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Kabbala Bibliothek Startseite / Baal HaSulam / Shamati / Shamati 169. Das Konzept des vollkommenen Gerechten

169. Das Konzept des vollkommenen Gerechten

Ich hörte.

Der Ausdruck „vollkommener Gerechter“ bedeutet, dass er nicht gesündigt hat. Doch steht nicht geschrieben: „Es gibt keinen Gerechten auf Erden, der Gutes tut und nicht sündigt“​ (Prediger 7,20)?

Er antwortete: Auf jeder einzelnen Stufe gibt es den Aspekt des „vollkommenen Gerechten“, bei dem Sünde nicht möglich ist. Auf dieser Stufe hat er niemals gesündigt. Gemeint ist der Aspekt oberhalb von Chase (Brust) auf jeder Stufe. Dieser gilt als Baum des Lebens und als verdeckte Chassadim (Gnaden). Im Aspekt unterhalb von Chase hingegen sind Sünde und Umkehr (Teshuwa) möglich. Wenn dieser Bereich korrigiert wird, gelangt man auf eine höhere Stufe. Auch dort beginnt dieselbe Ordnung von Neuem: der „vollkommene Gerechte“ und „es gibt keinen Gerechten auf Erden, der Gutes tut und nicht sündigt“.

korrigiert, EY, Schreibnorm v1, 12.10.2026