Notiz 687. Mach dir eine Lade

Aba Hanan hat im Namen von Rav Eliezer gesagt: „In einem Vers heißt es: ‚Mach dir eine Lade.‘ In einem anderen Vers heißt es: ‚Macht Läden‘ [im Plural]. Wie kommt das? Hier, wenn Israel den Willen des Schöpfers tun, wird die Arbeit nach ihnen benannt, so die Interpretation von RASHI. Hier, wenn sie nicht den Willen des Schöpfers tun, wird sie nach Moses benannt“ (Yoma 3b).

Wir brauchen zu verstehen, was die tatsächliche Wirklichkeit ist: Moses oder Israel. Wir sollten gesagt haben, dass die Lade der Platz ist, an dem die Tora aufbewahrt wird. „Zeit“ bedeutet das Kli [Gefäß], welches das Verlangen nach der Tora ist. Der Schöpfer gibt die Tora, und das Verlangen gehört den Geschöpfen.

Es steht geschrieben: „Wenn Israel nicht den Willen des Schöpfers tut“, und ihre ganze Absicht ist es, ihren eigenen Willen zu tun, wird die Lade nach Moses benannt, was bedeutet, dass ihr Verlangen, die Tora zu empfangen, nicht ihr eigenes ist, sondern das von Moses.

Mit anderen Worten: Die Tora, die die Eigenschaft von Moses ist, verpflichtet sie, ihren Willen zu tun. Aber für sich selbst haben sie kein Verlangen. Doch da die Tora sie dazu verpflichtet hat, die Tora zu empfangen, empfangen sie die Tora. Deshalb ist es Moses’ Wille.

Wenn sie jedoch den Willen des Schöpfers tun, was bedeutet, dass ihre einzige Ausrichtung darin besteht, zu geben, heißt es, sie entwickelten selbst das Verlangen, die Tora zu empfangen. Das ist (wie) ein Jugendlicher, der die Tora aus eigenem Antrieb besitzt, oder er braucht einen Aufseher, der ihm das Verlangen gibt, die Tora zu lernen.

Rabbi Jochanan fragte sich: Es steht geschrieben: „Mache dir eine Lade“, und es steht geschrieben: „Mache“ [im Plural]. Daher ist ein weiser Schüler, dessen Stadtbewohner ihm befehlen, seine Arbeit zu tun. RASHI interpretierte dies so, dass er die Arbeit zunächst Moses begann aufzuerlegen und sie danach der Öffentlichkeit auferlegte (Joma 72b).

In der Ethik sollten wir sagen, dass „Lade“ das Verlangen bedeutet, die Tora zu empfangen. Zunächst verpflichtete der Vers Moses, ein Diener des Schöpfers zu sein, lediglich mit dem Guten Trieb und dann mit dem Bösen Trieb. Das heißt, seine Mitbürger, nämlich die Organe und Begierden im Körper, ergeben sich und verrichten die Arbeit des Guten Triebs. Das ist die Bedeutung von „mit deinen beiden Trieben“.