Lektion 17 - „Die Bedeutung des spirituellen Rahmens“
Kabbala-Kurs für Fortgeschrittene - Playlist
Lektion 17 Thema: Die Bedeutung des spirituellen Rahmens Ausgewählte Auszüge aus den Quellen 1. Baal HaSulam, Brief 22 "Setze Zeiten für die Tora fest, ohne Unterbrechung für müßige Gespräche, Gott bewahre. Sieh zu, dass du nicht weniger als fünf aufeinanderfolgende …
Lektion 17
Thema: Die Bedeutung des spirituellen Rahmens
Ausgewählte Auszüge aus den Quellen
1. Baal HaSulam, Brief 22
"Setze Zeiten für die Tora fest, ohne Unterbrechung für müßige Gespräche, Gott bewahre. Sieh zu, dass du nicht weniger als fünf aufeinanderfolgende Stunden widmest. Du kannst sie auf jede beliebige Zeit des Tages legen, solange du dazwischen keine Unterbrechungen für Gespräche einlegst, sind sie aufeinanderfolgend und speziell für das Studium der Offenbarung. Achte darauf, dass du nichts aus dem Studium vergisst, also wiederhole das Lernen so, wie du es solltest. Außerdem wäre es gut für dich, wenn du lernst, ein Lehrer zu sein; das wird dir sehr helfen.
Außerdem kannst du in diesen fünf Stunden in einer Gruppe lernen, mit wem du willst, aber sprich nicht über Dinge, die nichts mit dem Studium zu tun haben, auch nicht über die Art der Anbetung."
2. RABASH, Aufzeichnung 875. "Drei Linien - 4"
"Uns wurde gestattet, die höheren Dinge zu lernen, die „Weisheit der Kabbala“ genannt werden, jedoch nur als Segula. Denn aufgrund der Heiligkeit (Kedusha) der Gegenstände, die von den heiligen Namen handeln, können sie im Menschen das Verlangen und die Sehnsucht wecken, am Schöpfer anzuhaften. Bei der offenbarten Tora hingegen muss er glauben, dass die gesamte Tora aus den Namen des Schöpfers besteht. Daher besitzen diese Gegenstände eine stärkere Segula, wie im Buch „Die Gabe der Tora“ erklärt wird. Wenn der Mensch die höheren Dinge mit dem Ziel lernt, dadurch der Heiligkeit näherzukommen, führt dies dazu, dass die Lichter näherkommen. Das bedeutet: Durch dieses Studium wird er damit belohnt, all seine Handlungen auf das Geben auszurichten. Dies heißt „Arbeit in der Vorbereitung“: Er bereitet sich darauf vor, geeignet zu werden, in den Palast des Königs einzutreten und an Ihm anzuhaften."
3. RABASH, Aufzeichnung 647. "Für das Gebet braucht es einen Mangel"
"Und über die Tora sagten unsere Weisen: „Hast du feste Zeiten für die Tora bestimmt?“
Man kann sagen, dass mit „Beständigkeit“ gemeint ist: Auch wenn ein Mensch weder Verlangen noch Bedürfnis danach hat, muss er dennoch die Tora studieren. Denn die Tora selbst bringt ihm Heiligkeit (Kedusha), selbst wenn er keinerlei Bedürfnis nach dem Studium verspürt."
4. RABASH, Artikel 12 (1988) "Was sind Tora und Arbeit auf dem Weg des Schöpfers"
"Demnach zeigt sich, dass der Mensch sich bemühen muss, eine große Anstrengung zu unternehmen, bevor er zum Lernen geht, damit sein Lernen Früchte und gute Ergebnisse hervorbringe. Das heißt, damit das Lernen ihm das Licht der Tora bringe, durch das die Möglichkeit besteht, ihn zum Guten zurückzuführen."
5. Likutej Halachot, Choshen Mishpat, Regel 3:30
"Das Wesentliche der Arbeit des Schöpfers ist der Aspekt des Willens, wie oben erläutert.
Und je nachdem, wie sehr sich jeder daran gewöhnt, seinen Willen, seine Sehnsüchte und sein Verlangen nach dem Schöpfer mit einem besonders starken Willen zu stärken, wird ihm entsprechend gewährt, sich dem Schöpfer, Seiner Tora und Seinen Mizwot anzunähern."
6. Baal HaSulam, "Einführung zu Talmud Esser HaSefirot", Punkt 155.
"Wenn es einem Menschen an Gefäßen mangelt und er während seiner Beschäftigung mit dieser Wissenschaft dabei die Namen der Lichter und Gefäße erwähnt, die einen Bezug zu seiner Seele haben – so leuchten diese sogleich auf ihn in gewissem Maße. Sie leuchten ihm aber, ohne sich in den inneren Teil seiner Seele einzukleiden, weil es ihm an Gefäßen mangelt, die sich für deren Erhalt eignen würden. Das Leuchten aber, welches der Mensch wieder und wieder während des Studiums erhält, zieht die höchste Lieblichkeit an ihn heran und erfüllt ihn mit Heiligkeit und Reinheit, die ihn näher zur Erreichung seiner Vollkommenheit bringen."