154. Es kann keinen leeren Raum in der Welt geben
Ich hörte am 18. Januar 1948.
Es kann keinen leeren Raum in der Welt geben. Da das Wesen des Menschen der Wille ist und dieser das Wesen der Schöpfung bildet, wird daran die Größe oder Kleinheit des Menschen gemessen. Daher muss er irgendeinen Willen haben – entweder auf das Materielle oder auf das Spirituelle gerichtet. Wer von beiden Arten des Willens losgelöst ist, gilt als tot, denn die gesamte Schöpfung besteht nur aus dem Willen, der als Jesh mi Ajn (Existenz aus dem Nichts) gilt. Fehlt ihm diese Substanz, die die gesamte Substanz der Schöpfung ausmacht, so gilt er folglich als Fehlgeburt und ist nicht lebensfähig.
Deshalb muss man sich darum bemühen, einen Willen zu haben, denn er ist die gesamte Substanz der Schöpfung. Allerdings muss man den Willen prüfen. Denn von Natur aus spürt jedes Lebewesen, was ihm schadet. Ebenso muss man sorgfältig darauf achten, dass der Wille auf etwas gerichtet ist.
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