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Kabbala Bibliothek Startseite / Baal HaSulam / Talmud Esser haSefirot / Band 1 / Teil 2 / Tabelle der Fragen und Antworten zur Erklärung der Worte

1.  Was ist Adam Kadmon? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 400)

Adam Kadmon ist die erste Welt, die von Ejn Sof empfängt. Sie wird auch „Kav“ (Linie) genannt, weil sie sich unmittelbar nach dem Zimzum von Ejn Sof ausbreitet, fast bis zu Olam haSe (Diese Welt).

Der Name Adam bezieht sich nur auf die Sefirot von Yosher (Geradlinigkeit) in dieser ersten Welt, welche Or Ruach sind, das heißt das Licht des Gebens. Er bezieht sich nicht auf seine Sefirot von Igulim, in denen sich nur das Or Nefesh befindet, das heißt ein Licht des Empfangens für sich selbst, ohne die Fähigkeit, an andere zu geben. Adam Kadmon ist die Wurzel von Adam in Olam haSe.

2.  Was ist Or Choser? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 79)

Or Choser ist das Licht, das nicht von Bchina Dalet aufgenommen wird. Es ist das Licht, das eigens dazu bestimmt ist, Bchina Dalet zu erfüllen, doch sie empfängt es nicht aufgrund des Massach, der es zurückhält und nach hinten zurückweist.

Diese Handlung wird Siwug de Hakaa genannt. Alle Empfangsgefäße in den Parzufim, vom Zimzum an und weiter, gehen aus diesem Or Choser hervor, denn dieses dient ihnen anstelle von Bchina Dalet, wie sie in Ejn Sof vorhanden war.

3.  Was ist Or Yashar? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 94)

Or Yashar ist das Or Eljon (Höheres Licht), das sich von Ejn Sof an erstreckt, das ab dem Zimzum in die Parzufim ausgeströmt wird. Es wird so genannt, um anzuzeigen, dass es nicht in die Kelim von Igulim ausgeströmt wird, oder in irgendeine Stufe, die keine Awiut de Bchina Dalet enthält. Es wird nur in die Sefirot von Yosher ausgeströmt.

Or Yashar hält sich an die Regel, dass der Geber nur die größte Grobheit gibt, und die größte Grobheit ist Bchina Dalet.

4.  Was ist Or Makif? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 40)

Or Makif ist das Licht, das die Stufe durchdringen soll, aber wegen einer Grenze in ihr zurückgehalten wird. Dieser Name hat zwei Bedeutungen:

1)  Entferntes Leuchten.

2)  Garantiertes Leuchten, d. h. ein Leuchten, das sie garantiert endlich durchdringen wird, weil das Licht sie von allen Seiten umgibt und ihr keinen Fluchtweg bietet, bis sie in der Lage ist, alles zu empfangen.

5.  Was ist Or Pnimi? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 40)

Or Pnimi ist das Licht, das in das Kli eingekleidet ist.

6.  Was ist Länge (Orech)? (Teil 2, Kap. 2, Or Pnimi, 4)

Der Abstand zwischen den beiden Enden einer Stufe, vom feinsten bis zum gröbsten (mit der größten Awiut), wird Orech genannt, wie auch die imaginäre körperliche Orech (Länge), was den Abstand zwischen dem oberen Ende und dem unteren Ende impliziert.

7.  Was ist Bina? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 200)

Die Betrachtung des Verhaltens von Ursache und Folge, um alle Konsequenzen zu untersuchen, die von etwas herrühren, wird Bina genannt.

8.  Was ist "nichtanhaftend"? (Teil 2, Kap. 1, Punkt 3)

Hishtawut Zura (Gleichheit der Form) zwischen zwei spirituellen Objekten wird Dwekut genannt. Die Änderung der Form zwischen ihnen macht sie nicht aneinander anhaftend.

9.  Was ist eine Grenze (Gwul)? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 79)

In jeder Stufe misst und begrenzt der Massach die Stufe des Or Choser, das er erhebt. Dieses Maß hängt von der Awiut ab, weil der Massach von Bchina Gimel die Ebene der Stufe begrenzt (eine Grenze setzt), so dass sie nicht das Or Keter erlangt. Und ein Massach von Bchina Bet begrenzt sie auch hinsichtlich des Or Chochma und so weiter.

10. Was ist ein Dach (Gag)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 1)

Das Dach ist Keter in jeder Stufe, und auch in den Sefirot und in den Welten.

11. Was ist ein Guf (Körper)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 90)

Die eigentlichen Gefäße des Empfangens auf jeder Stufe, die sich durch die Kraft des Or Choser im Massach von diesem nach unten ausbreiten, werden Guf der Stufe genannt, da sie den Lichtern vorausgehen. Es ist anders als die Lichter, die sich für Siwug de Hakaa auf dem Massach ausbreiten, die den Kelim vorausgehen.

12. Was ist eine "kreisförmige Ausdehnung" (Galgal)? (Teil 2, Kapitel 1, Gegenstand, 2)

Sefirot von Igulim werden Galgalim genannt (Pl. für Galgal). Das liegt daran, dass die Lichter in ihnen rund werden. Das bedeutet, dass es bei diesen Sefirot unmöglich ist, Awiut (Grobheit) oder Sakut (Feinheit) zu unterscheiden.

13. Was sind GaR? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 90)

GaR sind die Lichter, die den Kelim vorausgehen und mit Or Choser bekleidet sind. Das Or Choser steigt zu ihnen aus dem Massach auf. Mit anderen Worten, GaR sind die ersten drei Sefirot - Keter, Chochma und Bina. Sie werden der Rosh des Parzuf genannt.

14. Was ist Körperlichkeit (Gashmiut)?

Alles, was von den fünf Sinnen wahrgenommen und gefühlt wird, oder was Zeit und Raum braucht, wird „körperlich“ genannt.

15. Was ist "beim Hindurchgehen" (Derech haAwara)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 4)

Die Lichter, die sich von Ejn Sof zu den unteren Sefirot ausbreiten, gehen notwendigerweise durch die oberen Sefirot. Ein spiritueller Gegenstand ist nicht an einem bestimmten Ort abwesend, wenn er sich an einen anderen Ort bewegt, sondern er bleibt in beiden.

Daher unterscheiden wir zwei Arten von Licht in jeder Sefira: Das Licht seiner eigenen Essenz und das Licht, das „beim Hindurchgehen“ in ihm verblieb.

16. Was ist ein "Leuchten aus der Ferne" (Heara meRachok)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 40)

Das Leuchten, das in einem Parzuf aktiv bleibt, wenn er keine Empfangsgefäße für dieses Licht hat, wird ein „Leuchten aus der Ferne“ genannt. Das bedeutet, dass, wenn eine große Entfernung und ein großer Unterschied zwischen dem Licht und den Kelim, die mit diesem Parzuf verbunden sind, besteht, können die Kelim dieses Licht nicht empfangen und einkleiden. Stattdessen empfangen sie von ihm ein „Leuchten aus der Ferne“.

17. Was ist die Hisdakchut (Verfeinerung) des Massach? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 74)

Die Hisdakchut (Verfeinerung) des Massach ist die Verfeinerung der Awiut in Bchina Dalet. Da die Höhe des Or Choser, das der Massach erhebt und mit dem er das Or Yashar einkleidet, vom Maß der Awiut in Bchina Dalet abhängt (siehe oben, Punkt 2, Or Choser), das heißt vom Ausmaß des in ihr vorhandenen Verlangens, verstärkt sich nach der Füllung einer Stufe mit dem Licht, das sie angezogen hat, das Or Makif und verfeinert den Massach um ein bestimmtes Maß dieses Verlangens. Dies wird als die Verfeinerung der zuvor in ihr vorhandenen Awiut bezeichnet und wird auch Hisdakchut des Massach genannt.

18. Was ist eine „vollständige Entfernung“ (Harchaka gmura)?(Teil 2, Kap. 1, Gegenstand, 8)

Wenn die Änderung der Form so groß ist, dass sie zur vollständigen Gegensätzlichkeit der Form wird, wird es „völlig entfernt“ genannt.

19. Was ist das "Neigen des Kopfes" (Harkanat Rosh)? (Teil 2, Kap. 2, Or Pnimi, 3)

Das Neigen des Kopfes ist, wenn die Lichter von SaT im Rosh funktionieren, auch bekannt als GaR, weil die Lichter von GaR, die im Rosh hätten sein sollen, nicht da sind. Mit anderen Worten, das Neigen des Kopfes bedeutet, dass der Rosh auf das gleiche Niveau wie die SaT, genannt Guf, abgesenkt wird.

20. Was ist die Hitkalelut (Integration) der Sefirot? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 97)

Die Sefirot mischen sich „beim Hindurchgehen“ unter die anderen (siehe Antwort 15). Da die Zehn Sefirot von Or Yashar sich von Keter bis Malchut erstrecken, ist es für sie unmöglich, auf der Stufe aufzutauchen, außer durch Kleidung in die Zehn Sefirot von Or Choser. Diese Zehn Sefirot des Or Choser breiten sich aus und steigen von Malchut zu Keter auf.

Es gibt also nicht eine einzige Sefira unter ihnen, die nicht zwei innere Sefirot hat, die eine von Or Yashar und die andere von Or Choser. Darüber hinaus enthält jede Sefira acht weitere Sefirot, die ihr im Vorübergehen einverleibt wurden. Einige von ihnen gingen auf dem Weg von oben nach unten durch sie hindurch, und einige gingen auf ihrem Weg von unten nach oben durch sie hindurch.

21. Was ist Hitkashrut (Anbindung)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 20)

Die Hitlabshut (Einkleidung) der Zehn Sefirot des Rosh der Stufe in die Zehn Sefirot des Or Choser, die von Malchut von unten aufsteigen, wird Hitkashrut genannt. Der Grund dafür ist, dass hier die Lichter den Kelim vorausgehen und die Awiut nicht mit diesem Or Choser über seinen Platz, also über Malchut, aufsteigt.

Daher werden diese Zehn Sefirot von Or Choser nicht als vollständige Kelim betrachtet, die es wert sind, das Wesen (Azmut) zu kleiden. Aus diesem Grund wird diese Hitlabshut mit einem geringeren Namen, Hitkashrut, bezeichnet. Mit anderen Worten, das Or Yashar verbindet und schwebt durch diese Zehn Sefirot über dem Parzuf, obwohl es sie eigentlich nicht durchdringt.

Die Hitlabshut des Or Yashar in den Kelim findet nur im Or Choser statt, das sich unterhalb der Massach ausbreitet. Dies passiert, wenn die Awiut von Malchut de Rosh sich ausbreitet und die Zehn Sefirot von Or Yashar, die in ihr scheinen, durchdringen kann.

22. Was ist "eines innerhalb des anderen"? (Teil 2, Kap. 2, Or Pnimi, 40)

"Eines innerhalb des anderen" bedeutet, dass das eine die Ursache für das andere ist. Der äußere Igul (Kreis) ist der Grund, die Ursache für den Igul in ihm. Der innere Igul ist die Wirkung, die Konsequenz, die vom Äußeren ausgeht.

Das „"eines innerhalb des anderen"“ bedeutet also eine Art des Handelns entweder von Ursache und Folge, oder Ursache und Wirkung.

23. Was ist ein Siwug de Hakaa? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 18)

Die Handlung des Massach, der das Licht vor Bchina Dalet zurückhält und verhüllt und das ihr gehörende Licht bis zu seiner Wurzel zurückweist, wird Siwug de Hakaa genannt. Der Name deutet darauf hin, dass diese Handlung zwei Gegensätze in sich birgt: Einerseits „schlägt“ sie das Licht, was bedeutet, dass sie sein Leuchten ablehnt und verhüllt; andererseits „paart“ sie sich mit dem Licht, was bedeutet, dass sie es dazu bringt, sich fortzupflanzen und es gewinnbringend zu vermehren.

So wird dieses Maß an Licht, das zurückgewiesen und vor Bchina Dalet verborgen wird, zu einem großen offenbarten Licht, das das Or Yashar kleidet. Ohne es ist es für das Or Ejn Sof völlig unmöglich, den Parzuf zu bekleiden.

24. Was ist Seir Anpin (SA)? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 13)

Seir Anpin bedeutet „Kleines Gesicht“. Chochma wird Or Panim (Licht des Gesichts) genannt, wie es heißt: „Die Weisheit eines Mannes bringt sein Gesicht zum Leuchten.“ Darum wird der allgemeine Parzuf von Keter in der Welt Azilut Arich Anpin genannt, was „Großes Gesicht“ bedeutet, denn er besteht hauptsächlich aus Chochma.

Deshalb wird Bchina Gimel, deren Essenz nur das Or Chassadim ist, das von Bina ausgeht, die aber auch ein Leuchten von  Chochma hat, obwohl ihre Essenz nicht von Chochma ist, „Kleines Gesicht“ genannt. Mit anderen Worten, sie wird Seir Anpin genannt, weil das Licht ihres Gesichts im Vergleich zu Bchina Alef vermindert und reduziert ist.

25. Was sind SaT (Sajin Tachtonot, Untere Sieben)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 90)

Die zehn Sefirot, die sich vom Massach abwärts ausbreiten, werden Guf, oder SaT genannt (siehe Antwort 11). Wenn der gesamte Parzuf manchmal als nur zehn Sefirot betrachtet wird, sind die ersten drei Sefirot (KaCHaB) der Rosh des Parzuf, und SaT, die CHaGaT NeHJM sind, werden als Guf des Parzuf betrachtet.

26. Was ist Chomer (Material)? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 40)

Die Awiut im Parzuf, die aus dem Verlangen von Bchina Dalet stammt, wird Chomer des Parzuf genannt. Dieser Name ist einer fiktiven körperlichen Substanz entlehnt, die aus den drei Dimensionen besteht: Länge, Breite und Tiefe und den sechs Richtungen: oben und unten, Osten, Westen, Norden und Süden.

27. Was ist Chaja? (Teil 2, Kap. 2, Or Pnimi, 6)

Chaja ist Chochma, wie es heißt: „Die Weisheit gibt ihrem Besitzer Leben.“

28. Was ist Chizoniut (Äußerlichkeit)? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 6)

Der reinere Teil eines jeden Kli wird als seine Chizoniut betrachtet. Die Chizoniut ist das Kli für das Or Makif, das in ihm aus der Ferne leuchtet.

29. Was ist Chochma? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 200)

Das definitive Ergebnis eines jeden Details in der gesamten Realität zu kennen, wird Chochma genannt.

30. Was ist ein Chalon (Fenster)? (Teil 2, Kap. 2, Or Pnimi, 70)

Es gibt eine Kraft, die aus der Awiut im Massach kommt, entweder in den zehn Sefirot des Rosh der Stufe oder in den zehn Sefirot der Igulim. Diese Kraft der Awiut, die in ihnen zusammen mit dem Or Choser, das aus dem Massach zu ihnen aufsteigt, wirkt, wird Chalon genannt.

Das Or Choser wurde von Bchina Dalet wegen seiner Awiut abgelehnt. Dann wurde das Or Choser ein Empfangsgefäß für das Höhere Licht (Or Eljon) anstelle von Bchina Dalet, die das Empfangsgefäß in Ejn Sof war. Der Grund dafür ist, dass das Or Choser tatsächlich aus der Awiut von Bchina Dalet besteht, weil sie sie von Ejn Sof aus auf es ausgebreitet hat.

Diese Awiut zeigt sich jedoch nur in den Kelim des Guf, denn sie breiten sich unter dem Massach aus, also unter Bchina Dalet der Zehn Sefirot de Rosh. Deshalb kontrolliert sie die Awiut von Bchina Dalet im Massach. Es ist auch deshalb so, weil sie als vollständige Kelim betrachtet werden, denn das Höhere Licht ist in sie gekleidet.

Aber die zehn Sefirot des Rosh stehen notwendigerweise über ihrer Bchina Dalet. So steigt das Or Choser von unten zu ihnen auf, und die Awiut der Bchina Dalet im Massach kann sich dort nicht integrieren und ihren Platz zusammen mit dem Or Choser überschreiten und ihre oberen neun Sefirot erreichen.

Deshalb wird das Or Choser dort nicht zu vollständigen Kelim, sondern nur zur Wurzel der Kelim. Aus diesem Grund wird die Einkleidung des Or Choser auf diese Weise nur als Hitkashrut (Anbindung) betrachtet.

Allerdings wird dieses Or Choser als eine Kraft der Awiut gegenüber den neun Sefirot des Rosh betrachtet. Das liegt daran, dass es eine Kraft von Hitkashrut geworden ist, durch sie noch immer im Geschöpf (Neezal) festgehalten und verankert werden kann.

Diese Kraft wird Chalon genannt, denn wenn Or Choser und Or Yashar eintreten, um den reinen Kelim de Igulim zu leuchten, die nicht einmal eine Spur von Awiut haben, ist die Kraft von Awiut im Or Choser viel geringer als sie. Aus diesem Grund senkt und verringert sie die Mauern der Kelim de Igulim, während sie sie durchdringt.

Es ist wie ein Loch in einem Raum: obwohl es ein Loch in der Wand des Raumes ist, ist es auch ein Eingang für das Licht der Sonne. Umgekehrt wird das Loch in der Wand der Kelim de Igulim, das durch die Awiut im Or Choser entstanden ist, keineswegs als Fehler, sondern als Chalon betrachtet. Ohne es würden sie kein Licht empfangen, denn sie können es nur durch den Kav und die Kraft der Massach in ihm tun.

31. Was ist Yechida (Teil 2, Kap. 2, Or Pnimi, 6)

Das Licht, das in die Sefira Keter gekleidet ist, wird Yechida genannt.

32. Was ist "Austritt nach außen" (Jezia laChuz)? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 59)

Ein Änderung der Form, die sich in einem spirituellen Objekt abspielt, wird „ein Austritt nach außen“ genannt. Das liegt daran, dass das Änderung der Form, die in einem Teil des Parzuf erschaffen wird, so betrachtet wird, als ob dieser Teil sich vom Parzuf entfernt. Es ist, als ob man eine Kerze an einer anderen Kerze anzündet, ohne dass die erste erlischt, denn es gibt keine Abwesenheit in der Spiritualität.

Es stellt sich heraus, dass, wenn der Teil beginnt, seine Form zu verändern, er auch beginnt, sich vom Parzuf zu trennen, und in eine neue eigene Autorität überzugehen.

So sind Änderung der Form und „Austritt“ in der Tat ein und dieselbe Sache.

33. Was ist Abstieg (Jerida)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 5)

Hitabut (die Erhöhung der Awiut) wird als „Abstieg“ betrachtet, d. h. ein Rückzug von einer Stufe. Hisdakchut (Verfeinerung) wird als „Aufstieg“ betrachtet, denn dies ist die Vergrößerung der Gleichheit der Form mit Ejn Sof.

Dies ist die Regel: Je größer die Feinheit (Sakut), desto höher die Stufe; und je größer die Awiut, desto niedriger die Stufe.

34. Was ist Yashar? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 5)

Wenn das Höhere Licht (Or Eljon) zu den Kelim absteigt, die Awiut von Bchina Dalet besitzen – das heißt Verlangen, denn sie zieht es durch ihr Verlangen an –, dann wird das Licht als „Yosher“ (geradlinig) herabkommend betrachtet, das heißt in vollständiger Entsprechung zum Maß der in ihr vorhandenen Awiut und des Verlangens. Dies gleicht einem schweren Gegenstand, der von oben zur Erde fällt. Er fällt in einer vollkommen geraden Linie von oben nach unten und mit großer Geschwindigkeit, aufgrund der Anziehungskraft der Erde. Fällt dagegen ein leichter Gegenstand zur Erde, auf den diese Anziehungskraft kaum wirkt, so bewegt er sich kreisend durch die Luft und nur langsam, bis er schließlich zur Ruhe kommt. So verhält es sich auch hier. Bei Kelim ohne Awiut, wie den Kelim de Igulim, wird das Licht, das durch die Kraft der Sefirot de Yosher zu ihnen gelangt, als kreisförmig betrachtet. Denn dort gibt es keine Awiut, das heißt kein Verlangen, das das Licht mit einer Kraft des Anziehens zu sich ziehen würde. Bei den Kelim de Yosher hingegen gibt es Awiut, welche das Licht mit großer Kraft anzieht. Daher steigt das Licht in präziser Geradlinigkeit und mit großer Schnelligkeit herab, ähnlich einer „Geraden Linie“ (Kav Yashar).

35. Was ist Keter? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 200)

Der Einfluss von Shoresh auf eine Stufe wird Keter (Krone) genannt. Es kommt von dem Wort Machtir (Krone), was soviel wie Umgebung bedeutet. Weil es reiner als die gesamte Stufe ist, umkreist es den gesamten Parzuf und über ihm.

36. Was ist "langsam, langsam" (leat, leat)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 200)

Eine allmähliche Ausbreitung der Lichter durch Ursache und Wirkung nennt man „langsam“.

37. Was ist "verbindend"? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 30)

Malchut vom Höheren wird Keter für den Unteren. Daher ist es Malchut, die jeden Höheren mit seinem Unteren verbindet. Diese Verbindung bedeutet, dass eine Gleichheit der Form zwischen ihnen stattgefunden hat.

Auf diese Weise entsteht die Verbindung zwischen allen Stufen, von der Welt Adam Kadmon bis zum Ende von Assija. Das ist auch das Verhalten in den Kelim de Yosher, Kav genannt, aber nicht in den Kelim de Igulim.

So wird die Verbindung zwischen den Igulim vollständig durch den Kav gemacht.

38. Was sind die "Wasser des Lichts"? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 90)

Ein Licht, das von seiner Stufe absteigt, wird "Wasser" (Maim) oder "Wasser des Lichts" genannt.

39. Was ist Malchut? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 200)

Die letzte Bchina wird Malchut genannt, weil die Autorität, die von ihr ausgeht, fest und in voller Kontrolle ist, wie auch die Furcht vor dem König.

40. Was ist "von oben nach unten"? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 102)

Ein Licht, das sich in den Kelim allmählich von Sakut (Feinheit) zu Awiut (Grobheit) ausbreitet, wird „von oben nach unten“ genannt. Dieses Licht wird „Or Yashar“ genannt.

40. Was ist "von unten nach oben"?

Ein Licht, das sich allmählich ausbreitet, von der größeren Awiut zur größeren Sakut (Feinheit), bis hin zur größten Sakut, wird „von unten nach oben“ genannt. Dieses Licht wird „Or Choser“ genannt.

42. Was ist Mesowew (verursachend)?

Das, was das Erscheinen einer Stufe verursacht, nennt man seine „Ursache“. Das kommt von dem Begriff „Ursache und Wirkung“. Die Ursache ist der Grund für etwas und die Wirkung ist das, was diese Ursache oder dieser Grund hervorbringt.

43. Was ist ein Massach? (Teil 3, Punkt 2)

Ein Massach ist eine „Kraft des Zimzum“, die sich im Geschöpf (Neezal) gegenüber dem Höheren Licht erhebt, um dessen Weg zu unterbrechen und es daran zu hindern, zu Bchina Dalet abzusteigen. Das bedeutet, dass in dem Augenblick, in dem das Licht Bchina Dalet erreicht und berührt, sich sofort diese Kraft erhebt, gegen es schlägt und es zurückweist. Diese Kraft wird Massach genannt. Du musst jedoch den Unterschied zwischen dem Massach im Geschöpf und dem Zimzum in ihm erkennen, denn es handelt sich um zwei völlig verschiedene Dinge. Die Kraft des Zimzum, die auf Bchina Dalet ausgeführt wurde, richtet sich gegen das Kli des Geschöpfes, das heißt gegen das Verlangen zu empfangen. Dies bedeutet, dass er aufgrund seines Wunsches nach Gleichheit der Form mit dem Maazil sich selbst davon abhielt, im Augenblick des Verlangens zu empfangen. Denn das Verlangen selbst, das Bchina Dalet genannt wird, ist eine Höhere Kraft, die das Geschöpf weder aufheben noch auch nur teilweise vermindern kann. Es kann sich lediglich zurückhalten und nicht empfangen wollen, obwohl es sehr stark verlangt. Diese Kraft der Zurückhaltung ruht ständig auf Bchina Dalet des Geschöpfes, außer in dem Augenblick, in dem es ein neues Licht anzieht. Dann muss es notwendigerweise die Kraft der Zurückhaltung, das heißt den in ihm wirkenden Zimzum, vorübergehend aufheben. Dadurch offenbart sich in ihm das Verlangen nach dem Höheren Licht, und eben dadurch besitzt es die Kraft, das Licht zu sich heranzuziehen. Hier beginnt die Wirkung des Massach im Geschöpf. Denn jedes Verlangen zieht das Höhere Licht in seiner ganzen Fülle an, so wie es in Ejn Sof, gepriesen sei Er, war, da es sich um eine Höhere Kraft handelt, über die der Untere keinerlei Herrschaft besitzt, um sie zu vermindern, wie oben erklärt wurde. Deshalb steigt das Licht ab, um Bchina Dalet zu erfüllen. Doch in dem Augenblick, in dem das Licht Bchina Dalet berührt, erwacht sofort der Massach, schlägt auf das Licht ein und weist es zurück, wie oben erklärt. Dadurch empfängt sie nur das Licht der drei ersten Bchinot, während Bchina Dalet es nicht empfängt. Daraus siehst du, dass die Wirkung des Massach nur im Augenblick des Kommens des Lichts wirksam wird, nachdem die Kraft des Zimzum vorübergehend aufgehoben wurde, um ein neues Licht anzuziehen, wie erklärt wurde. Die Wirkung des Zimzum hingegen ist ständig vorhanden und hält den Menschen davon ab, Licht anzuziehen. Somit sind Zimzum und Massach zwei völlig voneinander getrennte Bchinot. Und wisse, dass der Massach eine Folge des Zimzum ist.

44. Was ist ein Makif? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 40)

Siehe Antwort Nr. 4.

45. Was ist „annulliert“? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 10)

Wenn zwei spirituelle Wesenheiten in ihrer Form völlig gleich werden, ohne Unterschiede zwischen ihnen, werden sie buchstäblich eins. In diesem Zustand wird das Kleinere im Größeren annulliert.

46. Was ist "herangezogen" (Nimshach)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 90)

Ein Abstieg des Lichts durch die Kraft der Awiut, was bedeutet, dass das Verlangen im Geschöpf (Neezal) „herangezogen“ oder "Heranziehen" (Hamshacha) genannt wird.

47. Was ist Nefesh? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 95)

Ein Licht, das nicht als ein Geben von Or Ejn Sof zu einem Parzuf kommt, sondern von einer höheren benachbarten Stufe empfangen wird, wird Or Nefesh oder Or Nekewa (weiblich) genannt.

48. Was ist NaRaNCHaY? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 87)

Die Kelim in den Zehn Sefirot werden KaCHaB SoN genannt. Die Lichter in den Zehn Sefirot werden Nefesh, Ruach, Neshama, Chaja, Yechida genannt. Der Grund dafür, dass sie von unten nach oben gezählt werden, also NaRaNCHaY, und nicht von oben nach unten, also YeCHaNaRaN, liegt darin, dass dies der Reihenfolge ihres Eintritts in den Parzuf entspricht. Zuerst tritt Nefesh ein, danach Ruach und so weiter. Dies ist das Gegenteil der Kelim, bei denen zuerst Keter erscheint, danach Chochma usw., bis schließlich Malchut als Letzte erscheint.

49. Was ist Neshama? (Teil 2, Kap. 2, Or Pnimi, 6)

Das Licht, das das Kli de Bina kleidet, wird Neshama genannt. Es kommt von dem hebräischen Wort neshima (atmen), denn die Neshama ist der Ursprung von Seir Anpin, der als Licht von Ruach gilt und von dort aus seinen Lebensunterhalt atmet. Er tut dies durch Auf- und Abstieg, wie es geschrieben steht: „Und die Lebewesen liefen und kehrten zurück...“ und auch „und hauchten ihm den Atem des Lebens in seine Nasenlöcher“.

50. Was ist eine "Ursache" (Sowew)?

Das, was die Offenbarung einer Stufe bewirkt, wird als die Ursache (Sowew) dieser Stufe bezeichnet.

51. Was ist ein Sium (Ende, Abschluss)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 7)

Bchina Dalet wird Sof (Ende) oder Sium (Ende, Abschluss) genannt, weil sie das Höhere Licht (Or Eljon) daran hindert, sich in ihr auszubreiten. Dadurch beendet sie die Stufe.

52. Was ist nah (samuch)? (Teil 2, Punkt 2)

Die Ähnlichkeit der Form mit einem anderen wird Nähe genannt.

53. Was ist Awiut (Grobheit)? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 5)

Ein großer Wille zu empfangen, ein großer Wunsch, wird eine große Awiut genannt. Eine kleine Sehnsucht nennt man eine kleine Awiut. Sie bildet das Kli zum Heranziehen (Hamshacha) der Fülle in jedem Parzuf und wird deshalb die Pnimiut (Innerlichkeit) des Kli genannt.

54. Was ist ein "Vorübergehender" (Ower)? (Teil 2, Kap. 2, Or Pnimi, 4)

Das Leuchten einer unteren Stufe muss notwendigerweise durch die über ihr befindliche Stufe hindurchgehen. Da die untere Stufe aus der oberen hervorgeht und von ihr verursacht wird, wird sie so betrachtet, als würde sie durch die obere hindurchgehen. Und weil sie durch die obere hindurchgeht, wird sie dort festgelegt und als ein „vorübergehendes Licht“ (Or Ower) bezeichnet. Sie verlässt diesen Ort nicht. Vielmehr geht nur ein Zweig von ihr hervor und gelangt an seinen eigenen Ort, das heißt zur unteren Stufe, ähnlich wie man eine Kerze an einer anderen entzündet, ohne dass die erste dadurch etwas verliert. Auf diese Weise kannst du jede Übertragung der Lichter von Stufe zu Stufe verstehen. Denn das Licht verschwindet nicht von seinem ersten Ort, wenn es an einen zweiten Ort gelangt, wie es bei materiellen Dingen der Fall ist, sondern so, wie es hier erklärt wurde.

55. Was ist der Höhere (Eljon) und der Untere (Tachton)? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 86)

Wir müssen in jedem Parzuf zwei grundlegende Unterscheidungen treffen: den Aspekt des Kli in Bezug auf das Heranziehen (Hamshacha) der Fülle und den Aspekt des Kli in Bezug auf das Empfangen der Fülle. Diese beiden sind von einem Ende bis zum anderen vollkommen gegensätzlich. Denn das Maß der Größe der Fülle hängt vom Maß der Awiut des Kli des Heranziehens ab. Das größte Licht im Parzuf, das Yechida genannt wird, benötigt das gröbste Kli des Heranziehens, nämlich Bchina Dalet von Bchina Dalet. Das Gegenteil gilt jedoch für das Kli des Empfangens. Denn das größte Licht, das Yechida genannt wird, kleidet sich nur in das reinste Kli ein. Deshalb unterscheiden wir, wenn wir die Kelim des Heranziehens betrachten, zwischen Pnimiut (Innerlichkeit) und Chizoniut (Äußerlichkeit). Jedes innere Kli ist gröber und zieht eine höhere Stufe an, wie oben erklärt, während jedes äußere Kli feiner ist und nur eine niedrigere Stufe anzieht. Betrachten wir hingegen die Kelim zum Empfangen der Lichter im Parzuf, so bezeichnen wir sie als Höherer (Eljon) und Unterer (Tachton). Jedes höhere Kli ist feiner und in ihm kleidet sich die höhere Stufe ein, während jedes niedrigere Kli gröber ist und in ihm sich nur eine niedrigere Stufe einkleidet.

56. Was ist Azmut (Wesen)? (Teil 2, Kapitel 2, Or Pnimi, 2)

Or Chochma wird Azmut (Wesen) genannt. Es ist die Essenz und der Lebensunterhalt des Geschöpfs (Neezal).

57. Was ist Pnimiut (Innerlichkeit)? (Teil 2, Histaklut Pnimit, 86)

Die Awiut im Parzuf wird als seine Pnimiut angesehen, weil es der Ort des Heranziehens (Hamshacha) der Fülle ist.

58. Was sind Pnimiut (Innerlichkeit) und Chizoniut (Äußerlichkeit)?

Siehe Antwort Nr. 55

59. Was ist ein Kanal (Zinor)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 2)

Die Kelim de Yosher werden Kanäle (Zinorot) genannt, weil sie das Licht in ihnen ausbreiten und begrenzen, wie ein Kanal, der das Wasser begrenzt, das durch ihn hindurchgeht.

60. Was ist ein Kav (Linie)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 2)

Die Zehn Sefirot der Kelim de Yosher werden hinsichtlich ihrer Kelim Zinor (Kanal) genannt, und hinsichtlich des in ihnen befindlichen Lichts werden sie Kav (Linie) genannt. Nur die Zehn Sefirot der Welt Adam Kadmon werden eine [einzige] Linie (Kav Echad) genannt. In der Welt Azilut hingegen gibt es in ihren Zehn Sefirot drei Linien (Gimel Kavin).

61. Was ist eine "aufrechte Ebene" (Koma skufa)? (Teil 2, Kap. 2, Or Pnimi, 3)

Wenn die Lichter des Rosh die Kelim des Rosh bekleiden, wird davon ausgegangen, dass der Parzuf aufrecht steht.

62. Was ist eine "festgelegte Menge" (Kizwa)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 70)

Das Or Choser misst sich selbst und „rationiert“ das Höhere Licht (Or Eljon). Das liegt daran, dass die einzige Möglichkeit für das Licht, im Geschöpf (Neezal) zu sein, darin besteht, dass es in das Or Choser gekleidet ist.

63. Was ist Karka (Grund, Boden)? (Teil 2, Kap. 2, Or Pnimi, 1)

Die Malchut jeder Stufe von jeder Welt wird als seine Karka (Grund, Boden) betrachtet.

64. Was ist ein Rosh? (Teil 2, Kap. 6)

Die neun ersten Sefirot des Höheren Lichts (Or Eljon), die sich zum Siwug de Hakaa auf dem Massach in Malchut ausbreiten, um Or Choser zu erheben, werden der Rosh der Stufe genannt. Denn diese Lichter gehen dem Massach und dem Or Choser voraus, und die Awiut des Massach kann nicht zu ihnen aufsteigen.

65. Was ist Ruach? (Teil 2, Punkt 4)

Das Licht, das sich in das Kli von Seir Anpin einkleidet, wird Ruach genannt, weil es seiner Natur nach zu Bina aufsteigt, um dort die Fülle zu schöpfen, und anschließend zu Malchut herabsteigt, um auf sie einzuwirken. Dies gleicht dem Wind (Ruach), der sich fortwährend in einer Bewegung von Hin- und Rückkehr befindet. (Siehe Antwort 49.)

66. Was ist „Spiritualität“ (Ruchaniut)?

Der Begriff „Spiritualität“, wie er in den Büchern der Kabbala ausgedrückt wird, bedeutet, dass etwas von allen körperlichen Gegebenheiten losgelöst ist, das heißt von Raum, Zeit, Vorstellungskraft und Ähnlichem. Manchmal bezeichnet es jedoch lediglich die Bchina des Höheren Lichts innerhalb des Kli, obwohl auch das Kli von all den körperlichen Bedingungen frei und somit spirituell ist.

67. Was ist „weit entfernt“ (rachok)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 40)

Der Begriff „weit entfernt“ bezeichnet ein großes Maß an Änderung der Form.

68. Anfang der Hitpashtut (Ausbreitung)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 7)

Die Wurzel jeder Ausbreitung des Lichts wird „Anfang von Hitpashtut“ oder Keter genannt.

69. Was ist „sofort“ (techef)? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 6)

Ein Licht, das herabsteigt, ohne sich gemäß der Reihenfolge der Stufen der vier Bchinot auszubreiten, da es nicht mehr als eine von ihnen enthält, wird als "unmittelbar herabsteigend" bezeichnet. Wenn es sich jedoch gemäß der Reihenfolge der Bchinot ausbreitet, wird dies „langsam, langsam“ genannt.

70. Was ist das Ziel von allen? (Teil 2, Kap. 1, Or Pnimi, 7)

Die letzte Bchina in allen Stufen, das heißt die Bchina Dalet von Bchina Dalet, wird als deren Endzweck bezeichnet, da sie die gröbste von allen ist und deshalb Sof genannt wird. Alle Stufen kommen nur hervor, um sie zu korrigieren.