Brief 78
Rav Baruch Shalom HaLevi Ashlag
Sohn meines Vaters und Lehrers, Baal HaSulam
Minister-Mintz-Straße 4 – Bnei Brak
Mit der Hilfe des Schöpfers
Bis heute haben wir uns weder mit der Errichtung von Gebäuden noch mit Dingen befasst, die mit großer öffentlicher Bekanntmachung verbunden sind. Das ist nicht unser Weg. Unser ganzes Bestreben gilt vielmehr der Verbreitung der Tora, der Ehrfurcht vor dem Himmel und der Arbeit für den Schöpfer unter den Menschen aus unserem Kreis, die dies wünschen, insbesondere der Weisheit der Kabbala und der Lehre des Verborgenen für jene, die bescheiden wandeln und dessen würdig sind, wie ich es im Hause meines Vaters und Lehrers empfangen habe.
In dieser Generation aber, in der die Weisheit des Armen verachtet wird, jede Stadt auf ihrem Hügel erbaut ist und die Stadt des Schöpfers bis in die unterste Unterwelt erniedrigt wird, ist die Zeit der Spuren des Messias gekommen, wie den Kennern der verborgenen Weisheit bekannt ist.
Deshalb bin ich diesmal der Bitte der Menschen aus unserem Kreis nachgekommen, die unser Zelt erweitern und ein kleines Heiligtum für Tora und Gebet errichten wollen, das den Namen dieses großen Mannes, meines Vaters und Lehrers, trägt – einen Ort, von dem aus sich seine Quellen nach außen verbreiten und die Weisheit draußen jubeln wird. Jeder, der den Schöpfer auf sich nehmen will, komme und nehme Ihn auf sich – mit besonderer Heiligung und der gebührenden Vorbereitung.
Hiermit wende ich mich an alle unsere Brüder aus dem Hause Israel, in deren Innerem der Geist des Schöpfers schlägt und die über das Exil der göttlichen Gegenwart (Shechina) trauern: Helft den Bauenden und allen, die sich mit dieser großen Sache befassen. Durch dieses Verdienst werden wir der vollständigen Erlösung würdig, wie es im heiligen Sohar heißt: „Dadurch werden die Kinder Israels aus dem Exil ausziehen.“
In Erwartung der Rettung der Allgemeinheit und der Erhöhung des Ansehens der Tora
Euer Freund mit Herz und Seele
korrigiert, EY, Buchfassung, final, 16.09.2026