157. Ich schlafe, doch mein Herz ist wach
Ich hörte am 18. April 1948.
Im Sohar (Sohar, Wochenabschnitt Emor, 95a, Abschnitt „Und im Monat“) heißt es: „Die Versammlung Israels sagte: ‚Ich schlafe‘ (Hoheslied 5,2) im ägyptischen Exil, als meine Söhne in harter Knechtschaft waren.“ (Sohar, Emor, Punkt 128) Die Mochin befanden sich im Zustand des Schlafs. So deuteten die Weisen den Vers „Yeshno“ (Ester 3,8): „Der Gott dieser Menschen schläft.“
„Doch mein Herz ist wach, um sie zu bewahren, damit sie im Exil nicht zugrunde gehen.“ Wenn sie die Mochin de Achoraim empfangen, werden sie durch diese bewahrt, obwohl sie noch nicht in ihr leuchten und sich weiterhin im Zustand des Exils befinden. Dennoch wird dies „wach“ genannt. Darin liegt das Geheimnis der Worte: „Vom Herzen zum Mund wird nichts offenbart.“ (siehe Kohelet Rabba 12) Das Herz steht für WaK. Denn dort gibt es den Aspekt WaK de Chochma. Selbst in der Gadlut gibt es dort keine andere Chochma als diejenige, die sie hier empfangen hat.
„Die Stimme meines Geliebten klopft.“ Dies bezeichnet das Schlagen (Hakaa), den Aspekt des Massach de Chirik von Seir Anpin.
„Und Ich gedachte Meines Bundes.“ (2. Mose 6,5) Dies bezeichnet den Bund der Beschneidung, das heißt die Urteile von Nukwa (Dinim de Nukwa). Sie annullieren die Urteile des männlichen Prinzips (Dinim de Dchura). Diese Urteile annullieren GaR; darin besteht das Abschneiden.
Es gibt noch weitere Korrekturen, die „Freilegung“ (Pria) genannt werden. „Öffne Mir eine Öffnung so schmal wie eine Nadelspitze, und Ich werde dir die oberen Tore öffnen.“ (Sohar, Emor, Punkt 129) Die schmale Öffnung bezeichnet schmale Pfade: Chochma ohne Chassadim leuchtet nur auf schmalen Pfaden. Erst wenn Chassadim herangezogen werden und Chochma in Chassadim eingeschlossen wird, werden daraus für WaK breite Pfade. Die „oberen Tore“ bezeichnen Chassadim von Aba we Ima (AwI), die „reine Luft“ (Awira Dachja) genannt werden. Erst nachdem jemand Chochma besitzt und Chassadim heranzieht, heißen diese Chassadim „reine Luft“, weil er Chassadim der Chochma vorzieht.
Wenn er dagegen Chassadim ohne Chochma besitzt, wird dies als Katnut bezeichnet.
„Öffne Mir“: Für Seir Anpin ist Malchut seine Schwester. Sie entspricht Chochma und soll Chochma heranziehen.
„Denn in dir befindet sich die Öffnung, durch die Ich eintreten kann.“ Nur wenn du Chochma besitzt, habe Ich eine Öffnung, durch die Ich mit den Chassadim eintreten kann, die Ich von Aba we Ima empfange und die „reine Luft“ (Awira Dachja) genannt werden.
„Komm und sieh: Als der Schöpfer die Erstgeborenen Ägyptens tötete und die oberen Stufen nach unten brachte …“ Ägypten bezeichnet die Linke Linie, jedoch auf der Seite der Klipa und ohne jede Einbeziehung der rechten Linie. Als Israel in Ägypten war, stand es unter ihrer Herrschaft und musste daher ebenfalls die linke Linie empfangen. Die Plage der Erstgeborenen bedeutet, dass der Schöpfer die Herrschaft von GaR der linken Linie annullierte. Dies ist die Bedeutung der Worte: „Er brachte die oberen Stufen nach unten; in diesem Augenblick trat Israel in den Bund des heiligen Zeichens ein.“ (Sohar, Emor, Punkt 130) Der Bund der Beschneidung bezeichnet die Urteile von Nukwa, und dies ist der Massach de Chirik, der die Urteile des männlichen Prinzips annulliert. Dadurch wird GaR der linken Linie annulliert, und nur WaK leuchtet. Weil der Schöpfer ihre Erstgeborenen schlug, erhielt Israel somit die Kraft, im Bund zu bestehen. „Dann zeigten sie jenes Blut an der Tür.“
„Es gab zwei Arten von Blut: das Blut des Pessach und das Blut der Beschneidung.“ Das Blut des Pessach bezeichnet die Korrektur, durch welche die linke Linie einbezogen wird. Das Blut der Beschneidung bezeichnet die Korrektur durch die Urteile von Nukwa und damit den Aspekt von Chirik. Denn das Blut des Pessach …1
korrigiert, EY, Schreibnorm v1, 12.10.2026
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Hier endet der Originaltext. ↩