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Notiz 273. Der Mächtigste unter den Mächtigen
„Wer ist der Mächtigste unter den Mächtigen? Er, der seinen Feind zu seinem Freund macht“ (Sprüche der Väter de Rav Natan, Kapitel 23).
In der Ethik sollen wir „Mächtiger“ so auslegen, dass es „derjenige ist, der seine Neigung besiegt“ (Sprüche der Väter, Kapitel 4). Das heißt, er arbeitet mit dem Guten Trieb und bezwingt den Bösen Trieb.
Der Mächtigste der Mächtigen ist der Mensch, der auch mit dem Bösen Trieb arbeitet, wie Unsere Weisen sagten: „Von ganzem Herzen – mit beiden Trieben“ (Berachot 54), wobei auch der Böse Trieb dem Schöpfer dient. Daraus folgt, dass er seinen Feind, den Bösen Trieb, zu seinem Freund macht. Und da der Böse Trieb ebenfalls dem Schöpfer dient, folgt daraus, dass er hier mehr Arbeit hat, weshalb er „der Mächtigste der Mächtigen“ genannt wird.