Unkorrigiert. Deepl Pro aus ENG
Notiz 452. So wie ich vor dir tanze
Juli–August 1979
„So wie ich vor Dir tanze, Dich aber nicht berühren kann, so werden auch alle meine Feinde mir nichts anhaben können.“ „Mögen … wir den Makel des Mondes voll werden lassen, damit er nicht mehr vermindert ist … so wie er vor seiner Verminderung war“, usw. Wir sollten verstehen, warum es einen Menschen interessieren sollte, dass der Mond beschmutzt ist, und was er dadurch verliert.
Der Mond andeutet Malchut. Malchut bedeutet das Himmelreich, was bedeutet, dass wir alle Handlungen darauf ausrichten müssen, um des Gebens willen dem Schöpfer zu geben und nicht, um etwas zu empfangen. Es gibt zwei Unterscheidungen in der Sitra Achra [andere Seite]: 1) den Griff der Klipot [Hüllen/Schalen], 2) das Saugen der Klipot.
Wenn der Mensch keinen Geschmack in der Arbeit findet und alles nur aus Pflichtgefühl tut, zeigt die Klipa [Singular von Klipot] ihm den Makel in der Spiritualität auf, nämlich dass Spiritualität geschmacklos ist. Dadurch gewinnt sie an Einfluss und lässt den Menschen nicht mit der Tora und den Mizwot [Geboten/guten Taten] in Berührung kommen, weil die Spiritualität herabgesetzt ist. Dies wird „Shechina [Göttliche Gegenwart] im Staub“ genannt.
Wenn der Mensch in der Tora und den Mizwot stärker wird und dafür eine Belohnung erhält, etwas Geschmack in der Arbeit zu finden, kommt die Klipa und will an der Kedusha [Heiligkeit] saugen. Das heißt, sie lässt den Menschen glauben, er solle sich nicht zum Zweck eines Gebots [Mizwa] mit der Tora und den Mizwot befassen, sondern wegen des persönlichen Genusses, den er gerade empfindet. So wandern der ganze Geschmack und der ganze Genuss zur Sitra Achra und nicht zur Kedusha [Heiligkeit]. Das nennt man „das Saugen an den Klipot“.
Aus diesem Grund wurde der Mond vermindert, um das Saugen an den Klipot zu vermeiden. Mit anderen Worten: Der Geschmack und der Genuss an der Kedusha wurden reduziert, und deshalb gibt es nichts mehr zu saugen. Dadurch entsteht jedoch Raum für einen Tanz, denn „tanzen“ bedeutet, dass ein Mensch abwechselnd auf- und absteigt und mal nach vorne, mal nach hinten fällt.
Daher geht es während der Verhüllung des Lichts, wenn der Mensch über dem Verstand zu wachsen versucht, um die Sache des Tanzens, was Auf- und Abstiege in der spirituellen Welt bedeutet. Dazu haben sie gesagt: „Aber ich kann Dich nicht berühren“, was bedeutet, dass es nichts zu saugen gibt. „So werden mir alle meine Feinde nichts anhaben können“ während der Fülle, denn dann beten wir um die Fülle des Makels des Mondes, dass es keine Verminderung darin geben möge, was bedeutet, dass er voll werden wird. Das Gebet lautet, dass auch dann die Feinde ihm nichts anhaben können, was bedeutet, dass sie nicht daraus saugen können.
Das Gebet bezieht sich darauf, dass so wie während der Verringerung kein Raum zum Saugen besteht, die Feinde während der Füllung des Mondes keinen Platz haben werden, an dem sie daraus saugen können.
Deshalb beten wir für die Auffüllung des Mangels des Mondes, was bedeutet, dass das Licht und die Freude offenbart werden, und dann beten wir, dass es keine Verminderung gibt, was bedeutet, dass die Sitra Achra nicht kommen und daraus saugen kann, da durch das Saugen die Verminderung entsteht. Deshalb haben wir gesagt: „dass es keine Verminderung gibt.“