Kapitel 5
Erklärt, wie jedes Geschöpf und jede Kreatur aus den vier Bchinot der Awiut, genannt CHuB TuM, besteht, wo sich der Höhere Siwug bis zum Siwug de Hakaa auf dem Massach in Malchut ausdehnt. Ihre Wurzel ist der Maazil (Ausströmender) namens Keter. Weil jede Bchina anders ist als die andere, muss es zwischen ihnen eine mittlere Bchina geben, die aus beiden Bchinot besteht. Enthält sieben Punkte:
1. Jede Kreatur enthält vier Elemente ERMA (Esh -Feuer, Ruach -Wind, Maim- Wasser, Afar -Staub, Erde). Sie repräsentieren die vier Otiot (Buchstaben) HaWaYaH, die CHuB TuM sind, nämlich TaNTA - Taamim, Nekudot, Tagin, Otiot (Buchstaben) und ABYA. 2. Dies sind die vier Bchinot im unteren Adam: a) die Spiritualität (Ruach) darin; b) der Guf; c) die Malbushim (Kleidung); d) das Haus, in dem man wohnt. Jeder von ihnen besteht aus vier. In der Spiritualität darin gibt es Nefesh, Ruach, Neshama, Chaja. Der Guf (Körper) hat Azamot (Knochen), Gidin (Sehnen), Bassar (Fleisch), Or (Haut). Die Malbushim (Kleider) bestehen aus Ktonet (Hemd), Michnasaim (Hose), Miznefet (Hut), Awnet (Gürtel). Das Haus enthält Bajit (Haus), Chazer (Hof), Sade (Feld), Midbar (Wüste). 3. Unter den vier Bchinot Adams gibt es eine, die sie alle enthält. Auch gibt es eine Zwischen - Bchina zwischen jeder einzelnen Bchina, die beide enthält. 4. Die Bchina, die alle von ihnen enthält, heißt Or Yechida und enthält zwei Bchinot: a) Nizoz (Funken) vom Schöpfer; b) Nizoz vom Geschöpf. 5. Die mittlere Bchina zwischen den spirituellen Bchinot in einem Menschen, die NaRaNCHaY sind, und der Bchina des Guf, wird Rewiit Dam (Vierter Teil des Blutes) genannt, die Nefesh de Nefesh einkleidet. Sie enthält sowohl die Spiritualität als auch den Guf. 6. Die mittlere Bchina zwischen dem Guf und den Malbushim sind Searot (Haare) und Zipornaim (Nägel) eines Menschen. 7. Die Zwischen - Bchina zwischen den Malbushim und den Häusern sind die Ohalim (Zelte), die aus Wolle und Flachs bestehen.
Es gibt einen Maazil (Ausströmender) und ein Geschöpf. Jedes Geschöpf wird nach den vier Bchinot der Vergröberung eingeteilt, durch die sich das Licht vom Maazil (Ausströmender) zu den Kelim der Geschöpfe ausdehnt. Das sind CHuB TuM und sind ERMA; sie sind die vier Otiot (Buchstaben) HaWaYaH und TaNTA, und sie sind die vier Bchinot in Adam: NaRaNCH, Guf, Lewushim (Kleider) und das Haus, in dem man sitzt. Es ist so, dass es kein Geschöpf aus weniger als vier Teilen gibt.
1. Es gibt (1) einen Maazil (Ausströmender) und ein Geschöpf. (2) Das Geschöpf hat vier Elemente: Esh (Feuer), Ruach (Wind), Maim (Wasser), Afar (Staub), welche die vier Otiot (Buchstaben) HaWaYaH sind und zu Chochma, Bina, Tiferet und Malchut gehören. Sie sind auch Taamim, Nekudot, Tagin, Otiot, und sie sind Azilut, Brija, Yezira, Assija.
Sie sind auch die vier Bchinot in Adam:
A. Der innere Adam, das ist die Spiritualität, genannt Nefesh, Ruach, Neshama, Chaja, Yechida.
B. Der Guf.
C. Die Malbushim (Kleidung) über dem Guf.
D. Das Haus, in dem Adam und sein Guf und Malbush sitzen.
Or Pnimi (Inneres Licht)
1. „ein Maazil (Ausströmender) und ein Geschöpf“ Jeder höhere Parzuf wird gegenüber seinem niedrigeren Parzuf als Maazil (Ausströmender) betrachtet. Das liegt daran, dass die Parzufim vom Anfang der Kav bis zum Ende von Assija durch Ursache und Wirkung auseinander hervorgehen; jeder Parzuf ist durch seinen Höheren ein Geschöpf.
2. „Das Geschöpf hat vier Elemente“ Dies sind die vier oben erwähnten Bchinot in den Worten des Rav (Teil 3, Kap. 1, Punkt 4), wo Ejn Sof sich zuerst ausdehnte, um die Kelim für die vier Bchinot zu machen, bis es auf den Massach im Kli Malchut traf. Es gibt viele Namen für diese vier Bchinot, denn es gibt nicht einen einzigen kleinen Gegenstand in der Realität, der nicht durch die oben genannten vier Bchinot angeordnet wird, und die Realität im Allgemeinen wird auch durch sie angeordnet.
Sie sind die vier Welten: Azilut, Brija, Yezira, Assija, die die gesamte Wirklichkeit enthalten. Ihr müsst verstehen, dass, obwohl die Reihenfolge der vier Bchinot in jede Einzelheit der Wirklichkeit eingeprägt ist, dies nicht bedeutet, dass alle Einzelheiten gleich sind. In der Tat hat jede Einzelheit einen unterschiedlichen Wert, je nach dem Maß ihres Empfangsgefäßes.
Jede Bchina der vier Bchinot in Adam besteht aus vier: die Spiritualität ist Chaja, Neshama, Ruach, Nefesh; der Guf ist Azamot (Knochen), Gidin (Sehnen), Bassar (Fleisch), Or (Haut); Lewushim sind Kutonet (Hemd), Michnasaim (Hose), Miznefet (Hut), Awnet (Gürtel); das Haus ist Bait (Haus), Chazer (Hof), Sade (Feld), Midbar (Wüste).
2. (3) All diese Bchinot bestehen aus vier Bchinot, wie folgt:
Die Bchina Alef der Spiritualität ist: (4) Neshama für die Neshama, Neshama, Ruach, Nefesh.
Die Bchina Bet, das ist der Guf, ist Azamot (Knochen), in denen der Moach (Gehirn) im Inneren ist, Gidin (Sehnen), Bassar (Fleisch) und Or (Haut), wie es heißt: „Du hast mich mit Haut und Fleisch bekleidet und mich mit Knochen und Sehnen zusammengestrickt.“
Die Bchina Gimel ist die Lewushim (Kleider). Es ist bekannt, dass dies obligatorische Kleider (Lewushim) für einen Cohen Hediut (Laienpriester) sind: Kutonet (Hemd), Michnasaim (Hose), Miznefet (Hut) und Awnet (Gürtel). Diese vier des Cohen Gadol (Hohepriester) sind höhere Lewushim als diese, wie es im Sohar geschrieben steht, dass dies die Lewushim des Namens Adni sind, und dies sind die Lewushim des Namens HaWaYaH, aber im Prinzip sind es nur vier Bchinot.
Die Bchina Dalet ist das Haus. Es gibt Bait (Haus), Chazer (Hof), Sade (Feld) und Midbar (Wüste).
Or Pnimi (Inneres Licht)
3. „All diese Bchinot bestehen aus vier Bchinot“ Dieses Integration (Hitkalelut) ist auf die Verfeinerung (Hisdakchut) des Massach zurückzuführen, die notwendigerweise in der Erschaffung jeder einzelnen Stufe auftritt (siehe Histaklut Pnimit, Teil 2, Kap. 7, Punkt 72).
4. „Neshama für die Neshama“ Es ist das Or Chochma, auch bekannt als Or Chaja. Das Or Yechida liegt Keter gegenüber, die als Maazil (Ausströmender) betrachtet wird. Auch Moach (Gehirn) in den Azamot entspricht Keter.
Zwischen je zwei Bchinot gibt es eine mittleren Bchina, die beide enthält.
3. In der Tat, in all diesen vier einzelnen Bchinot gibt es (5) eine Bchina, die sie alle enthält. (6) Sie liegt zwischen je zwei Bchinot und besteht aus beiden. Zum Beispiel schreiben Biologen, dass sich zwischen dem Bewegungslosen und dem Pflanzlichen die Koralle befindet; zwischen dem Pflanzlichen und dem Tierischen befindet sich der Feldstein, erwähnt im Traktat Kilaim. Er ist wie ein Hund, der auf dem Boden wächst, mit seinem Nabel in der Erde verwurzelt, aus dem er seine Nahrung saugt. Wenn man ihm den Nabel abschneidet, stirbt er. Zwischen dem Tierischen und dem Sprechenden befindet sich der Affe.
Or Pnimi (Inneres Licht)
5. „eine Bchina, die sie alle enthält“ Dies bedeutet, dass sie alle vier Bchinot enthält, nämlich die zweite Bchina von Keter (siehe Kapitel 6, Punkt 2), die die Wurzel der Ausdehnung der vier Bchinot ist. Or Keter wird Yechida genannt.
6. „Sie liegt zwischen je zwei Bchinot und besteht aus beiden“ Das bedeutet, dass eine zweite Bchina in Keter als die Mitte zwischen der höheren und der unteren Stufe angesehen wird, also zwischen Maazil (Ausströmender) und Geschöpf. Jeder Höhere wird immer als Maazil (Ausströmender) des Unteren angesehen (siehe Kapitel 5, Punkt 1).
Zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf, was die Spiritualität im Menschen ist, gibt es eine mittlere Bchina. Es wird darüber gesagt „Ihr seid die Kinder usw.“, und es endet mit „Ihr seid Götter“. Die Urväter sind die Merkawa (Wagen).
4. In ähnlicher Weise gibt es eine mittlere Bchina zwischen dem Schöpfer (7) und dem Geschöpf, die die Spiritualität enthält. Man sagt darüber: „Ihr seid Kinder des Ewigen, eures Gottes“, „Ich sagte: Ihr seid Gott“, und es wird gesagt: „Und Gott stieg von Abraham auf“, und unsere Weisen sagten: (8) „Die Urväter sind in der Tat die Merkawa (Wagen).“
Or Pnimi (Inneres Licht)
7. „und dem Geschöpf“ Dies bezieht sich auf die beiden Welten - Azilut und Brija. Azilut wird Schöpfer genannt, und die vier Bchinot in der Welt Brija werden allgemein Geschöpf genannt. Außerdem hat jede Einzelheit in der Welt Brija die vier oben genannten Bchinot, und die Seelen der Gerechten werden von Azilut nach Brija ausgeströmt.
Das ist es, was der Rav meint, wenn er sagt: „Es gibt eine mittlere Bchina zwischen dem Schöpfer und dem Geschöpf, die die Spiritualität enthält. Dies bedeutet, dass es eine mittlere Bchina zwischen dem Schöpfer und Keter gibt, welche das Or Yechida von Adam ist, das die Spiritualität enthält. Mit anderen Worten, es ist die bereits erwähnte (Punkt 1) Spiritualität Adams, genannt Nefesh, Ruach, Neshama, Chaja, und Yechida, welche als ihre Sefira Keter sie alle beinhaltet.
8. „Die Urväter sind in der Tat die Merkawa (Wagen).“ Das bedeutet, dass die Yechida der Urväter die Mekawa (Wagen) für jene mittlere Bchina zwischen dem Schöpfer und Yechida, die in ihnen ist. „Wagen“ bedeutet Platzierung, wie ein Kutscher auf seinem bestimmten Wagen, so dass die Göttlichkeit über die Urväter gestellt wird.
Die mittlere Bchina besteht aus zwei Nizozin (Funken): ein Nizoz (Funke) des Schöpfers, der sich in den Nizoz (Funke) des Geschöpfes einkleidet, worin die Wurzeln der NaRaNCH des Menschen liegen.
5. Das bedeutet, dass es (9) einen sehr kleinen Nizoz (Funke) gibt, das ist die Göttlichkeit, die sich (10) von der letzten Stufe im Schöpfer ausdehnt. (20) Dieser Nizoz (Funke) kleidet sich durch die Kraft eines anderen Nizoz (Funke) in das Geschöpf ein, das die sehr feine Neshama ist, genannt Yechida. Dieser Nizoz (Funke) enthält (30) die Wurzeln der vier Bchinot in der Spiritualität, welche sind: (40) Nefesh, Ruach, Neshama, Chaja.
Or Pnimi (Inneres Licht)
9. „ein sehr kleiner Nizoz (Funke)“ Wisset, dass dies keineswegs eine scheinbare Gadlut und Katnut erklärt, sondern nur auf das Nicht - Erreichen, denn das Unerreichbare wird als sehr klein bezeichnet. Du solltest dich auch nicht in dem Namen Nizoz (Funke) täuschen und ihn wörtlich interpretieren, als einen scheinbaren Feuerfunken. Vielmehr bedeutet Nizoz (Funke) das Or Choser (Fragentabelle Teil 2, Punkt 2), denn das Or Yashar heißt Orot (Lichter), und das Or Choser heißt Nizozin (Funken) - und präge dir das ein.
10. „von der letzten Stufe im Schöpfer“ Das ist die Bchina Dalet, also Malchut.
20. „Dieser Nizoz (Funke) kleidet sich durch die Kraft eines anderen Nizoz (Funke) in das Geschöpf ein, das die sehr feine Neshama ist, genannt Yechida“ Das heißt in Keter, denn das ist Yechida. Der Nizoz (Funke) des Schöpfers heißt Ejn Sof, und der Nizoz (Funke) des Geschöpfes heißt Keter der Stufe. Dies wird auch GaR genannt, der Rosh der Stufe, und er enthält im Inneren die vier Bchinot des Or Yashar, wo sich Ejn Sof durch den Siwug de Hakaa ausdehnt, das Or Choser erhebt und das Or Yashar von unten nach oben einkleidet.
Das wiederum erschafft die Wurzeln der Kelim (siehe Histaklut Pnimit Teil 2, Pos. 202). All dies wird als Nizoz (Funke) eines Geschöpfes oder als Yechida bezeichnet. Es wird Nizoz (Funke) nach dem aufsteigenden Or Choser genannt, wo der Nizoz (Funke) des Schöpfers dieses Or Choser einkleidet. Deshalb schrieb der Rav: „Dieser Nizoz (Funke) kleidet sich durch die Kraft eines anderen Nizoz (Funke) in das Geschöpf ein“ - und verstehe das gut.
30. „die Wurzeln der vier Bchinot in der Spiritualität“ Weil die Einkleidung (Hitlabshut) von Ejn Sof im Or Choser, das von unten nach oben aufsteigt, keine vollständigen Kelim erzeugt, sondern nur die Wurzeln der Kelim, deshalb sagt Rav „die Wurzeln der vier Bchinot“.
40. „Nefesh, Ruach, Neshama, Chaja“ Ihr wisst bereits, dass Nefesh in Malchut, Ruach in SA, Neshama in Bina und Chaja in Chochma eingekleidet sind. Diese Kelim sind die vier oben genannten Bchinot in den Worten des Rav (Teil 3, Kap. 1, Punkt 4).
Zwischen der Spiritualität des Menschen und dem Guf des Menschen gibt es die Bchina Rewiit Dam (Vierter Teil des Blutes) in Nefesh, die aus beiden besteht. Die Nefesh ist spirituell, und Rewiit Dam, der sich in die Nefesh einkleidet, ist der Guf.
6. Zwischen der Bchina der Spiritualität und der Bchina des Guf gibt es auch eine Bchina, die aus beiden besteht. Es ist die Bchina Rewiit Dam (Vierter Teil des Blutes) der Nefesh, denn sie hat den letzten Nizoz (Funken) der Nefesh, der der vierte Teil (Rewiit) der Nefesh ist, was (50) Nefesh de Nefesh bedeutet, das erklärt den Namen „Rewiit“ (Vierter Teil) (50).
Dieser Nizoz (Funken) kleidet den oben erwähnten Rewiit Dam (Vierter Teil des Blutes) ein und es ist alles eins, wie es heißt, „denn das Blut ist das Leben“, gesagt über diesen Rewiit Dam (Vierter Teil des Blutes). Dieser Rewiit Dam ist das Beste von all den oben erwähnten vier Bchinot des Guf, wo jeder Teil in vier aufgeteilt ist.
Er ist der erste und der höchste Rewiit (Vierter Teil) des Wesens (Azmut) der Mochin, der Lebenskraft in ihm, das Blut (Dam), das sich in ihnen ausbreitet, um sie zu beleben. Dieser Rewiit (Vierter Teil), der im höheren Dam (Blut) ist, enthält alle Wurzeln der obigen vier Bchinot, weil er die Mitte zwischen der Spiritualität und dem Guf ist und aus beiden besteht.
Or Pnimi (Inneres Licht)
50. „Nefesh de Nefesh“ Auch Nefesh hat vier eigene Bchinot TuM, die sich von Malchut selbst ausdehnen, und Nefesh, die in Nefesh ist, ist in Malchut de Malchut eingekleidet.
Zwischen dem Guf und den Lewushim (Kleidung) befinden sich die Searot (Haare) und die Zipornaim (Nägel) des Menschen, die beide enthalten. Zwischen den Lewushim (Kleidung) und dem Haus gibt es eine Zwischen-Bchina, das sind die Ohalim (Zelte).
7. Auch zwischen der zweiten und der dritten Bchina gibt es eine Zwischen-Bchina, die Searot (Haare) und die Zipornaim (Nägel) von Adam, denn es ist bekannt, dass diese am Anfang die Kleidung (Lewush) von Adam waren. Sie sind mit der Haut von Adam verbunden und sind wie der Guf von Adam selbst, aber wenn sie entfernt werden, werden diese Searot (Haare) zu einer Kleidung (Lewush), wie die aus Ziegen- und Schafwolle.
Solange sie noch mit dem Guf von Adam verbunden sind, sind sie wie die Kleidung (Malbush) der Haus- und Wildtiere, deren Haare ihre Kleidung sind. Und das Beispiel dafür ist Adam haRishon, was seine Zipornaim (Nägel) betrifft.
Wir finden sie auch bei Nebukadnezar, dessen Kleidung war wie es heißt, „bis sein Haar wie Adlerfedern und seine Nägel wie Vogelkrallen gewachsen sind“. Außerdem gibt es zwischen den Lewushim und dem Haus Ohalim (Zelte), die aus Wolle und Flachs gemacht sind, also Lewushim, die auch in Häusern verwendet werden. Dieses Bchina der Ohalim muss noch genauer untersucht werden, ob es so ist oder ob da noch etwas anderes ist.