Unkorrigiert. Deepl Pro aus ENG
Notiz 237. Verstand und Herz
Der Wille zum Empfangen drückt sich im Verstand und im Herzen aus. Indem man ihn durch eine Korrektur so ausrichtet, dass er um des Gebens willen arbeitet, kann man den höheren Überfluss empfangen.
Lass uns den Willen zum Empfangen im Herzen erklären. Das Herz wird als „Verlangen und Sehnsucht nach Freuden“ bezeichnet. Wenn ein Mensch also seine Handlungen so korrigieren kann, dass er auf alle Freuden der Welt verzichten kann, wenn er sieht, dass sie keinen Nutzen für die Herrlichkeit des Schöpfers bringen, wird er mit dem Empfangen wahrer Freuden belohnt, denn nun dient ihr Empfang nicht mehr seinem eigenen Vorteil.
Dies wird in dem Vers angedeutet: „Und er sah hierhin und dorthin und sah, dass niemand da war, und er schlug den Ägypter.“ RASHI interpretiert dies so, dass er sah, dass aus seinen Nachkommen nichts Gutes hervorgehen würde, was bedeutet, dass er erkannte, dass von diesem Ägypter, also von dieser Tat, kein Nutzen entstehen würde.
„Er schlug den Ägypter“, indem er ihn nicht seinen Willen stillen ließ und seine Bitte zurückwies. Dies wird als „das Töten der Tat und des Gedankens dieses Ägypters“ bezeichnet, der in seinem Herzen eingeschlossen ist. Außerdem liegt der Genuss des Verstandes lediglich darin, das zu tun, was er versteht, was er tut. In dem Maße, in dem er Dinge gegen seinen Verstand tut, wenn sein Verstand etwas anderes verlangt, wird sein Leiden an der Stärke des Widerstands gegen seinen Verstand gemessen.
Wenn ein Mensch über seinen Verstand hinausgeht, wenn ihm der Verstand gegeben wird, der all seine Arbeit gutheißt, wird er sagen können, dass er all dies empfängt, um zu geben, da er seinerseits den Verstand aufgeben kann.
Zu diesem Zeitpunkt kann er mit dem Licht des Glaubens belohnt werden, denn er kann aufgeben, weil sein Ziel nicht bei sich selbst liegt. Der Beweis dafür ist, dass er alles tut, sogar wenn es gegen den Verstand ist. Natürlich ist er fähig, das Licht des Glaubens zu empfangen, und kann sicher sein, dass sein Ziel darin besteht, zu geben.
Aber wenn er nicht im Glauben wirken kann, sondern lediglich dort, wo der Verstand zustimmt, also gemäß meinem Willen zu empfangen, bleibt er im Zimzum [Einschränkung]. Aus diesem Grund sind zwei Arbeiten geboten: Verstand und Herz.