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Kabbala Bibliothek Startseite / Baal HaSulam / Talmud Esser haSefirot / Band 1 / Teil 4 / Tabelle der Antworten zur Erklärung der Wörter (unkorrigiert)

Tabelle der Antworten zur Erklärung der Wörter (unkorrigiert)

1.   Was ist Absteigendes Or Choser (Or Choser haJored)?

Während der Verfeinerung des Massach von Bchina zu Bchina, zum Beispiel von Bchina Dalet zu Bchina Gimel, wenn es einen Siwug de Hakaa in Bchina Gimel gibt, steigt das Leuchten des Siwug von Bchina Gimel in die Bchina Dalet (leer von Licht) hinab. Dieses Leuchten wird „Absteigendes Or Choser“ genannt.

(Teil 4, Kap. 4, Punkt 32)

2.   Was ist Or Makif?

Das gesamte Licht, das von Tabur abwärts von jedem Parzuf wegen des Siwug de Hakaa im Massach auf der Malchut des Rosh de Parzuf abgelehnt wird, wird Or Makif genannt.

(Teil 3, Kap. 15, Punkt 6)

3.   Was ist Licht, das auf dem Rückweg kommt (Or Derech Chasara)?

Die vier Ebenen, Chochma, Bina, SA, Malchut, die durch den Siwug während der Verfeinerung austreten, werden „Licht, das auf dem Rückweg kommt“ genannt. Der Grund dafür ist, dass sich die Lichter in diesem Zustand vorwärts bewegen und sich zugleich entfernen, und die dabei stattfindenden Siwugim erfolgen ausschließlich deshalb, weil das Höhere Licht selbst für keinen Augenblick aufhört zu leuchten. Daher befindet es sich im Siwug mit dem Massach auf den Stufen, die es auf dem Weg seiner Verfeinerung durchläuft. Aus diesem Grund werden diese Lichter nicht als Lichter von Rachamim (Barmherzigkeit), die Or Yashar genannt werden, betrachtet, sondern als der Aspekt von Din (Urteil), der Or Choser genannt wird.

4.   Was ist Or Malchut

Die Kraft des Massach und das Or Choser darin, die im Kli Malchut existieren, wird Or Malchut genannt. Auch das Or Sach (Licht der Feinheit) der Reshimo von Malchut wird Or Malchut genannt.

(Teil 4, Kap. 4, Punkt 32)

5.   Was ist Or Aw weGas (Grobes und rohes Licht)

Nach dem Verschwinden der zehn Sefirot des Or Yashar von den zehn Sefirot des Or Choser, die sie einkleideten, blieben die Or Choser unten, als „Or Aw (Licht des Groben) und Coarse“, da sie leer von Licht sind. Dann erscheint ihr Awiut und sie werden als Kli unterscheidbar. Bevor jedoch das Or Yashar vom Or Choser abweicht, sind sie scheinbar ineinander vermischt.

(Teil 4, Kap. 6, Punkt 2)

6.   Was ist Or Akudim

Die Hitpashtut Alef von Malchut de Rosh de AK von oben nach unten bis Malchut de Guf de AK wird Akudim genannt. Das liegt daran, dass alle zehn Sefirot dort in einem einzigen Kli (von Malchut) Akudim (wörtlich: gebunden) sind, da die anderen neun Sefirot noch keine Kelim hatten. Es wird als Or Yashar und Rachamim betrachtet, genannt „Das erste Licht“.

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 9)

7.   Was ist Or Reshimo

Nach ihrem Verschwinden ließen die Lichter de Akudim an den Orten, an denen sie waren, Reshimot zurück, die Or Yashar sind, wie auch ihr kollektives Licht.

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 2)

8.   Was sind Otiot

Siehe Punkt Fallende Funken.

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 11)

9.   Was sind Achoraim

Der Teil des Kli, der nicht für das Empfangen oder das Geben bestimmt ist, wird Achoraim genannt. Siehe Punkt „Durch die Achoraim“.

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 6)

10. Was sind Achoraim von Keter

Wenn Massach de Bchina Dalet verfeinert hat und die Ebene von Keter von dort abverschwunden ist, hat sie Bchina Dalet im Dunkeln gelassen, ohne Licht. Diese Kraft des Din wird Achoraim genannt, und sie bleibt dort in Kli de Bchina Dalet eingraviert, bis sie ihre Korrektur empfängt. Das Gleiche gilt für alle Ebenen.

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 6)

11. Was ist Aspaklaria de lo Nahara (Spiegel ohne Licht)

Malchut wird aus zwei Gründen Aspaklaria de lo Nahara genannt:

1.   Da Or Malchut nach seinem Verschwinden keine Reshimo hinterlassen hat, wie die anderen Lichter.

2.   Weil die Lichter in der Hitpashtut Bet vertauscht wurden. Or Chochma kam in das Kli de Keter, Or Bina in das Kli de Chochma usw. Schließlich kam Or Malchut in das Kli de SA, und das Kli Malchut blieb ohne Licht.

(Teil 4, Kap. 4, Punkt 30)

12. Was ist Annullierung (Bitul)

Nachdem das Licht das Kli verlassen hat, und bevor es seine Korrektur empfängt, um wieder passend für die Einkleidung des Lichts zu werden, wird dieser Zustand als „Annullierung“ des Kli betrachtet, wie ein Kli, das nicht mehr benutzt wird.

(Teil 4, Kap. 4, Punkt 7)

13. Was ist Guf

Die Einkleidung des Lichts in den Kelim sollte zuerst im „potenziellen“ und dann im „tatsächlichen“ Zustand sein. Die Einkleidung zehn Sefirot im Potenzial wird Rosh genannt, und die tatsächliche Einkleidung der zehn Sefirot, wird Guf genannt.

(Teil 4, Kap. 1, Or Pnimi Punkt 30)

14. Was ist die Ursache des Kli

Die Ausdehnung des Lichts und das daraus resultierende Verschwinden verursachen das Kli.

(Teil 4, Kap. 1, Punkt 9)

15. Was ist eine Wand (Dofen)?

Das Licht ist nur durch das Maß der Awiut im Massach begrenzt und gemessen. Je größer die Awiut, desto größer ist das Niveau des Lichts. Somit wird die Awiut als das Kli und das Gefäß für das Licht betrachtet.

Aus diesem Grund wird die Awiut als die Wand des Kli betrachtet, da das gesamte Kli nur seine Wände sind. Die vier Bchinot in der Awiut sind wie vier Schichten in der Dicke der Wand, die sich gegenseitig bekleiden.

Sie werden als Innerlichkeit und Äußerlichkeit betrachtet. Die größere Awiut in der Wand des Kli, das die Fülle ausdehnt und misst, wird als die Innerlichkeit des Kli betrachtet, und die anderen, reineren Bchinot, gelten als die Äußerlichkeit des Kli.

Wenn dort Awiut de Bchina Dalet ist, dann ist es die Innerlichkeit des Kli, Bchina Gimel ist die Äußerlichkeit dazu, und Bchina Bet ist die Äußerlichkeit von Bchina Gimel, und Bchina Alef ist die Äußerlichkeit von Bchina Bet. Alle zusammen werden „Wand“ genannt.

(Teil 4, Kap. 5, Punkt 3)

16. Was ist durch die Achoraim

Die äußeren Bchinot in der Wand des Kli (siehe „Wand“) werden auch „Die Achoraim des Kli“ genannt. Es ist so, weil nur die Innenseite des Kli als leuchtend angesehen wird, da das Licht begrenzt und an sie gebunden ist.

Die Äußerlichkeit, die nicht dem Heranziehen des Lichts dient, gilt jedoch als nicht leuchtend und wird Achoraim genannt. Daher werden die Ebenen, die über dem Massach während seiner Verfeinerung austreten, als „durch die Achoraim“ austretend betrachtet.

Es ist so, weil diese auf drei Bchinot austreten, die reiner sind als Bchina Dalet, äußerlich zu ihr. Daher werden sie als durch die Äußerlichkeit und die Achoraim von Bchina Dalet entstehend angesehen.

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 6)

17. Was ist durch die Seiten

Es gibt zwei Seiten der Or Chassadim: rechts und links. Die Fülle der Chassadim wird „rechte Seite“ genannt, und die Dürftigkeit der Chassadim wird „linke Seite“ genannt. Sie werden „Seiten“ genannt, um anzudeuten, dass sie beide von gleichem Verdienst sind. Sie sind wie zwei Seiten der gleichen Ebene.

So wie es wichtige Korrekturen in der Vielheit der Chassadim gibt, so gibt es auch wichtige Korrekturen in der Dürftigkeit der Chassadim. Der Platz, an dem sich die Fülle in der Verbindung der beiden Seiten miteinander manifestiert, wird „Durch die Seiten“ genannt.

(Teil 4, Kap. 5, Punkt 1)

18. Was sind die fünf Chassadim

Die fünf Bchinot KaCHaB, SA und Malchut werden manchmal als „Fünf Chassadim“ angesehen. Das bedeutet, dass an einem Platz, an dem es kein Or Chochma in GaR KaCHaB gibt, sondern nur Or Chassadim, die fünf Bchinot dann fünf Chassadim genannt werden: CHaGaT, Nezach und Hod.

(Teil 4, Kap. 6, Punkt 8)

19. Was sind Fünf Enden (Kzawot)

Die oben genannten Fünf Chassadim (Punkt 18), genannt CHaGaT NaH (Chessed, Gwura, Tiferet, Nezach, Hod), sind in Wirklichkeit die fünf Bchinot KaCHaB, SA und Malchut. Da aber die ersten drei Bchinot kein Or Chochma haben, sondern lediglich Or Chassadim, werden sie CHaGaT NaH genannt. Er bezeichnet die drei Bchinot KaCHaB von SA als lediglich Or Chassadim, seine eigene Bchina wird Nezach genannt, und die Integration von Malchut in SA wird Hod genannt.

Daher werden sie „fünf Enden“ genannt, um zu zeigen, dass jedes Ende eine einzigartige Bchina in den fünf Bchinot KaCHaB des Or Yashar anzeigt, die in SA enthalten sind. Jedoch ist Jessod von SA kein einzigartiges Ende, denn es gibt nicht mehr als fünf Bchinot de Or Yashar. Stattdessen ist Jessod von SA die Integration aller fünf Enden zusammen.

Es gibt also zweimal diese fünf Bchinot in SA: Die ersten sind im Besonderen, wo jede Bchina für sich getrennt ist und als einzigartiges Ende betrachtet wird. Diese werden CHaGaT NaH genannt. Die zweiten sind allgemein, wo sie miteinander vermengt und ineinander vermischt sind, die Jessod von SA genannt werden.

(Teil 4, Kap. 6, Punkt 8)

20. Was ist die Begrenzung des Lichts

Alle Maße und die Mengen und die Vervielfältigung der Formen im Licht kommen aus der Awiut im Massach und aus seiner Verfeinerung. In diesem Zustand erzeugt es Ebenen verschiedener Formen, daher der Name „Begrenzung des Lichts“.

(Teil 4, Kap. 1, Punkt 5)

21. Was ist potenzielle Begrenzung

Die zurückhaltende Kraft im Massach von Malchut de Rosh, die das Höhere Licht davon abhält, sich in Malchut auszubreiten, diese Behinderung ist nur „im Potenziellen“, nicht „im Tatsächlichen“. Auch die Einkleidung der ersten neun Sefirot ist dort nur eine „potenzielle“ Einkleidung. Sowohl die Einkleidung als auch die Verwerfung des Lichts manifestieren sich tatsächlich nur im Guf.

(Teil 4, Kap. 12, Punkt 3)

22. Was ist tatsächliche Begrenzung

Die Begrenzung des Massach in Malchut de Rosh ist nur im „Potentiellen“. Sie erscheint nicht in der Realität, außer im Massach in Malchut de Guf, genannt Tabur (siehe Punkt 26).

(Teil 3, Kap. 12, Punkt 3)

23. Was ist Histaklut Alef (Erste Betrachtung)

Siehe Teil 3, Tabelle der Fragen, Punkt 36.

24. Was ist Histaklut Bet (Zweite Betrachtung)

Siehe Teil 3, Tabelle der Fragen, Punkt 37.

25. Was ist das Potenzial der Einkleidung

Siehe „Potenzielle Begrenzung“.

26. Was ist die tatsächliche Einkleidung

Alles, was im Siwug de Hakaa des Höheren Lichts im Massach von Malchut de Rosh getan wird, also die Ablehnung des Lichts von Malchut abwärts und die Einkleidung des Lichts zu den neun Sefirot von Malchut aufwärts, erscheint dort eigentlich nicht. Es erscheint nur in der Massach von Malchut de Guf, genannt Tabur. Das Licht wird von Tabur abwärts abgelehnt, und die Einkleidung in den neun Sefirot von Tabur aufwärts.

(Teil 4, Kap. 1, Or Pnimi Punkt 30)

27. Was ist Sehnsucht nach seinem Ursprung

Wenn das Licht sich nach der Gleichheit der Form sehnt, um so zu sein wie das Maazil (Ausströmender), und daher von der Einkleidung in den Kelim abweichen will, wird dieses Verschwinden „Sehnsucht nach seinem Ursprung“ genannt. Diese dehnt sich durch den Hakaa von Or Pnimi und Or Makif aufeinander.

Du musst verstehen, dass es sich nicht auf den Wesen des Höheren Lichts bezieht, sondern auf die zehn Sefirot de Or Yashar, die bereits eine wechselseitige Beziehung zwischen dem Licht und seiner Einkleidung tragen, daher der Name Sefirot. In der Tat haben wir im Wesen des Höheren Lichts keine Äußerung und keine Rede, denn es gibt keine Errungenschaft im Licht ohne eine Einkleidung oder ein Kli.

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 10)

28. Was ist die Rückkehr zum Maazil (Ausströmender)

Das Verschwinden des konsequenten Lichts durch die Verfeinerung des Massach heißt „Rückkehr zum Maazil (Ausströmender)“ zu Malchut de Rosh, dem Maazil (Ausströmender) der zehn Sefirot, genannt Guf. Sie erneuern und dehnen sich ein zweites Mal durch ihren Aufstieg dorthin, auf dem Weg der Hitpashtut Bet. In ähnlicher Weise ist jede neue Ausdehnung, die allein durch die Rückkehr des Lichts zum Maazil (Ausströmender) entsteht, um einen neuen Parzuf zu erschaffen.

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 1)

29. Was ist besonderer Chessed

Siehe „Fünf Chassadim“ und Fünf SoN, wo CHaGaT Nezach-Hod de SA fünf Bchinot KaCHaB de Or Yashar sind, die aufgrund des Fehlens von Or Chochma in SA lediglich fünf Chassadim sind.

Jessod de SA wird jedoch nicht zu den fünf Chassadim gezählt, da es nicht mehr als fünf Bchinot gibt. Vielmehr ist Jessod die Integration der fünf Bchinot zusammen und deren Vermischung ineinander. Es ist kein besonderer Tipp, der als ein besonderer Chessed unter den fünf Chassadim angesehen werden könnte.

(Teil 4, Kap. 6, Punkt 8)

30. Was ist die Hälfte der Dicke der Mauer

Siehe „Mauer“. Die Äußerlichkeit und Innerlichkeit in der Wand des Kli werden als zwei Hälften in den Wänden des Kli betrachtet, was die Hälfte der Aw „Dicke der Wand“ bedeutet. Sie wird die Innerlichkeit des Kli genannt und dient mit dem Or Pnimi. Die Hälfte des Awiut in der Mauer, die nicht so Aw ist, wird die Äußerlichkeit des Kli genannt und dient für das Or Makif.

(Teil 4, Kap. 5, Punkt 3)

31. Was ist Tabur

Malchut de Guf, wo die Begrenzung und die eigentliche Ablehnung des Lichts beginnt, wird Tabur genannt.

(Teil 4, Kap. 1, Punkt 8)

32. Was sind Taamim

Die Ausdehnung des Lichts von oben nach unten, d. h. von Pe de AK bis Tabur, wird Taamim genannt, nach dem Vers, „so wie der Gaumen seine Nahrung schmeckt.“

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 11)

33. Was sind rechts und links

Siehe Punkt 17 „Durch die Seiten“.

34. Was sind potenzielle zehn Sefirot

Die Sefirot manifestieren sich nicht in den zehn Sefirot des Rosh, sondern sind lediglich zehn Sefirot im Potenzial, also die Wurzel. Es ist wie ein Samen, der die Wurzel des Baumes ist, während der Baum sich nicht in ihm manifestiert, siehe Teil 2, Tabelle der Fragen, Punkt 55.

(Teil 4, Kap. 1, Punkt 5)

35. Was ist ein Kli für Or Makif

Die halbe Dicke der Außenwand im Kli dient für den Or Makif, siehe Punkt 30 „Halbe Dicke der Wand“.

(Teil 4, Kap. 5, Punkt 3)

36. Was ist Kli Malchut

Bchina Dalet de Or Yashar, die die Bchina Awiut ist, über die es den Zimzum gab, so dass sie in ihrem großen Maß nicht empfangen würde, wird Kli Malchut genannt.

(Teil 3, Kap. 1, Punkt 2)

37. Was sind die allgemeinen fünf Kzawot

Jessod de SA hat alle fünf allgemeinen Kzawot CHaGaT Nezach-Hod von SA, siehe Punkt 19 „Fünf Kzawot“.

(Teil 4, Kap. 6, Punkt 8)

38. Was die Kli aufrechterhält

Das minimale Leuchten, das nicht zur Unterstützung ausreicht, sondern nur dazu, die Form des Kli aufrecht zu halten, dieses Leuchten wird „Erhaltung des Kli“ genannt.

(Teil 4, Kap. 2, Punkt 8)

39. Was ist der Höhere Loven

Bevor das Licht die Kelim einkleidet, wird es „Höherer Loven“ genannt. Es bedeutet, dass es keine Schatten in ihm gibt, denn alle Schatten kommen nur von den Kelim.

(Teil 4, Kap. 1, Punkt 3)

40. Was ist Maazil (Ausströmender)?

Malchut des Rosh wird als der Maazil (Ausströmender) in Bezug auf die zehn Sefirot, genannt Guf, betrachtet. Auch wird jede Höhere Stufe als der Maazil (Ausströmender) gegenüber ihrer unteren Stufe betrachtet.

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 4)

41. Was ist “begrenzt”?

Wenn das Licht gefangen ist und vom Maß der Awiut im Kli abhängt und sich dort nicht mehr oder weniger als das Maß der Awiut darin ausbreiten kann, wird es als „begrenzt“ innerhalb des Kli betrachtet, siehe Punkt 20 „Begrenzung des Lichts“.

(Teil 4, Kap. 5, Punkt 3)

42. Was ist Schlagen und Stoßen?

Wenn Lichter entgegengesetzter Natur voneinander zum Einkleiden in einen einzigen Träger kommen, wie z. B. das Or Makif und das Or Pnimi, dann breitet sich aus und vergrößert das gleiche Maß der Awiut im Massach das Or Pnimi und weist das Or Makif von der Einkleidung in den Parzuf ab und hält es zurück.

Da beide kommen, um sich in den Parzuf einzukleiden, schlagen und stoßen sie sich, bis das Or Makif die zurückhaltende Awiut im Massach überwältigt und verfeinert. Dann entfernt sich das Or Pnimi von dort und das Or Makif erwirbt äußere Kelim im Parzuf, um in ihnen zu leuchten.

(Teil 4, Kap. 1, Punkt 3)

43. Was ist gemischt?

Wenn sich Lichter aneinander klammern, um ihre Form aneinander auszugleichen, wird es „Verbinden der Lichter“ genannt. Wenn es jedoch die Veränderung der Form zwischen ihnen gibt, sie sich aber aufgrund einer Verbindung zwischen ihnen verbinden, die sie ausgleicht, wird es „Vermischt“ zusammen genannt.

Es ist so, weil die Veränderung der Form zwischen ihnen sie nicht spalten lässt, um tatsächlich eins zu werden, sondern es bleibt notwendigerweise ein Unterschied zwischen ihnen. Doch die Gleichheit der Stufe, die sie erlangt haben, vermischt sie ineinander, bis sie ununterscheidbar werden.

Solche sind die in das Licht eingekleidete Awiut: Da die Awiut überhaupt nicht leuchten kann, sondern nur nach dem Maß der Awiut, werden sie als miteinander vermischt betrachtet. Es ist so, weil die Awiut im Or Choser den gleichen Verdienst und die gleiche Bedeutung hat wie die Feinheit im Or Yashar. So sind die Awiut und die Feinheit (Sakut) ineinander vermengt, so dass die Veränderung der Form zwischen ihnen ununterscheidbar ist.

(Teil 4, Kap. 6, Punkt 2)

44. Was sind Empfänger (Mekablim)?

Die Zehn Sefirot des Guf werden immer als "Empfänger" bezeichnet, denn das Licht erreicht sie von Oben nach unten.



 

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 3)

45. Was ist die Quelle der Lichter (Mekor ha Orot)?

Malchut de Rosh wird als "Quelle der Lichter" betrachtet, aufgrund des Or Choser, das sie erhebt und die Zehn Sefirot des Rosh einkleidet und sie in den Guf bringt.

(Teil 4, Kap. 6, Punkt 15)

46. Was sind Funken (Nizozot)?

Ein Leuchten, dessen Art es ist zu erlöschen, und das bereit ist, sich zu erwecken, und wieder zu entflammen und zu leuchten wie am Anfang, wird "Funken" genannt. Denn es ähnelt Funken, die nach dem Entzünden übrig bleiben oder die unter dem Hammer in der Hand des Handwerkers hervorkommen, die, obwohl sie als erlöschend erscheinen, dennoch zu einer großen und gewaltigen Flamme entflammen können. Und das genannte Leuchten geschieht nur im Or Choser.

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 10)

47. Was sind fallende Funken (Nizozot haNoflim)?

Während der Verfeinerung des Massach steigt das Leuchten des Siwug von der Höheren Bchina zur Unteren Bchina herab, die leer von ihrem Licht ist. So war es, als der Massach sich von der Bchina Gimel zur Bchina Bet verfeinerte und die Bchina Gimel von ihrem Licht entleert wurde. Dann stieg der Leuchten Siwug von Bchina Bet in die leere Bchina Gimel hinab. Da die Reshimo, das in Bchina Gimel verbleibt, dem absteigenden Leuchten gegenübersteht, schlagen sie aufeinander ein und schlagen aufeinander.

Das absteigende Or Choser überwältigt jedoch die Reshimo, dessen Siwug aufgehört hatte, und das Or Choser steigt in den Kli hinab. Die Reshimo kann nicht mit ihm zusammen sein und entfernt sich von dort. Daher wird das Leuchten des Siwug, der in das leere Kli hinabsteigt, „Fallende Funken“ genannt.

Das liegt daran, dass bald auch der Siwug von Bchina Bet aufhört und zu Alef aufsteigt, das Leuchten erlöscht und die Reshimo herabsteigt und in sein Kli zurückkehrt. Nun gibt es keinen Verdienst des absteigenden Or Choser gegenüber dem Reshimo, da beide nach dem Verschwinden ihres Siwug sind.

Da das Or Reshimo weitaus wertvoller ist als das absteigende Choser, überwindet die Reshimo diese nun und widerruft das Leuchten des herabfallenden Funken in ihr Kli, um sich dort einkleiden zu können. Diese Angelegenheit wird Hakaa und Betisha (weiblich für Bitush) genannt, denn einmal überwältigt das absteigende Or Choser, ein anderes Mal die Reshimo.

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 11)

48. Was sind Nekudot

Die vier Ebenen, die durch Siwug de Hakaa während der Verfeinerung des Massach austreten, werden Nekudot genannt. Sie werden auch Or Choser genannt, und sie sind Din.

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 11)

49. Was ist um

Jeder Parzuf ist zweigeteilt, von Malchut de Guf aufwärts, wo alle Or stehen, daher Panim genannt, und ein zweiter Teil von Malchut de Guf abwärts, wo das Or Yashar ausgestoßen wird und nicht leuchtet, daher Achor genannt. Es gibt jedoch ein Leuchten, das von der Seite des Panim des Parzuf übergeht und zur Achor-Seite des Parzuf leuchtet.

Dieser Modus des Leuchten wird „Rundherum“ genannt, denn der Teil des Parzuf von Tabur abwärts kann das Or in Yosher nicht empfangen. Es kann von „Rundherum“ empfangen werden, was als eine besondere Korrektur gilt, die an ihrem Platz erklärt wird.

(Teil 4, Kap. 5, Punkt 1)

50. Was ist „Tolerieren“?

„Tolerierend“ bedeutet ein Platz, an dem das Kli passend ist, um das Licht einzukleiden, es aber aufgrund seiner eigenen Wahl nicht einkleidet. Dies ist eine sehr subtile Angelegenheit, die nur über die zehn Sefirot de Rosh gesagt wird, wo es keine eigentliche Einkleidung gibt (siehe Potenzial der Einkleidung).

Es ist undenkbar, dass die Kelim de Guf würdiger sind, das Lichter zu kleiden, als die Kelim des Rosh; dennoch gibt es keine Einkleidung im Rosh, nur im Guf. Das liegt daran, dass das Or Choser de Rosh keine Einkleidung duldet, da er von unten nach oben steht. Diese Haltung bezeichnet den Widerstand für die Einkleidung, denn sie duldet die Einkleidung nicht.

(Teil 4, Kap. 1, Punkt 5)

51. Was ist das Ende des Aufstiegs

Wenn der Massach beginnt, sich von Bchina zu Bchina zu verfeinern, wie z.B. von Bchina Dalet zu Bchina Gimel, können wir dort die Fortsetzung der Verfeinerung erkennen, d. h. bevor er den Punkt des Awiut in Bchina Gimel erreicht. In diesem Zustand ist der Parzuf ohne jedes Licht, da der Siwug in Bchina Dalet bereits aufgehört hat, aber noch nicht den Siwug de Bchina Gimel erreicht hat.

Wir sollten das „Ende des Aufstiegs“ unterscheiden, was bedeutet, nachdem die Verfeinerung der gesamten Awiut de Bchina Dalet abgeschlossen ist und die Awiut de Bchina Gimel erreicht hat. In diesem Zustand paart sich das Höhere Licht, das nicht einen Augenblick aufhört zu leuchten, in ihr und erzeugt eine neue Ebene von Chochma. Nun kehrt das Licht zurück, um sich im Parzuf wie zuvor auszudehnen, aber auf der Ebene von Chochma, die niedriger ist als die vorherige Ebene.

(Teil 4, Kap. 6, Punkt 21)

52. Was ist die Dicke der Wand

Die gesamte Substanz des Gefäßes des Kli ist der Awiut darin. Daher wird davon ausverschwunden, dass die vier Bchinot von Awiut umeinander kreisen und die Wände des Kli zusammen bilden. Das gröber als das andere ist mehr Pnimi (siehe Punkt 30 „Die halbe Dicke der Wand“).

(Teil 4, Kap. 5, Punkt 3)

53. Was ist der Aufstieg der Lichter

Siehe Punkt 28 „Rückkehr zum Maazil (Ausströmender)“.

(Teil 4, Kap. 2, Punkt 4)

54. Was ist der Aufstieg von Keter zum Maazil (Ausströmender)

Bedeutet durch die Verfeinerung des Massach von Bchina Dalet zu Bchina Gimel.

(Dort)

55. Was ist der Aufstieg von Chochma zum Maazil (Ausströmender)

Bedeutung durch die Verfeinerung des Massach von Bchina Gimel nach Bchina Bet.

(Dort)

56. Was ist der Aufstieg von Bina zum Maazil (Ausströmender)

Bedeutung durch die Verfeinerung des Massach von Bchina Bet zu Bchina Alef.

(Dort)

57. Was ist der Aufstieg von SA zum Maazil (Ausströmender)

Bedeutung durch die Verfeinerung des Massach von Bchina Alef zu Bchina Keter.

(Dort)

58. Was ist der Aufstieg von Malchut zum Maazil (Ausströmender)

Bedeutet durch die Verfeinerung von Bchina Keter nach Bchina Malchut de Rosh, wo es nichts von der Bchina Awiut von oben nach unten gibt. Dann wird ihre Form der von Malchut de Rosh angeglichen und sie wird dort integriert.

(Dort)

59. Was ist Pe

Malchut de Rosh, wo die Awiut de Massach von unten nach oben wirkt, wird Pe genannt.

(Teil 4, Kap. 1, Punkt 3)

60. Was ist ihre Panim wurden nach unten gedreht

Wenn das Licht ausgegossen wird, um nach dem Maß der Awiut im Massach zu ergreifen und einzukleiden, wird dies „Ihre Panim waren nach unten gewendet“ genannt. Es ist so, weil die Lichter gedreht werden, um zu kommen und die Awiut einzukleiden, was „Abwärts“ genannt wird.

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 3)

61. Was ist ihre Panim wurden nach oben gedreht

Während der Verfeinerung des Massach, wenn die Siwugim auf immer reineren Bchinot gemacht werden, bis die Siwug ganz aufhören, wird dies „Ihre Panim wurden nach oben gedreht“ genannt. Es bedeutet, dass sie sich von der Awiut zur Feinheit (Sakut) ab- und umwenden. Es ist so, weil von oben nach unten von der Feinheit (Sakut) zur Awiut bedeutet, und von unten nach oben von der Awiut zur Feinheit (Sakut).

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 3)

62. Was ist Panim und Achor

Die Einkleidung und die Verwerfung, die im Siwug de Hakaa in Malchut de Rosh vorkommen, erscheinen nicht dort, sondern in Malchut de Guf, genannt Tabur. Die Einkleidung wird von Tabur aufwärts ausgeführt und die Zurückweisung des Lichts wird von Tabur abwärts ausgeführt. Daher wird der Platz der Einkleidung im Guf Panim genannt, und der Platz, von dem aus dem Licht zurückgewiesen wird, heißt Achor.

(Teil 4, Kap. 5, Punkt 1)

63. Was ist Korruption, um zu korrigieren

„Verderbnis, um zu korrigieren“ bedeutet, dass gegenüber dem, der die große Korrektur, die hier ausgeführt wird, nicht kennt, er sie als Verderbnis betrachtet. Hätte er die Operation gekannt, die hier durchgeführt wird, würde er diese Korruption nur als Korrektur betrachten, dass es hier nie eine Korruption gab.

Das ist wie ein Narr, der sieht, wie ein Schneider ein schönes Stück Stoff nimmt und es in Stücke schneidet und zerfetzt. Weil er die Handlung, die hier vollzogen wird, nicht kennt, denkt er für sich, dass der Schneider ein so schönes Stück Stoff verdirbt. Hätte er die Handlung gekannt, hätte er sicher nicht vermutet, dass hier auch nur eine Spur von Korruption vorliegt, sondern nur eine Korrektur von Anfang bis Ende.

(Teil 4, Kap. 4, Punkt 8)

64. Was ist Roshem Stempel - Stempelabdruck

Mehrere Unterscheidungen wurden im Licht von der Einkleidung des Lichts im Kli gemacht, aus der Verbindung zwischen dem Or und dem Kli. Wenn das Or von dort abweicht, bleiben noch alle Formen und die Unterscheidungen, die vor dem Verschwinden da waren, keine fehlt.

Dieses Verbleiben wird „Stempelabdruck“ genannt. Es ist die Natur des Stempels, dass er, wenn er auf Wachs gelegt wird, seine gesamte Form dort hinterlässt, in jedem Detail und Otiot, ohne dass etwas fehlt.

(Teil 4, Kap. 2, Punkt 2)

65. Was ist Reshimo

Siehe Punkt 64 „Stempelabdruck“. Wisse, dass diese Reshimo, das die Lichter nach ihrem Verschwinden von sich lassen, der Kern und der Wurzel für die Geburt des zweiten Parzuf daraus ist. Jede Folge wird geboren und entsteht durch ihre Ursache. Auf diese Weise dehnen sich alles Leuchten (pl. für Leuchten) in den Welten auf die Unteren.

Für sich selbst wechseln sie von der Ursache zur Folge, die aus ihnen geboren wird, wie der Funken der Neshama, der vom Vater auf den Sohn übergeht und in der Neshama des Sohnes fixiert bleibt, um sich nie von dort zu bewegen.

Dies wurde in Teil 4, Kapitel 2, Or Pnimi Punkt 3 erklärt. Studiere es dort gut und merke es dir, denn es ist der Schlüssel, um die Ursache zu verstehen, die die Folge dazu verpflichtet, in jeder Sequenz des Entstehens der Parzufim und der Welten voneinander herabzuhängen, von Rosh bis Sof.

(Teil 4, Kap. 2, Punkt 2)

66. Was sind Tagin

Siehe Punkt 47 „Fallende Funken“. Dort wird erklärt, dass das Or Choser, der in das leere Kli hinabsteigt, vom Leuchten des Siwug, die in der höheren Bchina ausgeführt wurde, stammt, und die Reshimo in diesem Kli von nach dem Verschwinden der Siwug ist. Daher überwältigt das Or Choser die Reshimo, steigt in das Kli hinab und die Reshimo muss sich von dort über das Kli erheben. Daher wird dieses Leuchten, dass die Reshimo in das Kli hineinstrahlt, während er über dem Kli ist, Tagin genannt.

(Teil 4, Kap. 3, Punkt 11)