Unkorrigiert. Deepl Pro aus ENG
Notiz 234. Die Wirklichkeit und die Existenz der Wirklichkeit
Beispiel: Ein lebendes Baby lebt. Das nennt man „Wirklichkeit“. Andererseits sehen wir, dass sein Leben vollständig vom Bedarf an Nahrung abhängt. Wenn das Baby nicht die Nahrung bekommt, die es braucht, wird es sterben. Daraus folgt, dass es aus der Perspektive der Existenz der Wirklichkeit stets erhalten werden muss, wie in „Der durch Seine Güte jeden Tag die Arbeit der Schöpfung erneuert“.
Was Siwugim [Verbindungen] betrifft, also die Verbindung von Seele und Körper. Die Seele wird als „Guter Trieb“ bezeichnet, der Körper als „Böser Trieb“. Sie sind zwei Gegensätze: Die eine ist das Verlangen zu geben, die andere will empfangen. Dem Menschen ist die Wahl gegeben, den Bösen Trieb zu zwingen, seine Eigenschaft zu ändern und darauf hinzuarbeiten, zu geben. Der Schöpfer vollzieht diese Siwug [Verbindung], wie in „Wäre da nicht die Hilfe des Schöpfers, würde er sie nicht zu überwinden versuchen.“
Die Frage war: Wenn der Schöpfer die Welt erschaffen hat, gibt es keine Neuheiten. Vielmehr erhält Er sie lediglich in ihrer Beständigkeit. Oder wurden neue Welten erschaffen, wie Unsere Weisen sagten: „Die Gerechten erschaffen jeden Tag Welten“? Wenn dem so ist, dann erschafft der Schöpfer keine neuen Dinge.
Die Antwort darauf lautet, dass Er sogar jetzt noch Siwugim erschafft, was bedeutet, dass Er sogar jetzt noch neue Welten und neue Seelen erschafft, aber auch dies hängt lediglich von uns ab, denn uns wurde die Wahl gegeben, Siwugim zu erschaffen.
Die Nacht ist die Zeit der Arbeit, und der Morgen gilt als „nach der Arbeit“, wenn man die Ergebnisse der Arbeit erhält. Zu jener Zeit gab es einen Menschen, der lahm war, und einen Menschen, der blind war. So hat Raba gesagt: „Ich flehe dich an, erbe keine doppelte Hölle“, denn der Böse Trieb hebt den Guten Trieb auf und der Gute Trieb den Bösen Trieb. Vielmehr erfordert dies die Hilfe des Schöpfers, so wie es heißt: „Wäre da nicht die Hilfe des Schöpfers, würde er es nicht überwinden.“
Die Frage war, ob es, wenn Er einmal erschaffen hat, keine Neuerungen in der Schöpfung gibt, sondern lediglich Erhaltung. Die Antwort lautet, dass es aus der Perspektive der Seelen Neuerungen gibt, und dies wird als „Siwug zur Zeugung neuer Seelen“ bezeichnet.