Unkorrigiert. Deepl Pro aus ENG
Notiz 403. Das soll das Gesetz für den Aussätzigen sein
April 1981
„Das soll das Gesetz für den Aussätzigen am Tag seiner Reinigung sein, wenn er zum Priester gebracht wird.“ RASHI interpretiert: „Denn die Krankheiten entstehen durch Verleumdung.“
Verleumdung tritt vor allem dann auf, wenn der Mensch den Weg der Wahrheit gehen will, was bedeutet, dass Gedanken, Sprache und Handlung darauf ausgerichtet sind, um des Gebens willen zu geben. In diesem Moment kommt der Körper und verleumdet, dass es sich nicht lohne, an dieser Eigenschaft zu arbeiten. Das heißt, es lohne sich nicht, seine ganze Arbeit um des Gebens willen zu verwenden. Das ist die Frage des Frevlers, der fragt: „Wozu dient dir diese Arbeit?“
Wenn der Frevler mit solchen Fragen kommt, befindet er sich in einem schlechten Zustand, der Metzu-Ra [Hebräisch: als schlecht befunden; Deutsch: Aussätziger] genannt wird. So sehr er seine Beschwerden zu überwinden versucht, in dem Maße fühlt er sich schlecht. Wenn er also rein werden will – was „der Tag seines Reinigens“ ist –, dann „wird er zum Priester gebracht“.
Mit anderen Worten: Wenn er aus diesem Zustand des „Er wird zum Priester gebracht“ entstehen will, bedeutet das, dass er von oben zur Eigenschaft Chessed gebracht wird, die die Eigenschaft des „Priesters“ ist. Durch diese Eigenschaft wird er mit Gefäßen des Gebens belohnt.
Das ist die Bedeutung von „Wer kommt, um rein zu werden, dem wird geholfen“, nämlich durch die Eigenschaft des „Priesters“. Deshalb erfordert alles eine Erweckung von unten, die ihm ein Verlangen und eine Sehnsucht nach der Sache bringt, da es unmöglich ist, jemandem etwas zu geben, das er nicht will. Selbst wenn er es erhält, wird er es wegwerfen, weil er keinen Bedarf daran hat. Daher muss ein Mensch eine Erweckung von unten haben, damit er die Sache braucht.
Dann schätzt er entsprechend seinem Bedarf das Geschenk, das ihm von oben gegeben wird. Das ist die Bedeutung von „Alles, was in deiner Macht steht, das tue“, wodurch sich in ihm Kelim [Gefäße] bilden, um die Fülle zu empfangen, die „die Eigenschaft des Priesters“ genannt wird, welches das Licht von Chessed ist. Und dann ist seine lediglich Ausrichtung, dem Schöpfer zu geben.
Bevor er jedoch Kelim hat, die dies brauchen, kann er das Geschenk, das ihm gegeben wird, nicht wertschätzen und behält das Geschenk deshalb nicht. Deshalb könnte er alles verlieren, also müssen wir auf die Umkehr des Menschen warten. Daraus folgt, dass es nicht in der Macht des Menschen liegt, Buße zu tun, aber er kann sich dafür entscheiden, das Verlangen nach Umkehr zu haben.