Unkorrigiert. Deepl Pro aus ENG
Notiz 591. Erneuertes Wirken
„Vielmehr wird er eine Jungfrau aus seinem eigenen Volk nehmen.“ Er fragt: Warum muss es gerade eine Jungfrau sein, ohne Makel? Er antwortet: „Eine Frau ist ein Kelch des Segens. Wenn ihr Geschmack befleckt ist, bedeutet das, dass sie Malchut andeutet, die ‚Kelch des Segens‘ genannt wird … und der Opferpriester sollte makellos sein“ (Der Sohar, Emor, Punkt 38).
Die Menschen sollen bitten, was das für uns in der Arbeit andeutet. Der ARI hat über Malchut gesagt, dass sie jeden Tag zu ihrer Jungfräulichkeit zurückkehrt. Das heißt, die Wurzel von Malchut ist ein Punkt, und alle neun Sefirot in ihr gelten als Hinzufügung. Daher wird sie jeden Tag neu aufgebaut, was bedeutet, dass jeden Tag eine neue Arbeit beginnt, um die Malchut bis zu ihrem Zustand von Gadlut [Größe/Erwachsensein] aufzubauen.
Jeder Tag ist jedoch eine neue Erkenntnis, die wir von BYA zu Azilut erheben und sie vom Platz, an dem sie in die Klipa [Schale/Hülle] gefallen sind, herausholen und zu Kedusha (Heiligkeit) erheben.
In der Arbeit wird deutlich, dass man jeden Tag die Last des Himmelreichs aufs Neue auf sich nehmen sollte und nicht das nutzen darf, was man von gestern hatte – was bedeuten würde, dass man sich von ihr scheiden ließ und dasselbe Himmelreich zurücknimmt, oder dass sie Witwe geworden ist, was bedeutet, dass die Person im spirituellen Sinne gestorben ist, so wie in „Die Frevler werden in ihrem Leben ‚tot‘ genannt“, oder dass man sie entweiht hat.
Vielmehr sollte der Mensch jeden Tag das Himmelreich als etwas Neues annehmen. Er nutzt nicht das Himmelreich, das er gestern hatte. Vielmehr nimmt er nun eine neue Erkenntnis an, was bedeutet, dass er diese Malchut noch nicht beschmutzt hat, weil sie eine neue Erkenntnis ist.
Alle Lehren, die er heute über das Wirken des Schöpfers lernt, sollten mit neuen Interpretationen einhergehen, nicht mit denen von gestern, da er die Lehren von gestern bereits befleckt hat. Vielmehr muss es etwas Unberührtes sein.