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Unkorrigiert. Deepl Pro aus ENG

Notiz 569. Die Bedeutung des Opfers

Wir sehen, dass ein Opfer vollkommen und makellos sein muss.

Das bedeutet, dass es Menschen gibt, die ihr Leben opfern und ihre Seele der Götzenanbetung geben – an einem Platz, an dem ihr Leben keinen Sinn hat und sie erkennen, dass ihre gesamte Zukunft nichts als Schmerz und Qual ist.

Dies geschieht aus verschiedenen Gründen. Manche sind in diesen Zustand geraten, weil sie ihren Besitz verloren haben; sie haben das Gefühl, dass es keinen Sinn macht, ohne Besitz weiterzuleben, und glauben, dass dies das schlimmste Leid der Welt ist.

Oder sie stecken tief in Schulden, können diese nicht zurückzahlen und ertragen die Schande durch die Gläubiger nicht, was sie furchtbar quält. Auch sie glauben, dass dies das schlimmste Leid der Welt ist, und aus diesem Grund haben sie kein Verlangen mehr, weiterzuleben. Deshalb begehen sie Selbstmord.

Daraus folgt, dass das Darbringen des Opfers nicht für den Schöpfer, sondern für sie selbst geschieht. Dies wird als „Opfergabe an den Götzendienst“ bezeichnet.

Manchmal ist ein Mensch aufgrund der oben genannten Ursachen verzweifelt und hat gesagt, dass er nun bereit sei, dem Schöpfer in vollkommener Hingabe zu dienen, weil er erkennt, dass das körperliche Leben ihm keine Lebenskraft mehr schenkt, sondern dass er sich von allen körperlichen Sachen zurückziehen muss, da er mittellos und bedürftig ist; also gibt er sich der Spiritualität hin.

Auch darin liegt, obwohl er nun dem Schöpfer ein Opfer darbringt, immer noch ein Makel, denn das körperliche Leben, das er als Opfer gibt, ist fehlerhaft, sodass er nicht mangelhaft ist. Gäbe es keinen Makel in dem Opfer, würde er das körperliche Leben nicht opfern, sondern es für sich selbst nehmen und nicht für den Schöpfer.

Ein makelloses Opfer bedeutet, dass es keine Mängel aufweist, und noch gibt er seine Seele dem Schöpfer, um seinem Schöpfer Zufriedenheit zu schenken. Konkret wird dieses Opfer „Mein Feuer ist ein Wohlgeruch für den Ewigen“ genannt, da er keine Rücksicht auf sich selbst nimmt, sondern seine ganze Absicht lediglich um des Schöpfers willen gilt.