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Unkorrigiert. Deepl Pro aus ENG

Notiz 463. Du bist reich geworden; du befindest dich am Abend; zünde die Kerze an

August 1983

„Du bist reich geworden; du befindest dich am Abend; zünde die Kerze an.“ Der König besaß zwei Bücher der Tora – mit dem einen geht er hinaus, das andere lässt er in seiner Schatzkammer zurück.

Es ist bekannt, dass es in der Arbeit des Schöpfers zwei entgegengesetzte Dinge gibt: 1) Ein Mensch muss in jedem Zustand, in dem er sich befindet, glücklich sein, sogar wenn es der niedrigstmögliche Zustand ist. Er sollte den Schöpfer preisen und ihm danken, dass er ihn zu denen zählt, die im Seminar sitzen, wie Unsere Weisen gesagt haben: „Wer geht und nichts tut, der bekommt für das Gehen eine Belohnung in der Hand.“ Das nennt man „Du bist reich geworden“, so wie in „Reichtum“, denn am Vorabend des Shabbat [Shabbats] sollte er wie jemand sein, der reich ist und dem es an nichts mangelt.

Danach muss man auf die andere Seite wechseln, um zu sehen, was man hat – wie viel Furcht vor Gott und Ehrfurcht vor dem Schöpfer man hat, und wie viele gute Taten und wie viel Tora und Verständnis der Tora. Zu diesem Zeitpunkt erkennt er, dass er mangelhaft ist. Dies wird „Abend“ genannt, so wie in „Und es wurde Abend und es wurde Morgen“, und dies wird „du bist am Abend“ genannt.

Sobald man diese beiden hat, dann „zünde die Kerze“ des Shabbat an. Zu diesem Zeitpunkt kommt die Mittlere Linie, nämlich das Licht des Shabbat.

Auf diese Weise können wir die Bedeutung der beiden Bücher der Tora auslegen, die der König besaß: eines, mit dem er hinaus- und hereinging, was bedeutet, dass es für die Zustände bestimmt war, in denen er sich befand, und eines, das besagte, dass er glauben musste, dass es eine Tora von Höherer Stufe gibt, die ihm noch verborgen ist, und dass er später dafür eine Belohnung erhält, sie zu erlangen.

Das bedeutet, dass es in jeder Stufe, in der er sich befindet, in die er ein- und ausgeht, immer eine Tora gibt, die ihm noch verborgen ist und die er erlangen muss. Dadurch geht er von Stufe zu Stufe. Außerdem bedeutet „König“, dass er über seinen Körper herrschen kann.