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Shamati 1. Es gibt nichts außer Ihm (Ejn Od Milwado)
1. Es gibt nichts außer Ihm (Ejn Od Milwado) Ich hörte am 6. Februar 1944. Es steht geschrieben: „Es gibt nichts außer Ihm.“ Das bedeutet, dass es keine andere Kraft in der Welt gibt, die fähig wäre, irgendetwas gegen Ihn zu bewirken. Wenn der Mensch jedoch sieht, dass es in …
Shamati 2. Über die Shechina im Exil
2. Über die Shechina im Exil Ich hörte im Jahr 1942. Der heilige Sohar sagt: „Er ist Shochen (der Wohnende) und sie ist die Shechina (göttliche Gegenwart).“ Wir müssen diese Worte wie folgt interpretieren: Es ist bezüglich des Oberen Lichts bekannt, dass es in ihm keine Veränderungen gibt, wie es …
Shamati 3. Das Wesen der spirituellen Erkenntnis
3. Das Wesen der spirituellen Erkenntnis Ich hörte. Wir unterscheiden eine Vielzahl von Stufen und Unterscheidungen in den Welten. Man muss wissen, dass immer, wenn die Rede von Stufen und Unterscheidungen ist, es um die Erlangung der Seelen geht, gemessen an dem, was sie von den Welten empfangen, entsprechend der …
Shamati 4. Was ist der Grund für die Schwere, die der Mensch bei der Annullierung vor dem Schöpfer in der Arbeit empfindet?
4. Was ist der Grund für die Schwere, die der Mensch bei der Annullierung vor dem Schöpfer in der Arbeit empfindet? Ich hörte am 6. Februar 1944. Wir müssen den Grund für die Schwere kennen, die man empfindet, wenn man in der Annullierung seines „Selbst“ vor dem Schöpfer arbeiten möchte …
Shamati 5. Lishma ist eine Erweckung von oben. Warum brauchen wir eine Erweckung von unten?
5. Lishma ist eine Erweckung von oben. Warum brauchen wir eine Erweckung von unten? Ich hörte im Jahr 1945. Wie man li­Shma erreicht, das zu verstehen liegt nicht in der Hand des Menschen. Denn der menschliche Verstand vermag nicht zu ergründen, wie es so etwas auf unserer Welt geben kann. …
Shamati 6. Was „Stütze in der Tora“ in der Arbeit bedeutet
6. Was „Stütze in der Tora“ in der Arbeit bedeutet Ich hörte im Jahr 1944. Wenn der Mensch die Tora studiert und erreichen möchte, dass all seine Handlungen in der Absicht zu geben sein mögen, dann muss er sich bemühen, dass er stets „Stütze in der Tora“ habe. Denn die …
Shamati 7. Was es in der Arbeit bedeutet, wenn die Gewohnheit zur zweiten Natur wird
7. Was es in der Arbeit bedeutet, wenn die Gewohnheit zur zweiten Natur wird Ich hörte im Jahr 1943. Wenn der Mensch sich an etwas gewöhnt, so wird dies für ihn zur Gewohnheit und jede Gewohnheit wird für den Menschen zur zweiten Natur. Deswegen gibt es nichts, dessen Wirklichkeit der …
Shamati 8. Was ist der Unterschied zwischen dem Schatten der Heiligkeit und dem von Sitra Achra?
8. Was ist der Unterschied zwischen dem Schatten der Heiligkeit und dem von Sitra Achra? Ich hörte im Juni/Juli 1944. Es steht geschrieben: „Bis der Tag kühl wird und die Schatten schwinden.“​ (Hoheslied 2,17) Und man muss verstehen, was „die Schatten“ in der spirituellen Arbeit bedeuten und was zwei Schatten …
Shamati 9. Was sind „drei Dinge, die den Verstand des Menschen erweitern“, in der Arbeit
9. Was sind „drei Dinge, die den Verstand des Menschen erweitern“, in der Arbeit Ich hörte im August/September 1942. Der heilige Sohar erklärt, was unsere Weisen sagten: „Drei Dinge erweitern des Menschen Verstand. Diese sind: eine ansehnliche Frau, eine ansehnliche Behausung und ansehnliche Gefäße (Kelim).“​ (Brachot 57b) Er besagt: „Eine …
Shamati 10. Was bedeutet „Fliehe, mein Geliebter“ in der Arbeit?
10. Was bedeutet „Fliehe, mein Geliebter“ in der Arbeit? Ich hörte im Juni/Juli 1944. Man muss wissen, dass wenn ein Mensch beginnt, den Weg zu gehen, auf dem er alles um des Himmels willen tun möchte, er Phasen von Aufstiegen und Abstiegen erlebt. Manchmal erlebt er einen so tiefen Abstieg, …
Shamati 11. „Freude mit Zittern“, in der Arbeit
11. „Freude mit Zittern“, in der Arbeit Ich hörte im Jahr 1948. Freude wird als Aspekt der Liebe bezeichnet, was ein Zustand des Seins ist. Dies gleicht jemandem, der sich ein Haus baut, aber in den Wänden des Hauses keinerlei Öffnung lässt. Daraus folgt, dass er keinerlei Möglichkeit hat, das …
Shamati 12. Die hauptsächliche Arbeit des Menschen
12. Die hauptsächliche Arbeit des Menschen Ich hörte am 16. September 1947. Die hauptsächliche Arbeit des Menschen muss darin bestehen, den Geschmack daran zu erreichen und zu verspüren, seinem Schöpfer Wohlgefallen zu bereiten. Denn alles, was der Mensch zu seinem eigenen Nutzen tut, entfernt ihn aufgrund der Unterschiedlichkeit der Form …
Shamati 13. Ein Granatapfel
13. Ein Granatapfel Ich hörte am 15. September 1947. Über den „Granatapfel“ (Rimon) sagte Baal HaSulam, dass dies ein Hinweis darauf ist, was unsere Weisen gesagt haben: „Selbst die Leeren in dir [im Volk Israel] sind voller Mizwot (Gebote) wie ein Granatapfel“​ (Eruwin 19a). Und er sagte, dass sich das …
Shamati 14. Was ist die Erhabenheit des Schöpfers?
14. Was ist die Erhabenheit des Schöpfers? Ich hörte im Jahr 1948. Die Erhabenheit (Romemut) des Schöpfers bedeutet, dass man den Schöpfer bitten muss, einem die Kraft zu geben, über dem Verstand zu gehen. Die Erhabenheit des Schöpfers hat also zwei Bedeutungen: 1. Dass man nicht vom Verstand erfüllt sein …
Shamati 15. Die Bedeutung „anderer Götter“ in der Arbeit
15. Die Bedeutung „anderer Götter“ in der Arbeit Ich hörte am 3. August 1945. Es steht geschrieben: „Ihr sollt euch keine anderen Götter machen vor Meinem Angesicht“​ (vgl. 2. Mose 20,3). Und der heilige Sohar (Sohar, Ki Tissa, Punkt 4) erklärt, dass man „Steine zum Abwägen“ braucht. Und diesbezüglich fragte …
Shamati 16. Was ist der „Tag des Schöpfers“ und die „Nacht des Schöpfers“ in der Arbeit?
16. Was ist der „Tag des Schöpfers“ und die „Nacht des Schöpfers“ in der Arbeit? Ich hörte im Jahr 1941. Die Weisen sagten über den Vers: „Wehe denen, die sich sehnen nach dem Tag des Ewigen. Wozu [dient] euch der Tag des Ewigen? Er ist Finsternis und nicht Licht“​ (Amos …
Shamati 17. Was bedeutet es, dass Sitra Achra „Malchut ohne Krone“ genannt wird?
17. Was bedeutet es, dass Sitra Achra „Malchut ohne Krone“ genannt wird? Ich hörte im Jahr 1941. Krone bedeutet Keter, und Keter ist der Ausströmende und die Wurzel. Die Heiligkeit (Kedusha) ist mit der Wurzel verbunden, das heißt, die Heiligkeit wird als in Gleichheit der Form mit ihrer Wurzel angesehen. …
Shamati 18. Was bedeutet „In Verborgenheit wird meine Seele weinen“ in der Arbeit? – 1
18. Was bedeutet „In Verborgenheit wird meine Seele weinen“ in der Arbeit? – 1 Ich hörte im Jahr 1940. Wenn sich über dem Menschen die Verhüllung verstärkt und er in einen solchen Zustand gelangt, dass er keinerlei Geschmack an der Arbeit verspürt und überhaupt nicht in der Lage ist, sich …
Shamati 19. Was bedeutet es in der Arbeit, dass der Schöpfer die Körper hasst?
19. Was bedeutet es in der Arbeit, dass der Schöpfer die Körper hasst? Ich hörte im Jahr 1943. Der Sohar sagt, dass der Schöpfer die Körper hasst. Er sagte, damit sei das Verlangen zu empfangen gemeint, das „Körper“ genannt wird. Da der Schöpfer Seine Welt zu Seiner Ehre erschuf, wie …
Shamati 20. Zum Thema liShma
20. Zum Thema liShma Ich hörte im Jahr 1945. Zum Thema li­Shma: Damit der Mensch li­Shma erlangt, braucht er eine Erweckung von oben, denn dies ist ein Leuchten von oben. Der menschliche Verstand kann es nicht begreifen; nur wer davon gekostet hat, weiß es. Darüber heißt es: „Kostet und seht, …
Shamati 21. Wenn der Mensch sich in einem Zustand des Aufstiegs fühlt
21. Wenn der Mensch sich in einem Zustand des Aufstiegs fühlt Ich hörte am 9. November 1944. Wenn der Mensch sich in einem Zustand des Aufstiegs fühlt, in gehobener Stimmung ist und dann spürt, dass er nur nach Spiritualität strebt, ist es gut, sich mit den Geheimnissen der Tora zu …
Shamati 22. Tora liShma
22. Tora liShma Ich hörte am 6. Februar 1941. Der Kern von „Tora li­Shma“ besteht darin, dass man lernt, um mit vollkommener Gewissheit innerhalb des Verstandes selbst, ohne jeden Zweifel an der Klärung der Wahrheit, zu erkennen: „Es gibt ein Gericht, und es gibt einen Richter.“ „Es gibt ein Gericht“ …
Shamati 23. Ihr, die ihr den Ewigen liebt, hasst das Böse
23. Ihr, die ihr den Ewigen liebt, hasst das Böse Ich hörte am 2. Juni 1931. In der Schrift heißt es: „Ihr, die ihr den Ewigen liebt, hasst das Böse; Er bewahrt die Seelen Seiner Getreuen; aus der Hand der Frevler rettet Er sie.“​ (Psalm 97,10) Und er erklärte, dass …
Shamati 24. Aus der Hand der Frevler rettet Er sie
24. Aus der Hand der Frevler rettet Er sie Ich hörte am 25. Juli 1944. In der Schrift heißt es: „Die ihr den Ewigen liebt, hasst das Böse … aus der Hand der Frevler rettet Er sie.“​ (Psalm 97,10) Und er fragte: Welcher Zusammenhang besteht zwischen „hasst das Böse“ und …
Shamati 25. Dinge, die aus dem Herzen kommen
25. Dinge, die aus dem Herzen kommen Ich hörte am 25. Juli 1944. Zum Ausspruch: „Worte, die aus dem Herzen kommen, dringen ins Herz ein.“​ (R. Moshe ibn Esra, Shirat Israel, S. 156) Wenn dem so ist, warum sehen wir dann, dass der Mensch von seiner Stufe fällt, selbst wenn …
Shamati 26. Die Zukunft des Menschen ist vom Dank für die Vergangenheit abhängig und mit ihm verbunden
26. Die Zukunft des Menschen ist vom Dank für die Vergangenheit abhängig und mit ihm verbunden Ich hörte im Jahr 1943. Es steht geschrieben: „Der Ewige ist erhaben, und der Niedrige wird sehen“​ (Psalm 138,6), denn nur der Niedrige kann die Erhabenheit sehen. Die Buchstaben des Wortes „kostbar“ (yakar) sind …
Shamati 27. Was bedeutet: „Der Schöpfer ist erhaben, und der Niedrige wird sehen“? – 1
27. Was bedeutet: „Der Schöpfer ist erhaben, und der Niedrige wird sehen“? – 1 Ich hörte am 5. März 1949. „Der Ewige ist erhaben, und der Niedrige wird sehen.“ Wie kann es eine Angleichung an den Schöpfer geben, wenn der Mensch empfängt, der Schöpfer aber gibt? Darauf bezieht sich der …
Shamati 28. Ich werde nicht sterben, sondern leben
28. Ich werde nicht sterben, sondern leben Ich hörte im Jahr 1943. Zum Vers „Ich werde nicht sterben, sondern leben“​ (Psalm 118,17): Um zur Wahrheit zu gelangen, muss der Mensch empfinden, dass er sich tot fühlt, wenn er die Wahrheit nicht erlangt, denn er will leben. Mit anderen Worten: Der …
Shamati 29. Wenn einem Menschen Grübeleien kommen
29. Wenn einem Menschen Grübeleien kommen Ich hörte im Jahr 1943. „Der Ewige ist dein Schatten.“​ (Psalm 121,5) Wenn der Mensch grübelt, grübelt auch der Schöpfer über ihn. Wenn der Schöpfer grübelt, wird dies „Berg des Schöpfers“ genannt. Darin liegt das Geheimnis von „Wer darf den Berg des Schöpfers hinaufsteigen, …
Shamati 30. Das Wichtigste ist, nur geben zu wollen
30. Das Wichtigste ist, nur geben zu wollen Ich hörte am 20. März 1943. Das Wichtigste ist, nichts zu wollen, außer aufgrund Seiner Größe zu geben, denn jede Form des Empfangens ist untauglich. Aus dem Empfangen herauszukommen ist nur möglich, indem man zum anderen Extrem übergeht, also zum Geben. Die …
Shamati 31. Jeder, der dem Geist der Menschen angenehm ist
31. Jeder, der dem Geist der Menschen angenehm ist Ich hörte. „Jeder, der dem Geist der Menschen angenehm ist.“​ (Awot 3,10) Und er fragte: Finden wir nicht bei den größten und bekanntesten Menschen, dass es unter ihnen Meinungsverschiedenheiten gab? Dann ist er doch „dem Geist der Menschen nicht angenehm“. Er …
Shamati 32. Das Los ist das Geheimnis der Erweckung von oben
32. Das Los ist das Geheimnis der Erweckung von oben Ich hörte am 10. Februar 1943. Das Los ist das Geheimnis der Itaruta de Le’ila (Erweckung von oben), bei dem der Untere überhaupt nichts beiträgt. Darin liegt das Geheimnis von „man warf das Pur, das Los“​ (Ester 3,7). Denn Haman …
Shamati 34. Der Vorzug des Landes liegt in allem
34. Der Vorzug des Landes liegt in allem Ich hörte im Dezember 1941/Januar 1942. Es ist bekannt, dass sich nichts in seiner wahren Gestalt offenbart, sondern nur durch eine Sache und ihr Gegenteil: „wie der Vorzug des Lichts aus der Finsternis“​ (Prediger 2,13). Das bedeutet: Jede Sache macht ihr Gegenstück …
Shamati 33. Über die Lose an Jom Kippur und bei Haman
33. Über die Lose an Jom Kippur und bei Haman Ich hörte am 12. Februar 1943. Wie geschrieben steht: „Und Aharon soll über die beiden Böcke Lose werfen: ein Los für den Ewigen und ein Los für Asasel.“​ (3. Mose 16,8) Bei Haman heißt es: „Man warf das Pur, das …
Shamati 35. Über die Lebenskraft (Chajut) der Heiligkeit (Kedusha)
35. Über die Lebenskraft (Chajut) der Heiligkeit (Kedusha) Ich hörte im Jahr 1945. Es steht geschrieben: „Da ist das Meer, groß und weit nach allen Seiten; dort wimmelt es ohne Zahl von kleinen und großen Lebewesen.“​ (Psalm 104,25) Dies ist wie folgt auszulegen: 1) „Da ist das Meer“ meint das …
Shamati 36. Was sind die drei Körper im Menschen?
36. Was sind die drei Körper im Menschen? Ich hörte am 19. März 1944. Der Mensch besteht aus drei Körpern: 1) dem inneren Körper, der eine Einkleidung für die Nefesh der Heiligkeit (Kedusha) ist, 2) der Klipa Noga, 3) der Mishcha de Chivia [Haut der Schlange]. Damit der Mensch von …
Shamati 37. Ein Artikel zu Purim
37. Ein Artikel zu Purim Ich hörte im Jahr 1948. In der Megilla sind mehrere Einzelheiten zu klären: 1) Es steht geschrieben: „Nach diesen Ereignissen erhob der König Haman.“​ (Ester 3,1) Wir müssen verstehen, was „nach diesen Ereignissen“ bedeutet. Nachdem Mordechai den König gerettet hatte, müsste der König der Vernunft …
Shamati 38. Gottesfurcht (Jirat HaShem) ist sein Schatz
38. Gottesfurcht (Jirat HaShem) ist sein Schatz Ich hörte am 31. März 1947. Als Schatzkammer bezeichnet man das Gefäß (Kli), in das man seinen Besitz legt. Getreide zum Beispiel lagert man in einem Speicher, Wertgegenstände dagegen an einem besser geschützten Ort. Das heißt: Alles, was empfangen wird, erhält seine Bezeichnung …
Shamati 39. Und sie nähten Feigenblätter zusammen
39. Und sie nähten Feigenblätter zusammen Ich hörte am 16. Februar 1947. Das „Blatt“ steht für den Schatten, den es auf das Licht, also auf die Sonne, wirft. Es gibt zwei Arten von Schatten: 1) einen Schatten, der von der Heiligkeit (Kedusha) ausgeht, 2) einen Schatten, der durch eine Sünde …
Shamati 40. Der Glaube an seinen Lehrer – welches Maß hat er?
40. Der Glaube an seinen Lehrer – welches Maß hat er? Ich hörte im Jahr 1943. Bekanntlich gibt es einen Rechten Weg und einen Linken Weg. „Rechts“ (Yamin) wird hier aus dem Wort heimin, „sich nach rechts wenden“, erklärt. Denn den Vers „Und er glaubte an den Ewigen“​ (1. Mose …
Shamati 41. Was sind Kleinheit und Größe im Glauben?
41. Was sind Kleinheit und Größe im Glauben? Ich hörte am 29. März 1945. Es steht geschrieben: „Und sie glaubten an den Ewigen und an Moshe, Seinen Diener.“​ (2. Mose 14,31) Man muss wissen, dass die besondere Kraft der Lichter von Pessach darin besteht, dass man durch sie das Licht …
Shamati 42. Worauf deutet das Akronym Elul „Ich gehöre meinem Geliebten, und mein Geliebter gehört mir“ in der Arbeit hin?
42. Worauf deutet das Akronym Elul „Ich gehöre meinem Geliebten, und mein Geliebter gehört mir“ in der Arbeit hin? Ich hörte am 28. August 1942. Um dies zu verstehen, müssen wir noch einige weitere Dinge verstehen: 1) Die Bedeutung von Malchuyot (Königreiche), Sichronot (Erinnerungen) und Shofarot (Widderhörner). Und was bedeuten …
Shamati 43. Über Wahrheit und Glauben
43. Über Wahrheit und Glauben Ich hörte. Wahrheit ist das, was der Mensch fühlt und mit eigenen Augen sieht. Diese Unterscheidung wird „Lohn und Strafe“ genannt. Das bedeutet, dass man nichts ohne Anstrengung gewinnen kann. Das gleicht einem Menschen, der zu Hause sitzt und nichts für seinen Lebensunterhalt tun will. …
Shamati 44. Mocha (Verstand) und Liba (Herz)
44. Mocha (Verstand) und Liba (Herz) Ich hörte am 3. Januar 1928. Man muss prüfen, ob es mit dem Glauben in Ordnung ist, das heißt, ob man Ehrfurcht und Liebe besitzt, wie geschrieben steht: „Wenn Ich ein Vater bin, wo ist die Ehre, die Mir gebührt? Und wenn Ich ein …
Shamati 45. Zwei Unterscheidungen in der Tora und in der Arbeit
45. Zwei Unterscheidungen in der Tora und in der Arbeit Ich hörte am 5. September 1948. Es gibt zwei Unterscheidungen in der Tora und zwei Unterscheidungen in der Arbeit: 1. Ehrfurcht. 2. Liebe. Tora bezeichnet einen Zustand der Vollkommenheit. Dabei sprechen wir nicht von der Arbeit des Menschen und davon, …
Shamati 46. Die Herrschaft Israels über die Klipot (Schalen)
46. Die Herrschaft Israels über die Klipot (Schalen) Ich hörte. Es geht um die Herrschaft Israels über die Klipot und umgekehrt um die Herrschaft der Klipot über Israel. Zunächst muss man verstehen, was mit Israel und den Völkern der Welt gemeint ist. An mehreren Stellen wird erklärt, dass Israel die …
Shamati 47. „Wo du Seine Größe findest“
47. „Wo du Seine Größe findest“ Ich hörte. „Wo du Seine Größe findest, dort findest du Seine Demut.“​ (siehe Megilla 31a) Erklärung: Ein Mensch, der sich stets in wahrer Anhaftung (Dwekut) befindet, sieht, dass der Schöpfer Sich erniedrigt, das heißt, dass der Schöpfer an niedrigen Orten gegenwärtig ist. Und der …
Shamati 48. Die wichtigste Grundlage
48. Die wichtigste Grundlage Ich hörte am 8. November 1952. Die wichtigste Grundlage ist der allen bekannte Weg. Vorsicht und Wachsamkeit in Bezug auf Mocha (Verstand) sind nötig, weil es auf einer Frage gründet. Wenn ihm die bekannte Frage begegnet, muss er gerüstet und gefestigt sein, Wache zu halten und …
Shamati 49. Das Wesentliche sind Mocha (Verstand) und Liba (Herz)
49. Das Wesentliche sind Mocha (Verstand) und Liba (Herz) Ich hörte am 6. November 1952. Auf den Bereich des Mocha muss man sich durch jene Arbeit vorbereiten, die zum Glauben gehört. Wenn man in der Arbeit des Glaubens nachlässig ist, fällt man nämlich in einen Zustand, in dem man nur …
Shamati 50. Zwei Zustände
50. Zwei Zustände Ich hörte. Die Welt hat zwei Zustände: 1. Im ersten Zustand wird die Welt „Leiden“ genannt, 2. im zweiten Zustand wird sie „heilige Shechina (göttliche Gegenwart)“ genannt. Bevor der Mensch würdig wird, seine Handlungen so zu korrigieren, dass sie dem Geben dienen, empfindet er die Welt nur …
Shamati 51. Wenn dieser Schuft dir begegnet
51. Wenn dieser Schuft dir begegnet Ich hörte am 27. April 1943. „Wenn dieser Schuft dir begegnet, zieh ihn ins Lehrhaus usw (Kidushin 30b). Wenn nicht, soll er ihn an den Todestag erinnern.“​ (Brachot 5a) Das bedeutet, er soll ihn daran erinnern, dass die Arbeit an einem Ort stattfinden muss, …
Shamati 52. Eine Übertretung löscht eine Mizwa nicht aus
52. Eine Übertretung löscht eine Mizwa nicht aus Ich hörte am 14. Mai 1943. „Eine Übertretung löscht eine Mizwa nicht aus, und eine Mizwa löscht eine Übertretung nicht aus.“ Im Sinne der spirituellen Arbeit muss man den Weg des Guten gehen. Doch das Böse im Menschen lässt ihn diesen Weg …
Shamati 53. Die Sache der Begrenzung
53. Die Sache der Begrenzung Ich hörte am 4. Juni 1943. Die Begrenzung besteht darin, den Zustand, in dem man sich befindet, zu begrenzen und keine Gadlut (großer Zustand) zu wollen. Vielmehr will man für immer in seinem gegenwärtigen Zustand bleiben. Dies wird „beständige Anhaftung (Dwekut)“ genannt. Das Maß der …
Shamati 54. Das Ziel der Arbeit – 1
54. Das Ziel der Arbeit – 1 Ich hörte am 13. Februar 1941. Es ist bekannt, dass der wesentliche Dienst darin besteht, seinem Schöpfer Wohlgefallen zu bereiten. Doch man muss wissen, was „geben“ bedeutet, da dieses Wort jeder im Munde führt. Bekanntlich lässt Gewohnheit den Geschmack verblassen. Deshalb muss genau …
Shamati 55. Wo findet sich Haman in der Tora?
55. Wo findet sich Haman in der Tora? Ich hörte am 13. Februar 1941. „Haman – wo findet er sich in der Tora? ‚Hast du etwa [haMin] von dem Baum gegessen, von dem Ich dir geboten hatte, nicht zu essen?‘“​ (Chullin 139b; der Vers: 1. Mose 3,11). Man muss verstehen, …
Shamati 56. Die Tora wird Yore genannt
56. Die Tora wird Yore genannt Ich hörte am 2. Februar 1941. Die Tora wird Yore („weisend“) genannt, nach den Worten „er soll gewiss erschossen werden“ (yaro yiyare)1. Gemeint ist: Wenn der Mensch sich mit der Tora befasst, empfindet er seine Entfernung in genau dem Maß, in dem er sich …
Shamati 57. Er soll ihn nach seinem Willen darbringen
57. Er soll ihn nach seinem Willen darbringen Ich hörte am 6. Februar 1944. Zu dem Vers „Er soll ihn nach seinem Willen darbringen“​ (3. Mose 1,3) legten unsere Weisen aus: „Wie geschieht das? Man zwingt ihn, bis er sagt: ‚Ich will.‘“​ (Bawa Batra 47b, 48a) Ebenso müssen wir verstehen, …
Shamati 58. Die Freude ist ein „Spiegel“ guter Taten
58. Die Freude ist ein „Spiegel“ guter Taten Ich hörte. Die Freude ist ein „Spiegel“ guter Taten: Gehören die Taten zur Heiligkeit (Kedusha), offenbart sich dadurch Freude. Man muss jedoch wissen, dass es auch den Aspekt einer Klipa (Schale) gibt. Ob es sich um Heiligkeit handelt, lässt sich am Verstand …
Shamati 59. Der Stab und die Schlange
59. Der Stab und die Schlange Ich hörte am 23. Februar 1948. „Moshe antwortete und sprach: ‚Aber sie werden mir nicht glauben …‘ Da sprach der Ewige zu ihm: ‚Was hast du da in deiner Hand?‘ Er antwortete: ‚Einen Stab.‘ Da sprach Er: ‚Wirf ihn auf die Erde.‘ Und er …
Shamati 60. Eine Mizwa, die durch eine Übertretung kommt
60. Eine Mizwa, die durch eine Übertretung kommt Ich hörte am 14. Februar 1943. Der Begriff „Mizwa, die durch eine Übertretung kommt“​ (Sukka 30a) bedeutet: Wenn der Mensch die Arbeit auf sich nimmt, um eine Gegenleistung zu erhalten, teilt sich dies in zwei Dinge: 1) Das Annehmen der Arbeit. Dies …
Shamati 61. Und um Ihn herum stürmt es gewaltig
61. Und um Ihn herum stürmt es gewaltig Ich hörte am 18. April 1948. Über den Vers „Und um Ihn herum stürmt es gewaltig“​ (Psalm 50,3) sagten unsere Weisen, der Schöpfer sei mit den Gerechten bis auf Haaresbreite genau (siehe Bawa Kama 50a; Jewamot 121b). Und er fragte: „Warum verdienen …
Shamati 62. Er steigt hinab und verführt, steigt hinauf und klagt an
62. Er steigt hinab und verführt, steigt hinauf und klagt an Ich hörte am 29. Februar 1948. „Er steigt hinab und verführt, steigt hinauf und klagt an.“1 Der Mensch muss sich immer prüfen, ob seine Tora und seine Arbeit nicht in die Tiefen des Abgrunds hinabsteigen. Denn die Größe des …
Shamati 63. Leiht auf Meine Rechnung, und Ich werde bezahlen
63. Leiht auf Meine Rechnung, und Ich werde bezahlen Ich hörte im Jahr 1938. Zum Verständnis des Ausspruchs unserer Weisen: „Leiht auf Meine Rechnung, und Ich werde bezahlen.“​ (Beiza 15b) Der Sinn ist: Das Ziel des Werkes von Himmel und Erde ist das Licht des Schabbat. Dieses Licht muss den …
Shamati 64. Aus lo liShma kommt man zu liShma
64. Aus lo liShma kommt man zu liShma Ich hörte am 27. Dezember 1947. „Aus lo li­Shma kommt man zu li­Shma.“​ (Tosafot zu Brachot 17a) Wenn man besonders aufmerksam hinsieht, kann man sagen, dass die Zeit von lo li­Shma die wichtigere ist, weil es dann leichter ist, die Handlung dem …
Shamati 65. Über das Offenbare und das Verborgene
65. Über das Offenbare und das Verborgene Ich hörte am 18. Januar 1942. Es steht geschrieben: „Das Verborgene gehört dem Ewigen, unserem Gott, das Offenbare aber uns und unseren Kindern auf ewig, damit wir alle Worte dieser Tora tun.“​ (5. Mose 29,28) Man muss fragen: Was will uns die Schrift …
Shamati 66. Über die Gabe der Tora – 1
66. Über die Gabe der Tora – 1 Ich hörte im Jahr 1948. Mit der Gabe der Tora, die stattfand, als Israel am Berg Sinai stand, ist nicht gemeint, dass die Tora damals ein einziges Mal gegeben wurde und das Geben danach aufhörte. Vielmehr gibt es im Spirituellen keine Abwesenheit, …
Shamati 67. Weiche vom Bösen
67. Weiche vom Bösen Ich hörte am 4. Oktober 1942. Man muss sich bei „Weiche vom Bösen“​ (Psalm 34,15) in Acht nehmen und die vier Bünde wahren. Bund der Augen (Brit Ejnaim) – man muss sich davor hüten, Frauen anzusehen. Das Verbot des Hinsehens gilt nicht nur deshalb, weil man …
Shamati 68. Die Verbindung des Menschen zu den Sefirot
68. Die Verbindung des Menschen zu den Sefirot Ich hörte am 17. Februar 1943. Vor der Sünde des ersten Menschen: 1. Sein Körper bestand aus Bina de Malchut de Malchut de Assija. 2. Er besaß NaRaN aus Brija und NaRaN aus Azilut. Nachdem er gesündigt hatte, fiel sein Körper in …
Shamati 69. Zuerst wird die Welt korrigiert
69. Zuerst wird die Welt korrigiert Ich hörte im Juni/Juli 1943. Er sagte, dass zuerst die Welt korrigiert wird und danach die vollkommene Erlösung kommt – das Geheimnis der Ankunft des Messias. Darauf beziehen sich die Worte: „Deine Augen werden deinen Lehrer sehen“​ (Jesaja 30,20) und „die Erde wird von …
Shamati 70. Mit starker Hand und ausgegossenem Grimm
70. Mit starker Hand und ausgegossenem Grimm Ich hörte am 28. Juni 1943. Um zu verstehen, was geschrieben steht: „Mit starker Hand und ausgegossenem Grimm werde Ich über euch herrschen“​ (Hesekiel 20,33), muss man Folgendes klären: Es gibt doch den Grundsatz (Klal), dass es im Spirituellen keinen Zwang gibt, wie …
Shamati 71. Im Verborgenen weint meine Seele – 2
71. Im Verborgenen weint meine Seele – 2 Ich hörte am 28. Juni 1943. „Im Verborgenen weint meine Seele wegen des Hochmuts“​ (Jeremia 13,17) – wegen des Hochmuts Israels. Und er fragt: „Kann es denn vor dem Schöpfer Weinen geben?“​ (Chagiga 5b) Schließlich heißt es: „Stärke und Freude sind an …
Shamati 72. Vertrauen ist das Gewand für das Licht
72. Vertrauen ist das Gewand für das Licht Ich hörte am 31. März 1947. Vertrauen ist das Gewand für das Licht, das „Leben“ genannt wird. Denn es gilt: „Es gibt kein Licht ohne ein Gefäß.“ Daraus folgt, dass das Licht, das „Licht des Lebens“ genannt wird, sich nicht einkleiden kann, …
Shamati 73. Nach dem Zimzum (Einschränkung)
73. Nach dem Zimzum (Einschränkung) Ich hörte im Jahr 1943. Nach dem Zimzum wurden die ersten neun Sefirot zum Ort der Heiligkeit (Kedusha). Und Malchut, auf die der Zimzum angewandt wurde, wurde zum Ort für die Welten. In ihr sind zwei Aspekte zu unterscheiden: 1) ein leerer Raum, der der …
Shamati 74. Die Bedeutung von Welt, Jahr und Nefesh
74. Die Bedeutung von Welt, Jahr und Nefesh Ich hörte im Jahr 1943. Es ist bekannt, dass es keine Wirklichkeit gibt, ohne dass jemand diese Wirklichkeit empfindet. Wenn wir daher von „Nefesh von Azilut“ sprechen, bedeutet dies, dass man in einem gewissen Maß eine Erlangung in der höheren Fülle empfindet. …
Shamati 75. Es gibt den Aspekt der Kommenden Welt und den Aspekt dieser Welt
75. Es gibt den Aspekt der Kommenden Welt und den Aspekt dieser Welt Ich hörte. Es gibt den Aspekt der Kommenden Welt und den Aspekt dieser Welt. „Kommende Welt“ bezeichnet den Aspekt des Glaubens, „diese Welt“ den Aspekt der Erlangung. Über die kommende Welt steht geschrieben: „Sie werden satt werden …
Shamati 76. Zu jeder deiner Opfergaben sollst du Salz darbringen
76. Zu jeder deiner Opfergaben sollst du Salz darbringen Ich hörte. „Zu jeder deiner Opfergaben sollst du Salz darbringen“​ (3. Mose 2,13), was „Salzbund“ bedeutet. Ein Bund steht dem Verstand entgegen. Denn gewöhnlich ist es so: Wenn zwei Menschen einander Gutes tun, brauchen sie gewiss keinen Bund zu schließen, solange …
Shamati 77. Die Seele des Menschen wird ihn lehren
77. Die Seele des Menschen wird ihn lehren Ich hörte am 24. August 1947. „Die Seele des Menschen wird ihn lehren.“ Bekanntlich wird die ganze Tora vor allem um der Bedürfnisse der Seele willen studiert, also für diejenigen, die bereits die Stufe der Seele (Neshama) erlangt haben. Dennoch müssen sie …
Shamati 78. Die Tora, der Schöpfer und Israel sind eins
78. Die Tora, der Schöpfer und Israel sind eins Ich hörte im Juni/Juli 1943. „Die Tora, der Schöpfer und Israel sind eins.“ Daher muss der Mensch, wenn er Tora lernt, li­Shma lernen. Das bedeutet, dass er mit der Absicht lernt, die Tora möge den Menschen lehren. Dies entspricht auch dem …
Shamati 79. Azilut und BYA
79. Azilut und BYA Ich hörte. Azilut bezeichnet den Bereich von Chase an aufwärts, der nur aus Gefäßen des Gebens besteht. BYA ist das Geheimnis des Empfangens, um zu geben. Das untere Hej steigt zum Ort von Bina auf. Da der Mensch von Natur aus vom Verlangen zu empfangen, um …
Shamati 80. Zum Thema Achor be Achor
80. Zum Thema Achor be Achor Ich hörte. Panim (Vorderseite) und Achor (Rückseite). Damit ist gemeint: Das Empfangen der Fülle oder das Geben der Fülle heißt Panim. Ein Zustand der Verneinung heißt Achoraim (Rückseiten), das heißt, dass er nicht empfängt oder nicht gibt. Wenn der Mensch mit der Arbeit beginnt, …
Shamati 81. Über die Erhebung von MaN
81. Über die Erhebung von MaN Ich hörte. Es ist bekannt, dass infolge des Zerbrechens Funken der Heiligkeit (Kedusha) in BYA fielen. Dort, in BYA, können sie nicht korrigiert werden. Daher muss man sie zu Azilut erheben. Indem man Mizwot und gute Taten mit der Absicht vollbringt, seinem Schöpfer Wohlgefallen …
Shamati 82. Das Gebet, das man immer beten muss
82. Das Gebet, das man immer beten muss Ich hörte im November 1952. Der Glaube wird als Malchut bezeichnet. Er wird als Mocha (Verstand) und Liba (Herz) erklärt, das heißt als Geben und Glaube. Dem Glauben gegenüber steht die Orla (Vorhaut), die für Verstand steht. Gewöhnlich wird die Orla hochgeschätzt. …
Shamati 83. Über das rechte Waw und das linke Waw
83. Über das rechte Waw und das linke Waw Ich hörte am 24. Februar 1943. Es gibt den Aspekt Se (זה‎, „dies“ in männlicher Form) und den Aspekt Sot (זאת‎, „dies“ in weiblicher Form). Moshe, unser Lehrer, wird als Se bezeichnet; darin liegt das Geheimnis des Shushbina de Malka [Trauzeugen …
Shamati 84. Was bedeutet: „Er vertrieb den Menschen aus dem Garten Eden, damit er nicht vom Baum des Lebens nehme“?
84. Was bedeutet: „Er vertrieb den Menschen aus dem Garten Eden, damit er nicht vom Baum des Lebens nehme“? Ich hörte am 19. März 1944. Es steht geschrieben: „Und Er sprach zu ihm: ‚Wo bist du?‘​ (1. Mose 3,9) … und er sprach: ‚Ich hörte Deine Stimme‘ … ‚und ich …
Shamati 85. Was bedeutet „die Frucht eines prächtigen Baumes“ in der Arbeit?
85. Was bedeutet „die Frucht eines prächtigen Baumes“ in der Arbeit? Ich hörte am 27. September 1942. Es steht geschrieben: „Und ihr sollt euch am ersten Tag die Frucht eines prächtigen Baumes nehmen, Palmwedel, Zweige eines dicht belaubten Baumes und Bachweiden“​ (3. Mose 23,40). Dies ist folgendermaßen zu erklären: „Frucht …
Shamati 86. Und sie bauten Städte der Armut
86. Und sie bauten Städte der Armut Ich hörte am 31. Januar 1941. Die Schrift sagt: „Und sie bauten für Pharao Städte der Armut, Pitom und Ramses.“​ (2. Mose 1,11) Man muss fragen: Pitom und Ramses scheinen doch schöne Städte zu sein. „Städte der Armut“ hingegen bedeutet Armut und Elend; …
Shamati 87. Schabbat Shekalim
87. Schabbat Shekalim Ich hörte am 7. März 1948. Am Schabbat Shekalim (dem Schabbat, an dem der Abschnitt Shekalim gelesen wird), als er zum Kiddush (Segensspruch über den Wein) hereinkam, sagte er: „Bei den Admorim (chassidischen geistlichen Führern) in Polen gab es den Brauch, dass alle Wohlhabenden am Schabbat Shekalim …
Shamati 88. Die ganze Arbeit ist nur dort, wo es zwei Wege gibt – 1
88. Die ganze Arbeit ist nur dort, wo es zwei Wege gibt – 1 Ich hörte am 24. Januar 1948. Die ganze Arbeit ist nur dort, wo es zwei Wege gibt, wie geschrieben steht: „Und er soll durch sie leben“​ (3. Mose 18,5) – und nicht durch sie sterben (Joma …
Shamati 89. Um die Worte des Sohar zu verstehen
89. Um die Worte des Sohar zu verstehen Ich hörte am 15. Februar 1948. Um die Worte des Sohar zu verstehen, muss man zunächst verstehen, was der Sohar sagen will. Was der Sohar sagen will, zu verstehen, hängt vom Maß der Hingabe an Tora und Mizwot ab. Tora und Mizwot …
Shamati 90. Im Sohar, Bereshit
90. Im Sohar, Bereshit Ich hörte am 28. März 1948. Im Sohar, Bereshit, Seite 165, heißt es in den „Geheimnissen der Tora“: „Mishna: Die Beschützer der Fürsten sind von oben aufgerichtet, und die Schärfe des flammenden Schwertes ist über alle Heere und Lager eingesetzt usw. Auf vielen Seiten werden andere …
Shamati 91. Über die Söhne des Austauschs
91. Über die Söhne des Austauschs Ich hörte am 18. April 1948. Im heiligen Sohar (siehe Sohar, WaYeze, Punkt 186; Sohar, WaYishlach, Punkt 220) wird erklärt, was es mit Ruben auf sich hat, der von Lea geboren wurde, obwohl Yaakow während des Akts an Rachel dachte. Das Gesetz besagt: Wenn …
Shamati 92. Erklärung des Aspekts Masla (Glück)
92. Erklärung des Aspekts Masla (Glück) Ich hörte am 14. Juni 1948. „Glück“ (Masal) nennt man etwas, das über dem Verstand liegt. Das heißt: Obwohl es dem Verstand nach so oder so hätte sein müssen, führte das Glück dazu, dass ihm sein Werk gelang. Denn Verstand bedeutet Ursache und Wirkung: …
Shamati 93. Zum Thema Flossen und Schuppen
93. Zum Thema Flossen und Schuppen Ich hörte im Jahr 1945. Um zu verstehen, was unsere Weisen sagten: „Alles, was Schuppen hat, hat bekanntermaßen auch Flossen. Doch bei allem, was Flossen hat, ist nicht bekannt, ob es auch Schuppen hat.“​ (Chullin 66b) Auf dem Weg der Arbeit ist die Schuppe …
Shamati 94. Und ihr sollt eure Seelen bewahren
94. Und ihr sollt eure Seelen bewahren Ich hörte im Jahr 1945. Im Vers „Und ihr sollt eure Seelen bewahren“​ (siehe 5. Mose 4,15) bezieht sich das Bewahren vor allem auf die spirituelle Seele. Die materielle Seele hingegen bewahrt der Mensch auch ohne eine Anweisung der Tora. Denn es gilt …
Shamati 95. Über die Entfernung der Vorhaut
95. Über die Entfernung der Vorhaut Ich hörte im Jahr 1943. Malchut an sich wird „untere Chochma“ genannt. Hinsichtlich ihrer Verbindung mit Jessod wird sie „Glaube“ genannt. Über Jessod befindet sich der Aspekt der Vorhaut. Ihre Aufgabe ist es, Malchut von Jessod zu trennen und ihr die Verbindung mit Jessod …
Shamati 96. Was bedeutet der Abfall von Dreschboden und Kelter in der Arbeit?
96. Was bedeutet der Abfall von Dreschboden und Kelter in der Arbeit? Ich hörte im Jahr 1943. Der Dreschboden (Goren) ist das Geheimnis der männlichen Dinim (Urteile). Er entspricht dem Zustand „sie hat sich verborgen, aber nicht verunreinigt“. Der Mensch empfindet, dass er sich im Zustand des Dreschbodens befindet – …
Shamati 97. Über den Abfall von Dreschboden und Kelter
97. Über den Abfall von Dreschboden und Kelter Ich hörte. Goren (Dreschboden) bedeutet eine Verminderung guter Taten: Der Mensch empfindet gegenüber dem Schöpfer einen Zustand von Gronot (Hälsen), im Sinne von Ger’onot (Mängeln). Deshalb verringert er seine guten Taten. Danach gelangt er in den Zustand von Yekew (Kelter), entsprechend den …
Shamati 98. Spiritualität heißt, was niemals aufgehoben wird
98. Spiritualität heißt, was niemals aufgehoben wird Ich hörte im Jahr 1948. Spiritualität heißt, was niemals aufgehoben wird. Daher wird das Verlangen zu empfangen in seiner gegenwärtigen Form – um des Empfangens willen – als körperlich bezeichnet. Denn es wird aus dieser Form aufgehoben und nimmt die Form – um …
Shamati 99. Er sagte nicht: Frevler oder Gerechter
99. Er sagte nicht: Frevler oder Gerechter Ich hörte. „Rabbi Chanina bar Pappa lehrte: Jener Engel, der über die Empfängnis eingesetzt ist, heißt Nacht. Er nimmt einen Tropfen, stellt ihn vor den Schöpfer und sagt zu Ihm: ‚Gebieter der Welt, was soll aus diesem Tropfen werden: ein Starker oder ein …
Shamati 100. Die schriftliche Tora und die mündliche Tora – 1
100. Die schriftliche Tora und die mündliche Tora – 1 Ich hörte im Jahr 1943. Die schriftliche Tora ist eine Erweckung von oben, und die mündliche Tora ist eine Erweckung von unten. Beide zusammen werden „Sechs Jahre soll er dienen, und im siebten soll er frei ausgehen“​ (2. Mose 21,2) …
Shamati 101. Erläuterung zum Psalm „Für den Sieger über Rosen“
101. Erläuterung zum Psalm „Für den Sieger über Rosen“ Ich hörte am 28. Februar 1943. „Für den Sieger“​ (Psalm 45,1) – für denjenigen, der bereits gesiegt hat. „Über Shoshanim (Rosen)“ – damit ist die heilige Shechina gemeint, deren Bedeutung in der Wandlung von Trauer zu einem Festtag und zu Sasson …
Shamati 102. Und ihr sollt euch die Frucht eines prächtigen Baumes nehmen
102. Und ihr sollt euch die Frucht eines prächtigen Baumes nehmen Ich hörte.1 Zum Vers „Und ihr sollt euch die Frucht eines prächtigen Baumes nehmen“​ (3. Mose 23,40): Gemeint ist der Aspekt eines Gerechten, der „ein Baum, der Frucht bringt“ genannt wird. Darin liegt der ganze Unterschied zwischen Heiligkeit (Kedusha) …
Shamati 103. Dessen Herz ihn dazu bewegt
103. Dessen Herz ihn dazu bewegt Ich hörte am 9. Oktober 1942. Zum Vers „Von jedem Menschen, dessen Herz ihn dazu bewegt, sollt ihr Meine Spende nehmen“​ (2. Mose 25,2): Darin liegt das Geheimnis des Ausdrucks „der Stoff einer Spende aus Heiligkeit (Kedusha)“​ (siehe Chagiga, Mishna 3,1). Mit anderen Worten: …
Shamati 104. Und der Verderber saß
104. Und der Verderber saß Ich hörte am 9. Oktober 1942. Im Sohar, Noah: „Es gab eine Sintflut, und ein Verderber saß in ihr.“​ (Sohar, Noah, Punkt 80) Er fragte: „Die Sintflut, also eine Wasserflut, ist doch selbst ein Verderber und tötet. Was bedeutet es dann, dass in ihr, also …
Shamati 105. Ein Tora‑gelehrter Mamser hat Vorrang vor einem ungelehrten Hohenpriester
105. Ein Tora‑gelehrter Mamser hat Vorrang vor einem ungelehrten Hohenpriester Ich hörte am 1. November 1944. „Ein Tora-gelehrter1 Mamser (Bastard) hat Vorrang vor einem ungelehrten Hohenpriester.“​ (Horajot, Mishna 3,8) Mamser bedeutet hier El sar [fremder Gott] und ach sar [nur fremd]. Gemeint ist das Mamser-Sein: Wenn der Mensch das Verbot …
Shamati 106. Was bedeutet der Hinweis auf die zwölf Challot am Schabbat?
106. Was bedeutet der Hinweis auf die zwölf Challot am Schabbat? Ich hörte im August/September 1942. In den Schabbat-Liedern steht: „Er wird uns den Geschmack der zwölf Challot (Shabbatbrote) offenbaren, die ein Buchstabe in Seinem Namen sind, verdoppelt und schwach.“1 Die Worte des heiligen ARI sind folgendermaßen zu deuten. Bekanntlich …
Shamati 107. Über die zwei Engel
107. Über die zwei Engel Ich hörte im Februar 1943. Über die zwei Engel, die den Menschen am Vorabend des Schabbat begleiten: einen guten Engel und einen bösen Engel. Der gute Engel wird als die Rechte bezeichnet, denn durch ihn nähert sich der Mensch der Arbeit für den Schöpfer. Dies …
Shamati 108. Wenn du Mich einen Tag verlässt, werde Ich dich zwei Tage verlassen
108. Wenn du Mich einen Tag verlässt, werde Ich dich zwei Tage verlassen Ich hörte im Jahr 1943. Jeder Mensch ist durch den Aspekt des Empfangens in ihm vom Schöpfer entfernt. Im Allgemeinen ist er jedoch nur aufgrund des Verlangens zu empfangen in ihm entfernt. Da der Mensch nicht nach …
Shamati 109. Zwei Arten von Fleisch
109. Zwei Arten von Fleisch Ich hörte. Im Allgemeinen unterscheiden wir zwei Arten von Fleisch: das Fleisch von Vieh und das Fleisch von Fischen. Bei beiden gibt es Zeichen der Unreinheit. Die Tora gab uns Zeichen, damit wir wissen, wie wir uns von ihnen fernhalten und nicht unter die Herrschaft …
Shamati 110. Ein Feld, das der Ewige gesegnet hat
110. Ein Feld, das der Ewige gesegnet hat Ich hörte im Jahr 1943. „Ein Feld, das der Ewige gesegnet hat.“​ (1. Mose 27,27) Die heilige Shechina (göttliche Gegenwart) wird „Feld“ genannt. Manchmal wird aus dem Feld (Sade, שדה‎) eine Lüge (Sheker, שקר‎)1. Denn das Waw (ו‎) im Hej (ה‎) steht …
Shamati 111. Hauch, Stimme und Rede
111. Hauch, Stimme und Rede Ich hörte am 2. Juli 1943. Es gibt die Aspekte „Hauch“, „Stimme“ und „Rede“. Es gibt den Aspekt „Eis“, und es gibt den Aspekt „furchtbar“​ (Hesekiel 1,22). „Hauch“ bezeichnet zurückgeworfenes Licht (Or Choser), das aus dem Massach (Schirm) hervortritt und eine begrenzende Kraft darstellt. Solange …
Shamati 112. Die drei Engel
112. Die drei Engel Ich hörte im Oktober 1942. Zu verstehen sind: 1. die Angelegenheit der drei Engel, die Awraham zur Zeit seiner Beschneidung besuchten; 2. dass der Schöpfer kam, um ihn zu besuchen, und was Er ihm bei diesem Besuch sagte; 3. die Aussage unserer Weisen, dass ein Besucher …
Shamati 113. Das Achtzehngebet
113. Das Achtzehngebet Ich hörte. Im Achtzehngebet heißt es: „Denn Du erhörst das Gebet jedes Mundes Deines Volkes Israel in Barmherzigkeit.“​ (Gebet Amida, 16. Segensspruch) Auf den ersten Blick ist das schwer zu verstehen. Zunächst sagen wir: „Denn Du erhörst das Gebet jedes Mundes.“ Das heißt: Der Schöpfer erhört sogar …
Shamati 114. Das Gebet
114. Das Gebet Ich hörte im Jahr 1942. Es ist zu verstehen, wie das Gebet, das als Aspekt der Barmherzigkeit gilt, überhaupt möglich ist. Schließlich gibt es die Regel: „Ich habe gefunden und mich nicht bemüht – glaube es nicht.“​ (Megilla 6b) Der Rat besteht darin, dass der Mensch dem …
Shamati 115. Das Unbelebte, das Pflanzliche, das Belebte und das Sprechende
115. Das Unbelebte, das Pflanzliche, das Belebte und das Sprechende Ich hörte im Jahr 1940. Das Unbelebte ist ein Zustand, in dem es keine eigene Verfügungsgewalt besitzt, sondern der Verfügungsgewalt des Hausherrn untersteht. Es ist gezwungen, jedes Begehren und jeden Wunsch des Hausherrn zu erfüllen. Da der Schöpfer die Schöpfung …
Shamati 116. Für den, der sagt: „Mizwot bedürfen keiner Absicht“
116. Für den, der sagt: „Mizwot bedürfen keiner Absicht“ Ich hörte. „Mizwot bedürfen keiner Absicht“​ (Pessachim 114b), und: „Die Belohnung für eine Mizwa gibt es nicht in dieser Welt.“​ (Kidushin 39b) Das bedeutet: Wer sagt, dass Mizwot keiner Absicht bedürfen, vertritt die Auffassung, dass es in dieser Welt keine Belohnung …
Shamati 117. Du hast dich bemüht und nicht gefunden – glaube es nicht
117. Du hast dich bemüht und nicht gefunden – glaube es nicht Ich hörte. Das Bedürfnis nach Anstrengung ist unerlässlich. Da der Schöpfer dem Menschen ein Geschenk gibt, will Er, dass der Mensch das Gute an diesem Geschenk empfindet. Andernfalls wäre er wie ein Unvernünftiger, wie unsere Weisen sagten: „Wer …
Shamati 118. Die Bedeutung der Knie verstehen, die sich vor Baal gebeugt haben
118. Die Bedeutung der Knie verstehen, die sich vor Baal gebeugt haben Ich hörte. Es gibt die Eigenschaft einer Frau und die Eigenschaft eines Ehemanns. Als Frau gilt diejenige, die „nichts anderes hat als das, was ihr Ehemann ihr gibt“. Als Ehemann gilt jemand, der selbst alles Gute in seinen …
Shamati 119. Jener Schüler, der im Verborgenen lernte
119. Jener Schüler, der im Verborgenen lernte Ich hörte am 16. September 1942. „Jener Schüler lernte im Verborgenen. Berurya versetzte ihm einen Stoß [schlug ihn] und sagte: ‚In allem geordnet‘​ (2. Samuel 23,5) – wenn sie in den 248 [Gliedern] geordnet ist, bleibt sie bestehen.“​ (Eruwin 53b–54a) „Chashai“ (im Verborgenen) …
Shamati 120. Der Grund für den Brauch, an Rosch HaSchana (dem jüdischen Neujahrsfest) keine Nüsse zu essen
120. Der Grund für den Brauch, an Rosch HaSchana (dem jüdischen Neujahrsfest) keine Nüsse zu essen Ich hörte am 13. September 1942. Der Grund für den Brauch, an Rosch HaSchana keine Nüsse zu essen, ist folgender: Egos (אגוז‎, „Nuss“) hat nach der Gematria (Zahlenwertrechnung) denselben Zahlenwert wie „Sünde“ – חט …
Shamati 121. Sie war wie die Schiffe eines Kaufmanns
121. Sie war wie die Schiffe eines Kaufmanns Ich hörte. In dem Vers heißt es: „Sie war wie die Schiffe eines Kaufmanns, aus der Ferne bringt sie ihr Brot.“​ (Sprüche 31,14) Wenn ein Mensch fordert und mit Nachdruck darauf besteht: „Alles gehört mir“​ (Bawa Mezia 2a), das heißt, alle Verlangen …
Shamati 122. Zum Verständnis dessen, was im Shulchan Aruch erklärt wird
122. Zum Verständnis dessen, was im Shulchan Aruch erklärt wird Ich hörte am 4. September 1942. Zum Verständnis dessen, was im Shulchan Aruch (Kodex des jüdischen Rechts) erklärt wird: Es gilt die Vorschrift, dass der Mensch die Gebete der Hohen Feiertage noch einmal durchgehen und studieren muss. Wenn dann die …
Shamati 123. Zum Thema „Sein Freilassungsbrief und seine Hand kommen zugleich“
123. Zum Thema „Sein Freilassungsbrief und seine Hand kommen zugleich“1 Ich hörte. Zum Thema „das untere Hej in den Augen“: Über den Augen entsteht ein Massach (Schirm) und eine Verhüllung. Die Augen stehen für Sehen und Vorsehung; der Mensch sieht einen Aspekt verborgener Vorsehung. Zum Thema Prüfung: Der Mensch hat …
Shamati 124. Schabbat Bereshit (Schöpfungsanfang) und der Schabbat der sechstausend Jahre
124. Schabbat Bereshit (Schöpfungsanfang) und der Schabbat der sechstausend Jahre Ich hörte. Es gibt zwei Aspekte des Schabbat: a) Schabbat Bereshit, b) den Schabbat der sechstausend Jahre. Der Unterschied zwischen ihnen ist folgender: Bekanntlich gibt es den Aspekt des Aufhörens und den Aspekt des Ausruhens. Von Aufhören spricht man, wenn …
Shamati 125. Wer den Schabbat erfreut
125. Wer den Schabbat erfreut Ich hörte am 5. Juni 1949. „Jedem, der den Schabbat erfreut, gibt man ein Erbteil ohne Grenzen, denn es heißt: ‚Dann wirst du am Ewigen deine Wonne haben; Ich lasse dich über die Höhen der Erde dahinfahren und speise dich mit dem Erbteil deines Vaters …
Shamati 126. Der Weise kommt in die Stadt
126. Der Weise kommt in die Stadt Ich hörte im Jahr 1947. „Der Weise kommt in die Stadt.“​ (vgl. Sprüche 21, 22) „Der Weise“ bezeichnet den Schöpfer. Er kommt in die Stadt: An Schawuot offenbart Er Sich der Welt. „Der Faule sagt: Ein Löwe ist auf dem Weg (Sprüche 26, …
Shamati 127. Den Unterschied zwischen Grundlage, Wesen und zusätzlicher Fülle verstehen
127. Den Unterschied zwischen Grundlage, Wesen und zusätzlicher Fülle verstehen 1942. Bekanntlich betreffen das Verschwinden der Mochin (Erkenntnislichter) und das Aussetzen des Siwug (der Paarung) nur die zusätzlichen Mochin. Die Grundlage der Stufe von SoN (Seir Anpin und Nukwa) besteht aus einem Waw und einem Punkt. Das bedeutet: In ihrem …
Shamati 128. Von dieser Galgalta tropft Tau zu Seir Anpin
128. Von dieser Galgalta tropft Tau zu Seir Anpin Ich hörte am 2. Februar 1943. Von dieser Galgalta tropft Tau zu Seir Anpin (Sohar, Haasinu, Punkt 35). Es geht um Saara (Haar) und Chawarta (Weiße): Unter jedem Haar befindet sich eine Vertiefung. Dies ist die Bedeutung von „Doch mit einem …
Shamati 129. Der Zustand „Shechina im Staub“
129. Der Zustand „Shechina im Staub“ Ich hörte. „Sind dir Leiden lieb?“​ (Brachot 5b) Darauf sagte er: „Weder sie noch ihr Lohn“ und so weiter; „über diese Schönheit, die im Staub vergeht“. Das wesentliche Leiden liegt an einem Ort, der über dem Verstand ist. Das Ausmaß des Leidens hängt davon …
Shamati 130. Tiberias, über das unsere Weisen sagten: „Dein Sehen ist gut“
130. Tiberias, über das unsere Weisen sagten: „Dein Sehen ist gut“ Ich hörte am 21. Februar 1947. Über Tiberias sagten unsere Weisen: „Dein Sehen ist gut.“1 „Sehen“ ist das Geheimnis von Chochma. „Gut“ bedeutet, dass man dort den Aspekt von Chochma erlangen kann. Rabbi Shimon bar Yochai reinigte die Märkte …
Shamati 131. Wer kommt, um sich zu reinigen
131. Wer kommt, um sich zu reinigen Ich hörte im Jahr 1947. „Wer kommt, um sich zu reinigen, dem wird geholfen.“​ (Schabbat 104a) Das bedeutet, dass der Mensch stets im Aspekt des „Kommenden“ sein muss. Dann gilt in jedem Fall: Wenn er spürt, dass er gereinigt ist, braucht man ihm …
Shamati 132. Im Schweiße deines Angesichts sollst du Brot essen – 1
132. Im Schweiße deines Angesichts sollst du Brot essen – 1 Ich hörte am 6. März 1947. „Im Schweiße deines Angesichts sollst du Brot essen“​ (1. Mose 3,19). Mit „Brot“ ist die Tora gemeint. Darin liegt das Geheimnis des Verses: „Kommt, esst von meinem Brot“​ (Sprüche 9,5). Das Studium der …
Shamati 133. Die Lichter des Schabbat
133. Die Lichter des Schabbat Ich hörte im Jahr 1947. Die Lichter des Schabbat gelangen bis zur körperlichen Ebene. Deshalb sagt man am Schabbat: „Von David. Lobe, meine Seele, und alles in mir“​ (Psalm 103,1), das heißt: bis zur körperlichen Ebene. Der Neumond dagegen gehört zur Ebene der Neshama (Seele); …
Shamati 134. Der berauschende Wein
134. Der berauschende Wein Ich hörte im Jahr 1947. Es ist unmöglich, die Tora in ihrer Vollkommenheit zu erlangen. Durch den Rausch vom Wein der Tora wird der Mensch spüren, dass die ganze Welt ihm gehört. Obwohl er die Weisheit noch nicht vollständig besitzt, wird er denken und fühlen, dass …
Shamati 135. Den Unschuldigen und Gerechten sollst du nicht töten
135. Den Unschuldigen und Gerechten sollst du nicht töten Ich hörte am 23. März 1947. „Den Unschuldigen und Gerechten sollst du nicht töten.“​ (2. Mose 23,7) „Gerecht“ bedeutet, dass man den Schöpfer rechtfertigt: Alles, was man empfindet – sei es gut oder schlecht –, nimmt man über dem Verstand an. …
Shamati 136. Der Unterschied zwischen den ersten und den letzten Briefen
136. Der Unterschied zwischen den ersten und den letzten Briefen Ich hörte im Jahr 1947. Der Unterschied zwischen den ersten und den letzten Briefen liegt allein in der „Abschrift des Schreibens“. Das bedeutet: im Inhalt des Schreibens, das aus dem Haus des Königs gegeben wird. Die Schreiber des Königs führen …
Shamati 137. Zelofhad sammelte Holz
137. Zelofhad sammelte Holz Ich hörte im Jahr 1947. Zelofhad sammelte Holz. Im Sohar (Sohar, Shlach, Punkt 11) wird erklärt, dass er abwog, welcher Baum größer ist: der Baum des Lebens oder der Baum der Erkenntnis. Denn ein Gerechter heißt „Baum des Lebens“, weil er ganz auf das Geben ausgerichtet …
Shamati 138. Über Ehrfurcht und Angst, die den Menschen manchmal überkommen
138. Über Ehrfurcht und Angst, die den Menschen manchmal überkommen Ich hörte im Jahr 1942. Wenn einen Menschen ein Zustand der Ehrfurcht erfasst, muss er wissen, dass geschrieben steht: „Es gibt nichts außer Ihm.“ Das gilt selbst für Zauberei. Wenn er sieht, dass die Ehrfurcht ihn überwältigt, muss er sich …
Shamati 139. Unterschied zwischen den sechs Werktagen und Schabbat
139. Unterschied zwischen den sechs Werktagen und Schabbat Ich hörte. Die sechs Werktage entsprechen Seir Anpin, und Schabbat entspricht Malchut. Er fragte: Ist Seir Anpin nicht eine höhere Stufe als Malchut? Warum ist Schabbat dann wichtiger als die Wochentage? Und weiter: Warum werden sie „Wochentage“1 genannt? Die Erklärung lautet: Die …
Shamati 140. Wie sehr liebe ich Deine Tora
140. Wie sehr liebe ich Deine Tora Ich hörte am 26. April 1943. „Wie sehr liebe ich Deine Tora! Den ganzen Tag ist sie mein Sinnen“​ (Psalm 119,97). Er sagte, dass König David, obwohl er bereits der Vollkommenheit würdig geworden war, sich dennoch nach dem Aspekt der Tora sehnte, denn …
Shamati 141. Über das Pessachfest
141. Über das Pessachfest Ich hörte. Beim Pessachfest geht es um Mochin (Lichter des Verstandes) von Chaja. Bei der Zählung geht es um Mochin von Yechida. Daher ziehen sich während der Zählung die Mochin zurück, denn die Zählung entspricht dem Erheben von MaN. Es ist bekannt, dass beim Erheben von …
Shamati 142. Der Kern des Kampfes
142. Der Kern des Kampfes Ich hörte. Der eigentliche Kampf muss im Bereich des Erlaubten geführt werden. Bei Mizwa und Übertretung dagegen ist man „dem Verlust nahe und dem Lohn fern“​ (Bawa Mezia 70a). Dort muss man daher schlicht befolgen, was gilt, ohne jede Abwägung. Bei einer erlaubten Sache hingegen …
Shamati 143. Nur gut ist es für Israel
143. Nur gut ist es für Israel Ich hörte. „Nur gut ist Gott zu Israel, zu denen, die reinen Herzens sind.“​ (Psalm 73,1) Bekanntlich drücken die Wörter ach und rak eine Einschränkung aus (Rosh HaShana 17b, und einige weitere Stellen). Das heißt: Wo immer in der Tora „ach“ oder „rak“ …
Shamati 144. Es gibt ein Volk
144. Es gibt ein Volk Ich hörte am 2. März 1950. „Es gibt ein Volk, zerstreut und abgesondert unter den Völkern.“​ (Ester 3,8) Haman sagte, seiner Ansicht nach kann es uns gelingen, die Juden zu vernichten, weil sie voneinander getrennt sind. Deshalb werden wir mit unserer Macht gegen sie gewiss …
Shamati 145. Was bedeutet: „Er gibt gerade den Weisen Weisheit“?
145. Was bedeutet: „Er gibt gerade den Weisen Weisheit“? Ich hörte im Jahr 1943. „Er gibt den Weisen Weisheit.“​ (Daniel 2,21) Er fragte: Hätte es nicht heißen müssen: „Er gibt den Unverständigen Weisheit“? Und er sagte: Bekanntlich „gibt es keinen Zwang im Spirituellen“. Vielmehr wird jedem nach seinem Verlangen gegeben. …
Shamati 146. Erläuterung zum Sohar
146. Erläuterung zum Sohar Ich hörte im Jahr 1938. Im Sohar heißt es: „Wenn er geboren wird, gibt man ihm eine Nefesh von der Seite eines reinen Tieres.“​ (Sohar, Jitro, Punkt 259) Er erklärte, dass auch seine tierische Nefesh damit einverstanden ist, ein Diener des Schöpfers zu sein. „Wenn er …
Shamati 147. Die Arbeit des Empfangens und Gebens
147. Die Arbeit des Empfangens und Gebens Ich hörte am 8. März 1953. Die Arbeit des Empfangens und Gebens hängt vom Herzen ab. Dies ist der Aspekt von WaK1. Die Arbeit des Glaubens und Wissens hingegen ist der Aspekt von GaR2. Obwohl beide einen einzigen Aspekt bilden – das heißt: …
Shamati 148. Klärung von Bitter und Süß, Wahrheit und Lüge
148. Klärung von Bitter und Süß, Wahrheit und Lüge Ich hörte. Es gibt die Klärung von „Bitter und Süß“. Und es gibt die Klärung von „Wahrheit und Lüge“. Die Klärung von „Wahrheit und Lüge“ findet im Mocha (Verstand) statt, die Klärung von „Bitter und Süß“ im Herzen. Deshalb muss man …
Shamati 149. Warum man den Aspekt von Chochma heranziehen muss
149. Warum man den Aspekt von Chochma heranziehen muss Ich hörte am 9. März 1953. Er fragte: Warum müssen wir den Aspekt von Chochma heranziehen, der Wissen bedeutet, wenn unsere ganze Arbeit im Glauben über dem Verstand besteht? Er antwortete: Wenn der Gerechte der Generation (Zaddik haDor) sich nicht im …
Shamati 150. Singt dem Ewigen, denn Er hat Erhabenes getan
150. Singt dem Ewigen, denn Er hat Erhabenes getan Ich hörte. Über den Vers: „Singt dem Ewigen, denn Er hat Erhabenes getan.“1 Es scheint, dass das Wort „singt“ hier zugleich „beschneidet“ bedeutet, wie in „meine Stärke und mein Lied“​ (2. Mose 15,2). Das heißt, man muss den Weinberg des Schöpfers …
Shamati 151. Und Israel sah die Ägypter
151. Und Israel sah die Ägypter Ich hörte. Über den Vers: „Und Israel sah die Ägypter tot am Ufer des Meeres. Und das Volk fürchtete den Ewigen, und sie glaubten an den Ewigen und an Moshe, Seinen Knecht.“​ (2. Mose 14,30–31) Man muss verstehen: Was bedeutet es hier, von „sie …
Shamati 152. Denn Bestechung blendet die Augen der Weisen
152. Denn Bestechung blendet die Augen der Weisen Ich hörte am 6. Januar 1948. „Denn Bestechung blendet die Augen der Weisen.“ Wenn ein Mensch beginnt, die Arbeit und ihre Bedingungen zu prüfen, gelangt er zu dem Schluss, dass er die Arbeit aus zwei Gründen nicht auf sich nehmen kann: A. …
Shamati 153. Der Gedanke ist eine Folge des Willens
153. Der Gedanke ist eine Folge des Willens Ich hörte am 18. Januar 1948. Der Gedanke ist eine Folge des Willens. Der Mensch denkt über das nach, was er will, und nicht über etwas, das seinem Willen nicht entspricht. Beispielsweise wird er niemals über den Tag seines Todes nachdenken. Im …
Shamati 154. Es kann keinen leeren Raum in der Welt geben
154. Es kann keinen leeren Raum in der Welt geben Ich hörte am 18. Januar 1948. Es kann keinen leeren Raum in der Welt geben. Da das Wesen des Menschen der Wille ist und dieser das Wesen der Schöpfung bildet, wird daran die Größe oder Kleinheit des Menschen gemessen. Daher …
Shamati 155. Die Reinheit des Körpers
155. Die Reinheit des Körpers Ich hörte. Die Reinheit des Körpers weist auf die Reinheit des Verstandes hin. Die Reinheit des Verstandes wird als Aspekt der Wahrheit bezeichnet, bei dem kein Aspekt der Lüge beigemischt sein darf. Darin sind nicht alle gleich; manche nehmen es mit den Maßen sehr genau. …
Shamati 156. Damit er nicht vom Baum des Lebens nimmt
156. Damit er nicht vom Baum des Lebens nimmt Ich hörte. „Damit er nicht vom Baum des Lebens nimmt, isst und ewig lebt.“​ (1. Mose 3,22) Mein Vater und Lehrer erklärte: Vielleicht nimmt er aus dem Aspekt der verhüllten Chassadim, der dem Bereich vom Chase aufwärts entspricht. Darin findet er …
Shamati 157. Ich schlafe, doch mein Herz ist wach
157. Ich schlafe, doch mein Herz ist wach Ich hörte am 18. April 1948. Im Sohar (Sohar, Wochenabschnitt Emor, 95a, Abschnitt „Und im Monat“) heißt es: „Die Versammlung Israels sagte: ‚Ich schlafe‘​ (Hoheslied 5,2) im ägyptischen Exil, als meine Söhne in harter Knechtschaft waren.“​ (Sohar, Emor, Punkt 128) Die Mochin …
Shamati 158. Der Grund, weshalb es nicht üblich ist, am Pessachfest bei anderen zu essen
158. Der Grund, weshalb es nicht üblich ist, am Pessachfest bei anderen zu essen Ich hörte im April 1948. Er erklärt den Grund für den Brauch, aus Gründen der Speisevorschriften nicht bei anderen zu essen. Warum folgt man diesem Brauch nicht das ganze Jahr hindurch? Selbst bei jemandem, von dem …
Shamati 159. Und es geschah während jener vielen Tage
159. Und es geschah während jener vielen Tage Ich hörte. „Und es geschah während jener vielen Tage: Der König von Ägypten starb. Da seufzten die Kinder Israels wegen der Arbeit und schrien; und ihr Hilferuf stieg von der Arbeit zu Gott empor. Und Gott hörte ihr Stöhnen“​ (2. Mose 2,23–24). …
Shamati 160. Der Grund für das Verbergen der Mazzot
160. Der Grund für das Verbergen der Mazzot Ich hörte. Er erklärte den Grund für den Brauch, die Mazzot (ungesäuerten Brote) stets verborgen aufzubewahren, nämlich in einer Mazza-Tasche oder unter einer anderen Abdeckung. Es steht geschrieben: „Da trug das Volk seinen Teig fort, bevor er gesäuert war; ihre Backschüsseln, in …
Shamati 161. Die Gabe der Tora – 2
161. Die Gabe der Tora – 2 Ich hörte. Zur Gabe der Tora am Berg Sinai: Das bedeutet nicht, dass die Tora damals gegeben wurde und es heute nicht mehr so ist. Vielmehr ist die Gabe der Tora etwas Ewiges; der Schöpfer gibt sie immer. Doch wir sind nicht geeignet, …
Shamati 162. Die Bedeutung von „Chasak“, das man nach dem Abschluss des Wochenabschnitts sagt
162. Die Bedeutung von „Chasak“, das man nach dem Abschluss des Wochenabschnitts sagt Ich hörte. Die Bedeutung des Ausrufs „Chasak“ („Sei stark!“), den man nach dem Abschluss des Wochenabschnitts spricht, besteht darin, dass man aus diesem Abschluss Stärkung schöpfen muss, um alle Stufen zu vollenden. So wie der Körper 248 …
Shamati 163. Über das, was die Verfasser des Sohar sagten
163. Über das, was die Verfasser des Sohar sagten Ich hörte im Jahr 1948. Dass die Verfasser des Sohar ihre Worte im Stil ethischer Unterweisung darlegten, war nicht zwingend notwendig, denn sie hätten ihre Geheimnisse ebenso durch andere Gewänder offenbaren können. Vielmehr wollten sie ihren Geheimnissen das Gewand ethischer Unterweisung …
Shamati 164. Zwischen Materialität und Spiritualität besteht ein Unterschied
164. Zwischen Materialität und Spiritualität besteht ein Unterschied Ich hörte am 8. August 1948. Zwischen Materialität und Spiritualität besteht ein Unterschied: In der Materialität geht die Kraft der Handlung voraus, wie geschrieben steht: „Noch bevor sie rufen, werde Ich antworten“​ (Jesaja 65,24). Denn dort entspricht die Ordnung bereits dem Ende …
Shamati 165. Erläuterung zu Elishas Bitte an Elija
165. Erläuterung zu Elishas Bitte an Elija Ich hörte. Elija fragte ihn: „Was soll ich für dich tun?“ Elisha antwortete: „Möge mir ein zweifacher Anteil von deinem Geist zuteilwerden.“ Elija erwiderte: „Du hast etwas Schweres erbeten.“​ (2. Könige 2,9–10) Der Punkt ist: Es gibt die Klärung der 288 Funken. Daneben …
Shamati 166. Zwei Aspekte der Erlangung
166. Zwei Aspekte der Erlangung Ich hörte. Es gibt zwei Aspekte: 1) den Aspekt der Abfolge der Welten von oben nach unten; 2) den Aspekt von unten nach oben. Der erste Aspekt ist: „was Gott erschuf, um es zu tun“​ (1. Mose 2,3). Das heißt, der Schöpfer hat für uns …
Shamati 167. Der Grund für die Bezeichnung „Schabbat Teshuwa“ (Schabbat der Umkehr)
167. Der Grund für die Bezeichnung „Schabbat Teshuwa“ (Schabbat der Umkehr) Ich hörte im Jahr 1948. Der Grund, weshalb dieser Tag „Schabbat Teshuwa“ heißt, liegt darin, dass man während der Zehn Tage der Umkehr – an deren Ende, an Jom Kippur (Versöhnungstag) – das Sündenbekenntnis Al Chet („Für die Sünde …
Shamati 168. Die Bräuche Israels
168. Die Bräuche Israels Ich hörte. Die Bräuche Israels sind so wichtig, dass man sagen kann: Sie verleihen dem Menschen mehr Spiritualität als die Mizwot selbst. Wer gegen Bräuche verstößt, wird zwar nicht bestraft; wer jedoch gegen Gesetze verstößt, wird bestraft. Wenn es aber darum geht, dem Menschen Nutzen zu …
Shamati 169. Das Konzept des vollkommenen Gerechten
169. Das Konzept des vollkommenen Gerechten Ich hörte. Der Ausdruck „vollkommener Gerechter“ bedeutet, dass er nicht gesündigt hat. Doch steht nicht geschrieben: „Es gibt keinen Gerechten auf Erden, der Gutes tut und nicht sündigt“​ (Prediger 7,20)? Er antwortete: Auf jeder einzelnen Stufe gibt es den Aspekt des „vollkommenen Gerechten“, bei …
Shamati 170. In deiner Tasche soll kein großer Stein sein
170. In deiner Tasche soll kein großer Stein sein Ich hörte. „Du sollst nicht einen großen und einen kleinen Stein in deiner Tasche haben.“​ (5. Mose 25,13) „Stein“ wird der Aspekt des Glaubens genannt (denn er ist der Stein, mit dem man wiegt). Er entspricht dem kleinen Aspekt, der über …
Shamati 171. Sohar, Emor – 1
171. Sohar, Emor – 1 Ich hörte im Jahr 1949. Im Sohar, im Abschnitt Emor, heißt es: „Die Versammlung Israels sagte: ‚Ich schlafe (Hoheslied 5,2) im ägyptischen Exil.‘“​ (Sohar, Emor, Blatt 43, Abschnitt „Und im ersten Monat“, Punkt 128). Das Verschwinden der Mochin (spirituellen Verstandeslichter) wird „Schlaf“ genannt. „Doch mein …
Shamati 172. Über Hindernisse und Verzögerungen
172. Über Hindernisse und Verzögerungen Ich hörte am 20. April 1949. Alle Hindernisse und Verzögerungen, die sich vor unseren Augen zeigen und enthüllen, sind nichts anderes als eine Form der Annäherung: Der Schöpfer (gepriesen sei Er) will uns näherbringen. All diese Hindernisse bringen uns Ihm nur näher. Denn ohne sie …
Shamati 173. Warum sagt man „LeChaim“?
173. Warum sagt man „LeChaim“? Ich hörte im Jahr 1949. Er sagte über den Brauch, beim Weintrinken „LeChaim“ (auf das Leben) zu sagen, dies folge dem Ausspruch unserer Weisen: „Wein und Leben den Weisen und ihren Schülern.“​ (Schabbat 67b) Auf den ersten Blick ist es schwer zu verstehen: Warum gilt …
Shamati 174. Über die Verhüllung
174. Über die Verhüllung Ich hörte. Die Verhüllung ist eine Korrektur. Denn ohne sie könnte der Mensch keinerlei Vollkommenheit erlangen, da er nicht würdig ist, die Bedeutung der Sache zu erlangen. Ist die Sache jedoch verhüllt, gewinnt sie für ihn an Bedeutung. Zwar kann der Mensch von sich aus ihre …
Shamati 175. Und wenn dir der Weg zu weit ist
175. Und wenn dir der Weg zu weit ist Ich hörte am 21. Mai 1949. „Und wenn dir der Weg zu weit ist, sodass du es nicht tragen kannst“​ (siehe 5. Mose 14,24). Er erklärte: Warum ist der Weg so weit? Weil „du es nicht tragen kannst“. Da der Mensch …
Shamati 176. Beim Trinken von Branntwein nach der Hawdala (Trennungszeremonie)
176. Beim Trinken von Branntwein nach der Hawdala (Trennungszeremonie) Ich hörte im Jahr 1950. „Und er veranstaltete einen Festtag, als er aus dem Heiligen herauskam.“1 Denn das Heilige steht für Chochma und die Linke Linie. Dort besteht Furcht vor den Dinim (Urteilen). Daher ist dort kein Raum für einen Festtag. …
Shamati 177. Die Bedeutung der Kapparot (Versöhnungshandlungen)
177. Die Bedeutung der Kapparot (Versöhnungshandlungen) Ich hörte. „Die Vergebung von Verfehlungen“ geschieht durch die Offenbarung des Lichts von Chochma. Dies ist die Bedeutung des Bekenntnisses: Es zieht Chochma heran. In dem Maß, in dem ein Mensch sein Bekenntnis ablegt, wird ihm der Aspekt von Chochma offenbart. Darüber heißt es: …
Shamati 178. Die Bedeutung der drei Partner im Menschen
178. Die Bedeutung der drei Partner im Menschen Ich hörte am 9. Mai 1951. Die drei Partner im Menschen sind: der Schöpfer, der Vater und die Mutter. Er sagte, dass es noch einen vierten Partner gibt: die Erde. Wenn der Mensch keine Nahrung von der Erde nimmt, kann er nicht …
Shamati 179. Die Bedeutung der drei Linien
179. Die Bedeutung der drei Linien Ich hörte. Es gibt die Bedeutung der drei Linien; die Bedeutung davon, dass Israel am Körper des Königs festhält; die Bedeutung des ägyptischen Exils, in das das Volk Israel hinabsteigen musste; die Bedeutung des Auszugs aus Ägypten; die Bedeutung des Ausspruchs: „Wer eine Frau …
Shamati 180. Im Sohar, Emor – 2
180. Im Sohar, Emor – 2 Ich hörte. Im Sohar, Emor, heißt es: „Rabbi Chija eröffnete: ‚Ich schlafe, doch mein Herz ist wach‘​ (Hoheslied 5,2) usw. Die Versammlung Israels sagte: ‚Ich schlafe im ägyptischen Exil, denn meine Söhne befanden sich in schwerer Knechtschaft. Doch mein Herz ist wach, um sie …
Shamati 181. Über die Ehre
181. Über die Ehre Ich hörte am 1. Mai 1951. Ehre ist etwas, das den Körper lahmlegt. In diesem Maß schadet sie der Seele. Daher ist es bei allen Gerechten, die bekannt geworden sind und Ehre genießen, auf eine Strafe zurückzuführen. Doch wenn der Schöpfer (gepriesen sei Er) will, dass …
Shamati 182. Moshe und Shlomo
182. Moshe und Shlomo Ich hörte am 9. Mai 1951. Moshe und Shlomo stehen für Panim (Vorderseite) und Achoraim (Rückseite). Über Moshe steht geschrieben: „Und du wirst Meinen Rücken sehen.“​ (2. Mose 33,23) Shlomo hingegen steht für Panim. Und nur Shlomo machte von Moshes Achoraim Gebrauch. Darin liegt das Geheimnis: …
Shamati 183. Der Aspekt des Messias
183. Der Aspekt des Messias Ich hörte. Es gibt folgende Aspekte: a) den Messias, Sohn Josefs (Mashiach ben Josef); b) den Messias, Sohn Davids (Mashiach ben David). Beide müssen sich vereinen. Dann liegt in ihnen die wahre Vollkommenheit. korrigiert, EY, Schreibnorm v1, 12.10.2026
Shamati 184. Der Unterschied zwischen Glaube und Verstand
184. Der Unterschied zwischen Glaube und Verstand Ich hörte am 14. Februar 1949. Der Unterschied zwischen Glaube und Verstand. Der Glaube besitzt einen Vorzug: Er wirkt stärker auf den Körper als der Verstand, weil er dem Körper näher ist. Der Glaube entspricht Malchut, und der Körper wird Malchut zugeordnet. Deshalb …
Shamati 185. Ein Ungebildeter steht unter der Ehrfurcht vor dem Schabbat
185. Ein Ungebildeter steht unter der Ehrfurcht vor dem Schabbat Ich hörte. Unsere Weisen sagten: „Ein Ungebildeter steht unter der Ehrfurcht vor dem Schabbat.“​ (Demai, Mishna 4,1, Kommentar des Rambam) Ein Tora-Gelehrter gilt als Schabbat (siehe Sohar, Zaw, Punkt 61). Der Schabbat gilt als Ende der Korrektur. Das heißt: So …
Shamati 186. Mache deinen Schabbat zum Werktag und sei nicht auf die Geschöpfe angewiesen
186. Mache deinen Schabbat zum Werktag und sei nicht auf die Geschöpfe angewiesen Ich hörte. Am Schabbat ist das Verrichten von Arbeit verboten, das heißt: die Erweckung von unten (Itaruta de Letata) (Pessachim 112a). Ein Tora-Gelehrter (Talmid Chacham) ist ein Schüler, der gewürdigt wurde, Schüler des Schöpfers, gepriesen sei Er, …
Shamati 187. Durch Anstrengung entscheiden
187. Durch Anstrengung entscheiden Ich hörte. Die Bedeutung des unteren Hej in den Ejnaim (Augen) besteht darin, dass ein Massach (Schirm) und eine Bedeckung über den Augen entstehen. Die Augen stehen für die Vorsehung: Der Mensch sieht, dass die Vorsehung verborgen ist. Die Bedeutung einer Prüfung besteht darin, dass der …
Shamati 188. Die ganze Arbeit liegt nur dort, wo es zwei Wege gibt – 2
188. Die ganze Arbeit liegt nur dort, wo es zwei Wege gibt – 2 Ich hörte am 24. Januar 1948. Die ganze Arbeit liegt nur dort, wo es zwei Wege gibt, wie wir finden: „Er soll durch sie leben (3. Mose 18,5) und nicht durch sie sterben.“​ (Joma 85b) Der …
Shamati 189. Die Handlung wirkt auf das Denken
189. Die Handlung wirkt auf das Denken Ich hörte. Es gilt, den Grund für die Schärfe, die Begeisterung und den Einfallsreichtum zu verstehen, mit denen alle Organe ordnungsgemäß und in vollem Tempo arbeiten, wenn der Mensch an materielle Erwerbungen denkt. Anders verhält es sich bei Angelegenheiten der Seele: Bei jedem …
Shamati 190. Jede Handlung hinterlässt einen Eindruck
190. Jede Handlung hinterlässt einen Eindruck Ich hörte am 14. April 1949. Er fragte, ob die Befreiung unseres Landes aus der Hand der Unterdrücker auf uns wirkt. Wir wurden dessen würdig, vom Joch der Völker frei zu werden, und sind nun wie alle Völker, bei denen keiner den anderen versklavt. …
Shamati 191. Zeit des Abstiegs
191. Zeit des Abstiegs Ich hörte am 13. Juni 1938. Es ist schwer, sich den Zustand während eines Abstiegs vorzustellen. Dann gehen all die Arbeit und die Anstrengungen verloren, die man während der gesamten Zeit vom Beginn der Arbeit bis zu diesem Abstieg investiert hat. Man gleicht jemandem, der noch …
Shamati 192. Über die Lose
192. Über die Lose Ich hörte im Jahr 1949. Beim Losentscheid sind beide [Möglichkeiten] gleichwertig, und mit dem Verstand lässt sich nicht klären, welche von ihnen wichtiger ist. Deshalb muss das Los entscheiden. Im Sohar, im Abschnitt Emor (Sohar, Emor, Punkt 236), wird gefragt: „Wie können der Ziegenbock für den …
Shamati 193. Eine Mauer dient beiden
193. Eine Mauer dient beiden Der Begriff Achoraim bezieht sich hauptsächlich auf den Mangel an Licht von Chochma. Dieses Licht ist das Wesen der Lebenskraft (Chajut) und wird direktes Licht (Or Yashar) genannt. Auf dieses Licht wurde die Einschränkung (Zimzum) angewandt, damit es nicht, Gott bewahre, zu einer Abweichung der …
Shamati 194. Über die sieben vollständigen Tage
194. Über die sieben vollständigen Tage Abschrift aus der Handschrift meines Vaters und Lehrers Bei den sieben vollständigen Tagen für die Heiligung des Mondes ist es Brauch, sieben volle Tage abzuwarten und außerdem den Ausgang des heiligen Schabbat1. Man soll nicht so verfahren, dass man den Mond heiligt, wenn der …
Shamati 195. Sind sie würdig, werde Ich es beschleunigen
195. Sind sie würdig, werde Ich es beschleunigen Ich hörte im Jahr 1938. „Sind sie würdig – werde Ich es beschleunigen“​ (Jesaja 60,22), das bedeutet: auf dem Weg der Tora. „Sind sie nicht würdig – durch Leiden“; das ist der Weg der Entwicklung, auf dem letztlich alles zur vollkommenen Vollendung …
Shamati 196. Das Festhalten der Äußeren
196. Das Festhalten der Äußeren Ich hörte im Jahr 1938. Man muss wissen, dass sich die Klipot nur an einem Ort des Mangels festhalten können. Wo Vollkommenheit herrscht, fliehen sie und können nichts berühren. Damit verstehen wir das Zerbrechen. An mehreren Stellen steht, dass es die Trennung des Lichts von …
Shamati 197. Buch, Autor, Erzählung
197. Buch, Autor, Erzählung Ich hörte im Jahr 1938. Buch, Autor, Erzählung (Sefer Yezira 1,1). Als „Buch“ wird der Zustand wie vor der Schöpfung bezeichnet. Der „Autor“ ist der Besitzer des Buches. Der Autor ist die Vereinigung von Autor und Buch; beide müssen die Form einer Erzählung annehmen. Das heißt: …
Shamati 198. Freiheit
198. Freiheit Ich hörte im Jahr 1938. „Charut (eingraviert) (2. Mose 32,16). Lies nicht Charut, sondern Cherut (Freiheit).“​ (2. Mose Rabba 41,7) Die Erklärung: Es steht geschrieben: „Schreibe sie auf die Tafel deines Herzens.“​ (Sprüche 3,3) Geschrieben wird mit Tinte, die den Aspekt der Schwärze darstellt. Immer wenn ein Mensch …
Shamati 199. Für jeden Menschen aus Israel
199. Für jeden Menschen aus Israel Ich hörte. Jeder Mensch aus Israel hat einen inneren Punkt im Herzen, der den Aspekt des einfachen Glaubens darstellt. Er ist ein Erbe unserer Vorväter, die am Berg Sinai standen. Doch er wird von vielen Klipot (Schalen) bedeckt, die viele Arten der Einkleidung in …
Shamati 200. Die Verfeinerung des Massach
200. Die Verfeinerung des Massach Ich hörte. Zum Thema der Hisdakchut (Verfeinerung) des Massach (Schirms), die in einem Parzuf stattfindet und durch die auch das Licht verschwindet. Der Grund dafür ist: Nach dem Zimzum (der Einschränkung) wird das Licht nur im Kli (Gefäß) des Massach erfasst, der die zurückweisende Kraft …
Shamati 201. Spiritualität und Materialität
201. Spiritualität und Materialität Ich hörte am 18. Dezember 1938. Warum sehen wir, dass es im Materiellen viele Menschen gibt, die mit großem Eifer arbeiten, sogar dort, wo Lebensgefahr besteht, während im Spirituellen jeder Einzelne seine Seele sorgsam bewacht und gründlich prüft? Und außerdem: Im Materiellen kann ein Mensch arbeiten, …
Shamati 202. Im Schweiße deines Angesichts sollst du Brot essen – 2
202. Im Schweiße deines Angesichts sollst du Brot essen – 2 Ich hörte. Die Verminderung des Lichts ist seine Korrektur. Das bedeutet: Nichts wird ohne Anstrengung erlangt. Da es unmöglich ist, das Licht in Vollständigkeit und mit vollkommener Klarheit zu erlangen, besteht der Rat darin, das Licht zu vermindern. Auf …
Shamati 203. Der Hochmut des Menschen erniedrigt ihn
203. Der Hochmut des Menschen erniedrigt ihn Ich hörte am 12. Oktober 1938. „Der Hochmut des Menschen erniedrigt ihn.“​ (Sprüche 29,23) Dazu ist Folgendes bekannt: Der Mensch wurde in äußerster Niedrigkeit erschaffen. Wenn jedoch der Niedrige seinen Platz kennt, leidet er nicht darunter, dass er niedrig ist, denn dies ist …
Shamati 204. Ziel der Arbeit – 2
204. Ziel der Arbeit – 2 Ich hörte im Jahr 1938. Während der Vorbereitung besteht die ganze Arbeit in Verneinungen, also im „Nein“, wie geschrieben steht: „Und sie werden sie in einem Land bedrücken, das nicht [ihnen gehört].“​ (siehe 1. Mose 15,13) Anders verhält es sich mit dem sprachlichen Ausdruck, …
Shamati 205. Die Weisheit ruft draußen laut
205. Die Weisheit ruft draußen laut Ich hörte im Jahr 1938. „Die Weisheit ruft draußen laut, auf den Plätzen erhebt sie ihre Stimme (Sprüche 1,20). Wer unerfahren ist, kehre hier ein; zum Unverständigen sprach sie.“​ (Sprüche 9,4) Das bedeutet: Wenn der Mensch der Anhaftung (Dwekut) an den Schöpfer würdig wird, …
Shamati 206. Zum Thema Glaube und Genuss
206. Zum Thema Glaube und Genuss Ich hörte im Jahr 1938. Ein Mensch wird beim Genuss niemals fragen: „Was ist der Zweck dieses Genusses?“ Wenn im Verstand auch nur der kleinste Gedanke aufkommt, nach dessen Zweck zu fragen, ist das ein Zeichen dafür, dass dies kein echter Genuss ist. Denn …
Shamati 207. Zum Thema Empfangen, um zu geben
207. Zum Thema Empfangen, um zu geben Ich hörte. Die Menschen in der Welt gehen auf zwei Beinen, die Genuss und Leiden heißen. Sie jagen stets dorthin, wo Genuss ist, und fliehen von dort, wo Leiden ist. Wenn ein Mensch daher gewürdigt wird, den Geschmack von Tora und Mizwot zu …
Shamati 208. Zum Thema der Anstrengung
208. Zum Thema der Anstrengung Ich hörte. Die Anstrengungen, die ein Mensch unternimmt, sind nur eine Vorbereitung darauf, zur Selbsthingabe zu gelangen. Deshalb muss sich der Mensch ständig an Selbsthingabe gewöhnen, denn ohne Selbsthingabe kann man keine Stufe erreichen. Denn nur sie ist das Gefäß, das ihn befähigt, aller Stufen …
Shamati 209. Drei Bedingungen im Gebet
209. Drei Bedingungen im Gebet Ich hörte. Es gibt drei Bedingungen im Gebet: 1) Zu glauben, dass Er ihn retten kann, obwohl seine Lage die schlechteste unter allen Menschen seiner Generation ist. Dennoch: „Ist die Hand des Ewigen etwa zu kurz, um ihn zu retten?“ Denn sonst würde dies, Gott …
Shamati 210. Ein schöner Makel an dir
210. Ein schöner Makel an dir Ich hörte. Im Talmud heißt es: „Jener, der zu seiner Frau sagte usw.: ‚Bis du einen schönen Makel an dir siehst.‘ Rabbi Yishmael, Sohn von Rabbi Yossi, sagte, dass der Schöpfer (gepriesen sei Er) sagt: ‚Du kannst dich Ihm nicht anhaften, bis du einen …
Shamati 211. Wie jemand, der vor einem König steht
211. Wie jemand, der vor einem König steht Ich hörte am 28. August 1938. Wer zu Hause sitzt, ist nicht wie jemand, der vor einem König steht (Shulchan Aruch, Orach Chaim 1,1). Das heißt, der Glaube muss so beschaffen sein, dass er den ganzen Tag spürt, er stehe vor dem …
Shamati 212. Umarmung von rechts und Umarmung von links
212. Umarmung von rechts und Umarmung von links Ich hörte am 28. November 1941. Es gibt eine Umarmung von rechts und ebenso eine Umarmung von links. Beide müssen für immer bestehen. Das bedeutet: Wenn der Mensch sich auf der rechten Seite befindet, soll er in seinem Verstand denken, dass es …
Shamati 213. Über die Offenbarung des Mangels
213. Über die Offenbarung des Mangels Ich hörte. Das Wesentliche und die Grundlage bestehen darin, den Mangel (Chissaron) zu vergrößern. Denn dies ist das Fundament, auf dem das ganze Gebäude errichtet wird. Die Festigkeit des Gebäudes bemisst sich nach seinem Fundament. Es gibt viele Beweggründe, die den Menschen dazu verpflichten, …
Shamati 214. Bekannt in den Toren
214. Bekannt in den Toren Ich hörte im Jahr 1939. „Ich bin der Ewige, dein Gott.“​ (2. Mose 20,2) Ebenso heißt es im Sohar: „Bekannt in den Toren.“​ (Sohar, VaYera, Punkt 151–153) Es stellt sich die Frage: Warum wichen unsere Weisen vom Wortlaut der Schrift ab und nannten das „Fest …
Shamati 215. Zum Thema Glauben
215. Zum Thema Glauben Ich hörte. Der Glaube ist gerade reine Arbeit. Denn das Verlangen zu empfangen beteiligt sich nicht an dieser Arbeit; im Gegenteil, es widersetzt sich ihr. Es liegt in der Natur dieses Verlangens, nur dort zu arbeiten, wo der Mensch sieht und weiß; über dem Verstand ist …
Shamati 216. Rechts und Links
216. Rechts und Links Ich hörte. Es gibt einen rechten und einen linken Aspekt. Die Rechte umfasst Chochma, Chessed und Nezach; die Linke umfasst Bina, Gwura und Hod. Die Rechte wird als „Persönliche Vorsehung“ bezeichnet, die Linke als „Lohn und Strafe“. Wenn man sich mit der Rechten befasst, muss man …
Shamati 217. Wenn ich nicht für mich bin, wer ist für mich?
217. Wenn ich nicht für mich bin, wer ist für mich? Ich hörte. „Wenn ich nicht für mich bin, wer ist für mich? Und wenn ich für mich selbst bin, was bin ich?“​ (Pirkei Awot 1,14) Das sind zwei einander widersprechende Aussagen. Es geht darum, dass der Mensch seine ganze …
Shamati 218. Die Tora und der Schöpfer sind eins
218. Die Tora und der Schöpfer sind eins Ich hörte. „Die Tora und der Schöpfer sind eins.“ Gewiss sind sie während der Arbeit zwei Dinge. Mehr noch: Sie widersprechen einander. Der Aspekt „Schöpfer“ bedeutet Anhaftung (Dwekut). Anhaftung bedeutet Gleichheit der Form, also die Aufhebung des eigenen Daseins. (Man sollte sich …
Shamati 219. Die Selbsthingabe
219. Die Selbsthingabe Ich hörte. Die Arbeit muss in Ehrfurcht und Liebe geschehen. Hinsichtlich des Aspekts der Liebe kann man nicht sagen, man müsse dafür Selbsthingabe aufbringen, denn sie ist etwas Natürliches. Starke Liebe ist geradezu ein Verzehren der Seele, wie geschrieben steht: „Stark wie der Tod ist die Liebe.“​ …
Shamati 220. Über Leiden
220. Über Leiden Ich hörte. Die schweren Leiden, die man empfindet, entstehen nur, weil es an Lebenskraft (Chajut) fehlt. Doch was kann ein Mensch tun? Es liegt schließlich nicht in seiner Hand, Lebenskraft zu nehmen. In einer solchen Zeit verfällt er in Langeweile. Und gerade dann braucht man eine zusätzliche …
Shamati 221. Gesamtherrschaft
221. Gesamtherrschaft Ich hörte. Ein Kli (Gefäß) verlässt den Herrschaftsbereich, in dem es sich befindet, nur dann, wenn man es mit etwas anderem füllt. Leer kann es jedoch nicht bleiben. Da es sich also unter der Herrschaft von Sitra Achra (der anderen Seite) befindet, muss man es selbstverständlich von dort …
Shamati 222. Der Anteil, den man der Sitra Achra gibt, damit sie sich von der Heiligkeit trennt
222. Der Anteil, den man der Sitra Achra gibt, damit sie sich von der Heiligkeit trennt Ich hörte. Es heißt: „Zu Beginn erschuf Er die Welt mit der Eigenschaft des Gerichts. Er sah, dass die Welt nicht bestehen konnte.“​ (siehe 1. Mose 1,1, Kommentar von Rashi) Das bedeutet: Die Eigenschaft …
Shamati 223. Gewand – Sacktuch – Lüge – Eifer
223. Gewand – Sacktuch – Lüge – Eifer Ich hörte. „Niemand darf im Sackgewand durch das Tor des Königs treten.“​ (Ester 4,2) Das bedeutet: Wenn der Mensch sich vor Augen führt, wie weit er vom Schöpfer entfernt und wie sehr er von Vergehen, Sünden und Übertretungen erfüllt ist, kann er …
Shamati 224. Über Jessod von Nukwa und Jessod von Dchura
224. Über Jessod von Nukwa und Jessod von Dchura Ich hörte. Der Aufstieg von Malchut zum Ort der Augen wird „Jessod von Nukwa [des Weiblichen]“ genannt. Denn Nukwa bezeichnet einen Mangel, und die dortige Verringerung gilt als Mangel. Da sie sich in den Augen, also in Chochma, befindet, wird sie …
Shamati 225. Sich selbst erheben
225. Sich selbst erheben Ich hörte. Man kann sich nicht über den eigenen Kreis erheben. Daher muss der Mensch sich aus seiner Umgebung nähren. Und ihm bleibt kein anderer Rat, als durch die Tora und große Anstrengung voranzukommen. Wenn der Mensch daher eine gute Umgebung für sich wählt, spart er …
Shamati 226. Schriftliche Tora und mündliche Tora – 2
226. Schriftliche Tora und mündliche Tora – 2 Ich hörte am 2. Februar 1943. Die „schriftliche Tora“ ist eine Erweckung von oben (Itaruta de Le’ila), und die „mündliche Tora“ ist eine Erweckung von unten (Itaruta de Letata). Beide zusammen bilden den Zustand: „Sechs Jahre soll er arbeiten, und im siebten …
Shamati 227. Der Lohn einer Mizwa – eine Mizwa
227. Der Lohn einer Mizwa – eine Mizwa Ich hörte. Der Mensch muss danach verlangen, des Lohns einer Mizwa würdig zu werden. Das bedeutet, dass er durch die Erfüllung der Mizwot dessen würdig wird, dem Gebietenden anzuhaften. korrigiert, EY, Schreibnorm v1, 12.10.2026
Shamati 228. Fisch geht dem Fleisch voraus
228. Fisch geht dem Fleisch voraus Ich hörte am 21. Februar 1947. Der Grund, warum man bei einer Mahlzeit zuerst Fisch isst1, liegt darin, dass man Fisch unentgeltlich, ohne Vorbereitung, erhält. Deshalb isst man ihn zuerst, denn er bedarf keiner Vorbereitung. Wie geschrieben steht: „Wir erinnern uns an die Fische, …
Shamati 229. Hamans Taschen
229. Hamans Taschen Ich hörte am 2. März 1950. Beim Verzehr von Hamantaschen, das heißt von „Hamans Taschen“1, sagte er: Da „ein Mensch verpflichtet ist, sich an Purim zu berauschen, bis er nicht mehr zwischen ‚Verflucht sei Haman‘ und ‚Gesegnet sei Mordechai‘ unterscheiden kann“​ (Megilla 7b), essen wir „Hamans Taschen“. …
Shamati 230. Der Schöpfer ist erhaben, und der Niedrige wird sehen – 2
230. Der Schöpfer ist erhaben, und der Niedrige wird sehen – 2 Ich hörte am 5. März 1949. „Der Ewige ist erhaben, und der Niedrige wird sehen.“​ (Psalm 138,6) Wie kann Gleichheit der Form mit dem Schöpfer bestehen, wenn der Mensch empfängt und der Schöpfer gibt? Dazu sagt der Vers: …
Shamati 231. Reinheit des Empfangsgefäßes
231. Reinheit des Empfangsgefäßes Ich hörte im Dezember 1927/Januar 1928. Man muss bei allem vorsichtig sein, woran der Körper Freude hat. Der Mensch soll darüber Schmerz empfinden. Denn durch das Empfangen entfernt er sich vom Schöpfer. Der Schöpfer ist der Gebende; wenn der Mensch nun empfängt, gelangt er dadurch in …
Shamati 232. Vervollständigung der Anstrengung
232. Vervollständigung der Anstrengung Ich hörte. „Ich habe mich angestrengt und nicht gefunden – glaube es nicht.“ Man muss verstehen, was „gefunden“ bedeutet. Was soll man finden? Vielmehr bezeichnet „gefunden“ das Finden von Gunst in den Augen des Schöpfers. „Ich habe gefunden und mich nicht angestrengt – glaube es nicht.“​ …
Shamati 233. Zum Thema Verzeihung, Vergebung und Sühne
233. Zum Thema Verzeihung, Vergebung und Sühne1 Ich hörte. „Verzeihung“ (Mechila) leitet sich von „zum Guten verwandeln“​ (Awoda Sara 39a) ab. Das bedeutet: Gerade durch Umkehr (Teshuwa) aus Liebe, wenn vorsätzliche Verfehlungen ihm zu Verdiensten werden, verwandelt er die vorsätzlichen Verfehlungen zum Guten, also in Verdienste. „Vergebung“ (Slicha) leitet sich …
Shamati 234. Wer Worte der Tora unterbricht und sich mit Gesprächen beschäftigt
234. Wer Worte der Tora unterbricht und sich mit Gesprächen beschäftigt März 1940, auf dem Weg nach Gaza. „Wer Worte der Tora unterbricht und sich mit Gesprächen beschäftigt, den speist man mit Ginsterkohlen.“​ (Chagiga 12b) Das bedeutet: Solange ein Mensch sich mit der Tora beschäftigt und nicht unterbricht, ist die …
Shamati 235. Erneut in das Buch schauen
235. Erneut in das Buch schauen Nachdem der Mensch bestimmte Worte der Tora in einem Buch gesehen hat und sie auswendig kennt, ist das, was in den Verstand eingegangen ist, bereits beeinträchtigt. Wenn er daher erneut in das Buch schaut, kann er das Licht hervorbringen und aus dem, was er …
Shamati 236. Denn meine Widersacher schmähen mich den ganzen Tag
236. Denn meine Widersacher schmähen mich den ganzen Tag Ich hörte am 17. September 1942. „Denn der Eifer um Dein Haus hat mich verzehrt, denn meine Widersacher schmähen mich den ganzen Tag“​ (Psalm 69,10; Psalm 42,11). Die Form der Schmähung und Lästerung zeigt sich auf mehrere Arten: 1) Wenn er …
Shamati 237. Denn kein Mensch kann Mich sehen und leben
237. Denn kein Mensch kann Mich sehen und leben „Denn kein Mensch kann Mich sehen und leben.“​ (2. Mose 33,20) Das bedeutet: Wenn der Mensch eine Offenbarung der Göttlichkeit in einem größeren Maß sieht, als er zu sehen bereit ist, kann er zum Empfangen gelangen. Das Empfangen steht im Gegensatz …
Shamati 238. Glücklich ist der Mann, der Dich nicht vergisst, und der Mensch, der sich in Dir stärkt
238. Glücklich ist der Mann, der Dich nicht vergisst, und der Mensch, der sich in Dir stärkt „Glücklich ist der Mann, der Dich nicht vergisst, und der Mensch, der sich in Dir stärkt“ (Zusatzgebet zum Neujahrsfest)1. Wenn der Mensch im Aspekt des Weißen voranschreitet, muss er stets daran denken, dass …
Shamati 239. Der Unterschied zwischen den Mochin von Schawuot und denen des Schabbat beim Mincha‑Gebet
239. Der Unterschied zwischen den Mochin von Schawuot und denen des Schabbat beim Mincha‑Gebet Er unterschied zwischen Schawuot (Wochenfest), das als Aufstieg von Seir Anpin bis zu Arich Anpin, zum Aspekt von Dikna (Bart), gilt, und Schabbat (Sabbat) beim Mincha-Gebet1, wenn ebenfalls ein Aufstieg zu Arich Anpin stattfindet. Schawuot ist …
Shamati 240. Suche doch jene, die Dich suchen, wenn sie Dein Angesicht suchen
240. Suche doch jene, die Dich suchen, wenn sie Dein Angesicht suchen „Suche doch jene, die Dich suchen, wenn sie Dein Angesicht suchen; wende Dich ihnen zu aus den Himmeln Deiner Wohnstatt, und verschließe Dein Ohr nicht vor dem Schrei ihres Flehens.“​ (Selichot für den ersten Tag, 6) Bekanntlich besteht …
Shamati 241. Ruft Ihn an, wenn Er nahe ist
241. Ruft Ihn an, wenn Er nahe ist „Ruft Ihn an, wenn Er nahe ist“​ (Jesaja 55,6). Man muss verstehen, was „wenn Er nahe ist“ bedeutet. Heißt es nicht: „Die ganze Erde ist voll Seiner Herrlichkeit“​ (Jesaja 6,3)? Dann ist Er doch immer nahe. Was bedeutet also „wenn Er nahe …
Shamati 242. Was bedeutet es in der Arbeit, die Armen am Festtag zu erfreuen?
242. Was bedeutet es in der Arbeit, die Armen am Festtag zu erfreuen? Im Sohar heißt es: „Der Anteil des Schöpfers besteht darin, die Armen zu erfreuen“ usw. Und dort wird im Sulam erklärt: Da der Schöpfer sah, dass lo li­Shma ihn nicht zu li­Shma bringt usw., erhob Er Sich, …
Shamati 243. Über die Prüfung des Schattens in der Nacht von Hoshana Rabba
243. Über die Prüfung des Schattens in der Nacht von Hoshana Rabba Ich hörte am 1. März 1943. Über den Schatten: Es ist Brauch, dass in der Nacht von Hoshana Rabba1 jeder sich selbst prüft, ob er einen Schatten hat; dann kann er sicher sein, dass ihm alles Gute zuteilwird …
Shamati 244. Alle Welten
244. Alle Welten Ich hörte am 17. Februar 1943. Alle Welten, in denen wir viele Stufen und viele Verhüllungen unterscheiden, werden ausschließlich in Bezug auf die Seelen betrachtet, denn sie sind es, die von den Welten empfangen. Daraus verstehen wir die Regel: „Was wir nicht erlangen, kennen wir nicht beim …
Shamati 245. Vor der Erschaffung des Neugeborenen
245. Vor der Erschaffung des Neugeborenen Ich hörte. „Vor der Erschaffung des Neugeborenen wird über den Tropfen verkündet: Er wird ein Unvernünftiger sein oder ein Weiser usw.; aber ob er ein Gerechter oder ein Frevler sein wird, wird nicht gesagt.“​ (siehe Nidda 16b) Demnach ist zu fragen: Ein Unvernünftiger kann …
Shamati 246. Erläuterung zu Masla
246. Erläuterung zu Masla Ich hörte. Das Wort Masla (Glück) bezeichnet etwas, das über dem Verstand liegt. Das heißt: Obwohl der Verstand etwas anderes gebietet, führt sein Masal dennoch dazu, dass es so geschieht. Damit verstehen wir, was geschrieben steht: „Kinder, Leben und Versorgung hängen nicht vom Verdienst ab, sondern …
Shamati 247. Der Gedanke gilt als Nahrung
247. Der Gedanke gilt als Nahrung Ich hörte am 19. März 1944. Im Menschen gibt es drei Arten von Körpern: a) den inneren Körper, der eine Einkleidung für die Seelenstufe Nefesh der Heiligkeit (Kedusha) ist; b) einen Körper aus Klipa Noga; c) einen Körper aus Mishcha de Chivia (Schlangenhaut). Um …
Shamati 248. Sein Freund soll beginnen
248. Sein Freund soll beginnen Die Liebe zu Freunden liegt in der Natur, die darin besteht: „Wie im Wasser das Angesicht dem Angesicht entspricht, so das Herz des Menschen dem Menschen.“​ (Sprüche 27,19) Doch jeder will, dass sein Freund den Anfang macht. Darüber heißt es: „Wer rasch handelt, wird belohnt.“​ …