<- Kabbala Bibliothek
Weiterlesen ->
Kabbala Bibliothek
Kabbala Bibliothek Startseite / Baal HaSulam / Shamati / Shamati 34. Der Vorzug des Landes liegt in allem

34. Der Vorzug des Landes liegt in allem

Ich hörte im Dezember 1941/Januar 1942.

Es ist bekannt, dass sich nichts in seiner wahren Gestalt offenbart, sondern nur durch eine Sache und ihr Gegenteil: „wie der Vorzug des Lichts aus der Finsternis“​ (Prediger 2,13).

Das bedeutet: Jede Sache macht ihr Gegenstück erkennbar. Gerade durch eine Sache und ihr Gegenteil lässt sich die wahre Wirklichkeit des gegensätzlichen Begriffs erlangen. Deshalb kann man eine Sache nicht vollkommen klar erfassen, wenn ihr Gegenstück fehlt.

Zum Beispiel kann man etwas nicht beurteilen und als gut bezeichnen, wenn ihm nicht das Gegenteil gegenübersteht, das das Schlechte erkennen lässt. Ebenso verhält es sich mit bitter und süß, Hass und Liebe, Hunger und Sättigung, Durst und Stillung, Trennung und Anhaftung (Dwekut). Daraus folgt, dass man nicht zur Liebe der Anhaftung gelangen kann, bevor man den Hass auf die Trennung erlangt hat.

Der Rat, wie man die Stufe des Hasses auf die Trennung erlangen kann, lautet: Zunächst muss der Mensch wissen, was Trennung überhaupt bedeutet, also wovon er getrennt ist. Dann kann er sagen, dass er diese Trennung korrigieren möchte.

Der Mensch muss sich also Rechenschaft darüber ablegen, wovon und von wem er getrennt worden ist. Danach kann er versuchen, dies zu korrigieren und sich mit dem zu verbinden, von dem er getrennt worden ist. Wenn er versteht, welchen Gewinn ihm die Verbindung mit ihm bringt, kann er auch ermessen und erkennen, welchen Verlust es bedeutet, in der Trennung zu bleiben.

Gewinn und Verlust werden an Genuss und Leiden gemessen. Von dem, was ihm Leiden bereitet, entfernt sich der Mensch, und er hasst es. Das Maß seiner Entfernung hängt davon ab, wie stark er das Leiden empfindet, denn es liegt in der Natur des Menschen, vor Leiden zu fliehen. Das eine hängt also vom anderen ab: Je größer das Leiden ist, desto mehr bemüht sich der Mensch und unternimmt alles Mögliche, um sich davon zu entfernen. Die Leiden bewirken also Hass auf das, was ihm die Leiden bereitet, und in demselben Maß entfernt er sich davon.

Daraus folgt, dass der Mensch wissen muss, was Gleichheit der Form ist, damit er weiß, was er tun muss, um zur Anhaftung zu gelangen, die „Gleichheit der Form“ genannt wird. Dadurch wird er erkennen, was Unterschied der Form und Trennung bedeuten.

Aus Büchern und von den Weisen ist bekannt, dass der Schöpfer gut ist und Gutes tut. Das heißt, Seine Vorsehung offenbart sich den Unteren als gut und Gutes tuend. So sind wir verpflichtet zu glauben.

Wenn der Mensch daher betrachtet, wie die Welt gelenkt wird, und bei sich oder bei anderen sieht, dass sie durch die Vorsehung Leiden statt Freude erfahren – obwohl es Seinem Namen, „der Gute, der Gutes tut“, entsprechen müsste –, fällt es ihm in diesem Zustand schwer zu sagen, die Höhere Vorsehung wirke als gut und Gutes tuend und lasse ihnen alles Gute zukommen.

Wir müssen jedoch wissen: Solange sie nicht sagen können, dass der Schöpfer nur Gutes gibt, werden sie „Frevler“ genannt. Denn das Leiden, das sie empfinden, bringt sie dazu, ihren Schöpfer schuldig zu sprechen. Nur wenn sie sehen, dass der Schöpfer ihnen Freude gibt, rechtfertigen sie den Schöpfer. Unsere Weisen sagten: „Wer ist ein Gerechter? Wer seinen Schöpfer rechtfertigt“, das heißt, wer sagt, dass der Schöpfer die Welt auf dem Weg der Gerechtigkeit lenkt.

So kommt es, dass der Mensch sich während des Leidens vom Schöpfer entfernt. Denn von Natur aus beginnt er denjenigen zu hassen, der ihm Leiden zufügt. Statt den Schöpfer zu lieben, geschieht nun – Gott bewahre – das Gegenteil: Der Mensch gelangt, Gott bewahre, zum Hass auf den Schöpfer.

Was muss der Mensch tun, um zur Liebe zum Schöpfer zu gelangen? Dafür wurde uns das besondere Mittel gegeben, uns mit Tora und Mizwot zu beschäftigen, denn „das Licht in ihr führt ihn zum Guten zurück“​ (Midrash Rabba, Klagelieder, Einleitung, Abs. 2). Darin liegt ein Licht, das den Menschen die Schwere des Zustands der Trennung empfinden lässt. Wenn er nach und nach darauf ausgerichtet ist, das Licht der Tora zu erlangen, bildet sich in ihm ein gewisses Maß an Hass auf die Trennung. Er beginnt also zu spüren, was ihn und seine Seele vom Schöpfer trennt und entfernt.

Das heißt, der Mensch muss glauben, dass Seine Vorsehung gut ist und Gutes tut. Doch weil der Mensch in Selbstliebe versunken ist, entsteht in ihm ein Unterschied der Form. Denn es wurde eine Korrektur eingerichtet, die „um zu geben“ heißt und „Angleichung der Form“ genannt wird. Nur auf diese Weise kann man das Gute und die Freude empfangen. Dass er das Gute und die Freude nicht empfangen kann, die der Schöpfer ihm geben möchte, bringt ihn dazu, Hass auf die Trennung zu entwickeln.

Dann kann er erkennen, wie groß der Nutzen der Gleichheit der Form ist, und beginnt, sich nach Anhaftung zu sehnen. So macht jede Form die andere erkennbar. Daraus folgt, dass alle Abstiege, in denen der Mensch die Trennung empfindet, ihm die Möglichkeit geben, zwischen einer Sache und ihrem Gegenteil zu unterscheiden.

Das heißt, aus den Abstiegen muss der Mensch verstehen lernen, worin der Nutzen der Aufstiege besteht. Sonst könnte er die Bedeutung dessen, dass man ihn von oben näherbringt und ihm Aufstiege gibt, nicht schätzen. Er könnte daraus auch nicht die Bedeutung gewinnen, die er gewinnen könnte.

Es ist wie bei einem Menschen, dem man zu essen gibt, obwohl er nie Hunger verspürt hat. Die Abstiege, also die Zeiten der Trennung, lassen ihn daher die Anhaftung in den Aufstiegen schätzen. Und die Aufstiege bewirken in ihm Hass auf die Abstiege, die ihn zur Trennung führen.

Das heißt, er kann nicht ermessen, wie groß das Böse in den Abstiegen ist: Der Mensch redet – Gott bewahre – schlecht über die Vorsehung und bemerkt nicht einmal, über wen er schlecht redet. Würde er es erkennen, wüsste er, dass er wegen einer so schweren Sünde Umkehr (Teshuwa) vollziehen muss. Dies wird als üble Nachrede über den Schöpfer bezeichnet – Gott bewahre –, wie oben gesagt wurde.

Daraus folgt: Gerade wenn der Mensch über beide Formen verfügt, kann er den Abstand zwischen ihnen erkennen, wie oben gesagt wurde: „wie der Vorzug des Lichts aus der Finsternis“. Erst dann kann er die Anhaftung schätzen und würdigen, durch die das Gute und die Freude erlangt werden können, die im Schöpfungsgedanken liegen: in Seinem Verlangen, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun.

Alles, was vor unseren Augen erscheint, sind nur Dinge, von denen der Schöpfer will, dass wir sie in der Weise erlangen, wie wir sie erlangen; denn dies sind Wege, auf denen man zur Vollkommenheit des Ziels gelangt.

Doch die Anhaftung an den Schöpfer zu erlangen, ist nicht so einfach. Es bedarf großer Anstrengung und Mühe, bis man das Gute und die Freude erlangt und empfindet. Bis dahin muss der Mensch die Vorsehung rechtfertigen, über dem Verstand glauben, dass der Schöpfer sich den Geschöpfen gegenüber als gut und Gutes tuend verhält, und sagen: „Augen haben sie, doch sie sehen nicht.“​ (Psalm 115,5)

Dazu sagten unsere Weisen: „Habakuk kam und stellte sie auf einen einzigen Grundsatz“​ (Makkot 24a), wie geschrieben steht: „Der Gerechte wird durch seinen Glauben leben.“​ (Habakuk 2,4) Das bedeutet: Der Mensch braucht sich nicht mit Einzelheiten zu befassen, sondern muss seine ganze Arbeit auf einen Punkt konzentrieren, auf einen Grundsatz (Klal), nämlich den Glauben an den Schöpfer. Darum soll er beten: Der Schöpfer möge ihm helfen, im Glauben über dem Verstand gehen zu können.

Im Glauben liegt eine besondere Kraft, durch die der Mensch zum Hass auf die Trennung gelangt. Daher gilt, dass der Glaube ihn auf indirekte Weise dazu bringt, die Trennung zu hassen.

Wir sehen, dass zwischen Glauben, Sehen und Wissen ein großer Unterschied besteht.

Wenn etwas durch Sehen und Wissen erfasst werden kann, der Verstand den Menschen also davon überzeugt, dass es sich lohnt, dies zu tun, und er sich einmal dafür entschieden hat, genügt ihm diese Entscheidung bereits, um entsprechend zu handeln. Das heißt, er setzt genau das in die Tat um, wofür und auf welche Weise er sich entschieden hat. Denn der Verstand begleitet ihn bei jeder einzelnen Handlung und hält ihn davon ab, gegen das zu verstoßen, was der Verstand ihm gesagt hat. Er lässt ihn mit derselben hundertprozentigen Gewissheit verstehen, mit der er ihn zu seiner Entscheidung geführt hat.

Anders ist es beim Glauben: Er beruht auf einer Zustimmung im Potenzial. Der Mensch überwindet den Verstand und sagt, es lohne sich tatsächlich, so zu arbeiten, wie der Glaube es verlangt – über dem Verstand. Deshalb hilft der Glaube über dem Verstand nur im Augenblick der Tat, also solange der Mensch glaubt. Nur dann ist er bereit, Kraft für die Arbeit über dem Verstand aufzubringen. Lässt er den Glauben auch nur für einen kurzen Augenblick los, sodass sein Glaube für einen Moment schwächer wird, hört er sofort mit Tora und Arbeit auf. Es hilft ihm dann nicht, dass er einige Zeit zuvor das Joch des Glaubens über dem Verstand auf sich genommen hat.

Wenn er dagegen mit dem Verstand erkannt hat, dass etwas ihm schadet und sein Leben gefährdet, muss er nicht jedes Mal erneut zum Verstand und zur Erklärung zurückkehren, weshalb es gefährlich ist. Nachdem er einmal mit hundertprozentiger Gewissheit begriffen und verstanden hat, dass er sich gerade mit den Dingen befassen muss, von denen der Verstand ihm sagt, was schlecht und was gut ist, folgt er dieser Entscheidung.

Wir sehen also den Unterschied zwischen dem, wozu der Verstand verpflichtet, und dem, wozu allein der Glaube verpflichtet. Warum muss man bei etwas, dessen Grundlage der Glaube ist, die Form des Glaubens immer wieder in Erinnerung rufen? Weil der Mensch sonst von seiner Stufe fällt und in einen Zustand gerät, der zu einem Frevler passt. Solche Zustände können sogar innerhalb eines einzigen Tages eintreten: Er kann an einem Tag viele Male von seiner Stufe fallen, denn es ist unmöglich, dass der Glaube über dem Verstand bei ihm nicht irgendwann im Laufe des Tages für einen Augenblick aussetzt.

Man muss wissen, dass das Vergessen des Glaubens daher rührt, dass der Glaube über dem Verstand und über der Vernunft allen Verlangen des Körpers widerspricht. Da die Verlangen des Körpers aus der in ihn eingeprägten Natur hervorgehen, die „Verlangen zu empfangen“ heißt – sowohl im Mocha (Verstand) als auch im Liba (Herzen) –, zieht der Körper den Menschen stets zu seiner Natur. Nur wenn er am Glauben festhält, besitzt der Glaube die Kraft, ihn aus den Verlangen des Körpers herauszuführen und ihn über dem Verstand gehen zu lassen, also gegen den Verstand des Körpers.

Bevor der Mensch daher Gefäße des Gebens erlangt, was Anhaftung genannt wird, kann der Glaube bei ihm nicht beständig sein. Wenn der Glaube ihm nicht leuchtet, sieht er, dass er sich in einem Zustand tiefster Niedrigkeit befindet. All dies kommt vom Unterschied der Form, wie oben erklärt wurde, nämlich vom Verlangen, für sich selbst zu empfangen. Diese Trennung verursacht ihm alle Leiden; sie zerstört alle seine Bauten und alle Mühen, die er in die Arbeit investiert hat.

Er sieht: Sobald ihm der Glaube verloren geht, befindet er sich in einem schlimmeren Zustand als zu der Zeit, als er den Weg der Arbeit des Gebens begann. Dadurch entwickelt er Hass auf die Trennung, denn sofort beginnt er, Leiden in seinem eigenen Leben und ebenso in der ganzen Welt zu empfinden. Es fällt ihm schwer, Seine Vorsehung über die Geschöpfe als gut und Gutes tuend zu rechtfertigen. Dann empfindet er die ganze Welt als finster und findet nichts, woraus er Freude schöpfen könnte.

Jedes Mal, wenn er beginnt, den Makel zu korrigieren, der darin besteht, dass er üble Nachrede über die Vorsehung spricht, entwickelt er daher Hass auf die Trennung. Durch den Hass, den er in der Trennung empfindet, gelangt er zur Liebe der Anhaftung. Das heißt: In dem Maß, in dem er während der Trennung Leiden empfindet, nähert er sich der Anhaftung an den Schöpfer. Wie oben gesagt, gelangt er ebenso in dem Maß, in dem er die Finsternis als etwas Schlechtes empfindet, zur Empfindung der Anhaftung als etwas Gutes. Und er weiß dies zu bewerten: Wenn ihm dann für eine gewisse Zeit ein wenig Anhaftung zuteilwird, weiß er sie zu schätzen.

Aus dem Gesagten können wir verstehen, dass alle Leiden in der Welt nur eine Vorbereitung auf die wahren Leiden sind. Zu diesen Leiden muss der Mensch gelangen, sonst ist er unfähig, irgendetwas Spirituelles zu erlangen, denn „es gibt kein Licht ohne Kli (Gefäß)“. Diese Leiden, die wahren Leiden, bestehen darin, dass er die Vorsehung schuldig spricht, also üble Nachrede über sie spricht. Darum betet er, keine üble Nachrede über die Vorsehung zu sprechen.

Diese Leiden nimmt der Schöpfer an. Dies bedeutet, dass der Schöpfer das Gebet eines jeden Mundes erhört. Der Schöpfer erhört das Gebet über diese Leiden, weil der Mensch nicht um Hilfe für seine Gefäße des Empfangens bittet. Denn man kann sagen: Wenn der Schöpfer ihm gäbe, worum er bittet, könnte ihn dies aufgrund des dadurch entstehenden Unterschieds der Form noch weiter vom Schöpfer entfernen.

Vielmehr ist es genau umgekehrt: Er bittet um Glauben, darum, dass der Schöpfer ihm die Kraft zur Überwindung gibt, damit er Gleichheit der Form erlangen kann. Denn er sieht, dass er ohne beständigen Glauben – also wenn der Glaube ihm nicht leuchtet – in Grübeleien über die Vorsehung gerät und in den oben erwähnten Zustand gelangt, der „Frevler“ heißt, weil er seinen Schöpfer schuldig spricht.

So kommt es, dass all sein Leiden daher rührt, dass er üble Nachrede über die Höhere Vorsehung spricht. Was schmerzt ihn also? Statt den Schöpfer zu preisen und zu sagen: „Gesegnet ist Er, unser Gott, der uns zu Seiner Ehre erschaffen hat“, sodass die Geschöpfe den Schöpfer ehren, sieht er, dass die Lenkung der Welt nicht Seiner Ehre entspricht. Denn jeder erhebt Einwände und Forderungen und verlangt, die Lenkung müsse als offene Vorsehung geschehen, sodass sichtbar wäre, dass der Schöpfer die Welt als gut und Gutes tuend lenkt. Weil dies nicht offenbart ist, sagen sie, diese Lenkung gereiche Ihm nicht zur Ehre. Und das schmerzt ihn.

So kommt es, dass der Mensch aufgrund der Leiden, die er empfindet, gezwungen ist, Gott bewahre, üble Nachrede zu sprechen. Wenn er also den Schöpfer darum bittet, ihm die Kraft des Glaubens zu geben und die Eigenschaft „gut und Gutes tuend“ zu erlangen, tut er dies nicht, weil er Gutes empfangen und selbst genießen möchte, sondern damit er – Gott bewahre – keine üble Nachrede spricht. Denn das schmerzt ihn.

Das heißt, von sich aus möchte er über dem Verstand glauben, dass der Schöpfer die Welt als gut und Gutes tuend lenkt. Er möchte, dass sein Glaube in seinem Empfinden so vollständig ist, als befände er sich innerhalb des Verstandes.

Wenn er sich daher mit Tora und Mizwot beschäftigt, will er das Licht des Schöpfers heranziehen. Er verlangt dies nicht zu seinem eigenen Genuss, sondern weil er es nicht ertragen kann, Seine Vorsehung nicht als gut und Gutes tuend rechtfertigen zu können. Das bereitet ihm Leiden, denn er entweiht den Namen des Schöpfers, dessen Name „gut und Gutes tuend“ ist, während sein Körper das Gegenteil behauptet. Darin besteht sein ganzes Leiden: Weil er sich im Zustand der Trennung befindet, kann er Seine Vorsehung nicht rechtfertigen. Dies wird als Hass auf den Zustand der Trennung bezeichnet.

Wenn er diese Leiden empfindet, erhört der Schöpfer sein Gebet, bringt ihn Sich näher, und er erlangt Anhaftung. Denn die Leiden, die er wegen der Trennung empfindet, bewirken, dass er Anhaftung erlangt. Dann heißt es: „Wie der Vorzug des Lichts aus der Finsternis.“​ (Prediger 2,13)

Dies ist die Bedeutung des Geschriebenen: „Der Vorzug des Landes liegt in allem.“​ (Prediger 5,8) „Land“ bezeichnet die Schöpfung. „In allem“ bedeutet: Durch diesen Vorzug, also dadurch, dass man den Unterschied zwischen dem Zustand der Trennung und dem Zustand der Anhaftung erkennt, erlangt man, „an allem“ anzuhaften, denn der Schöpfer wird die Wurzel von allem genannt.

korrigiert, EY, Schreibnorm v1, 12.10.2026