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Notiz 161. Erweckung – 1
Jeder gläubige Mensch erlebt im Leben einen Moment oder eine Zeit, in der er eine Art Erweckung von oben erlebt, in der er die Lebenskraft des Judentums spürt.
Im Allgemeinen befindet sich der Mensch in verschiedenen Zuständen, in denen er keine Gnade der Kedusha [Heiligkeit] hat, und manchmal vergisst er ganz, dass es Kedusha in der Welt gibt. Selbst wenn er sich daran erinnert, geschieht dies lediglich aufgrund der Erziehung, also aus Gewohnheit, wie zum Beispiel, wenn er den Segen über den Genuss sagt. Manchmal spürt er nicht einmal, zu wem er spricht oder was er sagt, und der Segen, den er sagt, entspringt lediglich der Gewohnheit.
Noch manchmal im Leben spürt ein Mensch tatsächlich die Lebenskraft in der Kedusha. Das kann nur für kurze Zeit sein, etwa eine Minute lang, in der er den Geschmack der Kedusha spürt, der durch eine Erweckung von oben zu ihm kommt, und ein Mensch kann daraus eine Reshimo [Erinnerung] wecken, dass er einst eine Erweckung hatte.
Deshalb folgt, dass jeder Mensch in sich eine Reshimo hat, und diese Reshimo enthält das Kli [Gefäß], also das Herz, und dadurch kann man eine Erweckung von unten bewirken.