Brief 29
15. Schwat 5717 (17. Januar 19571), Manchester
An die Freunde, mögen sie ewig leben,
Vor einiger Zeit schrieb ich euch einen Brief, habe aber noch immer keine Antwort darauf erhalten, ob er euch erreicht hat. Abgesehen von … seid ihr alle nachlässig darin, mir zu schreiben; gewiss ist dies eine zeitbedingte Handlungspflicht. Dem Verständigen genügt dies.
Über das Neujahr der Bäume, das am fünfzehnten Schwat begangen wird, heißt es im Traktat Rosh HaShana (14a)2: „Am ersten Schwat. Was ist der Grund? Rabbi Hoshaya sagte: Weil der größte Teil der Jahresregen bereits gefallen ist.“ In den Tossafot steht, dass dieser Grund auch für das Haus Hillel gilt, das den fünfzehnten Schwat annimmt: Bis dahin ist der größte Teil der Regenzeit vergangen; dies ist die Zeit der Sättigung des Bodens, der Saft steigt in den Bäumen auf, und von nun an setzen die Früchte an.
Im Traktat Rosh HaShana (11a) heißt es: „Wer in den Tagen des Nisan hinausgeht, blühende Bäume sieht und spricht: ‚Gesegnet sei Er, Der Seiner Welt nichts fehlen ließ und in ihr gute Geschöpfe und gute Bäume erschuf, damit die Menschen sich an ihnen erfreuen3‘.“
Wir müssen verstehen:
a) Was bedeutet „Der Seiner Welt nichts fehlen ließ“? Ist schon die Tatsache, dass die Bäume blühen, ein Beweis dafür, dass nichts fehlt?
b) „Er erschuf gute Geschöpfe“ – welchen Beweis gibt es hier dafür, dass die Geschöpfe gut sind?
c) Was ist die Verbindung zwischen Mensch und Baum?
d) Bekanntlich gilt das Verstreichen des größten Teils der Regenzeit als Kennzeichen des Neujahrs; dieser Grund gilt sowohl für das Haus Shammai als auch für das Haus Hillel.
Zunächst müssen wir verstehen, was das Neujahr in der Arbeit bedeutet. Bekanntlich ist das Neujahr eine Zeit des Gerichts4, in der über die Welt zum Guten oder zum Gegenteil gerichtet wird. Rosh [Kopf, Anfang] bezeichnet den Aspekt der Wurzel, aus der die Zweige hervorgehen. Die Zweige folgen immer der Beschaffenheit der Wurzel, denn aus der Wurzel eines Orangenbaums wachsen keine Zweige eines Apfelbaums.
So, wie der Mensch am Anfang seine Wurzel und seinen Ausgangspunkt ordnet, setzt sich auch die Ordnung seines Lebens fort; denn die Wurzel ist das ganze Fundament, auf dem das gesamte Gebäude errichtet wird.
Das Gericht, in dem der Mensch am Neujahr gerichtet wird, bedeutet, dass der Mensch selbst Richter und Urteilsfinder und zugleich derjenige ist, der das Urteil vollstreckt. Denn der Mensch ist Richter, Ankläger, Wissender und Zeuge. Dies entspricht den Worten unserer Weisen: „Gibt es unten ein Gericht, gibt es oben kein Gericht.“5
Regen bezeichnet Lebenskraft und Genuss, durch die der Baum Früchte hervorbringt. Die Hauptarbeit des Menschen findet an den Wintertagen statt, in den langen Nächten des Monats Tewet. Von Tischri, dem allgemeinen Neujahr, bis Schwat ist bereits der größte Teil der Regentage vergangen; das heißt, der Mensch hat bereits Lebenskraft und Genuss aus Tora und Arbeit empfangen. Dann hält er über sich selbst Gericht: Lohnt es sich, das ganze Jahr nur mit Tora und Arbeit fortzufahren, oder mit dem Gegenteil?
„Wenn über ihm ein Fürsprecher-Engel ist, einer unter tausend, um dem Menschen seine Aufrichtigkeit kundzutun“6 – wenn er also ein Verdienst hat, dann wird dem Menschen seine Aufrichtigkeit kundgetan, damit er auf dem geraden Weg geht. Dann bedeutet „einer unter tausend“ im Geheimnis von „Ich werde dich Weisheit lehren“7. Nach der Verhandlung wird er in seinem Gericht für unschuldig erklärt; das heißt, er nimmt auf sich, von heute an nur reine Dinge zu betreiben, die Geben genannt werden – sowohl dem Himmel als auch den Geschöpfen gegenüber.
Dies gilt nur, wenn die Verdienste die Mehrheit bilden, wenn also der größte Teil der Lebenskraft, die er bis jetzt empfangen hat, aus Dingen des Gebens stammte. Dann entscheidet er, dass es sich lohnt fortzufahren, und dies heißt, dass er aus seinem Gericht gerechtfertigt hervorgeht.
Hat er den größten Teil seiner Lebenskraft nicht aus spirituellen, sondern seine ganze Lebenskraft aus materiellen Dingen empfangen, besitzt aber ein Verdienst, das „Fürsprecher-Engel“ genannt wird, dann geht er ebenfalls gerechtfertigt aus seinem Gericht hervor, wie oben beschrieben. Das heißt, er beschließt, das ganze Jahr nur mit Dingen des Gebens fortzufahren.
Überwiegen jedoch die Vergehen – wenn er also nach all seiner Arbeit und Mühe den größten Teil seiner Lebenskraft gerade aus Dingen des Verlangens, für sich selbst zu empfangen, bezogen hat, der Wurzel aller Vergehen und Sünden –, dann wird er in seinem Gericht schuldig gesprochen.
Das heißt, er nimmt auf sich, von nun an nur den Weg der ganzen Welt zu gehen, also nur Dinge zu verfolgen, die dem Empfangen für sich selbst angehören. Dies ist eine Schuld des Menschen, denn Dinge des Empfangens für sich selbst hindern ihn daran, seine ewige Vollkommenheit zu erreichen und der Höheren Genüsse würdig zu werden. Es heißt „Schuld gegen sich selbst“, wenn er beschließt, alle seine Tage mit Dingen fortzufahren, die eine Schuld für die Seele sind.
Dies ist es, was die Tossafot schrieben: „Weil der größte Teil der Regentage vergangen ist … und der Saft in den Bäumen aufsteigt, sodass die Früchte von nun an ansetzen.“
Wenn also der größte Teil der langen Winternächte mit Tora und Arbeit vergangen ist, der Saft in den Bäumen aufsteigt und der Mensch selbst weiß und fühlt, wie sehr ein Feuer in seinem Herzen brennt – gemäß „Ihre Gluten sind Feuergluten, eine Flamme des Schöpfers“8 –, dann beschließt er, diesen Weg fortzusetzen. Dies bedeutet: „Die Früchte setzen von nun an an“9 – von nun an wird er der Früchte würdig werden.
Darum heißt der fünfzehnte Schwat Neujahr: Der Mensch hat bereits mit sich selbst abgerechnet, ob es sich lohnt, in der Arbeit fortzufahren oder das Gegenteil zu tun. Denn nun weiß er bereits, aus welchem Aspekt er Leben beziehen kann – aus Dingen des Empfangens für sich selbst oder aus Dingen, die darauf gerichtet sind, seinem Schöpfer Zufriedenheit zu bereiten. Er weiß, dass seine ganze Arbeit nur darin besteht, das Verlangen zu geben zu erlangen. Denn das Verlangen, Genüsse zu empfangen, hat der Schöpfer von der Seite der Schöpfung her für uns bereitet: Sein Wille ist es, Seinen Geschöpfen Gutes zu tun, und Er erschuf das Verlangen zu empfangen.
Die Schöpfung wäre ebenfalls im Aspekt des Verlangens zu empfangen geblieben. Hätten wir also auch die spirituelle und ewige Fülle in unserem Verlangen zu empfangen angenommen, wären die Genüsse nicht vollkommen gewesen, und zwar aufgrund des Zweiges, der seiner Wurzel gleichen will. Daraus entstand der Aspekt des Brotes der Scham (Nahama deKisufa). Demnach wäre die Schöpfung in einem Mangel verblieben. Deshalb bereitete der Schöpfer für uns eine Korrektur vor, die Einschränkung (Zimzum) genannt wird.
Wo das Verlangen zu empfangen besteht, empfindet der Mensch Verhüllung. So steht es in der „Einführung zum Sulam-Kommentar zum Sohar“: Obwohl das im Körper eingekleidete Leben als Existierendes aus Existierendem hervorgeht, ist die Wurzel seines Ursprungs dennoch nicht erkennbar – und zwar infolge des oben erwähnten Zimzum.
Durch die Gewöhnung an Tora und Arbeit wird man der Korrektur würdig, die „Empfangen, um zu geben“ heißt. Dadurch werden wir der Anhaftung (Dwekut) an Ihn würdig. So wird alles vollendet. Dies bedeutet: „Der Seiner Welt nichts fehlen ließ10.“ Gemeint ist die Korrektur des Gebens, wie im Folgenden erklärt wird.
Nun erklären wir die Verbindung zwischen Bäumen und Geschöpfen, die unsere Weisen, wie oben erwähnt, nebeneinanderstellten. Es steht geschrieben: „Denn der Mensch ist ein Baum des Feldes.“11 Alle Arbeiten, die an Bäumen vorgenommen werden, damit sie geeignet sind, Früchte hervorzubringen, werden auch am Menschen vorgenommen. Denn ehe der Mensch geeignet ist, Früchte hervorzubringen, muss er alle Arbeiten durchlaufen, die an Bäumen vorgenommen werden. Die Früchte sind das Ziel des Menschen.
Mein Vater und Lehrer (Baal HaSulam) erklärte einmal bei einem Mahl am fünfzehnten Schwat, warum es den Brauch gibt, Früchte zu essen.
Er sagte: Darin liegt der ganze Unterschied zwischen Heiligkeit und Sitra Achra (der anderen Seite). Im Sohar steht: „Ein anderer Gott ist unfruchtbar und bringt keine Früchte hervor.“12 Wie im Sulam erklärt wird, trocknet ihre Quelle aus, sie welken allmählich, bis sie vollständig verschlossen sind. Wer auf dem Weg der Heiligkeit geht, wird dagegen des Segens in seiner Hände Werk würdig: „Der seine Frucht zu seiner Zeit gibt und dessen Blatt nicht verwelkt“13 („Einführung in das Buch Sohar, Punkt 23).
Deshalb gibt das Volk Israel einen Hinweis darauf, um zu zeigen, dass die Früchte das Wesentliche sind. So weit seine Worte. Die Früchte der Heiligkeit bestehen darin, der Offenbarung Seiner Göttlichkeit würdig zu werden. Der Mensch wird wie eine mächtige Quelle, die niemals versiegt, und geht von Stufe zu Stufe, bis er der Worte würdig wird: „Er wird sich durch mich verherrlichen, denn Er begehrt mich, und Er wird mir eine Krone der Zierde sein.“14
Die Arbeiten, die an Bäumen vorgenommen werden, sind auch dem Menschen gegeben worden, um ihn, wie oben beschrieben, tauglich zu machen. Siehe Traktat Shevi’it (Kapitel 2, Mishna 2), wo die Arbeiten aufgezählt werden, die ein Baum benötigt; daraus lernen wir über die Arbeit des Menschen. Dem Verständigen genügt dies.
Düngen – man bringt Dünger ein. Ebenso muss der Mensch in sich selbst Unrat einbringen, das heißt Abfall in Gestalt seiner verwerflichen Eigenschaften. Doch anders als beim Baum muss er keinen Unrat von außen herbeischaffen, sondern ihn aus der Verborgenheit in die Offenbarung, also in sein Empfinden, bringen, damit er das Ausmaß der Niedrigkeit seiner verwerflichen Eigenschaften in sich fühlt. Sonst ist er nicht fähig, seine Handlungen zu korrigieren.
Hacken – man gräbt an den Wurzeln der Bäume. Ebenso muss der Mensch graben und erforschen, worin die Wurzel und das Ziel des Menschen bestehen und zu welchem Zweck er in diese Welt gekommen ist.
Wucherungen entfernen – man schneidet Wucherungen ab, die als Mängel am Baum entstehen. Eine Wucherung ist etwas, das außerhalb seines Körpers liegt. Es gibt Handlungen, die der Mensch so ausführt, dass sie anderen Menschen äußerlich sichtbar werden – etwa beim Gebet oder wenn er vor seinem Freund fromme Worte spricht, wodurch der Freund seine Arbeit sieht, die außerhalb seines Körpers liegt. Diese Dinge muss er abschneiden und annullieren. Vielmehr gilt: „Wandle bescheiden mit dem Ewigen, deinem Gott.“15
Wenn der Mensch also irgendeine Arbeit „für deinen Gott“ verrichtet, besteht das Kennzeichen darin, dass er danach verlangt, sie vor den Menschen zu verbergen; dies ist ein Zeichen dafür, dass seine Absicht wahr ist. Ist es nicht so, verhält es sich umgekehrt: Er verlangt nur danach, sie den Menschen zu offenbaren, und stellt den Körper nach außen mit hundertfünfzig Begründungen16 als rein dar. Wenn es jedoch um des Schöpfers willen geschieht, will er die Sache von Natur aus gerade verbergen.
Blätter abnehmen – man entfernt die Blätter vom Baum, um ihn zu entlasten. Ebenso hat der Mensch Blätter, die den Früchten vorausgehen. Auf den Blättern entstehen die Früchte; dies entspricht dem Grundsatz: „Aus lo liShma (nicht um des Gebens willen) gelangt man zu liShma (um des Gebens willen).“ Lo liShma wird „Blätter“ genannt, die Früchte aber sind liShma.
Man muss diese Blätter jedoch abnehmen, um den Baum zu entlasten, damit er zu liShma gelangen kann. Nimmt man lo liShma nicht ab, bleibt man im Zustand von lo liShma. Wenn man später aber liShma erlangt, steht geschrieben: „Sein Blatt verwelkt nicht.“17 Vielmehr treten dann alle Arbeiten, die im Aspekt von lo liShma waren, in die Heiligkeit ein.
Es gibt noch eine höhere Erklärung. Im Sulam („Einführung in das Buch Sohar, Punkt 2) steht, dass die „Blätter“ die Kräfte des Gerichts im Schirm (Massach) sind. Die Einschränkung des Verlangens zu empfangen bedeutet, dass keinerlei Fülle leuchten soll, sondern Dunkelheit herrscht; dadurch entsteht der Massach. Folglich veranlasst ihn die Kraft des Gerichts, die das Licht entfernt, einen Massach zu errichten, durch den er die Kraft erhält, um zu geben zu empfangen.
Auch während der Vorbereitung, bevor man würdig wird, in den Palast des Schöpfers einzutreten, muss der Mensch sich daran gewöhnen, Kräfte zur Überwindung des Verlangens, für sich selbst zu empfangen, einzusetzen. Der Weg besteht darin, mit kleinen Dingen zu beginnen – mit Dingen, an denen er nicht so viel Freude und Genuss hat und auf die er leichter verzichten kann – und zu sagen: Wäre es keine Mizwa, mich mit diesen Dingen zu befassen, würde ich es nicht tun.
Dann fährt er fort und fügt hinzu, bis er sich daran gewöhnt, selbst auf die für ihn wichtigsten Dinge zu verzichten. Sogar bei Dingen, die sein Innerstes berühren, kann er sagen: Wäre es keine Mizwa, dies zu tun, würde ich mich nicht damit befassen. All dies dient dazu, dass er stark und im Kampf geübt wird. Dann wird er würdig, in den Palast des Schöpfers einzutreten und unter den Dienern Gottes zu sein.
Die Kraft, die ihn verpflichtet, sich vor all diesen Dingen zu hüten, damit er nicht im Verlangen, für sich selbst zu empfangen, versinkt, ist die herrschende Kraft des Gerichts. Sie bewahrt ihn davor, im oben Genannten zu scheitern. Denn sobald er ein persönliches Eigeninteresse hat, weichen Lebenskraft und Fülle sofort von ihm. Deshalb setzt er fest, entscheidet und wacht über den Massach, damit er einzig mit der Absicht zu geben empfängt.
Auch auf den Wegen der Vorbereitung zeigt die erwähnte Kraft des Gerichts ihre Stärke und werden ihre Handlungen erkennbar, bis der Mensch ein für alle Mal entscheidet, niemals die Grenze der Gesetze der Tora zu überschreiten. Bis er zur endgültigen Entscheidung im Aspekt „ein Gesetz, das nicht übertreten wird“ gelangt, befindet er sich in einem Zustand des Hin und Her, der als Schleuder bezeichnet wird, bis er zur Furcht vor der Strafe durch die erwähnte Kraft des Gerichts gelangt.
Bildlich gesprochen: Selbst wenn der Mensch eine Zeit seelischer Erhebung erlebt und meint, er befinde sich im Zustand „Niemals werde ich wanken“, herrscht, sobald er durch persönliches Eigeninteresse – sei es im Verstand oder im Herzen – zu Fall kommt, unverzüglich die Kraft des Gerichts über ihn, und die spirituelle Lebenskraft weicht von ihm. Das heißt, man nimmt ihm alles Verlangen und allen Geschmack, die er an Tora und Arbeit hatte; er fällt in die Herrschaft der Sitra Achra, und sie herrscht über ihn.
Er hat weder einen Rat noch die Kraft, sie zu überwinden, und wird von ihr fortgezogen wie „ein Schaf, das zur Schlachtung geführt wird“18. Sie zwingt ihn, nach den niedrigsten überhaupt existierenden Verlangen zu empfangen zu begehren und daraus Lebenskraft zu beziehen – also aus Dingen, nach denen gewöhnliche Gottesfürchtige auf der Straße niemals ein so starkes Verlangen hätten.
Der Grund ist, dass er gewohnt war, spirituelle Lebenskraft zu empfangen. An den gewöhnlichen Nichtigkeiten dieser Welt findet er nicht genügend guten Geschmack, um einen Ersatz für die spirituelle Lebenskraft zu bilden, die er besaß, und ihm seelische Befriedigung zu geben. Deshalb denkt er an die niedrigsten Nichtigkeiten dieser Welt: Vielleicht findet er dort Befriedigung für seine Seele.
Dann steht er unter dem Verdacht sämtlicher Übertretungen der ganzen Tora. Denn die Kraft des Gerichts stößt ihn in die Sitra Achra, und das Verlangen zu empfangen sorgt dafür, sich mit Genuss zu füllen, damit er Lebenskraft hat, um die Sitra Achra zu füllen, die „Wurzel des Verlangens, nur für sich selbst zu empfangen“ genannt wird. Darum steigt er an den Ort der Niedrigkeit hinab – vielleicht empfängt er dort das Gesuchte.
Ob er dort das Gesuchte empfängt, steht freilich infrage. Dennoch scharrt er im Abfall wie Hühner, die im Unrat picken. Zu Beginn des Falls erinnert er sich noch an seinen früheren spirituellen Zustand; es ist also noch ein Reshimo (Erinnerungsspur) in ihm geblieben. Dann weiß er noch, dass er sich nun im Zustand eines Toten befindet: Er tut all die niedrigen Dinge in Gedanken und auch in der Tat, wo er sich vor Menschen nicht schämt.
Dennoch weiß er, dass dies nicht das Ziel des Menschen ist, sondern Niedrigkeit. Mit seinem Verstand begreift er, dass er diese Zeit des Abstiegs überwinden muss. Obwohl er weiß, sieht und fühlt, liegt er wie ein Toter da, ohne Rat, mit den Stricken der Grobheit gebunden und unter der Herrschaft der Sitra Achra.
Das Reshimo, an das er sich erinnert, erscheint ihm wie ein schöner Traum, und es gibt weder einen Rat noch ein Mittel, diesen schönen Traum noch einmal zu träumen. So weiß und empfindet er – mit hundertprozentiger Gewissheit –, dass es unmöglich ist, seinen früheren spirituellen Zustand fortzusetzen. Das heißt, er ist unfähig, Kräfte der Hingabe aufzubringen und wie früher im Glauben über dem Verstand zu handeln.
Daher bringt ihm dieses Reshimo nur Leiden, da er keinerlei Möglichkeit hat, seinem gegenwärtigen Zustand zu entkommen.
Da es in der Natur des Menschen liegt, Leiden zu vergessen – denn so ist es in der Welt: Der Tote wird aus dem Herzen vergessen –, fällt er noch tiefer. Solange er sich an seine spirituelle Zeit erinnert, sieht er, dass er jetzt tot ist. Dann aber vergisst er seinen guten Zustand, und es scheint ihm, als habe er immer im gegenwärtigen Zustand des Empfangens für sich selbst gelebt und niemals ein Verlangen nach der Arbeit für den Schöpfer besessen. Gewiss, meint er, sei nicht von ihm gesagt worden: „Ihr aber, die ihr anhaftet“19; vielmehr stamme seine ganze Lebenskraft nur aus materiellen Dingen.
Erinnert er sich bisweilen daran, einmal einen spirituellen Zustand gehabt zu haben, erklärt er sich, gewiss sei auch dieser nicht auf dem Weg der Wahrheit gewesen, sondern nur das Tun eines Affen, eine Nachahmung. Vor allem aber müsse er seinen jetzigen Zustand nicht verlassen.
Kommt ihm schließlich doch der Gedanke, was aus der Korrektur der Seele werden soll, redet er sich ein: Das werde er in einem zweiten Lebenskreislauf korrigieren, aber nicht jetzt. Danach gelangt er in einen noch größeren Abstieg. Er vergisst sogar, auch nur einen kurzen Augenblick über alles nachzudenken, was mit ihm geschieht. Vielmehr lebt er ohne jede Abrechnung, lässt sich vom Strom der Welt mitziehen und genießt das Leben wie alle Welt.
Dies bedeutet: „Er steigt hinab und verleitet“ den Menschen zum Empfangen für sich selbst; „er steigt hinauf und klagt an“20, weil der Mensch die Gesetze der Tora übertreten hat; und er nimmt ihm seine Seele, sodass er ohne jede Lebenskraft bleibt.
Dies dauert an, bis man sich seiner vom Himmel erbarmt und ihm einen Anlass fügt, durch den er bisweilen in eine gute Umgebung von Büchern oder Schriftgelehrten gerät. Plötzlich beginnt er wieder zu fühlen: „Die Stimme meines Geliebten klopft.“21
Manchmal geschieht auch das Gegenteil: Er gelangt in eine noch niedrigere Umgebung, und indem er ihre Niedrigkeit betrachtet, beginnt er plötzlich den Ruf „Kehrt zurück, ihr Kinder!“22 zu vernehmen. Sofort gürtet er sich wieder mit der Kraft der Stärke; sofort werden ihm die Wege und Lehren in Erinnerung gerufen, die er empfangen und gehört hat. Er gelangt erneut zu seelischer Erhebung, verlässt mit einem Mal alle Niedrigkeit und erwacht wieder zum Leben.
Dann spürt er bereits, dass er die Kraft zur Überwindung durch Kräfte der Hingabe besitzt. Er beginnt wieder, das Gute zu wählen und das Böse zu verabscheuen. Erst dann ist er der Richter über die Wahl, über gute Ratschläge und aufrechte Verhaltensweisen, denn nun hat er die Kraft, voranzugehen.
Während des Todes hingegen – wenn also „sein Toter vor ihm liegt“23 – nimmt man keinen Trost an. Denn es steht geschrieben: „Die Toten sind frei.“24 Wenn der Mensch tot ist, wird er frei von den Mizwot, und kein Rat kann ihm helfen.
Kommt er erneut durch persönliches Eigeninteresse zu Fall, trifft ihn wiederum die Eigenschaft des Gerichts, wie oben beschrieben. So liegt er in der Schleuder, bis der Lebende, also solange er lebt, „es sich zu Herzen nimmt“25, sich mit jeder Art von Vorsicht zu hüten und zu bewahren, damit er nicht wieder in die Herrschaft der Sitra Achra fällt.
Diese Furcht vor der Kraft des Gerichts dauert an, bis sich in sein Herz eingraviert, seine Lebensführung fest zu gründen. So steht geschrieben: „Und er sah den Keniter, erhob seinen Spruch und sprach: Fest ist dein Wohnsitz.“26 Rashi erklärte – der Frevler Bileam27 sagte: „Ich staune, wodurch du dessen würdig wurdest. Warst du nicht mit ihm bei dem Rat ‚Lasst uns klug gegen ihn vorgehen‘28? Nun aber hast du dich in der Festigkeit und Schutzwehr Israels niedergelassen29.“
Die Sitra Achra tritt also mit dem Einwand an ihn heran: „Was ist mit dir? Du bist doch in den Dingen des Empfangens für dich selbst immer mit mir gegangen. Nun aber hast du deinen Zustand fest gegründet, damit du dich von deinem spirituellen Platz nicht im Geringsten fortbewegst.“ Dies heißt „Furcht vor Strafe“: Er hält die Gesetze der Tora wegen der Strafe durch die Kraft des Gerichts ein, wie oben beschrieben.
Dies ist Blätter abnehmen im Sinne von „Er stellt die Frage und löst sie“30 – also Aufstiege und Abstiege. Durch Fragen und Antworten wird die wahre Form der Arbeit für den Schöpfer bestimmt.
Mit Erde bedecken – freiliegende Wurzeln werden mit Staub bedeckt.
„Wurzel“ bezeichnet den Gedanken, denn er ist die Wurzel der Handlung. Sind die Gedanken offengelegt – spähen sie also überallhin und untersuchen alle Wege, Verhaltensweisen und Lehren, die man von seinen Lehrern empfangen hat, ob sie wahr seien –, muss man mit diesen Gedanken ringen, im Sinne von „Ein Mann rang mit ihm“31, was über den Fürsten Esaus gesagt wurde, und die Worte der Lehrer über dem Verstand annehmen.
Dies bedeutet: „Wälze dich im Staub ihrer Füße.“32 Obwohl du „Kundschafter“ hast, die sagen: „Wir werden nicht hinaufziehen“33, und obwohl ihre Kundschafter – die Gedanken der Schüler – Staub aufwirbeln, sodass ihnen die Worte ihrer Lehrer wie Staub erscheinen, muss der Mensch die Worte seiner Lehrer dennoch über dem Verstand annehmen.
Ich gebe hier ein Beispiel. Mein Vater und Lehrer versprach uns, dass wir dadurch, dass wir seinen Weg gehen und seine Anweisungen erfüllen, Seiner Ewigkeit würdig werden, Ihm anhaften und in die Paläste des Königs eintreten werden. Obwohl jeder von uns empfindet, dass seine Eigenschaften nicht so rein sind, wie es sich für einen Diener des Königs gehört, gilt dennoch: „Der Ewige ist denen nahe, die zerbrochenen Herzens sind.“34 Denn alle verwerflichen Eigenschaften, die von Natur aus in uns sind, hat der Schöpfer in uns eingeprägt und uns mit all dieser Niedrigkeit erschaffen.
Mein Vater und Lehrer sagte: „Der Ewige ist hoch, und den Niedrigen sieht Er.“35 Weil der Schöpfer die Wahrheit liebt, bringt der Schöpfer die wahrhaft Niedrigen nahe. Manchmal geraten wir in Verzweiflung und empfinden, dass wir uns niemals aus unserem gegenwärtigen Zustand erheben werden – nämlich zur Zeit des Zweifels. Darüber wurde gesagt: „Mit Erde bedecken“; man muss mit diesen Gedanken kämpfen.
Räuchern – man räuchert unter dem Baum, um die Würmer zu töten, die in ihm wachsen. Über das Manna heißt es in der Schrift: „Sie ließen davon bis zum Morgen übrig; da wuchsen Würmer darin, und es stank.“36 Das Manna, so erklärte mein Vater und Lehrer, bezeichnet den Glauben. Bekanntlich muss man den Glauben jeden Tag erneuern.
Dies bedeutet: „Sie sollen Tag für Tag sammeln.“37 Selbst wenn es für ihn noch Tag ist, muss er das Fundament der Arbeit, also das Ziel der Arbeit, erneuern. Er muss wissen, dass sein Zustand „Tag“ nur eine Folge des Glaubens ist. Denn wenn man auf dem Weg des Glaubens geht, wird man der Einkleidung der Shechina (göttlichen Gegenwart) würdig – jeder nach dem Maß seines Glaubens.
Der Tag ist also nicht sein Ziel; vielmehr kann er den Aspekt des Tages nutzen, um den Aspekt des Glaubens zu bezeugen. Er kann sagen: „Jetzt sehe ich, dass ich auf dem Weg des Glaubens gegangen bin, denn ich habe als Ergebnis den Tag.“ Folglich muss ich mich in der Wurzel stärken.
Auf diese Weise erklärte mein Vater und Lehrer auch die „Hirten des Viehs Abrahams“38: Er gibt den Besitztümern Abrahams Nahrung – also der Eigenschaft des Glaubens, denn seine Eigenschaft ist die des Vaters des Glaubens. Nimmt man jedoch den Aspekt des Tages als Ziel und Hauptsache an, heißt dies „sich vor der Sonne niederwerfen“. Dem Verständigen genügt dies.
Wenn das ganze Fundament Glaube ist, befindet man sich im Aspekt von Armut und Niedrigkeit, wie geschrieben steht: „Ich aber bin ein Wurm.“39 Der Aspekt „Ich“ (Anochi), der den Glauben bezeichnet, lässt mich also empfinden, dass ich ein Wurm bin. Denn seine ganze Arbeit geschieht über dem Verstand, und aus dem, was über dem Verstand ist, kann man keinen Hochmut beziehen. Dem Verständigen genügt dies.
Erneuert er den Glauben hingegen nicht, sondern „sie ließen davon übrig“40, schwelgt in seinem Zustand des Tages und macht ihn zum Wesentlichen, dann „wuchsen Würmer“. Wo er ein „Wurm“ sein sollte, erhob er sich – das heißt, er wurde hochmütig und fühlte sich über das Volk erhöht.
All dies rührt daher, dass er innerhalb des Verstandes arbeitet. So gelangt er zum Erheben, also zum Hochmut. Sein Hochmut breitet sich weithin aus, bis er das Maß von „es stank“ erreicht – wie die Leute sagen: Hochmut stinkt schon von Weitem.
Der Rat dagegen lautet, wie uns die Mishna sagt: „Räuchern.“ Rauch entsteht durch Verbrennen. Jeden Tag verbrennt er also seine gestrige Arbeit, und erst heute beginnt er, in die Freude des gebotenen Kampfes einzutreten, das Land Israel aus der Herrschaft des Empfangens zu befreien und den Punkt in einen Zustand zu bringen, in dem er empfindet, dass die Flügel der Shechina ihn überschatten. So steht geschrieben: „Er beschirmt ihn den ganzen Tag, und zwischen seinen Schultern wohnt Er.“41
Gerade wenn man den Weg des Glaubens annimmt, der als ein auf den Schultern getragenes Joch gilt, wird man der Shechina würdig. Mein Vater und Lehrer sagte, man müsse dem Schöpfer jeden Tag alle Handlungen übergeben, die man durchlebt hat – sowohl Mizwot als auch Vergehen – und neu beginnen. Dies bedeutet „Räuchern“. Der Rauch verschließt die Augen, die „Augen des Verstandes“ genannt werden, also den Aspekt innerhalb seines Verstandes. Dem Verständigen genügt dies.
Steine entfernen – man beseitigt die Steine. Sie bezeichnen die Einsichten, die der Mensch innerhalb des Verstandes hat und die zum Steinernen Herzen gehören. Wenn er den Aspekt des Tages empfindet und Geschmack und Empfindung in der Arbeit verspürt, sagt er: „Jetzt sehe ich, dass es sich lohnt, dem Schöpfer zu dienen, denn ich empfinde darin Genuss und Lebenskraft.“ So besitzt er bereits eine Stütze. Aus der Vielzahl solcher Stützen entstehen viele Steine, bis er ein ganzes Gebäude innerhalb des Verstandes hat.
Gerade dies sind Steine des Anstoßes. Deshalb sagte Pharao: „Seht auf den Gebärsteinen: Ist es ein Sohn, so tötet ihn.“42 Wo ihr also Genuss habt, der „Steine“ genannt wird, nehmt ihn nicht in das Steinerne Herz auf, das den Aspekt des Empfangens bezeichnet. „Ist es ein Sohn“ – erwacht daraus also der Aspekt des Gebens, wie oben bei den Hirten des Viehs Abrahams –, dann „tötet ihn“: Vernichtet diese Gedanken.
„Ist es aber eine Tochter“ – der Aspekt der Nukwa, also alles in das Verlangen zu empfangen aufzunehmen, sowohl im Verstand als auch im Herzen –, dann „soll sie leben“43. Dies rät Pharao als Lebenskraft und Fundament anzunehmen. Der Weg der Tora aber besteht darin, diese Ansichten und Gedanken zu beseitigen.
Trockene Äste abschneiden – man haut und schneidet die trockenen Zweige vom Baum. Alles, was der Mensch aus seiner Umgebung im Aspekt „ein angelerntes Menschengebot“44 erworben hat – trockene Mizwot und Lehren –, muss er abschneiden, das heißt die Tora außerhalb des Landes vergessen. Denn das Land Israel bezeichnet den Aspekt von liShma, während das, was man aus der Umgebung übernimmt, nur den Aspekt von lo liShma darstellt. Dem Verständigen genügt dies.
Feuchte Zweige auslichten. Sind die feuchten Zweige zahlreich, pflegt man einige abzuschneiden und nur einen Teil von ihnen stehen zu lassen. Selbst Lehren und Weisheiten, die wirklich feucht, also lebendig sind, darf der Mensch nicht in großer Menge verwenden, wenn sie zahlreich sind – wenn also „seine Weisheit größer ist als seine Taten“45. Denn die eigentliche Wahrheit offenbart sich in den Taten: Jede tatsächlich ausgeführte Tat und Handlung bezeugt die Beschaffenheit dessen, der sie vollbringt.
Aus allem oben Gesagten folgt, dass die Geschöpfe den Bäumen gleichen. Dies bedeutet: „Wer in den Tagen des Nisan hinausgeht und blühende Bäume sieht46.“ Die Bäume haben bereits begonnen, ihre Kräfte nach außen zu zeigen; äußerlich ist also erkennbar, dass sie bereits Früchte zum Wohl des Menschen geben wollen. „Gut“ bedeutet geben, wie geschrieben steht: „Mein Herz wallt über von einem guten Wort“; das heißt: „Ich sage: Meine Werke sind für den König.“47 Das ist gut.
Da die Bäume blühen, also geben, heißen sie gute Bäume. Gewiss gibt es dann auch gute Geschöpfe: Auch sie tun Dinge mit der Absicht, ihrem Schöpfer Zufriedenheit zu bereiten. Sonst würden auch die Bäume ihre Früchte nicht geben. So sagten unsere Weisen: „Die ganze Welt wird um meines Sohnes Chanina willen ernährt.“48 Weil es Gerechte gibt, die geben, bewirken sie, dass auch die Bäume geben.
Dies bedeutet: „Der Seiner Welt nichts fehlen ließ49.“ Wie oben beschrieben, bereitete Er uns die Beschäftigung mit Tora und Mizwot, durch die wir zum Aspekt der Vollkommenheit gelangen, der „Empfangen, um zu geben“ heißt. Außer dem Verlangen zu empfangen bereitete Er also sofort die Korrektur für das Brot der Scham vor, damit die Wohltat vollkommen sei.
Deshalb muss der Mensch jeden Tag mit sich selbst abrechnen, seine Arbeit mit neuer Überwindung erneuern und die Vergangenheit vergessen. Vielmehr soll er die feste Zuversicht haben, dass es uns von heute an gelingen wird, zu beständiger, ewiger Anhaftung zu gelangen.
Möge der Schöpfer uns aus all unseren Nöten helfen und unseren Seelen Erlösung gewähren, und mögen wir im Materiellen und im Spirituellen gerettet werden. Amen, möge dies Sein Wille sein.
Euer Freund Baruch Shalom HaLevi AshlagSohn meines Vaters und Lehrers Baal HaSulam
korrigiert, EY, Buchfassung, final, 16.09.2026
-
Hebräisches Datum: 15. Shevat 5717. ↩
-
Siehe Traktat Rosh haShana 14a. ↩
-
Traktat Brachot 43b. ↩
-
Aus dem Gebet „Unetane Tokef“, das an Rosh haShana und Yom Kippur gelesen wird. ↩
-
Tanchuma (Buber), Mishpatim 4. ↩
-
Ijob 33,23. ↩
-
Ijob 33,33. ↩
-
Hohelied 8,6. ↩
-
Traktat Rosh haShana 14a, Kommentar Rashi. ↩
-
Traktat Brachot 43b. ↩
-
Dwarim 20,19. ↩
-
Sohar, Mishpatim, Punkt 166. ↩
-
Psalmen 1,3. ↩
-
Aus dem „Lied der Herrlichkeit“ (Shir haKawod), das an Yom Kippur, in manchen Gemeinden auch am Schabbat und an Feiertagen gelesen wird. ↩
-
Micha 6,8. ↩
-
Im Original קן (Ken) = 150. ↩
-
Psalmen 1,3. ↩
-
Yeshayahu 53,7. ↩
-
Dwarim 4,4. ↩
-
Siehe Traktat Bawa Batra 16a: [Der Satan] steigt hinab und verleitet [den Menschen], steigt hinauf und erregt den Zorn [des Schöpfers gegen diesen Menschen]. ↩
-
Hohelied 5,2. ↩
-
Yirmiyahu 3,14. ↩
-
Traktat Brachot 17b. ↩
-
Psalmen 88,6. ↩
-
Kohelet 7,2. ↩
-
Bemidbar 24,21. ↩
-
Traktat Sanhedrin 106a. ↩
-
Shemot 1,10. ↩
-
Bemidbar 24,21, Kommentar Rashi. ↩
-
Traktat Shwuot 25b, Ketubot 104a u. a. ↩
-
BeReshit 32,25. ↩
-
Traktat Awot 1,4: Dein Haus sei ein Versammlungshaus für die Weisen; wälze dich im Staub ihrer Füße und trinke ihre Worte mit Durst. ↩
-
Bemidbar 13,31: Wir können nicht gegen dieses Volk hinaufziehen. ↩
-
Psalmen 34,19. ↩
-
Psalmen 138,6. ↩
-
Shemot 16,20. ↩
-
Shemot 16,4. ↩
-
BeReshit 13,7. ↩
-
Psalmen 22,7. ↩
-
Shemot 16,20. ↩
-
Dwarim 33,12. ↩
-
Shemot 1,16. ↩
-
Shemot 1,16. ↩
-
Yeshayahu 29,13. ↩
-
Traktat Awot 3,17. ↩
-
Traktat Brachot 43b. ↩
-
Psalmen 45,2. ↩
-
Traktat Taanit 24b. ↩
-
Traktat Brachot 43b. ↩