Kapitel 8
Erklärt, dass die vier Bchinot TuM wie ein Mensch mit einer Neshama sind, der in seinen Guf eingekleidet ist, und der Guf ist in eine Kleidung (Lewush) eingekleidet, und er sitzt in seinem Gemach (Heichal). Chochma ist die Gesamtheit der Lichter in der Welt Azilut, und es ist die Neshama der gesamten Azilut, genannt „der höhere Adam“. Er ist in Bina eingekleidet, das ist die Gesamtheit der Kelim, genannt Guf de Azilut. Der Guf wird von SA, welche die Kleidung (Lewush) ist, eingekleidet und Malchut ist das Gemach (Heichal) von allen. Es enthält vier Punkte:
1. Die vier Bchinot TuM werden Neshama (Seele), Guf (Körper), Kleidung (Lewush), Heichal (Gemach) genannt. Die Welt Azilut, wo der höhere Adam wohnt, ist die Neshama, die sich in einen Körper (Guf), eine Kleidung (Lewush) und ein Gemach (Heichal) des Königs einkleidet. 2. Keter ist für sie eine Wurzel (Shoresh). Sie ist in vier Teile aufgeteilt: Die Wurzel für die Neshama ist Chochma in Keter. Und Bina, die in Keter ist, ist die Wurzel für den Guf. SA, der in Keter ist, ist die Wurzel der Kleidung (Lewush) und Malchut, die in Keter ist, ist die Wurzel des Gemachs (Heichal). 3. Alles, was in der Welt Azilut erklärt wurde, gilt auch für die Welt Brija, die das „Licht der Fortsetzung“ (Or shel Tolada) ist. Es ist so, dass Brija von Welt Azilut geprägt wurde. So dass Keter von Keter de Azilut die Keter von Keter de Brija geprägt hat; Chochma von Keter die Chochma von Keter de Brija usw. und so ist es in allen Sefirot. 4. Die Lichter dehnen sich nicht direkt von Keter de Azilut zu Keter de Brija aus, denn die Welt Brija empfängt nichts, außer nur durch Malchut de Azilut. Malchut de Azilut hat alles, was in der Welt Azilut existiert, in die Welt Brija eingeprägt, und ähnlich auch in die Welt Yezira und in Assija.
1. Wir haben bereits erklärt, dass alle Geschöpfe eine Bchina sind, die alle vier Grundlagen enthält, nämlich die vier Otiot (Buchstaben) HaWaYaH, die die vier Welten ABYA sind, mit einer fünften, höheren Bchina zwischen ihnen und Ejn Sof. Nun werden wir auf jede einzelne Welt im Allgemeinen eingehen, und danach werden wir zurückkehren, um sie alle als ein Ganzes zu erklären.
Alles, was in den Welten ABYA existiert, ist nicht mehr als die vier Bchinot CHuB TuM; das sind die Otiot (Buchstaben) Yud, Hej, Waw, Hej, und sind Neshama, Guf, Lewushim (Kleider), Bajit (Haus).
2. Alles, was in allen Welten erschaffen wurde, sind nur vier Bchinot, die HaWaYaH sind. Sie sind: das Spirituelle, (1) genannt Neshama, die Organe des Guf, die Malbushim (Kleider) und das Bajit (Haus).
Or Pnimi (Inneres Licht)
1. „genannt Neshama“ Dies bezieht sich auf die Zeit, in der BYA in der Vollständigkeit sind, wenn sie zu Azilut aufsteigen, wie zum Beispiel am Shabbat. Zu dieser Zeit kleiden sie sich gegenseitig wie der höhere Adam, der Neshama und Guf und Kleidung (Lewush) ist und im Gemach (Heichal) des Königs wohnt.
Das Licht in Azilut ist die Spiritualität, genannt Neshama, das ist Chochma. Die Neshama ist in die Kelim von Azilut eingekleidet, genannt Guf.
3. Wir werden von Welt Azilut sprechen und daraus wird der Rest verstanden werden. Das Innerlichkeit (Pnimiut) der gesamten Azilut ist die Spiritualität, die Neshama genannt wird. Sie ist in die Organe des Guf, Kelim genannt, eingekleidet, das sind die zehn Sefirot, die Kopf (Rosh), Arme und Körper (Guf) genannt werden.
Or Pnimi (Inneres Licht)
2. „das sind die zehn Sefirot, die Kopf (Rosh), Arme und Körper (Guf) genannt werden“ Dies sind die Namen für die zehn Sefirot des Parzuf: Der Rosh ist darin die Sefira Keter; die Arme sind Chessed und Gwura: die Sefira Chessed ist der rechte Arm, und die Sefira Gwura ist der linke Arm. Der Guf ist die Sefira Tiferet, und von Tabur abwärts sind es die vier Sefirot NeHJ und Malchut.
Es gibt zehn Kelim im Guf, das sind die zehn Sefirot innerhalb der Grenze und des Maßes, die es in Azilut gibt - das ist Bina.
4. Lasst uns zum Thema (3) des Guf zurückkehren: Diese Bchina besteht aus zehn Sefirot, zehn Midot (pl. für Mida, Eigenschaft), denn sie enthalten eine Grenze und eine Mida (Eigenschaft), wie es in Pirkej Heichalot geschrieben steht, von der Stufe von 236 000 von den Zehntausenden von Parssaot (eine Maßeinheit) usw.
Or Pnimi (Inneres Licht)
3. „des Guf“ Bezieht sich auf seine obigen Worte (Kap. 5, Punkt 1), dass Chochma die Neshama ist, Bina ist der Guf, SA ist die Kleidung (Lewush) und Malchut ist das Gemach (Heichal). Es wurde bereits erklärt, dass es aus der Reija (Sehen, Sicht) des Lichts keine Grenze gibt. Außerdem ist er nicht akribisch mit der Grenze innerhalb der Kelim, weshalb er den Hakaa (Schlag) ausführt (siehe Kap. 1, Punkt 70 in Or Pnimi (Inneres Licht)).
Die Kelim, die diese Grenze überschreiten, beginnen erst ab Bina abwärts. Sie sind es: Guf, Lewush (Kleidung), Heichal, das sind Bchina Bet, Bchina Gimel und Bchina Dalet. Obwohl die Bchina Alef Chochma ist, genannt Neshama, wird sie nicht als Kli betrachtet, wie der Rav schreibt, dass die zehn Sefirot de Guf zehn Eigenschaften genannt werden. Dies ist so, weil die Kelim, die eine Grenze und ein Maß setzen, in der Bchina Bet beginnen.
Aber in den zehn Sefirot der Neshama, das heißt von Bchina Alef, genannt Chochma, gibt es überhaupt kein Maß. Dies ist so, weil Bchina Alef nicht als Awiut angesehen wird und daher kein Kli und Maß hat.
Und der Guf von Azilut ist in die Lewushim (Kleider) eingekleidet, und es ist SA, der Bina einkleidet.
5. Dieser Guf ist in die Lewushim (Kleider) von Azilut eingekleidet, wie unsere Weisen sagten: „Der Schöpfer war mit zehn Lewushim bekleidet: eine Kleidung (Lewush) des Stolzes, wie es heißt: „Der Ewige regiert; Er ist mit Majestät bekleidet. Es steht in Pirkej Heichalot geschrieben, dass (4) der Chaluk (Morgenmantel) des Schöpfers dort Zahariel genannt wird. Aber die Neshama im Inneren hat überhaupt keine Eigenschaft. (5) Im Vergleich zu Ejn Sof können wir jedoch auch Eigenschaften und Sefirot nennen, die sich auf die Neshama beziehen.
Or Pnimi (Inneres Licht)
4. „der Chaluk (Morgenmantel) des Schöpfers“ Er ist ein Kleidungsstück (Lewush).
5. „Im Vergleich zu Ejn Sof“ Dies bedeutet, dass im Vergleich zu Keter, genannt Ejn Sof, Chochma auch als Awiut angesehen wird, denn Ejn Sof hat keinen Willen zu empfangen, daher der Name Bchina Alef (siehe Or Pnimi (Inneres Licht), Teil 1, Kap. 1, Punkt 50).
Die Lewushim wohnen innerhalb der Batim (Pl. für Bajit, Haus), das sind die sieben Heichalot (Pl. für Heichal, Gemach) von Azilut, die Malchut sind. Insgesamt wird davon ausgegangen, dass der höhere Adam, das ist eine Neshama, eingekleidet in den Guf und der Guf in die Lewushim (Kleider), in dem Gemach (Heichal) des Königs untergebracht ist.
6. Diese Malbuschim (Kleider) befinden sich in der Bchina der Batim (Häuser), das sind die sieben Heichalot de Azilut, die die Bchina der Welt an und für sich sind, die der Himmel und die Erde sind - und die Awir (Luft) zwischen ihnen. Dies alles ist die Bchina der Batim, und sie wird die Welt Azilut genannt, wo der höhere Adam wohnt, der Neshama und Guf ist, und die Kleider (Lewushim) von Malchut sind in das höhere Gemach (Heichal) des Königs gegeben, das die Gesamtheit der Welt Azilut ist.
Die vier Bchinot Neshama, Guf, Kleidung (Lewush), Heichal, sind CHuB TuM. Keter ist ihre fünfte, die die Wurzeln dieser NeGeLaH enthält.
7. Diese vier Bchinot sind die zehn Sefirot, die bei der oben genannten Chochma beginnen und vier Bchinot haben. Ebenso gibt es die Bchina Keter, das ist die fünfte Bchina, die Wurzel (Shoresh) von ihnen allen, die auch die Wurzel der obigen vier Bchinot enthält.
Jede der vier Bchinot NeGeLaH in Azilut enthält zehn Sefirot CHuB TuM. Die Neshama in Keter ist die Wurzel der zehn Sefirot CHuB TuM von Neshama in Azilut, und der Guf von Keter ist die Wurzel für die zehn Sefirot CHuB TuM der Gufim (Pl. für Guf). Die Lewushim von Keter sind die Wurzel für die zehn Sefirot CHuB TuM der Lewushim, und Heichal in Keter ist die Wurzel für die zehn Sefirot CHuB TuM der Heichalot.
8. Es stellt sich heraus, dass die Bchina des Lichts und der Neshama in Keter die Wurzel der zehn Sefirot der Neshamot (Pl. für Neshama) von Azilut ist, die von Chochma austreten. Die Bchina des Guf in Keter (6) ist die Wurzel der zehn Sefirot der Gufim (Pl. für Guf) in den zehn Sefirot von Azilut, die in Chochma beginnen. Die Bchina der Lewushim in Keter ist die Wurzel der zehn Sefirot der Lewushim in den zehn Sefirot von Azilut, die in Chochma beginnen. Die Bchina Heichal in Keter ist die Wurzel der zehn Sefirot von Azilut, die in Chochma beginnen.
Or Pnimi (Inneres Licht)
6. Es ist oben geschrieben worden, dass auch in Keter die vier Bchinot genannt werden: Neshama, Guf, Kleidung (Lewush), Heichal, die CHuB TuM sind, aber als reine Wurzeln.
Alles, was in der Welt Azilut existiert, ist in die Welt Brija eingeprägt.
9. Dann wurde die Welt Brija auf genau die gleiche Weise erschaffen. Denn durch den (7) Massach, der der Karka (Grund, Boden) des Heichal von Azilut ist, leuchtete es nach unten (8) und drückte dort alles ab, was in der Welt Azilut war. Dies wird die Welt Brija genannt, weil sie das (9) „Licht der Fortsetzung“ (Or shel Tolada) ist und nicht das Höhere Licht selbst. Weil es aber ein Abdruck von Azilut ist, sollte es alle Bchinot enthalten, die in Azilut sind.
Or Pnimi (Inneres Licht)
7. „Massach“ Das Sium der Stufen an irgendeinem Platz ist nur wegen der Massach in ihrem Kli von Malchut. So stoppt die Ausdehnung der Stufen von Ejn Sof bis zum Geschöpf und bleibt „stehen“, um sich nicht auszudehnen, wenn sie die Massach berührt. Es ist, als stünde sie auf der Karka (Grund, Boden) über ihr, wo die Karka (Grund, Boden) sie nicht in sich und in ihrem Inneren expandieren lässt. Auf die gleiche Weise stoppt der Massach, dass sich das Licht im Inneren und in ihm ausdehnt, daher der Name des Massach - Karka (Grund, Boden).
Es wurde bereits erklärt (Teil 3, Kap. 3, Punkt 6), dass zehn Sefirot de Welt Brija durch die Verfeinerung (Hisdakchut) des Massach de Bchina Gimels in der Welt Azilut in Bchina Bet erschaffen wurden (siehe auch Histaklut Pnimit, Teil 2, Punkt 72). Dort steht geschrieben, dass er durch den Massach, der die Karka (Grund, Boden) des Azilut von Heichal ist, nach unten leuchtete, d. h. wegen seiner Verfeinerung (Hisdakchut), wie es dort erklärt wird.
8. „und drückte dort alles ab, was in der Welt Azilut war“ Dies bedeutet, dass, so wie dem Nechtam (Gestempelten) keine der Formen fehlt, die im Chotam (Stempel) existieren, dass ebenso alle Formen der Welt Azilut in der Welt Brija auftreten, daher die Namen Chotam und Nechtam. Es gibt noch einen weiteren, sehr originellen Grund: das gesamte Höhere Licht, das zu Brija kommt, kommt durch jenes Or Choser, das durch die Kraft des Siwug de Hakaa des Massach von Bchina Bet, der sich im Karka (Grund, Boden) von Azilut befindet, selbst aufsteigt.
Dasselbe Or Choser leuchtete noch einmal und durchquerte den Massach und verbreiterte das Kli von Malchut in die zehn Sefirot von ihr und in ihr selbst. Es dehnte sich in ihr von oben nach unten aus (wie ausführlich in Or Pnimi (Inneres Licht) Teil 3, Kap. 2, Punkt 3 erklärt wird).
Dadurch kehrten all die Bchinot, die das Or Choser in Azilut vom Karka (Grund, Boden) aufwärts eingekleidet hatte, zurück, dehnten sich aus und kamen vom aus Karka (Grund, Boden) ebenfalls nach unten. Dieses Or Choser ist also einem Chotam (Stempel) völlig ähnlich: alles, was von ihm abgedruckt ist, wird in sein Nechtam (Gestempeltes) kopiert.
Ähnlich verhält es sich bei diesem Or Choser: Alles Or Choser und das Maß, das es von unten nach oben eingekleidet hat, kehrte zurück und brachte es von oben nach unten zu Brija und kopierte es dort in Brija ohne jede Veränderung und Abschwächung. Aus diesem Grund wird dieser Akt Chotam (Stempel) und Nechtam (Gestempeltes) genannt.
9. „‚Licht der Fortsetzung‘ (Or shel Tolada)“ Das ist die Regel: An jedem Platz, an dem dieses Or Choser von unten nach oben steigt, ist das Wesen (Azmut) vom Höheren Licht in dieses Or Choser eingekleidet. Dies weist auf die Ausdehnung des Or Ejn Sof hin, um Kelim zu erschaffen, von dem der Rav oben spricht (Teil 1, Kap. 1, Punkt 1).
An einem Platz jedoch, an dem man davon ausgeht, dass sich das Or Choser von oben nach unten ausdehnt, wie es in den zehn Sefirot von Brija der Fall ist, hat dieses Höhere Licht, das hier in dieses Or Choser eingekleidet ist, nicht mehr das Wesen (Azmut) des Höheren Lichts. Stattdessen wird es als „Licht der Fortsetzung“ (Or shel Tolada) betrachtet, das sich vom Höheren Licht aus ausdehnt - aber es ist nicht das Licht des Höheren Lichts selbst.
Der Grund ist, dass es sich durch die Kraft des Massach ausdehnt, der das Or Choser wegen der darin enthaltenen Behinderung aufsteigen lässt. Aus diesem Grund ist die Kraft des Unteren schon darin eingeschlossen, und auch sie ist durch das Maß der Kelim und die Höhe des Massach begrenzt, denn der Massach geht der Ausdehnung dieser zehn Sefirot voraus.
Es stellt sich heraus, dass der Massach der Grund ist, der das Erscheinen dieser zehn Sefirot verursacht. Infolgedessen wird das Licht durch ihn begrenzt und ist nicht mehr das Wesen (Azmut) des Höheren Lichts, sondern wird als „Licht der Fortsetzung“ (Or shel Tolada) betrachtet. Das Or Choser, das vom Massach aufsteigt, kann jedoch seine Awiut nicht erheben (siehe Teil 3, Kap. 4, Or Pnimi (Inneres Licht), Punkt 50). Das gilt von Welt Brija an abwärts, denn in Azilut gibt es überhaupt keinen Massach. Folglich wird dort jedes Licht, bis zu Sium Raglin, als das Wesen (Azmut) des Lichts betrachtet.
Keter de Azilut hat die vier Wurzeln der NeGaLaH in Keter de Brija abgedruckt. Von der Neshama in Keter de Azilut wurde die Neshama in Keter de Brija abgedruckt. Vom Guf von Keter de Azilut wurde der Guf von Keter de Brija abgedruckt. Und von der Kleidung (Lewush), die Kleidung (Lewush) und vom Gemach (Heichal), das Gemach (Heichal).
10. Und siehe, die Bchina Keter, die fünfte Bchina, die die vier Bchinot enthält, wird als Keter im Rosh von Brija abgedruckt, so wie sie ist. Vom Licht der Keter de Azilut wurde das Licht der Keter de Brija abgedruckt, und vom Guf der Keter de Azilut wurde der Guf der Keter de Brija abgedruckt. Von der Kleidung (Lewush) der Keter de Azilut wurde die Kleidung (Lewush) der Keter de Brija abgedruckt, und vom Heichal (Gemach) der Keter de Brija wurde der Heichal der Keter de Azilut abgedruckt.
NeGaLaH de Keter de Azilut, die sich bis NeGaLaH de Keter de Azilut ausdehnen, dehnen sich durch Malchut de Azilut aus, die in Keter de Brija eingekleidet war. Der Rest der Sefirot de Azilut, die in Brija abgedruckt wurden, dehnen sich ebenfalls durch Malchut de Azilut aus, durch den Siwug de Hakaa auf dem Massach in ihr.
11. Diese Lichter dehnten sich jedoch nicht von der eigentlichen Keter de Azilut aus bis zur Keter de Brija, sondern durch Malchut in Malchut de Azilut, das ist Atik de Brija, die in Keter de Brija eingekleidet ist. (10) Sie dehnte diese vier Bchinot, die in Keter de Azilut waren, aus und erschuf sie in Keter de Brija.
Die zehn Sefirot de Azilut machten es ähnlich und dehnten ihr Licht durch die höhere Malchut in der höheren Keter aus. Sie druckten einen Chotam (Stempel) von Azilut in Brija ab: Neshama aus Neshama, Guf aus Guf, Lewush (Kleidung) aus Lewush und Heichal (Gemach) aus Heichal.
Or Pnimi (Inneres Licht)
10. „Sie dehnte diese vier Bchinot, die in Keter de Azilut waren, aus“ Aus diesem Grund wird Malchut des Höheren „Nizoz (Funke) des Schöpfers“ genannt, da Er seine niedrigere Stufe ausdehnt und ausstrahlt. Es steht oben geschrieben, dass alle Stufen und die Parzufim und die Welten vom Rosh des Kav bis zum Ende von Assija austreten und durch Ursache und Wirkung voneinander ausgestrahlt werden.
Dies bedeutet, dass Malchut de Malchut von jedem Höheren unter ihre Stufe absteigt und sich auf alle vier Bchinot des Unteren ausdehnt, wie in Teil 2, Histaklut Pnimit, Kap. 5, Punkt 59 ausführlich erklärt wird (all diese Dinge hätten auch hier geschrieben werden müssen, wenn ich mir nicht die Kosten für den Druck gespart hätte).
Malchut de Brija stieg ab und kleidete sich in Keter de Yezira ein. Sie dehnte den Chotam (Stempel) der fünf Parzufim KaCHaB de Brija, die NeGaLaH sind, auf Welt Yezira aus, Neshamot (Pl. für Neshama) von Neshamot, Guf von Guf, Lewush (Kleidung) von Lewush, Heichal von Heichal, so geschieht es auch in Yezira und Assija.
12. Ähnlich wie in Yezira war Malchut de Brija Atik, der verbunden ist mit AA de Yezira. Dort hieß er Keter de Yezira, und die fünf Parzufim de Brija dehnten sich aus und druckten ihren Chotam (Stempel) in Yezira auf die gleiche Weise ab wie in Brija: Neshamot von Neshamot, Gufim von Gufim, Lewushim von Lewushim und Heichalot von Heichalot.
In ähnlicher Weise druckten die fünf Parzufim von Yezira ihre Bchinot in Assija ab: Neshamot von Neshamot, Gufim von Gufim, Lewushim von Lewushim und Heichalot von Heichalot und so weiter, alle Welten im Allgemeinen und im Besonderen: Neshamot von Neshamot, Gufim von Gufim, Lewushim von Lewushim und Heichalot von Heichalot und so weiter.