Unkorrigiert. Deepl Pro aus ENG
Notiz 297. Er hebt die Armen aus dem Staub empor, hebt die Bedürftigen aus dem Müll empor
19. November 1971
Der Unterschied zwischen Staub und Abfall ist, dass Staub etwas Natürliches ist, das so entstanden ist, während Abfall Müll ist. Unsere Weisen haben gesagt: „Niemand ist ärmer als ein Hund und niemand reicher als ein Schwein“ (Shabbat 155b), denn ein Schwein findet überall Nahrung, denn auch Abfall ist Nahrung für ein Schwein.
Wir sollen das so auslegen: Solange man die Sünde der Urschlange nicht korrigiert hat, ist der ganze Geschmack, den man an der Tora und den Mizwot [Geboten/guten Taten] hat, lediglich wie Staub. Das nennt man „Shechina [Göttliche Gegenwart] im Staub“. Die Ausrichtung bei der Tora und den Mizwot sollte sein, dass wir durch unsere Arbeit die Shechina aus dem Staub erheben können.
Dies geht zurück auf die Schöpfung der Welten, die mit der Absicht geschah, dass wir die Korrektur der Gleichheit der Form vornehmen könnten, wie Unsere Weisen sagten: „So wie Er barmherzig ist, so sollst auch du barmherzig sein“ (Sotah 14a). Daher wurden Zimzum [Einschränkung] und Verhüllung auf die Gefäße der Empfängnis gelegt, damit sie ein leerer Raum ohne Kedusha [Heiligkeit] seien. Deshalb gibt es bei der Schöpfung den Geschmack von Staub.
Deshalb sagt der Vers: „Er erhebt den Armen aus dem Staub“, was bedeutet, dass die Shechina als arm und dürftig bezeichnet wird, weil jeder erkennt, dass sie nichts zu geben hat als Gegenleistung für das Befassen mit der Tora und den Mizwot.
Daraus folgt, dass alle Genüsse der Menschen lediglich aus der Verschwendung von Kedusha stammen, die sich ausbreitet und in die körperlichen Genüsse einzieht. Es wird „winziges Licht“ genannt und setzt die Klipot [Hüllen/Schalen] fort, und dies wird „Abfall“ genannt.
Daher erhebt Er aus dem Abfall, was bedeutet, dass Er den Menschen erheben muss, damit er nicht von den unwürdigen Freuden, die „Abfall“ genannt werden, mitgerissen wird. Wenn er sich vom Abfall fernhält, wird ihm eine Belohnung zugesprochen, dass er die Shechina aus dem Staub erhebt, da das eine vom anderen abhängt.