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Notiz 488. Die Gewänder der Seele – 2
Southport, 4. März 1957
Was die Gewänder der Seele betrifft: „In dem Maße, wie sich ein Mensch beim Einhalten der Tora und der Mizwot [Gebote/gute Taten] bemüht, wird für ihn oben in jenem Palast (dem Palast des Wesens des Himmels, Hod) ein Gewand angefertigt, das er in jener Welt tragen soll“ (Der Sohar, Pekudei, Punkt 166).
Wir sollten die Bedeutung des Gewands verstehen. Es ist bekannt, dass in der spirituellen Welt nichts erlangt werden kann außer durch Gewand, das wie ein Kli [Gefäß] ist, das geeignet ist, Licht zu offenbaren. Wenn sich also ein Mensch anstrengt, schafft diese Anstrengung das Kli für ihn, also das Verlangen und das Bedürfnis nach der Füllung mit Licht, da von oben nichts gegeben wird, bevor ein Bedarf an dieser Erleuchtung besteht.
Die Anstrengung, die ein Mensch unternimmt, weckt in ihm ein Bedürfnis und ein Verlangen, das heißt, er wird bedürftig nach der Hilfe des Schöpfers, um aus der Notlage zu entstehen, in der er sich während der Anstrengung befindet. Gäbe es die Anstrengung nicht, hätte er keinen Bedarf an Seiner Hilfe. Daraus folgt, dass genau diese Anstrengung ihm das Gewand der Seele verschafft, damit es zu einer Offenbarung der Göttlichkeit kommt.